4409175: FU_Glück. Ein Grundkurs in Positiver Psychologie

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Semester:WS 17/18
Art:Modul/LV/Prüfung
Sprache:Deutsch
ECTS-Credits:3.0
Plansemester:1-6
Lektionen / Semester:30.0 L / 22.5 h
Selbststudium:67.5 h

Modulleitung/Dozierende

Studiengang

Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre (01.09.2012)
Masterstudium Architektur (01.09.2014)
Bachelorstudium Architektur (01.09.2014)
Masterstudium Information Systems (01.09.2015)
Masterstudium Finance (01.09.2015)
Masterstudium Entrepreneurship (01.09.2015)

Beschreibung

Alle Menschen wollen glücklich sein. Jedoch: Was ist das - Glück? Welche Dinge machen Menschen glücklich? Wie wichtig sind Beziehungen für unser Glück? Braucht ein Leben einen Sinn um ein wahrhaft glückliches Leben zu sein? Was haben Charakterstärken mit Glück zu tun? Welche Arbeiten machen glücklich? Wie hängen Geld und Glück zusammen? Dieser Grundkurs will klare Anworten auf diese und weitere Fragen geben, indem er grundlegende Konzepte und empirische Erkenntnisse aus der Positiven Psychologie vermittelt. Ergänzend und vertiefend gibt es Exkurse in verwandte Fachdisziplinen (z.B. Philosophie der Lebenskunst, Arbeitssoziologie).

Der Kurs bietet eine bunte Mischung aus theoretischen Reflexionen und praktischen Übungen. Zu letzteren zählen etwa die Positiven Psychologischen Interventionen (PPIs), die nachweislich die Lebenszufriedenheit steigern.

Lernergebnisse

Die Studierenden gewinnen ein tieferes Verständnis für ein komplexes Thema: Das Glück. Und sie lernen zentrale Ideen und wichtige Forschungsergebnisse aus der Positiven Psychologie kennen. Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse dienen immer auch als Reflexionsstoff für Selbsterkenntnisse.

Die Studierenden können verschiedene Wege zum Glück benennen - und sie kennen auch Irrwege, also Wege, die ins Unglück führen. Sie wissen um ihre eigenen Charakterstärken und können Charakterstärken bei anderen identifizieren. Sie wissen, wie sich das Glück trainieren lässt und können die "Glücksübungen" aus der Positiven Psychologie auf ihre Lebenswelt hin adaptieren. Die Studierenden erfahren, wie verschiedene wissenschaftliche Zugänge (Psychologie, Philosophie, Soziologie) zu einem Thema das Verständnis bereichern können.

Kompetenzen

Lehrmethoden

Der Dozent bietet eine interaktive Vorlesung mit psychologischen Fragebögen und praktischen Übungen. Neue Erkenntnisse werden in Kleingruppen reflektiert und diskutiert. Grundlegende Texte werden zu Hause gelesen und in der Lehrveranstaltung gemeinsam analysiert. Psychologische Konzepte werden in Filmanalysen greifbar gemacht. Die Studierenden erarbeiten sich gewisse Themenbereiche eigenständig und präsentieren ihre Einsichten in Referaten. Der Dozent sieht sich als Prozessbegleiter und bietet den Studierenden die Möglichkeit, eigene Schwerpunkte zu setzen.

Voraussetzungen (inhaltlich)

Keine

Literatur

  • "Glück. Ein Grundkurs"(Skriptum)
  • Martin Seligman: Flourish (Auszüge)

Prüfungsmodalitäten

Teil A: 30%
Von den Studierenden wird erwartet, dass sie Texte lesen, Filme schauen und eigenständige Recherche beschreiben. Dieses im Selbststudium erworbene Wissen wird in Form eines Textes, einer Kreativarbeit oder eines Vortrages überprüft. Wegen der Kursgrösse wird nicht jeder Studierende einen Vortrag halten können.

Teil B: 40%
Die Studierenden führen ein Tagebuch, in dem sie sich kritisch mit den Ideen des Kurses auseinandersetzen und einen Bezug zu ihrem realen Leben herstellen. Das Tagebuch wird zwei Mal während des Semesters abgeben und dann noch ein Mal am Ende des Semesters (04.12.2017).

Teil C: 30%
Die Studierenden sollen in der Lehrveranstaltung aktiv mitarbeiten. Für eine gute Mitarbeit ist es wichtig, die Hausaufgaben gewissenhaft zu erledigen.

Der Besuch der Lehrveranstaltung ist verpflichtend (min. 80% Anwesenheit).

Beurteilung

Bestanden / Nicht bestanden

  • Die geforderten Leistungsnachweise werden entsprechend der unter "Beurteilung" aufgeführten Modalitäten ausgestellt.
  • Bei prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen besteht grundsätzlich Anwesenheitspflicht.
  • Die Erfüllung der Anwesenheitspflicht und eine aktive Teilnahme sind eine notwendige Voraussetzung für den positiven Abschluss einer prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung.
  • Die Anwesenheit muss für mind. 80% der Kontaktzeiten nachgewiesen werden.
  • Die Überprüfung und schriftliche Dokumentation der Anwesenheitspflicht obliegt dem/der jeweiligen Dozierenden, der/die diese zumindest bis zum Abschluss des Semesters aufbewahrt.
  • Für Fehlzeiten, die über die definierten Abwesenheiten hinausgehen, gilt Attestpflicht.
Es obliegt der Leitung der Koordinationsstelle für fakultätsübergreifende Wahlfächer den Versäumnisgrund zu genehmigen.
  • Der Besuch einer anderen Veranstaltung der Universität gilt nicht als entschuldigte Abwesenheit.

Kommentar

Fakultätsübergreifendes Wahlfach:
Es gelten spezielle Anmeldemodalitäten.

Prüfungen

  • P-FU_Glück. Ein Grundkurs in Positiver Psychologie (WS 17/18, in Planung)