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Bundesverwaltung wird klimafreundlicher

Bern - Die Bundesverwaltung hat ihre Umweltbelastung pro Vollzeitstelle innerhalb von 10 Jahren deutlich reduziert. Dieser Weg soll fortgesetzt werden. Verbesserungen sind insbesondere bei der Mobilität und dem Strom- und Wärmeverbrauch möglich.

Einer Mitteilung des Bundesrats zufolge ist die Umweltbelastung der Bundesverwaltung pro Vollzeitstelle per Ende 2016 im Vergleich zu 2006 um 26,9 Prozent reduziert worden. Damit wurde das vom Bundesrat 2006 gesteckte Ziel einer Reduktion pro Vollzeitstelle um 10 Prozent bis Ende 2016 deutlich übertroffen. Dies sei durch die konsequente Sanierung des Gebäudebestands, die Anwendung energetischer Standards bei Neubauten, den Ersatz von Geräten durch effizientere und die regelmässige Sensibilisierung der Mitarbeiter möglich geworden, heisst es in der Mitteilung. 

Im Einzelnen wurden durch diese Massnahmen der Wärmeverbrauch um 39 sowie der Strom- und Wasserverbrauch um jeweils 29 Prozent gesenkt. Der Papierverbrauch konnte um 40 Prozent reduziert werden. Bahn- und Flugreisen legten jedoch um 13 beziehungsweise 19 Prozent zu. 

Nach Ansicht des Bundesrats kann die Umweltbelastung der Bundesverwaltung vor allem in den Bereichen Mobilität sowie Strom- und Wärmeverbrauch weiter gesenkt werden. Er hat daher neue Ziele gesteckt, die bis Ende 2019 erreicht werden sollen. Danach ist die gesamte Umweltbelastung pro Vollzeitstelle um 30, die absolute Emission von CO2 um 40 Prozent gegenüber 2006 zu senken. Um dies zu erreichen sollen die bereits bestehenden Massnahmen fortgesetzt und unvermeidbare CO2-Emissionen über Zertifikate kompensiert werden. hs