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Universität Liechtenstein
Institut für Architektur und Raumentwicklung
Fürst-Franz-Josef-Strasse
9490 Vaduz
Liechtenstein

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Fax +423 265 11 21


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Standort / Anreise
Entwurf 1. A Kathrin Aste
alreadymade
Entwurf BA 1.A

Der Schein‐Scheinwerfer


Der Autoscheinwerfer ist Motiv um das strukturale Sehen von Gegenständen zu thematisieren.
Das zu behandelte Objekt wird unter die Lupe genommen, in seine Einzelteile zerlegt, funktional entleert, transformiert und dekontextualisiert. Das heisst der Gegenstand wird aus seinem üblichen Kontext herausgelöst und in eine neue räumliche Beziehung überführt. Die Veränderung des Kontextes verändert das Objekt und interpretiert es neu. Es entsteht Architektur.

Das zu entwerfende Projekt wird theoretisch und inhaltlich begleitet durch eine Einführung in die spezifische Themen der Kunst wie dem Objet trouve ́, dem Ready Made, der Objektkunst oder dem Dadaismus.

Entwurf 1. A Markus Buschor
PARAVENT
Entwurf BA 1.A

Obwohl ich jedesmal, wenn ich auf dem
Schloss war, über die Herkunft des Namens
nachgedacht habe, habe ich doch nie in
einem etymologischen Wörterbuch nachgeschlagen.
So buchstabierte ich mir von
Parapluie über Parasol zu Paravent zusammen,
dass es sich wie bei den anderen um
einen Schirm zum Schutz vor Regen, Sonne,
Wind handle, nur dass die beiden anderen
ihrer Bestimmung gemäss im Freien benutzt
wurden, während der dritte eine Verfremdung
erfuhr. Die Wandschirme, vor welchem
Wind mussten sie schützen?ʻ (Undine Gruenter)
Wir machen einen Paravent. Machen bestimmt
als ein selbst zu verantwortendes Tun, an
dem wir mit Konzept, Entwurf, Ausführung
und Überprüfung beteiligt sind und aus dem
Erkenntnisse gewonnen werden für die Korrektur
von Konzept und Entwurf.
Entwurf 1. B Prof. Hansjörg Hilti
Bauen und Nesten
Entwurf BA 1.B

Das Erfahren elementarer Bauprozesse prägt die erste Semesterhälfte. Wir werden auf realen Baustellen Betonieren, Mauern und Zimmern. Jede und jeder mauert und mischt und schalt Beton. Wir helfen mit bei Bau von Holzcontainern, welche von Kommilitonen für den Langlaufverein Valünalopp entworfen wird.

Dabei erfahren wir den Umgang mit Holz, lernen die Werkzeuge einzusetzen. Parallel dazu analysieren wir die Bauweise von Nestern, die Verhaltensweisen von Parasiten, die Herangehensweise von künstlerischen Interventionen. Wir entwerfen von diesen Beispielen inspiriert kleine Gehäuse, probieren am Modell Materialien aus und konstruieren diese Behausungen in der zweiten Semesterhälfte im Masstab 1:1.
Wie Vögel oder Parasiten werden wir auf dem Universitätsgelände in „Guerillataktik“ unsere Eingriffe platzieren. Mögliche Störungen wie von Raubvögel, Abwarte und andere Faktoren werden einkalkuliert.

Ziel des Studios ist, elementare Konstruktionsprozesse zu erfahren und einen konstruktionsbasierten Entwurf zu realisieren.

Entwurf 1. B Denise Ospelt
Construct
Entwurf BA 1.B

Im konstruktiven Studio des ersten Semesters tasten wir uns wöchentlich in verschiedenen Übungsschritten an einen Entwurf heran. Das Material ist der Ausgangspunkt unserer architektonisch und konstruktiven Arbeit. Wir setzen uns mit verschiedenen Werkstoffen auseinander und untersuchen deren material‐typische Eigenschaften. Wir entdecken auf spielerische Art und Weise die Wechselwirkungen von Material, Struktur, Raum, Form und Licht. Wir kneten, schichten, giessen, stapeln und fügen wieder zusammen. Ein Besuch in der Kunstgiesserei St. Gallen führt uns in die Herstellungstechnik des Gussverfahrens ein und verdeutlicht uns das Zusammenspiel von Form und Raum. Nach und nach entwickeln wir ein architektonisches Konstrukt, eine einfache Behausung an einem fiktiven Ort. Wir arbeiten in unterschiedlichen Massstäben in Zeichnung und Modell. Die empirische Auseinandersetzung mit den Materialien und seine konstruktiven, strukturellen und räumlichen Eigenschaften begleiten uns durch das ganze Semester.