06413667.htm

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<title>Universitt Liechtenstein / FU_Arguments on Terror: Eine Einf&uuml;hrung in die Kunst des rationalen Argumentierens (Vorlesung) (WS 21/22)</title>
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        <!-- Dies ist eine automatisch generierte Seite, ich entschuldige mich daher bei allen "Quelltextguckern" fr die vielen sinnlosen Kommentare -->
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                  <th width="20%" align="left" nowrap>Plansemester</th>
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		  </td>
                  <td valign="top"><h2 style="margin: 0px; padding: 0px;">FU_Arguments on Terror: Eine Einf&uuml;hrung in die Kunst des rationalen Argumentierens (Vorlesung)<!----></h2></td>
				  
                  <td valign="top" nowrap><!---->1-6<!----><!----></td>
				  
                  <td valign="top" nowrap>WS 21/22</td>
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                  <th width="20%" align="left" nowrap>Modultyp</th>
                  <th width="20%" align="left" nowrap>Modulstatus</th>
                  <th width="20%" align="left" nowrap>Lektionen/Semester</th>
                  <th width="20%" align="left" nowrap>Selbststudium</th>
                  <th width="20%" align="left" nowrap>ECTS-Punkte</th>
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                <tr>
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Modul<!----></td>
                  <td valign="top" nowrap> 
Wahl-/Pflichtmodul<!----></td>
                  <td valign="top" nowrap><!---->30.0 L<!----><!----> / 22.5 h<!----></td>
                  <td valign="top" nowrap><!---->67.5 h<!----></td>
                  <td valign="top" nowrap><!---->3.00<!----></td>
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              </table>
            </td>
          </tr>
        </table>
	<p>

        <!----><h2>Lehrveranstaltungen</h2><!----><A HREF="../00022200/06413767.htm">FU_Arguments on Terror: Eine Einf&uuml;hrung in die Kunst des rationalen Argumentierens (Vorlesung) 9917 1 WS 21/22, Vorlesung</A><br/><!---->

        <!----><h2>Modulleitung</h2><!----><!----><!---->Banzer, Roman<br><!----><!----><!----><!----><!---->
       	<!----><h2>Studienplan</h2><!---->BSc AR 14<br><!---->BSc AR 19<br><!---->BSc BWL 12<br><!---->BSc BWL 21<br><!---->FAWA 14<br><!---->MSc AR 14<br><!---->MSc AR 19<br><!---->MSc EM 18<br><!---->MSc EM 20<br><!---->MSc EN 15<br><!---->MSc FI 15<br><!---->MSc FI 20<br><!---->MSc IS 15<br><!---->MSc WI 19<br><!---->
       	<!----> 
><h2>Lehrziele</h2>
        Die Lehrveranstaltung soll <br/>	den Studierenden bewusstmachen, dass wir bzw. andere nicht immer gen&uuml;gend darauf achten, ob wir bzw. sie gut argumentieren,<br/>	den Studierenden ein Basiswissen in der Kunstfertigkeit des rationalen Argumentierens vermitteln,<br/>	den Studierenden erste Einblicke in die traditionelle Syllogistik und moderne formale Logik bieten,<br/>	den Studierenden das R&uuml;stzeug bereitstellen, das eigene Argumentieren auf m&uuml;ndige und kritische Art und Weise zu betreiben,<br/>	die Studierenden bef&auml;higen, das Argumentieren anderer auf ebensolche Art und Weise zu analysieren und zu evaluieren und<br/>	den Studierenden Prinzipien der Ethik (des Argumentierens) vermitteln.<p/><!---->
        <!----><h2>Lehrinhalte</h2>
        Ist es um der Vermeidung einer Katastrophe willen erlaubt, Passagierflugzeuge, die von Terroristen entf&uuml;hrt und als Waffe eingesetzt werden, abzuschie&szlig;en, oder ist dies v&ouml;llig ausgeschlossen? Ist es statthaft, einen Terroristen, der eine Bombe platziert hat, die zahlreiche Menschen zu vernichten droht, der Folter zu unterziehen, um die eventuell lebensrettenden Informationen aus ihm herauszupressen, oder ist das prinzipiell unzul&auml;ssig? Argumentativen Auseinandersetzungen wie diesen, sowohl schriftlicher als auch m&uuml;ndlicher Natur, kommt in modernen Gesellschaften mit ihren zahlreichen konflikttr&auml;chtigen Problemen in Politik, Religion, Wirtschaft und Wissenschaft - nicht zuletzt auch im Alltag - eine &uuml;berragende Bedeutung zu. Daraus erhellt, dass diese Gesellschaften "grunds&auml;tzlich auf die argumentative Rationalit&auml;t jedes einzelnen B&uuml;rgers angewiesen" (K. Bayer) sind und in ihnen die Kunstfertigkeit des rationalen Argumentierens in nahezu allen Lebensbereichen eine Schl&uuml;sselkompetenz darstellt.<br/>Sicherlich beherrschen wir implizit - d.h., ohne dar&uuml;ber Rechenschaft geben zu k&ouml;nnen, wie wir es anstellen - alle das Gesch&auml;ft des Argumentierens, die einen besser, die anderen schlechter. Wir wissen nicht genau, wie es funktioniert, und gleichwohl funktioniert es. Die Lehrveranstaltung sucht indes, &uuml;ber diesen Zustand des blo&szlig;en K&ouml;nnens hinauszukommen; sie sucht, das explizit zu machen, was implizit schon mehr oder weniger gut beherrscht wird. Zum einen soll dadurch die F&auml;higkeit des Argumentierens verbessert werden, denn besonders in schwierigen F&auml;llen hilft uns unsere Intuition allein oft nicht weiter: "Argumentieren ist eine Kunst, eine Technik, die man lernen und durch &Uuml;ben verbessern kann. Wie in allen K&uuml;nsten ist hier die Beherrschung des Handwerklichen grundlegend" (J. Walther). Und zum anderen sollen dadurch die Voraussetzungen f&uuml;r einen reflektierten Umgang mit den Methoden, Prinzipien und Kriterien des Argumentierens geschaffen werden, d.h., dieselben sollen explizit gemacht werden, sodass sie selbst zum Gegenstand der Analyse und Kritik werden k&ouml;nnen.<br/>Vor diesem Hintergrund m&ouml;chte die Lehrveranstaltung die Studierenden zun&auml;chst mit den Grundlagen der Argumentationstheorie vertraut machen: u.a. der Natur und Struktur von Argumenten, deduktiven und induktiven Argumentationsformen, der visuellen und schematischen Darstellung von Argumenten, der Rekonstruktion und Evaluation von Argumenten sowie &uuml;blichen formalen und materialen Fehlschl&uuml;ssen. Sodann besch&auml;ftigt sich die Lehrveranstaltung - gleichsam in Erprobung der gelernten Grundlagen - eingehend mit Argumentationen zu den beiden eingangs geschilderten Szenarien, wobei zu Illustrationszwecken auch auf fiktionale Bearbeitungen derselben ("Terror - Ihr Urteil", "Unthinkable - Der Preis der Wahrheit") rekurriert wird.<br/><p/><!---->
    
