Design 4.0 + 6.0 Martin Bühler
Ferien

Studiotyp: Parallel Studio (Clavuot, Bühler, Bart Bulter ‐ Akademie Amsterdam)
Integration Baukonstruktion: Martin Bühler
Entwurf BA 4.0 + 6.0

Steg, eine einzigartige Walsersiedlung aus dem späten 15. Jahrhundert möchte sich als alpines Naherholungszentrum etablieren. Nicht der 5‐Sterne‐Tourismus ist das Geschäftsmodell sondern naturnahes Erholen in einfacher Umgebung. Dazu sollen in einem ersten Schritt Vorstellungen entwickelt werden, wie die bestehende Siedlung erweitert und ergänzt werden kann. Der Schwerpunkt des Semesters liegt aber im Entwurf und in der Konstruktion eines kleinen Ferienhauses.
Design 4.0 + 6.0 Hugo Dwozak
Voll Daneben

Studiotyp: Cluster Studio „DAS ‐ Dworzak, Aste, Staub“
Integration Landschaftsplanung: Jacqueline Kissling
Entwurf BA 4.0 + 6.0

Zunehmend gehen Räume, welche zwischen Innen und Außen, zwischen öffentlich und privat, zwischen agieren und reagieren vermitteln, verloren. Sind sie überhaupt notwendig? Vor allem, wenn der Wechsel von Raum zu Raum den realen längst verlassen hat. Ist die physische Existenz von Mensch und Raum im sozialen Austausch überhaupt noch notwendig oder findet Kontaktaufnahme und ‐ausübung nicht überwiegend im virtuellen Raum statt? Hat der reale Raum als Ort der ersten Berührung überhaupt noch Bedeutung? Wir entwerfen unübliche Orte an gewöhnlichen oder Gewöhnliches an unüblichen Orten. Wir implantieren das Private im Öffentlichen und umgekehrt. Aus dem Aufprall entsteht Überraschung,  Verwirrung, Potential. Aus der Provokation entsteht ein neues Umfeld, welches in der  Konfrontation des Einen mit dem Anderen Zwischenräume von besonderer Ausprägung entstehen lässt. Früher: Wer sich selten machte, wurde gesucht. Heute: Wer nicht gleich gefunden wird, existiert nicht. Einleitung: Auswahl und Analyse des öffentlichen/ privaten Raumes und Programmierung/ Personifizierung des Gegenübers. Begleitprojekt: Teilnahme an den Architekturtagen 2012 Anfang Juni mit dem Projekt im Maßstab 1:1 in der Innenstadt von Dornbirn. Wir entwerfen/ bauen einen halböffentlichen Raum und stellen diesen im öffentlichen Raum ab. Mal sehen was passiert.
Design 4.0 + 6.0 Dieter Jüngling
Typisch

Studiotyp: Vertikal Studio
Integration Multimedia: Cornelia Faisst
Entwurf BA 4.0 + 6.0

Der Begriff der Typologie wurde als Teil des Verständnisses oder besser der Betrachtung und Analyse der Stadt durch Aldo Rossi als ein wichtiges Fundament seiner Philosophie in  seinem Werk ’Die Architektur der Stadt ’ in den 1960er Jahren wieder in die Architektur‐Diskussion eingebracht. Der Kulturraum des Bergells ermöglicht uns historische Gebäude im ländlichen wie aber auch im städtischen Raum ( Chiavenna ) zu betrachten und zu versuchen Gemeinsamkeiten zu erklären sowie eventuelle Regeln ihrer strukturellen Eigenschaften festzuhalten. Die Schulung dieser speziellen Wahrnehmung und Analyse soll uns helfen eine Entwurfsaufgabe in diesem Kulturraum zu bearbeiten.
Design 4.0 + 6.0 Thomas Keller
Is wohnblock almost alright ?
WTT‐ Projekt Reichenburg SZ für die ITW Ingenieurunternehmung AG

Integration Architekturtheorie: Andri Gerber
Entwurf BA 4.0 + 6.0

Aufgabe

Die ehemalige Fabrikliegenschaft „HAKLE“, direkt am Bahnhof von Reichenburg SZ gelegen, wird derzeit von verschiedenen gewerblichen Mietern „zwischengenutzt“. Das prominente Areal liegt in der Wohn‐ und Gewerbezone und soll mittelfristig einer neuen Nutzung  zugeführt werden. Unsere Aufgabe ist es, realistische Visionen zu entwickeln, wie an diesem Standort in erster Linie hochwertiger, privatfinanzierter Wohnraum geschaffen werden kann.

