Voll Daneben
Studiotyp: Cluster Studio „DAS ‐ Dworzak, Aste, Staub“
Integration Landschaftsplanung: Jacqueline Kissling
Entwurf BA 4.0 + 6.0
Zunehmend gehen Räume, welche zwischen Innen und Außen, zwischen öffentlich und privat, zwischen agieren und reagieren vermitteln, verloren. Sind sie überhaupt notwendig? Vor allem, wenn der Wechsel von Raum zu Raum den realen längst verlassen hat. Ist die physische Existenz von Mensch und Raum im sozialen Austausch überhaupt noch notwendig oder findet Kontaktaufnahme und ‐ausübung nicht überwiegend im virtuellen Raum statt? Hat der reale Raum als Ort der ersten Berührung überhaupt noch Bedeutung? Wir entwerfen unübliche Orte an gewöhnlichen oder Gewöhnliches an unüblichen Orten. Wir implantieren das Private im Öffentlichen und umgekehrt. Aus dem Aufprall entsteht Überraschung, Verwirrung, Potential. Aus der Provokation entsteht ein neues Umfeld, welches in der Konfrontation des Einen mit dem Anderen Zwischenräume von besonderer Ausprägung entstehen lässt. Früher: Wer sich selten machte, wurde gesucht. Heute: Wer nicht gleich gefunden wird, existiert nicht. Einleitung: Auswahl und Analyse des öffentlichen/ privaten Raumes und Programmierung/ Personifizierung des Gegenübers. Begleitprojekt: Teilnahme an den Architekturtagen 2012 Anfang Juni mit dem Projekt im Maßstab 1:1 in der Innenstadt von Dornbirn. Wir entwerfen/ bauen einen halböffentlichen Raum und stellen diesen im öffentlichen Raum ab. Mal sehen was passiert.