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Asset Protection - Recht und Wirtschaft im nationalen und internationalen Umfeld

Projektart und Laufzeit

FFF-Förderprojekt, Januar 2011 bis Oktober 2014 (abgeschlossen)

Koordinator

Lehrstuhl für Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht

Forschungsschwerpunkt

Wealth Management

Forschungsgebiet/e

Vermögensplanung

Beschreibung

Das Forschungsprojekt hat sich mit der Frage auseinandergesetzt, inwieweit das liechtensteinische Privatrecht und alle angrenzenden Rechtsgebiete noch den Anforderungen der heutigen Zeit an das Private Wealth Management genügen bzw. ob im Bereich des PGR Anpassungsbedarf im Hinblick auf Asset Protection besteht. Dabei hat die Forschung rechtswissenschaftlichen Charakter eingenommen, aber auch eine stark ökonomische Komponente aufgewiesen. Ziel des Projekts ist es gewesen, Asset Protection für Liechtenstein zu definieren, unter Beibehaltung der für Liechtenstein typischen Liberalität zu verbessern und dadurch die Akzeptanz im Ausland zu steigern, was die nachhaltige Stärkung des Finanzplatzes gefördert hat. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die wirtschaftlichen Auswirkungen gelegt, damit eine effiziente Weiterentwicklung des Finanzplatzes sichergestellt werden konnte. Auf Grundlage von Recherchen zur in- und ausländischen Literatur und Rechtsprechung wurde in der Startphase des Projektes ein Fragebogen erstellt, der an Experten aus der Praxis verschickt wurde. Auf diesem Weg wurden die Bedürfnisse der Praxis ermittelt und in die weiteren Forschungsarbeiten miteinbezogen. Aufgrund der int. Bedeutung der Asset Protection erfolgte verstärkt ein Austausch mit anglo-amerikanischen Institutionen, wodurch Anreize für Lösungsansätze gewonnen werden konnten, die in die nationale Rechtsordnung transferiert werden können. Aus aktuellem Anlass wurde während der Projektlaufzeit auch noch die geplante European Foundation einer Untersuchung aus dem Blickwinkel der Asset Protection unterzogen und damit Möglichkeiten des Vermögensschutzes durch philanthropische Vorhaben in das Projekt miteinbezogen. Die gewonnenen Forschungsergebnisse wurden während der Projektdauer bereits sukzessive in Einzelveröffentlichungen publiziert. Zum Projektabschluss wurde beim MANZ Verlag ein Handbuch zum Vermögensschutz herausgegeben, in dem die Ergebnisse der Forschungsarbeiten aufgearbeitet wurden.

Wirkungen in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft

Da das Projekt vorrangig für die Praxis im Bereich des Private Wealth Managements am Finanzplatz Liechtenstein ausgerichtet ist, besteht hier naturgemäss ein über den rein wissenschaftlichen Bereich hinausgehender Bezug. ZB. sollen in Einzelveröffentlichungen konkrete Anhaltspunkte für die Anwendungspraxis - insbesondere für Treuhänder, Rechtsanwälte, Banken, Versicherungen - geschaffen werden.

Liechtensteinbezug

Ziel des Projekts war es, die Asset Protection für Liechtenstein zu definieren, unter Beibehaltung der für Liechtenstein typischen Liberalität zu verbessern und dadurch die Attraktivität und Akzeptanz im Ausland zu steigern, was die nachhaltigen Stärkung des Finanzplatzes gefördert hat. Handbuch des Vermögensschutzes (MANZ Verlag 2015).

Schlagworte

Gesellschaftsrecht, Trustrecht, Stiftungsrecht

Förderer

Partner

  • Liechtensteinische Treuhandkammer

Publikationen

  • Schurr, F. (2012). Mitsprache des Stifters - Überlegungen zum liechtensteinischen Stiftungsrecht. Die Privatstiftung(1/2012), 13-20.

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  • Schurr, F. (2012). Haftung des Trustee für Investitionsentscheidungen - Rechtsvergleichende Überlegungen zum Breach of Trust unter Berücksichtigung der Asset Protection. Liechtensteinische Juristen-Zeitung(1/2012), 37-44.

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  • Schurr, F. (2012). Die liechtensteinische Aktiengesellschaft und die Bindung ihrer Aktionäre. Zeitschrift für Vergleichende Rechtswissenschaften(4), 339-358.

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  • Schurr, F. (2011). Die Rechtsstellung der Begünstigten im liechtensteinischen Trustrecht. Die Privatstiftung(1/2011), 21-25.

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  • Schurr, F. (2010). Die Foundation Governance als Schlüsselelement im Wettbewerb der Stiftungsrechtsordnungen. Die Privatstiftung(2/2010), 64-72.

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  • Schurr, F., & Büchel, S. (2009). Überlegungen zur Anpassung und Änderung des Stiftungszwecks durch den Stifter bzw. durch ein Organ der Stiftung. Liechtenstein Journal, 110 ff.

