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Forschungsprojekte

Interdisziplinäre Forschung am Puls der Zeit

Am Institut für Wirtschaftsinformatik werden gegenwärtig zahlreiche Forschungsprojekte in den verschiedenen Forschungsbereichen durchgeführt. Die Projekte werden von nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen gefördert und in enger Kooperation mit der regionalen Industrie durchgeführt.

Die Bearbeitung von Projekten von hoher praktischer Relevanz gewährleistet die Aktualität der Forschungsthemen. Die direkte Einbindung von Doktoranden in die Projektarbeit fördert zudem unmittelbar den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Liechtenstein. Die Interdisziplinarität vieler Projekte trägt schliesslich zur fakultätsübergreifenden Kooperation an der Universität und zum Wissensaustausch zwischen den Instituten bei.

Zu den aktuell am Institut durchgeführten Forschungsprojekten zählen die folgenden:

BPM Online

Als Antragssteller und leitender Projektpartner arbeitet das Team des Hilti Lehrstuhls für Business Process Management um Prof. Dr. Jan vom Brocke mit führenden europäischen Universitäten im Bereich Prozessmanagement in dem zweijährigen Projekt zusammen. Ziel des vom EU-Programm Erasmus+ geförderten Projektes ist die Entwicklung eines europaweiten Konzepts für die Weiterbildung im Bereich Prozessmanagement. Zu den Projektpartnern gehören die Copenhagen Business School in Dänemark,  die Universiteit Amsterdam in den Niederlanden sowie wie Wirtschaftsuniversität Wien in Österreich.

Learning Analytics

Die Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Liechtenstein fungiert in diesem vom EU-Programm Erasmus+ geförderten Projekt als leitender Projektpartner. Ziel ist es ein Instrumentarium für Universitäten zu entwickeln, welches datengesteuertes Lernen und Prüfen ermöglicht. Zu den Projektpartnern des zweijährigen Projekts gehören die Leibniz Universität Hannover, die Universität Graz, die Open University Netherlands und die HTW Berlin. Der Auftakt fand am 28. und 29. Januar 2016 an der Universität Liechtenstein statt. 

Enterprise Content Analytics

Das weltweite Datenvolumen wächst rasant, wobei das Wachstum unstrukturierter, textueller Daten besonders hervorzuheben ist. Die Projektarbeiten setzen an der Schnittstelle von Enterprise Content Management (ECM) und (Big) Data Analytics an, zwei Themengebieten von hoher regionaler Relevanz. Ziel ist die Evaluation der Anwendbarkeit von Text-Mining-Verfahren in verschiedenen betriebswirtschaftlichen Kontexten. Projektpartner sind Hilti und Ivoclar Vivadent. Die Projektergebnisse werden anderen regionalen Unternehmen in Wissens- und Technologietransferveranstaltungen zur Verfügung gestellt.

FETCH

Im EU-Projekt FETCH ("Future Education and Training in Computing: How to Support Learning at Anytime Anywhere") werden Möglichkeiten zur Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien in der universitären Ausbildung untersucht. Ziel ist es, einen europäischen Bezugsrahmen zur computergestützten Lehre zu konzipieren. Ferner soll im Projekt der Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Universitäten und Unternehmen gefördert werden. Mit dem Projekt wird damit auch eine Möglichkeit geschaffen, die Organisation der universitären Lehre in Liechtenstein weiter zu verbessern.

Online Choice Architecture

Im Forschungsprojekt wird das Nutzerverhalten in Online-Umgebungen analysiert. Ziel ist es, die Auswirkungen verschiedener Design-Mechanismen auf das Entscheidungsverhalten zu untersuchen. "Choice Architecture" – ein angloamerikanisches Konzept zur aktiven Gestaltung der Entscheidungsumwelt – nutzt kleine Design-Modifikationen (engl. "Nudges"), wie zum Beispiel Anreize oder Defaults, um Usern dabei zu helfen, bessere Entscheidungen zu treffen. Das Projekt hat eine hohe praktische Relevanz – nicht nur für Unternehmen aus Liechtenstein, sondern für alle Unternehmen, die Online-Vertriebskanäle nutzen.

