Kontakt
Universität Liechtenstein
Institute of Architecture and Planning
Fürst-Franz-Josef-Strasse
9490 Vaduz
Liechtenstein

Telefon +423 265 11 30
Fax +423 265 11 12


Facebook

FacebookYouTubeFoursquare

How to find us
Download

Issue 10
Info

All publications can be ordered at the Institute for Architecture and Planning.



AL Magazine at Facebook
I have a Dream
AL Magazine Issue 10, Oktober / October 2011


Seite 1                                                                 Seite  2

Mit dieser Ausgabe feiert AL Magazine gleich zwei Jubiläen: 1961, also vor 50 Jahren wurde mit der Eröffnung des Abendtechnikums Vaduz der Grundstein für die heutige Universität Liechtenstein gelegt. Wir gratulieren herzlich zum runden Geburtstag und freuen uns, dass Hansjörg Hilti, seines Zeichens Prorektor und langjähriger Leiter des Institutes für Architektur und Raumentwicklung, uns als Gastredaktor zur Seite stand, um die spannende und rasante Entwicklung aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.

Das zweite Jubiläum betrifft das AL Magazine selbst, handelt es sich doch bereits um die zehnte Nummer! Aus diesem Anlass eröffnet zeitgleich mit dem Erscheinen dieser Ausgabe die Ausstellung «I have a Dream. AL Magazine – A Review» an der Universität Liechtenstein, welche auf alle zehn bisher erschienenen AL Magazines zurückblickt. Wir danken allen Beteiligten, für die tolle Zusammenarbeit, und natürlich Euch Leserinnen und Lesern für das stete Interesse!


AL Magazine interviewt

Hansjörg Hilti

(*1948) ist Architekt, Professor, Prorektor und seit 1987 Leiter des Institut für Architektur und Raumentwicklung an der Universität Liechtenstein.

Du hast einmal gesagt, dass für dich die Liechtensteiner Tracht ein schwarzer Audi A4 ist. Gibt es ein Pendent – eine «Tracht» – für die Liechtensteiner Architektur?

Vielleicht der manifeste Wohlstand welcher ausgestrahlt wird, sei es in den Natursteinfassaden der Finanzinstitute oder den oft klischeehaft erscheinenden Villas und Gärten. Interessant ist, dass zwar beim Audi, Mobiltelefon und Computer der aktuellste, zeitgemässe Ausdruck gesucht und akzeptiert wird, hingegen im privaten Wohnungsbau sehr oft klischierte, historische Bilder produziert werden. Ich denke es gibt zum Glück auch viele gute und zeitgenössische Einzelbauten hier und eine zwar zerstreute, aber doch noch ruhige Siedlungsform.

Du hast Ende 1960er- Anfang 1970er Jahre in Berlin studiert. Was hast du aus dieser Zeit nach Liechtenstein mitgenommen?

Ich denke ich wurde im politischen und sozialen Denken geprägt, das lässt sich nicht ablegen. Insofern bin ich ein klassischer 68iger und stehe für viele der Werte auch heute noch. Beruflich heisst das, den gesellschaftlichen Bezug über das Formale zu stellen. Im Umgang mit Mitarbeitenden und Studierenden schätze ich eine sehr direkte informelle Form. Politisch sehe ich keine Zukunft für eine Gesellschaft ohne sozialen Ausgleich.

Damals wurde Architektur auch als ein soziales Engagement verstanden. Wie verhält sich dies heute?

Leider ist die Diskussion zum sozialen Engagement zum Teil einer Debatte um Form gewichen, fast weltweit. Manchmal gibt es ein paar Lichtblicke von sozial engagierter Architektur – aber sehr wenige. Auch wir an der Universität Liechtenstein konnten diesem Zeitgeist nicht ganz entrinnen. Trotzdem versuchen wir immer wieder, gesellschaftsrelevante Themen aufzunehmen. Beispielsweise in der Zusammenarbeit mit dem Heilpädagogischen Zentrum, dem Wohnen fürs Alter oder generell in der Betrachtung der sozialen Nachhaltigkeit.

Du hast knapp zehn Jahre im Ausland gelebt. Warum?

Ich wollte damals die Welt kennenlernen und nur mit mir «bewaffnet» durchstarten. Ich habe keinen Tag bereut und bin heute sehr glücklich hier.

