Mit der Implementierung des ECTS Systems (European Credit Transfer Systems) im Jahre 1996 an der Vorläuferinstitution der Universität Liechtenstein, der Einführung des Diploma Supplements im Jahre 1999 und dem Beitritt Liechtensteins als Signaturstaat zum Bologna-Prozess im Jahre 2001 wurden wesentliche Pfeiler gesetzt, um eine Entwicklung hin zur Teilhabe an der Verwirklichung des Europäischen Hochschulraums an der Universität Liechtenstein in Gang zu setzen.

Die Universität Liechtenstein hat das von der Europäischen Union im Rahmen des SOKRATES / ERASMUS Programms entwickelte System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS - European Credit Transfer System) ab 1997 eingeführt. Basis ist das Arbeitspensum, das die Studierenden absolvieren müssen, um die Ziele eines Lernprogramms zu erreichen, Ziele, die vorzugsweise in Form von Lernergebnissen und zu erwerbenden Kompetenzen festgelegt sind. Es erleichtert die Quantifizierung und Qualifizierung von Studienleistungen, welche an Gasthochschulen erworben wurden oder wenn beim Wechsel an die Universität Liechtenstein eine Einstufung vorgenommen werden muss. Die Gastuniversität oder ehemalige Heimatuniversität muss jedoch auch ECTS in Anwendung haben.
Im "
ECTS Course Catalogue" der Universität Liechtenstein sind umfassend alle Informationen zusammengefasst, um sich auf den
Studienaufenthalt an der Universität Liechtenstein vorzubereiten. Er dient auch dazu, dass Studierende der Universität Liechtenstein Informationen über ECTS erfahren und bei Auslandssemestern das System verstehen und anwenden können. Die im Rahmen eines Studiums erbrachten Leistungen werden im
Diplomzusatz ("Diploma Supplement") ausgewiesen.