Virtuelle Kollaboration: Menschenausgerichtete Perspektive

zurück zur Übersicht

Projektart und Laufzeit

Vorstudie zur Dissertation, seit September 2020

Koordinator

Hilti Lehrstuhl für Business Process Management

Forschungsschwerpunkt

Geschäftsprozessmanagement

Forschungsgebiet/e

Digital Innovation

Beschreibung

Digitale Praktiken, z.B. digitale Kollaboration, sind Teil unseres privaten und beruflichen Lebens. Die Tatsache, dass die Grenzen zwischen beiden aufschmelzen, wird von Forschern und Praktikern ausführlich diskutiert.
Einer der kritischen Aspekte dieses Phänomens ist, dass diese Praktiken die gleichen kognitiven und emotionalen Ressourcen von Menschen in Anspruch nehmen.
Gleichzeitig werden diese emergenten digitalen Praktiken von intelligenten nichtmenschlichen Agenten ermöglicht und unterstützt. Diese intelligenten Agenten unterstützen die Menschen bei ihren kognitiven Bemühungen als auch interagieren mit denen im Rahmen von diesen Praktiken.
Es stellt sich die Frage, welchen Einfluss diese Praktiken auf die emotionalen und kognitiven Prozesse des Menschen haben und welche Faktoren bei der Ermöglichung dieser Praktiken berücksichtigt werden sollten.
Um diese Frage anzugehen, nehmen wir eine menschenausgerichtete Perspektive ein.
Wir verwenden Ansätze aus der sozio-kognitiven Psychologie, um Phänomene wie Kognition, emotionale und kognitive Überlastung, kognitive Flexibilität und Trägheit - im Kontext digitaler Praktiken - zu untersuchen. Wir zeigen, wie kognitive Prozesse mit sozio-technischen Prozessen verknüpft sind. Damit tragen wir zum Bereich der Prozesswissenschaft bei.
Die Forschung vereint verschiedene Methoden: Interviews, Data Mining, agentenbasierte Modellierung.