Am Institut für Wirtschaftsinformatik sind ständig Betreuungsmöglichkeiten für wissenschaftliche Abschlussarbeiten gegeben.
Mögliche Themen einer Abschlussarbeit ergeben sich aus den Forschungsschwerpunkten des Instituts. Beispiele sind Geschäftsprozessmanagement, Enterprise Content Management, Dokumentenmanagement, Informationsmanagement, ERP-Systeme, konzeptionelle Modellierung, etc.
Interessierte Studierende können zur Identifikation von Fragestellungen innerhalb dieser Bereiche für ihre Master- oder Bachelorarbeit gerne mit den Mitarbeitern des Instituts Rücksprache nehmen. >>zum Team
Im Folgenden finden Sie eine Übersicht aktuell zu vergebender Themen auf Bachelor- und Master-Level in Kooperation mit Firmenpartnern. Die Sprache der Beschreibung weist auf die Erstellungssprache der Arbeit hin. Weitere Informationen zu Praktikas / Stellenangeboten finden sie auch hier.
Internship / Master Thesis with SAP Research Switzerland
(Project SOA4All: Single Purpose Applications)
Purpose and Objective
SAP Research Centers support SAP's long-term strategy through technology research. Located on the campus of the University of St. Gallen (HSG), the SAP Research Center in St. Gallen focuses on application-oriented research in the areas of Smart Items and Enterprise Service Architectures. It combines SAP's technological know-how with the business expertise of HSG.
In the research project SOA4All, we investigate how to simplify the handling of Web Services such that users with limited IT knowledge are able to search, execute, and even build simple composite applications with Web Services. The internship or Master project will contribute to this vision by developing user-friendly web and mobile single purpose applications using services of the SOA4All Platform. The concrete topic of a bachelor/ master thesis can be tailored to your skills and research interests and is open to include further ideas and suggestions.
Further Information:
Praktika/Stellen
Jobstairs
Contact:
Dr. Jürgen Vogel
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Privacy Enhancing Technologies
Unter PETs (engl. Privacy Enhancing Technologies) versteht man ein kohärentes System von IKT-Massnahmen zum Schutz der Privatsphäre durch Eliminierung oder Verminderung personenbezogener Daten oder durch Vermeidung einer unnötigen und/oder unerwünschten Verarbeitung von personenbezogenen Daten ohne Verlust der Funktionalität des betreffenden Informationssystems. (1) Datenschutz und somit der Schutz der Privatsphäre kann nicht mit Datensicherheit gleichgesetzt werden. Viele Unternehmen implementieren aufwändige und kostenintensive Sicherheitsmassnahmen zum Schutz ihrer Unternehmensdaten, was jedoch nicht zwingend bedeuten muss, dass die Privatsphäre der Mitarbeiter oder anderer betroffener Personen, z.B. Kunden, durch diese Massnahmen entsprechend geschützt wird. Es scheint der Aufwand sehr gering, die Entstehung von nicht notwendigen persönlichen und sensiblen personenbezogenen Daten in verschiedenen Geschäftsprozessen zu verhindern. Dem gegenüber steht ein unverhältnismässig höherer Aufwand, für einen geeigneten und gesetzmässigen Schutz der erzeugten persönlichen Daten zu sorgen.
Aufgabe:
I. Die Ermittlung des Bedarfs einer Technologie zum Schutz der Privatsphäre und ihrer technischen Anforderungen in einem Unternehmensprozess oder -bereich. Es ist unter Umständen ein solcher Unternehmensprozess oder -bereich zu untersuchen, bei welchem der Einsatz der Technologie zum Schutz der Privatsphäre wirtschaftlich von Nutzen sein könnte. Um auf eine breite Anwendbarkeit der erarbeiteten Technologie hinzuarbeiten, wäre (wenn vorhanden) ein Prozess oder -bereich zu wählen, der sowohl im öffentlichen als auch im privaten Unternehmensumfeld existiert und im zweiten Fall (wenn möglich) die regionale sowie Liechtensteiner Unternehmensstrukturen und -kulturen berücksichtigt.
II. Die Theoretische Aufarbeitung bereits vorhandener jedoch unter Umständen nicht bekannter oder wenig verbreiteter Technologien und Konzepte zum Schutz der Privatsphäre oder die theoretische Aufarbeitung einer eigenen innovativen Idee im Zusammenhang mit dem in I. ermittelten Unternehmensprozess oder -bereich.
III. Technische Umsetzung anhand eines Versuchsaufbaus und Nachweis der Verfügbarkeit sowie Einsetzbarkeit der Technologie zum Schutz der Privatsphäre ohne funktionelle Einschränkung des Systems in einem Testprozess oder -bereich.
Das Ergebnis der Arbeit sollte die für die Datenverarbeitung Verantwortlichen des öffentlichen und des privaten Bereichs dazu motivieren, solche Technologien in ihren Anwendungen und Prozessen einzusetzen.
Weitere Informationen:
Promoting data protection by privacy-enhancing technologies
Privacy Enhancing Technologies (PETs)
Working Documents on Privacy-enhancing technologies
Future of Identity in the Information Society
Privacy and Identity Management for Europe
Ansprechperson:
Michael Valersi, Stv. Datenschutzbeauftragter
Datenschutzstelle Fürstentum Liechtenstein
Postfach 684
9490 Vaduz
+423 236 6090