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  • Wohlgenannt, I. (2014). Verbot von Selbstzweckstiftungen in Österreich und Liechtenstein unter besonderer Berücksichtigung der Unternehmensträgerstiftung. Wien: Manz.

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  • F. Schurr (Ed.). (2015). Handbuch des Vermögensschutzes für Liechtenstein, Österreich und die Schweiz. Wien: MANZ Verlag.

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  • F. Schurr (Ed.). (2012). Das neue liechtensteinische Stiftungsrecht - Anwendung, Auslegung und Alternativen. Zürich/Basel/Genf: Schulthess.

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  • Schurr, F. (2015). Wesensmerkmale der Asset Protection anhand ausgewählter Fragen des liechtensteinischen Rechts. In Schurr F. (Ed.), Handbuch des Vermögensschutzes für Liechtenstein, Österreich und die Schweiz (pp. 1-80). Wien: Manz.

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  • Lakhan, M. (2015). Arbitration and Asset Protection in Trust Disputes. In Schurr F. (Ed.), Handbuch des Vermögensschutzes für Liechtenstein, Österreich und die Schweiz (pp. 328-348). Wien/Bern: Manz/Stämpfli.

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  • Schurr, F. (2014). Lichtenstejnské Treuhänderschaft jako príklad fungujícího rezimu Trustu v oblasti obcanského Práva. In Lubos Tichý, Katerina Ronovská & Milos Kocí (Eds.), Trust a srovnatelné Instituty v Evrope (pp. 153-177). Praha: Centrum právní komparatistiky Právnické fakulty Univerzity Karlovy v Praze.

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  • Schurr, F. (2012). Der Liechtensteinische Trust als alternatives Gestaltungsinstrument zur Stiftung. In Schurr F. (Ed.), Das neue liechtensteinische Stiftungsrecht - Anwendung, Auslegung und Alternativen (pp. 133-173): Schulthess.

    details
  • Schurr, F., & Wohlgenannt, I. (2011). Die Auslegung von Stiftungsdokumenten anhand der Andeutungstheorie im liechtensteinischen Stiftungsrecht. In Eiselsberg (Ed.), Stiftungsrecht Jahrbuch 2011 (pp. 269-280).

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  • Schurr, F. (2010). Auskunftsansprüche der Begünstigten im neuen liechtensteinischen Stiftungsrecht nach der Totalrevision. In H. Barta, T. Radner, L. Rainer & H.-T. Scharnreitner (Eds.), Analyse und Fortentwicklung im Arbeits-, Sozial- und Zivilrecht. Festschrift für Martin Binder (pp. 857-871). Wien: Linde.

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  • Schurr, F. (2014). Foundations: Their Nature, Origins and Early Development. Paper presented at the 24th Oxford Offshore Symposium, Jesus College, Oxford University.

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  • Schurr, F. (2014). Gli affidamenti fiduciari nel diritto civile: il caso del Liechtenstein. Paper presented at the Dalla fiducia (attraverso il trust) verso gli affidamenti, Università degli Studi di Urbino.

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  • Schurr, F. (2013). La giurisprudenza del Liechtenstein sui trust. Paper presented at the Secondo Convegno annuale di aggiornamento, Sorrento (IT).

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  • Schurr, F. (2012). Private Wealth Preservation Trusts from the Perspective of the Settlor, the Beneficiaries and Third Parties. Paper presented at the Trust Tagung 2012, Universität Liechtenstein.

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  • von Schönfeld, J. (2011). Der Gemeinnützigkeitsbegriff im liechtensteinischen Recht - Pflichtteilsrechtliche Chancen und Möglichkeiten. Paper presented at the 4. Liechtensteinischer Stiftungsrechtstag, Universität Liechtenstein.

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  • von Schönfeld, J. (2010). Anrechnung von Zuwendungen auf den Pflichtteil - Regelungen in Deutschland und Österreich im Kurzvergleich. Paper presented at the Seminar "Internationales Erbrecht", Max-Planck-Institut, München.

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  • Wohlgenannt, I. (2014). Verbot von Selbstzweckstiftungen in Österreich und Liechtenstein unter besonderer Berücksichtigung der Unternehmensträgerstiftung. Unpublished Doctoral Thesis, Liechtenstein, Vaduz.

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  • Wohlgenannt, I. (2012). Die Auswirkungen der Einflussrechte auf die Anfechtungsfestigkeit einer Stiftung - Überlegungen zur exekutionssicheren Ausgestaltung von Stifterrechten in Österreich und Liechtenstein. Unpublished Masterthesis, Liechtenstein, Vaduz.

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  • Schurr, F. (2014, 01.09.2014). Foundations: Their Nature, Origins and Early Development. 24th Oxford Offshore Symposium, Jesus College, Oxford.

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  • Schurr, F. (2014, 17.10.2014). Gli affidamenti fiduciari nel diritto civile: il caso del Liechtenstein. Dalla fiducia (attraverso il trust) verso gli affidamenti, Università degli Studi di Urbino.

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