Gibt es ein Ziel, welches du als Institutsleiter (noch) nicht erreicht hast?

Die positive internationale Ausstrahlung unserer Architekturausbildung auch unseren Politikern zu vermitteln.

Welche Qualitäten sollten Absolvent/innen in Architektur der Universität Liechtenstein deiner Meinung nach haben, in drei Begriffen?

Eine sehr solide Grundausbildung, interkulturelle Kompetenz und Engagement und Freude im Beruf.

Dein schönster Moment oder das prägendste Ereignis als Institutsleiter oder als Architekt?

Die stolzen Gesichter der Studierenden bei ihren Präsentationen und die Bauten oder Wettbewerbe von unseren Absolventen zu sehen.

Und in der Institution?

In den 24 Jahren durfte ich die Umwandlung vom Abendtechnikum zur Ingenieurschule, Fachhochschule, Hochschule und nun zur Universität mitprägen.

Weitere Riesenschritte waren die europäische Diplomanerkennung und der Bezug des jetzigen Standortes in der ehemaligen Spoerry-Fabrik in Vaduz.

Auf was bist Du stolz?

Wir hatten in meinen 24 Jahren keinen arbeitslosen Absolventen dank der praxisorientierten Ausbildung. Wir sind ein motiviertes Team und haben begeisterte, kreative Studierende aus der ganzen Welt. Das Institut ist für viele und für mich insbesondere eine zweite Familie.


Ein Kommentar von

Köbi Gantenbein

(*1956) ist Chefredaktor der Zeitschrift Hochparterre sowie Buchautor und Herausgeber. Er lebt in Zürich und Fläsch.

Hansjörg Hiltis und seiner Kolleginnen und Kollegen Werden und Wirken riecht nach einer bildungs- und kulturpolitischen Heldengeschichte. Und wie es Heldengeschichten eigen ist, nähren sie sich aus Beobachtungen von ferne, aus Vermutungen und aus Projektionen durchaus ebenso wie aus präzisen Informationen. Hat Georg den Drachen getötet? Oder hat Odysseus so viele Prüfungen bestanden? Eben. Und haben also Hansjörg Hilti und die Seinen einen bildungspolitischen Kraftakt gestemmt, der in Europa ohne Vergleich ist?

Immerhin haben sie innert weniger Jahre eine Universität für Architektur gegründet und zur Blüte gebracht, wo vorher ein Abendtechnikum war, das strebsamen Maurern und Hochbauzeichnerinnen aus dem Fürstentum Liechtenstein und dem St. Galler Rheintal den Duft der weiten Welt der Architektur um die Nasen hat wehen lassen. Man munkelt, es habe eines späten Abends in einer dunklen Wirtschaft im kleinen Fürstentum in einer frohen Runde einen Schwur gegeben: «Packen wir es an. Das kommt schon gut. Die mächtige Finanzindustrie unseres kleinen Landes wird viel Wind machen und eine Hochschule bauen und in diesem Wind setzen wir unsere Segel. Kameraden, Freundinnen, hebt das Glas: Dieses Projekt stemmen wir. Zäh wie Ziegenleder und geschickt wie die Füchse vom Schaanwald.»

Der Mythos ist ebenso wahres Leben wie die Tatundwahrheit. Und kennen wir, die wir ferne sind, die Gründungsgeschichte auch nicht im Detail, so staunen wir doch über ihr Resultat. In der ehemaligen Spoerry-Fabrik werden in ausgesprochen praktischer Manier Architektinnen und Städtebauer ausgebildet. Im Anspruch und der formalen Güte auf Augenhöhe mit der ETH oder einer TU. Sie absolvieren ein präzises Curriculum, das auf Bodenständigkeit ebenso setzt, wie auf Weltluft. Und sie kommen aus aller Herren Länder. Gewiss, Hilti und die Seinen, und auch das Fürstentum, parlieren weltmännisch.

Der glückliche Umstand internationaler Orientierung ist aber auch der Kleinheit des Landes geschuldet, das ja nie und nimmer weder genügend eigene Studenten in Architektur hätte noch eigene Dozenten. Von Istanbul über Sofia bis aus Oslo, von Porto über Paris bis aus dem Prättigau strömen sie herbei um Bachelor und Master in Architektur zu werden, sei es als Städtebauerinnen, sei es als Konstrukteure von Häusern, die zukunftstauglich sein sollen, sei es als junge Menschen, die die Theorie der Architektur voranbringen. Hansjörg Hilti und die Seinen haben natürlich das Glück der Gründer geschickt genutzt und ein Curriculum auf die Beine gestellt, um das sie wohl viele Hochschulen beneiden, die zusammenbrechen unter der Inflation der Ansprüche aller möglichen Interessen, Einflüsterer und Geldgeber.

