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Universität Liechtenstein leitet internationales Erasmus+ Projekt zur Wirkung von transdisziplinärer Lehre

Universität Liechtenstein leitet internationales Erasmus+ Projekt zur Wirkung von transdisziplinärer Lehre

Zwei Frauen mit bunten Kleidern blicken in die Kamera und halten ein Zertifikat in der Hand
Im Bild: Übergabe des Erasmus+-Zertifikats durch Clarissa Frommelt von der AIBA an die Projektverantwortliche Cornelia Faisst-Mätzler der Universität Liechtenstein.

Wie können transdisziplinäre Projekte von Architektur- und Designstudierenden im Rahmen ihres Studiums langfristig gesellschaftliche Wirkung entfalten? Mit dieser Frage beschäftigt sich das internationale Erasmus+ Projekt „Impact of Transdisciplinary and Transformative Teaching (ITTT)”, das von der Universität Liechtenstein geleitet wird und von Februar 2026 bis Januar 2028 läuft.

Entstanden ist das Projekt aus der Partnerschaft zwischen der Universität Liechtenstein und der Stiftung Lebenswertes Liechtenstein, die die Pro-Bono-Projekte der Universität unterstützt und deren gesellschaftliche Wirkung stärken möchte. Aus dieser Zusammenarbeit entstand der Impuls, die Erfahrungen aus den Pro-Bono-Projekten gemeinsam mit anderen europäischen Hochschulen systematisch zu untersuchen und weiterzuentwickeln. 

Im Zentrum des Projekts steht die Untersuchung, welche langfristigen gesellschaftlichen Wirkungen transdisziplinäre Lehrformate erzielen können. Ausgangspunkt sind unter anderem die langjährigen Erfahrungen der Universität Liechtenstein mit dem Pro-Bono-Format, bei dem Studierende gemeinsam mit externen Partner:innen an konkreten gesellschaftlichen und räumlichen Fragestellungen arbeiten.

Dabei werden die Perspektiven von Studierenden, Hochschulen, Projektpartner:innen, Förderinstitutionen und Nutzer:innen einbezogen. Ziel ist es, daraus Empfehlungen für die Verankerung transdisziplinärer Lehre in den Curricula sowie für die Zusammenarbeit mit externen Partner:innen zu entwickeln und damit die nachhaltige gesellschaftliche Wirkung solcher Bildungsprojekte zu stärken.

„Mit diesem Projekt wollen wir genauer verstehen, was von transdisziplinären Lehrprojekten langfristig bleibt – bei den Studierenden, bei den beteiligten Institutionen und vor allem bei den Menschen und Gemeinschaften, für die diese Projekte entwickelt werden“, erklärt Projektleiterin Bmstr. Mag. arch. Cornelia Faisst-Mätzler, Hochschuldozentin an der Universität Liechtenstein.

Am Projekt beteiligt sind neben der Universität Liechtenstein die Technische Universität München, die Libera Università di Bolzano und die Hasselt University. Für die Universität Liechtenstein arbeiten als Co-Projektleiter:innen Cornelia Faisst-Mätzler und Daniel Haselsberger am Projekt mit.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms Erasmus+ der Europäischen Union durchgeführt.

 

Zwei Frauen mit bunten Kleidern blicken in die Kamera und halten ein Zertifikat in der Hand
Im Bild: Übergabe des Erasmus+-Zertifikats durch Clarissa Frommelt von der AIBA an die Projektverantwortliche Cornelia Faisst-Mätzler der Universität Liechtenstein.