Die Rolle von makroökonomischen Faktoren und Rohstoffmärkten in der Prognose von Wechselkursen

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Projektart und Laufzeit

Vorstudie zur Dissertation, seit September 2018

Koordinator

Lehrstuhl für Finance

Forschungsschwerpunkt

Wealth Management

Forschungsgebiet/e

Behavioural Finance

Beschreibung

Der Devisenmarkt ist der größte und liquideste Finanzmarkt der Welt. Nach Angaben der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich beträgt das Handelsvolumen 5,1 Billionen Dollar pro Tag (im April 2016). Wechselkurse haben auch einen starken Einfluss auf das Geschäftsumfeld. Durch Schwankungen auf dem Devisenmarkt kann die Geschäftstätigkeit direkt Risiken ausgesetzt werden, z.B. wenn das Unternehmen in verschiedenen Ländern tätig ist, oder indirekt, z.B. wenn die Gesamtnachfrage nach Produkten und Dienstleistungen eines Unternehmens stark vom Wechselkursniveau abhängt. Die Auswirkungen von Wechselkursschwankungen und FX-Prognosen auf das Portfoliomanagement sind ebenfalls unbestritten. Da die Hauptidee der Portfoliodiversifikation ist, die möglichen Verluste durch Investitionen auf nationalen und internationalen Märkten zu begrenzen, ist das Management von Währungsrisiken von großer Bedeutung, um ein stabiles Portfoliowachstum bei angemessenem Risiko zu erreichen.

Das Ziel dieser Doktorarbeit ist, die Auswirkungen von makroökonomischen Faktoren und Rohstoffmärkten auf die FX-Prognose für die entwickelten Finanzmärkte zu untersuchen. Zu erwartende Ergebnisse sind der Nachweis einer signifikanten Bedeutung dieser Faktoren für die FX-Prognose und die Entwicklung einer Reihe von Handelsstrategien basierend auf den Resultaten.

Schlagworte

FX trading, FX prediction