«Heidi kann brauchen, was es gelernt» heisst es in einer Heldinnengeschichte aus einer dem Fürstentum Liechtenstein benachbarten Region. Wer das Curriculum der Vaduzer Schule liest, sieht, welche Rolle die «gelernte Brauchbarkeit» spielt. In erster Linie die zugunsten der Studentin, die ja nach den frohen Studienjahren Brot und Ehre verdienen will, weil sie ein Metier hat lernen können in einem als Studio eingerichteten Werkstatt mit einem guten Dutzend Kolleginnen und Kommilitonen. Dann die Brauchbarkeit zugunsten der Gesellschaften in aller Herren Länder, wohin wohl etliche Bachelors und Masters zurückkehren werden.

«Sustainable» raunt und ruft es von den Zeichentischen und aus den Computern in den Ateliers, nachhaltige Architektur, nachhaltiger Städtebau, nachhaltiges Design. Und spannend ist zu betrachten, wie dieses Programm umgesetzt wird, denn es ist weder anderswo erfunden, noch in der Industrie des Planens und Bauens von dem Gewicht, das ihm die Sonntagsreden der Politikerinnen geben. Hilti und die Seinen richten also ein Labor ein und entfalten im Windschatten des grossen Getöses, das die Bologna und andere Baustellen veranstalten, ein Programm, das von Jahr zu Jahr schärfere Konturen kriegt.


Interview von Hansjörg Hilti mit

Toni Bargetze

(*1941) gründete 1967 das erfolgreiche Architekturbüro Bargetze und Partner. Er gehört zu den ersten Absolventen des Abendtechnikums, der heutigen Universität Liechtenstein.

Toni, vor fast 50 Jahren wurde diese Ausbildung gegründet und Du warst einer der ersten Studenten. Wart Ihr damals Versuchskaninchen oder Pioniere?

Beides. Für uns war es eine Gelegenheit, in der Nähe eine Ausbildung zu machen. Wir waren sehr verschieden vorgebildet. Ich selber hatte eine Maurerlehre, andere waren Zimmerleute, Vermesser und Maschinenzeichner. Die Lehrer wurden vom Gründer Prof. Seger sehr unkompliziert bestellt. (lacht)

Was waren die guten und welches die kritischen Punkte der Ausbildung?

Wir hatten teilweise sehr gute Lehrer, aber insgesamt kam die Allgemeinbildung zu kurz, oder auch die Sprachen. Manchmal kamen einzelne Lehrer einfach nicht, weil zum Beispiel ein Fussballspiel oder ähnliches stattfand. Das Fach Entwurf wurde mit der Bestellung von Arch. Walter Schlegel für uns die Königsdisziplin.

Ihr habt alle 100 Prozent gearbeitet und abends und samstags studiert, korrekt?

Ja, das war hart, aber zu der Zeit normal. Wir wollten vorwärts kommen. Heute ist das unvorstellbar. Wir hatten Unterricht am Samstag bis zwölf Uhr mittags und an vier Abenden. Am Sonntag hiess es Aufgaben machen.

In meiner Erinnerung hast Du mit deinem früheren Partner gleich nach dem Abschluss den international besetzten Wettbewerb «Zeitgemässe Wohntypen» gewonnen. Eine Terassensiedlung gleich nördlich von unserer Universität ist noch perfekt erhalten und steht für eine zeitlose Moderne.

Nein nicht ganz, wir gewannen auf zwei der drei ausgeschriebenen Grundstücke und nur das in Balzers wurde realisiert. Die Terrassensiedlung Mühleholz ist kurz später auf privater Basis realisiert worden.

Toni, Du bist wohl der erfolgreichste Architekt in Liechtenstein und führst immer noch eines der grössten Büros mit über 20 Mitarbeitenden. Du hast Pionierarbeit geleistet mit den ersten verdichteten Wohnbauten.