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        <!----><h2>Lehrmethode</h2>
        Es wird eine medienunterst&uuml;tzte Vorlesung mit Frage- und Diskussionsm&ouml;glichkeit geboten in Kombination mit Phasen, in denen vielf&auml;ltige &Uuml;bungsaufgaben bearbeitet werden. Dabei kann es sich, was die verwendeten Materialien im ersten Teil betrifft, um eine Thomas von Aquin-Argumentation, eine Studie aus der experimentellen Psychologie, ein Law School Admission Test-Beispiel, ein M&auml;rchen der Gebr&uuml;der Grimm, einen Monty Python-Sketch, eine Mercedes-Benz-Werbung, einen Blogeintrag, eine Textpassage aus einem Roman, einen Ausschnitt aus einem Science-Fiction-Film u.v.a.m. handeln. Im zweiten Teil greift die Lehrveranstaltung, die verwendeten Materialien betreffend, auf ausgesuchte Argumentationen aus der deutsch- und englischsprachigen Diskussion zu den beiden zu Beginn erw&auml;hnten Szenarien zur&uuml;ck.<br/><p/><!---->
   	<!----><h2>Sprache</h2>
        Deutsch<p/><!---->
        <!----><!---->
         <!----><h2>Lehrmittel</h2>
        Copi, Irving (1998): Einf&uuml;hrung in die Logik, M&uuml;nchen: Wilhelm Fink Verlag.<br/>Ecker, Malte W. (2006): Kritisch argumentieren, Aschaffenburg: Alibri Verlag.<br/>Kreeft, Peter (2005, Zweite Auflage): Socratic Logic. A Logic Text Using Socratic Method, Platonic Questions, and Aristotelian Principles, South Bend (Indiana): St. Augustine's Press.<br/>Salmon, Wesley C. (1983): Logik, Stuttgart: Reclam Verlag.<br/>Tetens, Holm (2004): Philosophisches Argumentieren. Eine Einf&uuml;hrung, M&uuml;nchen: Verlag C. H. Beck.<br/>Weimer, Wolfgang (2005): Logisches Argumentieren, Stuttgart: Reclam Verlag.<p/><!---->
    
        <!----><h2>Prfungsmethode</h2>
        Die geforderten Leistungsnachweise werden entsprechend der unter "Beurteilung" aufgef&uuml;hrten Modalit&auml;ten ausgestellt.<br/><br/>Es herrscht keine Anwesenheitspflicht.<br/><br/>Die Pr&uuml;fung findet am 15.12.2021, 17.30 - 20.00 Uhr statt.<br/><p/><!---->
    
         <!----><<h2>Beurteilungsmodus</h2>
        Open-Book-Klausur<br/><br/>Die Pr&uuml;fung findet am 15.12.2021, 17.30 - 20.00 Uhr statt.<br/><p/><!---->
     
        <!----><!----><!----><!----><!----><!---->
    
        <p><small>&nbsp;<br>&Auml;nderungen vorbehalten</small></p>
      </td>
    </tr>
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  <!-- Ende: Seitentext -->

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