Grenzüberschreitendes Leben und Arbeiten

Grenzüberschreitendes Leben und Arbeiten spielt heute in vielen Regionen – nicht nur in Liechtenstein – eine wichtige Rolle. Innovationen im IT-Bereich haben dabei das private und berufliche Leben radikal verändert. Ziel des Projekts ist die Konzeption neuer Methoden und Strategien zur Gestaltung physikalischer und virtueller Lebens- und Arbeitsräume in grenzüberschreitenden Kontexten. Ein Schwerpunkt des interdisziplinären Projekts, das am Institut für Wirtschaftsinformatik koordiniert wird, liegt auf der mobilen Arbeit. Untersucht werden u.a. Fragen der Innovation von Mobilität und der Energieeffizienz.

EQUAL-IST

Das Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Liechtenstein ist Teil des von der Europäischen Union im Förderschema HORIZON 2020 geförderten Projekts EQUAL-IST: Gender Equality Plans for Information Sciences and Technology Research Institutions. Projektgegenstand ist die Einführung struktureller Veränderungen (sogenannter Gender Equality Plans (GEPs)), um die Gleichstellung der Geschlechter in Institutionen der Wirtschaftsinformatik und Technologieforschung, die nachweislich zumeist von geschlechtsspezifischen Ungleichheiten auf allen Ebenen betroffen sind, zu verbessern. Das Projekt wird in Kooperation mit Universitäten aus Italien, Deutschland, Finnland, Litauen, Portugal und der Ukraine durchgeführt.

MASTIS

Im Erasmus+ Projekt MASTIS - Establishing Modern Master-level Studies in Information Systems beschäftigt sich der Hilti Lehrstuhl für Business Process Management der Universität Liechtenstein mit der Verbesserung von Masterprogrammen im Bereich Information Systems anhand der Anforderungen einer modernen Gesellschaft.

RISE-BPM

Im RISE-BPM Projekt vernetzen sich weltweit führende Forschungsinstitutionen und Innovatoren, um neue Horizonte für Business Process Management (BPM) zu entwickeln. BPM ist eine umfassende Disziplin, die sich auf die Unterteilung und Re-Integration von täglicher Arbeit in Organisationen und die Analyse von Prozessdaten zur Entscheidungsfindung fokussiert. Bahnbrechende Innovationen in Social Computing, Smart Devices, Real-Time Computing, und Big Data Technologie gaben kürzlich einen starken Anstoss, um BPM zu einem weit verbreiteten unternehmerischen Gebiet zu machen, das das Design von ganz neuen Produkten und Dienstleistungen ermöglicht.

Game-based Skill Assessment and Development

Ziel dieses FFF-Förderprojektes des Hilti Lehrstuhls für Business Process Management ist es, zu analysieren, wie Videospiele zur Personalbeurteilung und Weiterbildung genutzt werden können, um damit möglicherweise regionale HR-Stellen zu beraten und deren Praktiken in diesem Bereich weiterzuentwickeln.

Principles for Information Systems Development

Dieses FFF-Förderprojekt des Instituts für Wirtschaftsinformatik zielt darauf ab, das Fehlen einer Übereinstimmung darüber wie Design-Richtlinien formuliert werden sollten zu adressieren, um eine effektive Formulierung von Design-Richtlinien zur Verfügung zu stellen. Die Ergebnisse dieser Studie werden von grosser Bedeutung für Wissenschaftler im Bereich der Design-Wissenschaftsforschung und für Experten aus der Praxis im Bereich der Entwicklung von Information Systems sein.

Enterprise Content Analytics

Das FFF-Förderprojekt Enterprise Content Analytics beschäftigt sich mit der Schnittstelle von Enterprise Content Management und (Big) Data Analytics, zwei Themengebieten von hoher regionaler Relevanz. Das Projekt wird in enger Kooperation mit den regionalen Unternehmen Hilti und Ivoclar Vivadent bearbeitet. Die Projektergebnisse werden anderen regionalen Unternehmen in Wissens- und Technologietransferveranstaltungen zur Verfügung gestellt.

Institutional Logics of Digital Innovation

Digitale Innovation ist ein überaus wichtiges Thema für regionale Organisationen. In diesem Zusammenhang wird das FFF-Förderprojekt Institutional Logics of Digital Innovation in enger Kooperation mit lokalen Unternehmen durchgeführt. Die Ergebnisse des Projekts werden der regionalen Industrie zum Austausch über Innovation in der heutigen digitalen Welt zur Verfügung gestellt.

Eine vollständige Übersicht zu aktuellen und abgeschlossenen Projekten finden Sie hier.