Landschaft erwandern - Ästhetische Aufmerksamkeit für urbane Landschaften

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Reference

Brandl, A., Freytag, A., & Schärer, C. (2020, 19.10.2020). Landschaft erwandern - Ästhetische Aufmerksamkeit für urbane Landschaften. 2.Schweizer Landschaftskongress, Lausanne (Online).

Publication type

Lecture / Presentation

Abstract

Vieles, was unsere urbanen Landschaften ausmacht, ist unsichtbar. Wir sehen ihre Vielfalt selten, weil wir meistens im Auto, Bus oder S-Bahn sitzen. Wir können nicht riechen, hören oder spüren, was für sinnliche Qualitäten unsere urbanen Landschaften eigentlich besitzen. Und wenn wir ehrlich sind, dann wertschätzen wir das, was wir wahrnehmen könnten auch selten. Aufmerksamkeit heisst aber ein bewusstes Hinwenden, ein sich Einlassen auf eine räumliche Situation. Es gilt, die Komfortzone zu verlassen und den alltäglichen Gebrauch und ein wahrnehmungsorientiertes Erleben zum Ausgangspunkt für das Verstehen, Analysieren und Entwerfen von Lebensqualitäten in urbanen Landschaften zu nehmen. Mit der Spaziergangswissenschaft besitzt die Landschaftsarchitektur eine gewichtige Forschungstradition, die es für den grossmassstäblichen Kontext weiterzuentwickeln gilt. Das (gemeinsame!) Wandern lässt uns die eigene Lebenswelt aus einer anderen Perspektive erleben und eröffnet neue Denk- und Handlungsweisen für den gestalterischen Umgang mit urbanen Landschaften. Die Institutionalisierung vom Wandern und Gehen als Methode zur Erkenntnis- und Ideengenerierung, aber auch als Protest gegen autogerechte Planung, ergänzt bestehende Planungs- und Entwurfsverständnisse um das Wahrnehmen, Erleben und Überleben im Alltag.

Research

Landschaft (neu) denken: Für einen wahrnehmungsorientierten Zugang
FFF-Förderprojekt, May 2019 until November 2020 (finished)

Project results: more ...

Persons

Organizational Units

  • Sustainable Urban Design