Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Benutzerspezifische Werkzeuge

Sektionen
uni.liNeuigkeitenArchitekten der Universität Liechtenstein mit Schweizer Energiepreis ausgezeichnet
Aktuell, Highlight

Architekten der Universität Liechtenstein mit Schweizer Energiepreis ausgezeichnet

published 12.01.2018
Prof. Dietrich Schwarz und Christoph Ospelt, Professor für Nachhaltiges Bauen sowie Lehrbeauftragter am Institut für Architektur und Raumentwicklung an der Universität Liechtenstein, zählen 2018 zu den Gewinnern des Schweizer Energiepreises Watt d’Or. Für ein Neu- und Umbauprojekt in Zürich konnten sie das Gütesiegel für Energieexzellenz in der Kategorie „Gebäude und Raum“ erringen.

Das Schweizer Bundesamt für Energie hat 2006 den Watt d’Or geschaffen, um Bestleistungen im Energiebereich auszuzeichnen und so Wirtschaft, Politik und die breite Öffentlichkeit zu motivieren, die Vorteile innovativer Energietechnologien für sich zu entdecken. Am Donnerstag konnten Prof. Dietrich Schwarz und Christoph Ospelt die Watt d’Or Trophäe – eine Schneekugel – vor rund 700 Vertreterinnen und Vertretern der Schweizer Energieszene im Berner Kursaal entgegennehmen. Aus insgesamt 71 Bewerbungen hatte sich das Team der Dietrich Schwarz Architekten AG in der Kategorie „Gebäude und Raum“ mit innovativen Lösungen bei einem Neu- und Umbauprojekt an der Hohlstrasse 100 in Zürich durchgesetzt.

Pilotprojekt setzt Kurs auf Städtebauzukunft

„Das Projekt stellt sich den Herausforderungen des modernen Städtebaus, nämlich vor allem Verdichtung, Energieeffizienz, Lärmschutz und Betriebsoptimierung“, erklärt Dietrich Schwarz. Dafür setzte das Planungsteam etwa auf vorfabrizierte, mit dem Hochleistungsdämmstoff Aerogel gedämmte Holzelemente, die eine sehr dünne Aussenfassade und damit eine Maximierung der nutzbaren Fläche ermöglichen. Zudem wurden in diesem Pilotprojekt erstmals in der Schweiz Vakuumisolationsgläser als Standardverglasung verwendet.


Anerkennung für ganzheitliche Sichtweise

Dr. Jürgen Brücker, Rektor der Universität Liechtenstein, freut sich sehr über die Anerkennung durch die prominente Jury unter Leitung von Ständerätin Pascale Bruderer Wyss: „Damit wird auch die tolle Arbeit der letzten Jahre zu den Themen Raumentwicklung, Nachhaltigkeit und Innovation honoriert.“