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Zürich setzt auf Erneuerbare

Zürich - Wärmeenergie in Zürich kommt zunehmend aus erneuerbaren Energiequellen. In einigen Stadtteilen wird diese vor allem aus dem städtischen Fernwärmenetz bezogen, in anderen hauptsächlich über Wärmepumpen. Dies zeigen Datenerhebungen der Stadt.

Einer Mitteilung der Stadt Zürich zufolge werden derzeit bereits rund 50.000 Wohnungen oder anders ausgedrückt knapp ein Viertel des Wohnungsbestands der Stadt aus erneuerbaren Energiequellen beheizt. Seit 2014 erstellte Wohnungen greifen bei der Heizung sogar zu über 90 Prozent auf Umgebungswärme, Abfall oder Holz zurück. 

Neubauten in Zürich-Nord und Zürich-West lassen sich dabei zumeist an das städtische Fernwärmenetz anschliessen. In den anderen Stadtgebieten sind vor allem Wärmepumpen auf dem Vormarsch. Auch die Dämm- und Lüftungstechnik von Neubauten trägt zur effizienten Nutzung  von Energie bei. Acht von zehn Neubauten seit 2014 wurden mit einer kontrollierten Lüftung ausgestattet. 

Die der Mitteilung zugrunde liegenden Daten wurden von der Abteilung Statistik im Präsidialdepartement der Stadt Zürich erhoben. Ihnen zufolge werden in älteren Gebäuden überdies immer mehr Ölheizungen durch Gasheizungen ersetzt. Der Anteil an Ölheizungen ist danach seit 1990 von 70 auf 27 Prozent gesunken. hs