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Mobilitätsprogramme
Die aktive Teilnahme an verschiedenen internationalen Mobilitätsprogrammen stellt den Rahmen dafür bereit, dass Studierende, Dozierende und Forschende einen geförderten Auslandsaufenthalt absolvieren können. Die Bedeutung und der Stellenwert der Programme für Mobilität und Austausch ergibt sich daraus, dass mit der Programmteilnahme vielfach ein finanzieller Rahmen für einen Auslandsaufenthalt überhaupt erst zur Verfügung steht, die Aufnahme an Partneruniversitäten möglich wird und die akademische Anerkennung von Studien- und Forschungsaufenthalten gewährleistet werden kann.

Die Universität Liechtenstein nimmt derzeit aktiv an folgenden Mobilitätsprogrammen teil:
Life Long Learning
Erasmus
Norwegian Financial Mechanism / EEA
European Policy Statement
Für die Universität Liechtenstein stellt das ERASMUS-Programm strategisch die wichtigste Plattform dar, um die Internationalisierung an der Universität zu gewährleisten. Ein hoher Internationalisierungsgrad ist für die Universität Liechtenstein als kleinere Universität von grosser Bedeutung, um einen qualitativ hochwertigen Universitätsbetrieb aufrechtzuerhalten und die Attraktivität als Ausbildungseinrichtung sicherzustellen. Das von den verschiedenen Akteuren der Universität in Projektaktivitäten erworbene Knowhow, das weite Netz von Kontakten und Kooperationen, die wertvollen finanziellen Ressourcen sowie die Ausstrahlung der eingeführten "Marke ERASMUS" tragen wesentlich dazu bei, strukturbildende Massnahme zur Förderung der Internationalisierung voranzutreiben.

Mit der aktiven Mitwirkung an ERASMUS werden die Ziele verfolgt, die Mobilität der Studierenden auf ca. 30 % zu erhöhen, jeden festangestellten Dozierenden im Laufe eines Zeitraumes von 3 Jahren zu einer Teilnahme an einer ERASMUS-Dozentenmobilität zu motivieren, einzelne Schlüsselkräfte aus der Verwaltung durch Auslandsaufenthale in ihrer Entwicklung zu fördern, Studierende und Dozierende mit geringerem Mobilitätsgrad durch Einbeziehung in Intensivprogrammen an einer europäischen Dimension teilhaben zu lassen, durch Mitwirkung an thematischen Netzwerken den Erfahrungsaustausch zu fördern und die Qualität zu verbessern, durch transnationale Curriculumsprojekte und ERASMUS Mundus neue Entwicklungen einzuleiten sowie die Systeme ECTS/DS zu pflegen und deren richtigen Anwendung - welche in Form eines Labellings in den Jahren 2008/09 zum Ausdruck kommen soll - sicherzustellen.

Für die Universität Liechtenstein sind dabei folgende ERASMUS-Aktivitäten prioritär: Ausbau sämtlicher Mobilitätsmassnahmen für Studierende und Dozierende; Verbesserung der Rahmenbedingungen; Planung von Intensivprogrammen; Erwerb des Labels von ECTS/DS; Mitwirkung an Netzwerkprojekten; Innovationsprojekte im Rahmen von ERASMUS Mundus und Curriculumentwicklung.

Die von der Universität im Rahmen von ERASMUS durchgeführten Aktivitäten sowie die EPS werden über die Homepage sowie über Publikationen der Universität präsentiert, im Rahmen von Informationsveranstaltungen für Studierende und Mitarbeitende hochschulintern verbreitet und über gemeinsame Presseaktivitäten in Zusammenarbeit mit der Nationalen Agentur einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Kommission für Gender und Diversity entwickelt gemeinsam mit dem Rektorat, den Studienleitungen sowie der Stabsstelle Personal Konzepte und Massnahmen, um die Gleichstellung von Frauen und Männern im Studienbetrieb bzw. im Rahmen der Beschäftigungsverhältnisse sicherzustellen. Das Studentenbüro, die Studentenvertretung, das International Office sowie die Studienleitung führen gemeinsame Aktivitäten (z.B. Intenational Lunches, Cultural Rotation Events, Mentoren, ...) durch, um den sozialen Zusammenhalt unter den Studierenden zu fördern.