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Standpunkt

Jenseits der Komfortzone

Unternehmerin und Wanderleiterin Rosaria Heeb überwindet Grenzen - Schritt für Schritt.

Und noch einen Schritt – na los! Einer geht noch. Gleich hast du es geschafft!» Ich war seit Stunden unterwegs. Ich war erschöpft. Momente des Zweifelns wechselten sich ab mit neuer Zuversicht. Könnte ich es doch schaffen? Der Gipfel rückte in greifbare Nähe. Meine erste hochalpine Tour über Fels, Eis und Schnee brachte mich an meine Grenzen. Schritt für Schritt überwand ich sie, bis ich endlich oben angekommen war. Diese Erfahrung prägt mich bis heute – sie hat sich in meine DNA eingebrannt.

Von Intuition und Mut geleitet

Ich habe früh gelernt, meiner Intuition zu folgen und wurde von meiner Familie bestärkt, meinen eigenen Weg zu gehen. Dennoch hatte ich lange keine Antwort auf die Frage: Wohin willst du? Erst der Umweg über eine klassische kaufmännische Ausbildung und die Arbeit in einem Büro zeigten mir, dass ich vor allem eins wollte: raus in die Natur. Sich in der Bergwelt zu behaupten erfordert jedoch nicht nur Mut und eine gute Selbstkenntnis, sondern auch fundierte Kenntnisse.

Inspiration durch den Businessplan Wettbewerb
Mit der Ausbildung zur Wanderleiterin und dem Wirtschaftsstudium an der Universität Liechtenstein legte ich den Grundstein für meine heutige Selbstständigkeit.

Mit der Ausbildung zur Wanderleiterin und dem Wirtschaftsstudium an der Universität Liechtenstein legte ich den Grundstein für meine heutige Selbstständigkeit. Im Jahr 2009 gründete ich «erlebnis.li». Während meines Masters in Entrepreneurship bekam ich die Chance, den Businessplan Wettbewerb mit zu organisieren. Der Austausch mit den Teilnehmern und zu sehen, wie sie alles daran setzten ihre Geschäftsidee zu verwirklichen, bestärkte und ermutigte mich als Jungunternehmerin.

Persönliche Perspektive weiterentwickeln

Die Möglichkeit, meine Kunden – ob in der Gruppe oder auf Einzeltouren – beim Verlassen ihrer Komfortzonen zu begleiten, erfüllt mich sehr und bestätigt mich in meiner Berufswahl. Dabei ist es egal, ob man sich in 1500 oder 3500 m Höhe bewegt. Die Berge lassen niemanden unberührt und helfen, die persönliche Perspektive zu entwickeln. In meinen Augen ist das der Schlüssel zu einem guten Leben.

* Dieser Artikel erschien ursprünglich in der November 2016 Ausgabe des Wissensmagazins Denkraum.