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Erasmus+ Workshop «Crafting Clay» in den Niederlanden

Erasmus+ Workshop «Crafting Clay» in den Niederlanden

Kleines Gebäude aus Lehmziegeln und Holz im Bau

Im März 2026 nahm ein Team der Liechtenstein School of Architecture am internationalen «Design by Making»-Workshop Crafting Clay teil. Der Workshop fand vom 14. bis 22. März 2026 auf dem ökologisch ausgerichteten Landwirtschaftsbetrieb Erve Kiekebosch in Empe (NL) statt und wurde von der Amsterdam Academy of Architecture koordiniert. 

Die Fachgruppe Handwerk und Struktur war mit den beiden Dozierenden Carmen Rist-Stadelmann und Ivo Barão sowie acht Studierenden vertreten. Gemeinsam mit 23 anderen Teilnehmenden der Norwegian University of Science and Technology (Trondheim), der KU Leuven (Brüssel) und der Amsterdam Academy of Architecture arbeiteten sie intensiv an Entwurf und Realisierung eines kleinen Speicherbaus, eines sogenannten «Hórreo», wo künftig Kräuter des Landwirtschaftsbetriebs getrocknet werden sollen. 

Nach einer experimentellen Phase, in der unter anderem Lehmziegel aus dem vorgefundenen Material gepresst und konstruktive Holzlösungen erprobt wurden, entwickelten die internationalen Teams gemeinsam Entwürfe und setzten diese direkt vor Ort um. Das Fundament besteht aus wiederverwendeten Betonplatten und -blöcken, die auf dem Hof gefunden wurden. Die Wände des Gebäudes bestehen aus Lehmziegeln, während die Dachkonstruktion aus lokalem Holz gefertigt wurde. 

Der Workshop ist Teil des dreijährigen Erasmus+ Programms «Crafting Clay – Exploring circularity with local earth», das von der Universität Liechtenstein geleitet wird. Der nächste Workshop findet im September 2026 in Trondheim, Norwegen statt. 

Kleines Gebäude aus Lehmziegeln und Holz im Bau