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Kulturantenne: Peter van Ham - Lichtbildvortrag zu Alchi - Weltkulturerbe in Ladakh

Event

Termin

Freitag, 07. Dezember 2018
19 Uhr

Universität Liechtenstein
H1

Inhalt

Das weltberühmte, buddhistische Kloster Alchi, auf 3500 m in Ladakh (Nordwest-Indien) gelegen, ist die besterhaltene Tempelanlage im Himalaya. In ihrem Inneren bewahrt sie Tausende seltener und unvergleichlicher Malereien und Skulpturen, die auf das Westtibet des 11. Jahrhunderts zurückgehen. Zum ersten und einzigen Mal hat der Dalai Lama deren umfassende Dokumentation autorisiert.
Alchi, 1996 für das UNESCO-Weltkulturerbe vorgeschlagen, gewährt in seinen Kunstwerken faszinierende Einblicke in das geistliche und weltliche Leben des mittelalterlichen Kaschmirs und Westtibets. Deren Einflüsse reichen von Indien und Tibet über Zentralasien und den Iran bis ins antike Griechenland. Die von Peter van Ham mit einer Spezialkamera in weltweit höchstmöglicher digitaler Auflösung angefertigten Fotografien fangen in einzigartigem Detailreichtum die miniaturähnliche Feinheit und große farbliche Bandbreite der Originale ein. In Kooperation mit der renommierten Tibetologin Amy Heller und deren bahnbrechender Entschlüsselung der komplizierten Inschriften Alchis gelingt ihm ein einmaliges, höchst faszinierendes Kulturdokument.

Peter van Ham
*1964 in Darmstadt, studierte Musik in Los Angeles sowie Deutsch und Biologie in Frankfurt und ist an einer Frankfurter Schule als Lehrer tätig. Als Autor und Fotograf veröffentlichte er zahlreiche Artikel, Bücher und Bildbände über Indien und den Westhimalaja, darunter: "In den Bergen der Kopfjäger" (Frederking & Thaler, 2006), "Vergessene Götter Tibets" (Belser, 1997), "Auf Buddhas Pfaden" (Frederking & Thaler, 1994), "The Hidden World of the Naga" (Prestel, 2003) und "The Seven Sisters of India" (Prestel, 2001). "Tabo - Gods of light. The Indo-Tibetan masterpiece". (Hirmer, 2014) "Alchi" (Hirmer, 2015)
Als Gastkurator betreute er 2009/10 die Ausstellung "Indiens Tibet - Tibets Indien" im St. Galler Völkerkundemuseum.

In Kooperation mit der NGO Tibet-Unterstützung Liechtenstein

Information

Kirsten Steinhofer

 

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