Ja, beispielsweise auch die ersten Eigentumswohnungen und die ersten Hochhäuser. Ich habe vieles probiert, nicht alles ist rückwirkend gesehen optimal herausgekommen. Aber insgesamt bin ich glücklich und zufrieden, diesen Beruf zu haben.

Vor kurzem musste ich die besten Bürobauten im Land nennen, und habe deine Ziegelbauten in Vaduz Süd genannt...

Ja das erste war noch etwas zu nostalgisch, aber die Raiffeisenbank, die macht mir schon Freude.

Wie siehst Du die Entwicklung deiner früheren Ausbildungsstätte?

Sehr positiv. Die Universität ist natürlich nicht mehr vergleichbar mit dem Abendtechnikum. Aber ich bewundere die jetzige Universität und die Architekturausbildung. Ich denke, sie ist das beste Aushängeschild, das das Land haben kann – nicht nur Finanz- und Steuergeschichten. Es ist toll, dass an diesem kleinen Ort dank der Qualität und dem resultierenden guten Ruf Studierende aus der ganzen Welt ihre Ausbildung absolvieren. Wir haben in unserem Büro immer wieder Praktikanten und Absolventen von euch. Natürlich müssen wir die noch in die Realität des Bauens einführen, aber die Qualität stimmt.

Toni, ich danke Dir für das Gespräch, zum Schluss noch ein Wort von Dir zum Beruf des Architekten.

Es ist ein toller Beruf. Wenn ich zum Beispiel unterwegs bin und Bauten sehe, plane ich diese in Gedanken um. Ich gehe jeden Tag mit einer grossen Freude ins Büro und hoffe – wenn ich an Gisel oder Niemeyer denke – dass ich noch ein paar Jahrzehnte weiterarbeiten kann.


Eine Konversation zwischen Hansjörg Hilti und

Zuzana Drahotova

(*1984) schloss 2010 den Master in Architecture (MSc) an der Universität Liechtenstein ab. Sie lebt und arbeitet in Zürich.

Zuzana, about three years ago you came for an exchange semester to our University. We have first met on a mountain hike, meanwhile you finished a master in our institution, another in Prague and you work in Zurich. Can you tell me how today you look back at your «Liechtenstein experience»?

I think of my «Liechtenstein experience» quite often, since it has affected my life very much (I am not talking only about architecture). First, it changed my life-direction. If there hadn’t been this experience, there would not have been «another» master degree and no work in Zurich. Looking back I could define my time in Liechtenstein as hard work combined with pleasure. After my studies there, I came back to Prague with such enthusiasm that some people could hardly bare it. They believe that I live in my (small, ideal, maybe kind of utopian) world. I am wondering: have they stopped believing in architecture or do I still live in Liechtenstein?

Hansjörg, what is your main goal as the director of the faculty of architecture?

My main goal? Nobody asked me ever so precisely. To give engaged students the possibility to find their vocation in our profession. That asks for a positive atmosphere among students and staff. It is proven that an excellent atmosphere is the soil for a good learning environment. As a result our faculty is or should be internationally recognized as «top quality». In other words, I love my job and our institution and hope that all students and staff have a similar emotion.

Last questions: can you make use of the knowledge gained at the University of Liechtenstein in your job and possibly in your personal life?

Yes. I use it quite often. Since I am doing a competition, there is the opportunity to apply what I gained from the Architectural Design Theory classes in the Master of Architecture. It is even enhanced by the advantage, that the studio I am working in is aligned with the concept of the simple and pragmatic architecture that I was taught by Xavier Calderon. And last but not least, I am not taken aback by working overtime.


Hansjörg Hilti im Gespräch mit

David Porter

(*1946) war Head of Architecture der Glasgow School of Art von 2000 bis 2011. Er lebt in London.

David, our institution is celebrating its 50th anniversary this year. May I ask you for some comments how you perceived us over the years?

I have now visited the University of Liechtensten three times, I think. I get the impression of it still being a «work in progress» – having a strong character, but still finding its place. This strikes me as a very productive situation, particularly as, at the events that I come to, everyone joins in discussion where things stand and where they might go, for once places decide who they are, they get old. What has been noticeable is the increased emphasis on urbanism and on sustainability, and the two together. I look forward to seeing where this leads. My own views about urbanism are shaped by spending the last ten years in Glasgow, a city whose population has decreased by half and suffered from industrial collapse, but is also one of the most culturally vibrant cities in Europe. I have now returned to London which is a giant city in a not so large country – its population is nearly twice that of Scotland, and with huge cultural diversity. For me, the issues in both these cities are complex and difficult, but have a clear shape. So it is not easy for me to get the measure of what urbanism and sustainable urbanism mean in a country so small, and so prosperous, as Liechtenstein. That is to say, there are issues for you, but they are not clear to me yet. And how far will your students go in working out the carbon footprint of their projects?