Thema

Zusammen mit Andri Gerber werden wir uns intensiv mit der Geschichte und Entwicklung des Wohnens im 20./21. Jahrhundert auseinandersetzen. Die „gewöhnliche“ Bauaufgabe wird uns Anlass sein, gewohnte Sehweisen sowie Aspekte des Wohnbaus wie Typologie, Ökonomie, Milieu und Funktionalität zu reflektieren.
Design 4.0 + 6.0 Marco Volpato, Nicole Hatz
Social Neighbourhood 2_Living

Integration Bauphysik und Haustechnik: Bernhard Gasser
Entwurf BA 4.0 + 6.0

Project Urbain

Social connection is lacking in many Swiss cities. Because of this, the Swiss Government founded a program entitled “Project Urbains” providing social Integration in living areas. This program firstly supported 11 small to middle sized villages in Switzerland by  evaluating projects that will improve the social bonding of its community in these towns.
The Austrian village of Lustenau and the Swiss village of Widnau in the Rhine valley share similar problems. The winter semester 2011/12 proved that problems occur within these towns with different social demographics. During this semester however we will analyze where these social boundaries occur and place a living structure that will connect these towns together. So what is the recipe for a social mixture of the inhabitants? For a connection between people many aspects play a big role like the various phases of our life (single, families with children, elderly people etc.), also mobility (less mobility means more dependence on close recreation) and the social status (educated, rich and working people tend to use a bigger geographic relationship net, and therefore have less of a relationships in the close surroundings). Factors as well are the material wealth, cultural and social resources. All these factors play a role by providing importance to the surrounding area (the built neighbourhood) and how the social contacts impact on each person, in
fact many neighbours do not even meet despite living in close proximity. (Insitute of Sozialwissenschaften St. Gallen, U. Hüllemann)

Thema

To design a multi‐storey living complex that will increase the social connections between the inhabitants of the building.

The studio will be held in English and German
Design 4.0 + 6.0 Erich Strolz
Sacred space

Studiotyp: Vertikal Studio
Integration Statik: Sigurd Flora
Entwurf BA 4.0 + 6.0

Thema

„Der Schlüssel ist das Licht, denn erst Licht schafft die Formen“ (Le Corbusier). Sakrales Bauen ist Bauen mit Licht ‐ Sakrale Architektur hat seit jeher die Aufgabe, Menschen mit spirituellen Kräften in Verbindung zu setzen ‐ sei es mit dem „Gott“ im Sakralbau oder mit den Vorfahren im Memorialbau. Sie charakterisiert das formal Reduzierte oder das feierlich Monumentale. Die kontemplative Atmosphäre entsteht durch formale Beruhigung und Klärung, manchmal sogar durch Abschottung vom störenden Profanen. Andererseits kann die Bombastik und Fülle der Kirchenarchitektur eine Entfesselung und „Überwältigung“ bewirken.

Aufgabe

In diesem Semester nehmen wir die Lichtführung als integrales Werkzeug zu Hilfe und entwerfen sakrale Räume. Wir setzen wir uns damit auseinander, die knapp gestellte Aufgabe eigenständig in einem Entwurfsprozess aufzubauen und die Arbeit in  Zusammenhang mit architektonischer Qualität, Nachhaltigkeit und Zeitmanagement zu strukturieren. Die komplexen Anforderungen an unsere Gebäude werden in Bezug auf Städtebau, Landschaftsintegration, Nachhaltigkeit, Materialauswahl, Raumorganisation, Lichtführung und Detailausbildung zu lösen erlernt ‐ wir suchen sozusagen unsere eigene „architektonische Erleuchtung“. Das Integralfach Statik wird in den Gesamtentwurf stark
einfließen.