Entwurf 3.0 + 5.0 Martin Bühler
Fake

Entwurf BA 3.0 + 5.0
Integration Tragwerkslehre: Sigurd Flora

Thema

Technisch gesehen besteht die Fälschung aus einem Gegenstand, der einen anderen Gegenstand nachahmt um ihm auf den ersten Blick zum verwechseln ähnlich zu sein. Das Motiv der Fälschung ist meist der Betrug. Fälschen und Nachahmen sind aber auch Kulturtechniken, die bei uns seit der Romantik als minderwertig und verpönt gelten (wer hat’s erfunden?). Das Moralisieren werden wir im Semester über Bord kippen, unverfroren kopieren und uns an Mies van der Rohe halten als er sagte, er wäre nicht daran interessiert der Erste zu sein sondern immer nur der Beste.

Ziele

Am Semesterende wird jede Studentin und jeder Student innerhalb eines präzis abgesteckten Gebiets über mehr Wissen verfügen als Gastkritiker und Dozent zusammen.

Aufgabe

Alle überbauten Parzellen auf dem Gemeindegebiet von Vaduz stehen für den Entwurf der Semesteraufgabe zur Verfügung. Einzige Regel und eine grosse Kunst wird es sein, diese so auszuwählen das darauf optimal kopiert werden kann.

Entwurf 3.0 + 5.0 Hugo Dwozak
Arche Noah

Entwurf BA 3.0 + 5.0
Integration Architekturtheorie: Andri Gerber

Wir entwerfen einen Lebensort für 100 Personen, die ein großes, gemeinsames Interesse verbindet. Dieses Interesse wird von den StudentInnen individuell bestimmt, welches wiederum die Zusammensetzung der Räume programmiert.
Das entstehende räumliche Konglomerat ist nach innen möglichst autark und nach außen kompatibel. Die Autarkie bezieht sich auf Energiegewinnung und ‐ dem gewählten Inhalt entsprechende ‐ soziale Unabhängigkeit. Kompatibilität ist im Sinne von Fremdnutzen und Produktivität zu verstehen.
Die soziale Zusammensetzung der Personen ist beeinflusst durch das gemeinsame Interesse, darüberhinaus frei wählbar (Männer, Frauen, Kinder, Familien, Generationen, Religion, politische Gesinnung,.......).

Die Wahl des Ortes und der Kontext zur Umgebung liegt in der Verantwortung der(s) Entwerfenden.

Einführungsprojekt (Oktober):

Singlesurvivalunit

Entwurf einer Notbehausung auf einem selbstgewählten Parkplatz (2,5 x 5,0 Meter) für einen Architekturstudenten. Der Parkplatz ist mit einer Steckdose (220V) ausgestattet.

Entwurf 3.0 + 5.0 Dieter Jüngling
ein mal eins

Entwurf BA 3.0 + 5.0
Integration Baukonstruktion: Dieter Jüngling

Thema

Schulgebäude sind immer geprägt von den gesellschaftlichen Systemen und Strukturen ihrer Entstehungszeit. Innerhalb der vorherrschende Erziehungs‐ und Bildungsabsicht gab es immer auch pädagogische Experimente, die zu exemplarischen Schulbauten führten. Wäre es nicht an der Zeit bauliche Formen für Schulbauten zu finden, deren pädagogisches Konzept nicht abschliessend definiert ist sondern verschiedenartige Möglichkeiten für die Zukunft offen lässt.

Aufgabe

Die Gemeinde Ruggell hat sich auf Grund der demographischen Entwicklungsprognosen sowie den veränderten Anforderungen eines zeitgemässen Schulraums entschlossen ein Schulraumkonzept, mit Einbezug der bereits vorhandenen Schulbauten, ausarbeiten zu lassen. Für den zusätzlich benötigten Schulraum soll innerhalb des ausgewiesenen Schulareals ein Bebauungsplan entstehen und in einigen Bereichen als Projektarbeit vertieft werden.

