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Content-aware Business Process Management (CA-BPM)

Projektart und Laufzeit

FFF-Förderprojekt, Januar 2011 bis April 2014 (abgeschlossen)

Koordinator

Hilti Lehrstuhl für Business Process Management

Forschungsschwerpunkt

Geschäftsprozessmanagement

Forschungsgebiet/e

Geschäftsprozessmanagement

Beschreibung

Ziel des Forschungsvorhabens „Content-aware Business Process Management“ (CA-BPM) ist die Entwicklung einer Konzeption zum Geschäftsprozessmanagement, welche die neuartigen Herausforderungen berücksichtigt, die mit der fortschreitenden Digitalisierung betrieblicher Inhalte und Dokumente einhergehen. Bearbeitet werden Fragestellungen zur Gestaltung von Geschäftsprozessen, die in einem hohen Maße von Content abhängig sind (hier: „contentintensive Geschäftsprozesse“). Das Projekt setzt damit an der Schnittstelle zwischen BPM (Business Process Management) und ECM (Enterprise Content Management) an und führt die bisherigen Arbeiten am Institut für Wirtschaftsinformatik im Forschungsschwerpunkt BPM fort. In diesem primär bedarfsdeckenden Forschungsprojekt steht ein grundlegender Erkenntnisgewinn zum Management content-intensiver Geschäftsprozesse im Vordergrund. Inhalt ist die Erarbeitung einer theoretisch fundierten Grundlage zur praktischen Ausgestaltung eines Geschäftsprozessmanagements, das die spezifischen Anforderungen des betrieblichen Content Managements berücksichtigt. Konkret wird untersucht: (1) welche Anforderungen für das Geschäftsprozessmanagement aus der zunehmenden Digitalisierung betrieblicher Dokumente und Inhalte resultieren; (2) inwiefern diese Anforderungen in existierenden Ansätzen zum Geschäftsprozessmanagement berücksichtigt werden; (3) wie content-intensive Geschäftsprozesse charakterisiert und gestaltet werden können; (4) welche Faktoren in ihrem Management zu berücksichtigen sind; (5) welche Strategien sich zum Management content-intensiver Geschäftsprozesse eignen; und (6) wie moderne ECM-Systeme zu ihrer Unterstützung eingesetzt werden können. Zur Sicherstellung der Generalisierbarkeit und der Praxisrelevanz der Ergebnisse werden mehrere Fallstudien mit prozessorientiert arbeitenden Unternehmen unterschiedlicher Branchenzugehörigkeit durchgeführt (Hilti, Hoval, Ivoclar Vivadent, OMICRON electronics und ThyssenKrupp).

Wirkungen in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft

Das Projekt kann eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts Liechtenstein bewirken. Der Großteil der Unternehmen ist aufgrund der regionalen Besonderheiten international (bis global) ausgerichtet
und sieht sich erheblichen Problemen in der Bewältigung des täglich anfallenden Contents gegenüber. Dabei geht es nicht nur um Möglichkeiten der Effizienzsteigerung. Auch die Gefahr rechtlicher Konsequenzen spielt eine große Rolle. Das Projekt kann hier grundlegende Erkenntnisse schaffen, die von vielen Unternehmen – nicht nur in der Region – dringend benötigt werden. Durch die regionale Kommunikation der Ergebnisse können Entscheidungsträger auch für dringende Fragestellungen der Bewirtschaftung von Content sensibilisiert werden. Das Projekt thematisiert mit ECM zudem eine sehr neuartige Technologieklasse. Damit wird eine höchst aktuelle Problemstellung der (Informations-)Gesellschaft adressiert, die schon heute in vielen Lebensbereichen relevant ist und in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen wird (z.B. die Suche nach Dokumenten oder die kollaborative Bearbeitung von Inhalten).

Liechtensteinbezug

Das Projekt thematisiert mit ECM eine sehr neuartige Technologieklasse. Damit wird eine höchst aktuelle Problemstellung der (Informations-)Gesellschaft adressiert, die schon heute in vielen Lebensbereichen relevant ist und in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen wird (z.B. die Suche nach Dokumenten oder die kollaborative Bearbeitung von Inhalten). Auch für die Region hat dieses Thema eine hohe Bedeutung; entsprechend zählen die Unternehmen Hilti, Hoval, Ivoclar Vivadent, OMICRON electronics und ThyssenKrupp Presta zum Projektkonsortium.

Schlagworte

Geschäftsprozessmanagement

Förderer

  • ThyssenKrupp Presta AG
  • Forschungsförderungsfonds der Universität Liechtenstein

Partner

Publikationen

  • Herbst, A., Simons, A., vom Brocke, J., & Derungs, R. (2014). Critical Success Factors in Enterprise Content Management: Toward a Framework for Readiness Assessment. In J. vom Brocke & A. Simons (Eds.), Enterprise Content Management in Information Systems Research: Foundations, Methods and Cases (pp. 109-124): Springer.

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  • Herbst, A., & vom Brocke, J. (2013). Social Content Management Systems: Challenges and Potential for Organizations. In F. Piazolo & M. Felderer (Eds.), Innovation and Future of Enterprise Information Systems (Vol. 4, pp. 19-28). Heidelberg et al.: Springer.

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  • Herbst, A., & vom Brocke, J. (2012). Information seeking strategies in organizational information architecture. In H. Rahman, A. Mesquita, I. Ramos & B. Pernici (Eds.), Knowledge and Technologies in Innovative Information Systems. Proceedings of the 7th Mediterranean Conference on Information Systems (MCIS 2012) (pp. 36-50). Berlin: Springer.

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  • Herbst, A., Urbach, N., & vom Brocke, J. (2014). Shedding Light on the Impact Dimension of Information Systems Success: A Synthesis of the Literature. Paper presented at the 47th Annual Hawaii International Conference on System Sciences (HICSS '14), Big Island, HI. (VHB: C)

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  • Herbst, A., Simons, A., vom Brocke, J., Müller, O., Debortoli, S., & Vakulenko, S. (2014). Identifying and Characterizing Topics in Enterprise Content Management: A Latent Semantic Analysis of Vendor Case Studies. Paper presented at the 22nd European Conference on Information Systems (ECIS 2014), Tel Aviv, Israel. (VHB: B)

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  • vom Brocke, J., Derungs, R., Herbst, A., Novotny, S., & Simons, A. (2011). The drivers behind enterprise content management: a process-oriented perspective. Paper presented at the 19th European Conference on Information Systems (ECIS 2011), Helsinki, Finland. (VHB: B)

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