As you say above, that is «work in progress». I do believe that a responsible attitude towards our environment and future generations, in another terminus «sustainability», is our key expertise. We have and teach the knowledge to reduce the carbon footprint in buildings and we are finding our place on a regional urban scale.

David, we first met at the East London University in the 1990s, then again in Crete and Glasgow. You have known our school for many years. What comes to your mind when you think about us?

First thing that comes into my mind is the work that you showed when you came to the University of East London, probably in 1995. A new alpine architecture of great sophistication, made like a BMW but in wood. This made a huge impression on me. I was pretty bad at school and so they encouraged me with art, pottery and woodwork. When I was 13 I got the woodwork prize! Then I got a bit better at more academic studies, and returned only slowly and much later to understanding things through wood. So the idea of a wood architecture is still interesting to me, not just in terms of technology, but a whole way of thinking and feeling about things through wood. I am glad that your school is not dominated by wooden alpine architecture, but also very glad that it is not forgotten and still lives.

So Hansjörg, is wood important to you? And when did you start getting interested in it?

As you know I worked for one year in Helsinki, there I saw a lot of wonderful wooden buildings, wonderfully detailed. A couple of years later and back in Liechtenstein, me and two friends found a 200 year old wooden house we were able to rent and renovate. A very skilled carpenter showed me how to craft wood. Later, I was able to design my first wooden house in Austria and in 1981 we realised our own home in wood together with three other families in Schaan.

Your hut in Steg made a big impression on me when I was with you in July. Partly because of the complete absence of any light in the sky – the darkest of nights, only sounds, including of a stream – and being surrounded by old, dark and completely «seasoned» wood. Everything is in wood except the glass in the windows.

I did not know about your Helsinki connection, but I too got much closer to the idea of wood visiting Helsinki for the first time, late 1980s, with students. I bought a book on traditional timber buildings in Finland, which sat on my bookshelf next to a wonderful book I still have – «Form and Space of Japanese Architecture» – mainly comprising photographs by Norman F. Carver that I bought as a young architect. The Finnish book I lent to some students who never returned it, but the Japanese book I still have – maybe you know it? If not, I’ll show you when you next come to London.

It interests me that carpentry can become a whole new way of thinking about things. For an architect, almost everything you need to make can be made from wood. And the carpenter is necessary present right from the beginning of the building through to the end. And of course wood grows on trees, eating carbon as it goes. And so for me timber is a metaphor for architecture, architectural thinking and for an architect’s understanding of the world. No wonder the Greeks did that strange thing of translating timber into stone to make their temples – are they temples in wood or to wood? So you have made a school that does not limit itself to timber construction, but holds on to it as a way into architecture, which strikes me as a very wise move.

Let’s come back to our school. Wood is my story, the school’s is another one.

If the first thing in thinking about you is to think of WOOD, the second is the extraordinary landscape of Liechtenstein: this tiny country at the heart of Europe that is very special but is also very international. Cow bells and capitalism coexist. It is an elevated meeting place for trading architectural ideas were we have a parallel existence to the bankers who trade in invisible money. In July we visited a prize winning cheese-maker in the upper valley, the epitome of the «local» – his cheese made from the milk of his cows eating his grass, but we did so in a group that included a Dutchmen, an Englishmen and two Japanese (one living in Italy). That’s the school for you: the local and the international with little in between but a stimulating creative tension.

Am I right that you are the only Liechtensteiner teaching in the school? And how many of your students are from Liechtenstein?

No, I am not the only one and about 10 percent of our students are from Liechtenstein. Maybe we are a mirror image of the national economy. HILTI, the tool maker company, employs people of about 50 different nationalities.

Finally, I remember the Greek dancing, Zorba style, in the Kriti Bar in Chania. Others sat and drank, but you were up there with the local guys and dancing, not like the tourists, but as someone who understands what it means to bring the sole of your shoe down hard on the beat.