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Advancing the value of humanities

Projektart und Laufzeit

ERASMUS, September 2018 bis August 2020

Koordinator

Center für Geistes- und Kulturwissenschaften

Forschungsschwerpunkt

Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften

Forschungsgebiet/e

Kultur und Raum

Beschreibung

Die Fähigkeiten, die auf dem Wissens- und Fachkorpus der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften (der "Humanities") aufbauen, sind gefordert. Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft bedürfen Hochschulabgängerinnen und Hochschulabgänger mit Befähigung zum kritischen Denken, Hinterfragen, ganzheitlichen Herangehen, kontextuellen Situieren, konstruktiven Umgang mit (inter-)kulturellen Settings, kreativen und interdisziplinären Agieren. Nur so können gegenwärtige Herausforderungen erkundet, verstanden, zukunftsgerichtet und nachhaltig angepackt werden. Die Humanities gelten als die wichtigste Förderin und Garantin für diese gesellschafts- und wirtschaftspolitisch äusserst relevanten Fähigkeiten.
Hochspezialisierte Fachkräfte bedürfen dieser grundlegenden Fähigkeiten für einen erfolgreichen Einstieg in die Arbeitswelten. Dies verdeutlicht die dringende Nachfrage der Wirtschaft und deren Suche nach Talenten. Notwendig wird eine Stärkung und Vermittlung dieser Fähigkeiten infolge zunehmender Verschränkung von Wirtschaft und Wissenschaft, gesamtgesellschaftlicher und damit verbunden auch bildungspolitischer Transformation. Zu diesen Forderungen gesellt sich ein seitens politischer Akteurinnen und Akteure formulierter Handlungsbedarf. Denn Menschen mit Befähigungen zu konstruktiv-kritischem Denken, Reflexion, kreativem und interdisziplinärem Kollaborieren sind bedeutsam, damit die Rahmen, Werte und das Erbe der aufgeklärten, offenen Europäische Gesellschaften und Kulturen, die sozial inklusive sind, aufrecht erhalten und weitergebaut werden können.

Hier schliesst die strategische Partnerschaft "Advancing the Value of Humanities - in Academia, Society and lndustry" an.
Sie untersucht aus der Perspektive der Kulturwissenschaften und anhand ausgewählter Lehrformate mit interdisziplinärer Schnittstelle zur Architektur an drei Universitäten die Vermittlung, Greifbarkeit und Qualitäten der skizzierten Fähigkeiten und stärkt ihre Relevanz für Bildung, Gesellschaft und Wirtschaft. Die strategische Partnerschaft der Universität Liechtenstein, Universität Graz und HafenCity Universität Hamburg nimmt dabei laufende, singuläre Bestrebungen und Profile der Beteiligten auf; führt sie komplementär mittels forschendem Peer-Learning, Kooperation und Austausch zusammen und ermöglicht Synergien für einen innovativen und nachhaltigen Output im transnationalen Verbund des Europäischen Raums.

Liechtensteinbezug

Die Fallstudie des Liechtensteiner Lehrformates ist vor Ort angesiedelt. Die Rolle der "Humanities" in Academia, Gesellschaft und Wirtschaft wird zum einen an der Universität Liechtenstein einfliessen, diese ist wiederum konkret mit dem liechtensteinischen Kontext verflochten. An der Abschlusskonferenz werden lokale Stakeholder zur Diskussion eingeladen.