Entwurf 3.0 + 5.0 Thomas Keller
Bad Rans

Entwurf BA 3.0 + 5.0
Integration : Bauphysik Bernhard Gasser, Haustechnik Bernd Kraus

Aufgabe ‐ Thema
Bad Rans, zwischen Sevelen und Buchs gegenüber von Vaduz im St. Galler Rheintal gelegen, ist seit dem 9. Jahrhundert für seine Mineralwasserquelle bekannt. Bis in die achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts war das Heilbad noch in Betrieb. Vor ca. fünf Jahren kamen findige Projektentwickler auf die Idee, am Standort des bestehenden Gasthauses einen riesigen Hotelkomplex zu planen. Nach dem Abbruch des historischen Gasthauses wurde das Projekt jedoch beendet.Uns eröffnet sich hier die Möglichkeit, Perspektiven für ein standortgerechtes Mineralbad aufzuzeigen.


Die komplexe aber überschaubare Bauaufgabe sowie der sensible landschaftliche und ortsbauliche Kontext bieten uns zusammen mit den Integrationsfächern die Gelegenheit, tief in die Technik des Planens und Bauens einzutauchen.
Entwurf 3.0 + 5.0 Marco Volpato, Nicole Hatz
Social Neighbourhood_Community Hall

Entwurf BA 3.0 + 5.0
Integration Landschaftsarchitektur: Jacueline Kissling

Project Urbain
Social connection is lacking in many Swiss cities. Because of this, the Swiss Government founded a program entitled “Project Urbains” providing social Integration in living areas.

This program firstly supported 11 small to middle sized villages in Switzerland also evaluating projects that will improve the social bonding of its community in these towns. Social connections, which are often missing, are attributed to the lack of recreational green areas and community centers.

The Austrian village of Lustenau and the Swiss village of Widnau in the Rhine valley share similar problems. We will analyze these two villages and improve their social connections by defining the Social Hotspots by providing it with a new community center.

Thema
Design of a Multi‐Use Community Hall (Quartierzentrum) that could be used for concerts, workshop and communal gatherings, which extends the social connections to the external recreational areas.

The studio will be held in English and German
Entwurf 3.0 + 5.0 Erich Strolz
BAUEN AM KULTURWEG

Entwurf BA 3.0 + 5.0
Integration Multimedia: Cornelia Faisst

Input
Ein römisches Kastell aus dem 4.JH, das durch die Lage an der alten Römerstrasse von Mailand nach Augsburg zur Grenzsicherung gegen die von Norden vordringenden Alemannen errichtet wurde, eine Kirche, deren Vorgängerbauten bis ins 5. JH zurückreichen und erhaltenswerte historische Gebäudeensembles prägen die Nachbarschaft unserer Bauparzelle. Weiters grenzen im Norden das alte Schulhaus (heute das Rathaus) und im Westen die stark frequentierte Hauptstrasse unseren Bauplatz ein. Mit diesen Voraussetzungen entwickeln wir unsere Ideen für die Gestaltung des Grundstückes. Die Ergebnisse unserer Überlegungen werden im Rahmen dieses WTT‐Projektes den Ideenhorizont der Bauherrn für ihre zukünftige Grundstücksgestaltung erweitern.

Outcome
Wir setzen uns in diesem Semester damit auseinander, die knapp gestellte Aufgabe eigenständig in einem Entwurfsprozess aufzubauen und die Arbeit in Zusammenhang mit architektonischer Qualität, Nachhaltigkeit und Zeitmanagement zu strukturieren. Der Weg zum Endprodukt ist integraler Teil des Ergebnisses. Die komplexen Anforderungen an ein Gebäude werden in Bezug auf Städtebau, Landschaftsintegration, Nachhaltigkeit, Materialauswahl, Raumorganisation und Detailausbildung zu lösen erlernt.
Das Integralfach Multimedia wird in den Gesamtentwurf stark einfließen. Wir lernen in eigenen Modell‐, Plan‐, Bild‐ und Textqualitäten unsere Form der Vermittlung an ein interessiertes Forum, bzw. in diesem Semester auch an konkrete Auftraggeber.