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Experimentelles Lernen an der Liechtenstein School of Architecture

Experimentelles Lernen an der Liechtenstein School of Architecture

Im Advanced Studio „Built Heritage & Upcycling“, unter Anleitung von Prof. Dr. Daniel Stockhammer und Nina Beck, beschäftigen sich Bachelor- und Masterstudierende der Liechtenstein School of Architecture im Rahmen des Entwurfs für ein neues Skimuseum Liechtenstein mit der Wieder- und Weiterverwendung stillgelegter Skilifte aus der Region.
Zur Veranschaulichung grundlegender statischer Prinzipien konstruierten und testeten die Studierenden unter Anleitung des Lehrbeauftragten Martin Walch Tragwerke aus Spaghetti. Übungen dieser Art vertiefen das Verständnis für statische Grundlagen und verdeutlichen deren Bedeutung für die architektonische Praxis.

Erfolgreicher Alumni-Talk über japanische Handwerkskunst

Erfolgreicher Alumni-Talk über japanische Handwerkskunst

Barbara Ruech berichtet aus ihrer Zeit in Japan

«Sei mutig und tapfer. Glaube an deine Träume. Umfange die Unsicherheit. Sei immer dankbar.» – Barbara Ruech 

Barbara Ruech berichtet aus ihrer Zeit in Japan

Am Donnerstag, 18. September, widerstanden knapp 90 Studierende, Mitarbeitende, Alumni und Interessierte aus Liechtenstein und der Region dem strahlenden Sonnenschein, um Barbara Ruechs Vortrag im Atelier der Universität Liechtenstein zu hören. 

Nach der Einführung durch Architekt und Dozent Alberto Alessi erzählte Barbara Lydia Ruech unter dem Titel "The Japanese House and its Life as my Master“ von ihrer Reise durch das ländliche Japan. Seit 2023 lebt und arbeitet sie dort mit japanischen Handwerkern und Architekten, um traditionelle Häuser in verlassenen Bergdörfern zu restaurieren. Sie ermutigte das altersgemischte Publikum, ihre Träume zu verfolgen. 

Barbara Lydia Ruech, Alumna des Masterstudiengangs Architektur und Dozentin an der Universität Liechtenstein, verbindet Architektur, Fotografie und Storytelling zu einer einzigartigen Gestaltungsform, geprägt von Handwerkstradition, Materialrespekt und der Liebe zum einfachen Leben. 

 

Wertvoller Austausch 

Nach dem Vortrag beantwortete sie Fragen des inspirierten Publikums zu ihrem Leben in bewusster Einfachheit, geprägt von unerwarteten Begegnungen und bedeutenden Kooperationen. In einer Mini-Ausstellung konnten die Besucher japanische Werkzeuge und Skizzenbücher entdecken und an einer Verlosung für original japanischen Tee teilnehmen. 

Der Abend klang mit angeregten Gesprächen bei japanischem Bier, Tee und Reiscrackern in der gemütlichen Atmosphäre des Architektur-Ateliers aus. 

 

Alumni 

Im Rahmen der Kooperation zwischen der Liechtenstein School of Architecture und Alumni Relations lädt die Universität regelmässig Alumni ein, um ihre Erfahrungen und Expertise zu teilen. Der nächste Alumni-Talk ist für Ende des Semesters geplant. 

 

Mehr zu Barbara Ruech 

Aufgewachsen in einem Tiroler Bergdorf als Tochter einer Handwerkerfamilie, lernte Barbara früh den Wert von Präzision und die Magie guter Geschichten. Nach ihrer Ausbildung in Möbelgestaltung und Tischlerhandwerk an der HTL Imst studierte sie Architektur an der Universität Liechtenstein und absolvierte einen Austausch in Bergen (NO). Stationen bei Peter Zumthor (CH) und renommierten Büros in Vorarlberg vertieften ihr Gespür für Atmosphäre und handwerkliche Qualität. 

Seit 2023 verbringt sie viel Zeit in Japan, vertieft sich in traditionelles Handwerk und leitet ihr Forschungsprojekt "The Japanese House and its Life as my Master“. Heute pendelt sie zwischen Dornbirn und der japanischen Provinz, renoviert historische Häuser, dokumentiert Begegnungen mit der Kamera und lebt zeitweise in einem kleinen Auto, das zugleich Atelier und Zuhause ist. 

Seit 2025 leitet sie mit Alberto Alessi das Grundlagenstudio für Built Heritage & Upcycling an der Universität Liechtenstein. Ihre Arbeit lädt dazu ein, das Vorhandene zu schätzen, Ressourcen bewusst zu nutzen und Geschichten Raum zu geben. 

Impressionen vom Alumni-Talk über japanische Handwerkskunst

Neue Ideen für die Dorfstrasse Ruggell

Neue Ideen für die Dorfstrasse Ruggell

Im Rahmen eines Advanced Studios an der Liechtenstein School of Architecture haben Bachelor- und Masterstudierende der Universität Liechtenstein im Sommersemester 2025 ortsbauliche Strategien und Projekte zur räumlichen Weiterentwicklung des Zentrums der Gemeinde Ruggell erarbeitet. Das Entwurfsstudio wurde von Prof. Michael Wagner und Oscar Buson im Rahmen des Wissens- und Technologietransfers (WTT) geleitet – in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ruggell als Projektauftraggeberin.

 

 

Vielschichtige Zugänge zur Ortsentwicklung

 

Zwölf Teams von Studierenden untersuchten unterschiedliche Möglichkeiten, wie das Zentrum in Zukunft nachhaltig genutzt und gestaltet werden könnte. Die Vorschläge reichten von neuen Wohn- und Arbeitsformen über verkehrsberuhigte Begegnungszonen bis hin zu einer stärkeren Verzahnung mit dem Landschaftsraum. Trotz der unterschiedlichen Ansätze hatten alle Konzepte ein gemeinsames Ziel: ein Zentrum mit mehr Aufenthaltsqualität und sozialem Mehrwert.

 

 

Präsentation mit lokaler Verankerung

 

Die Ergebnisse wurden Anfang Juli 2025 im Gemeindesaal Ruggell öffentlich vorgestellt. An der Präsentation nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung, des Gemeinderats sowie zahlreiche interessierte Einwohnerinnen und Einwohner teil. Der Abend bot Raum für Diskussionen, Rückfragen und Rückmeldungen – und wurde von allen Seiten positiv als konstruktiver Austausch gewertet.

 

Gemeindevorsteher Christian Öhri würdigte die intensive Auseinandersetzung mit der lokalen Situation und das hohe Engagement der Studierenden. Die vorgestellten Ansätze werden nun von der Gemeinde weiter geprüft und können mögliche Anknüpfungspunkte für zukünftige Planungsprozesse bieten.

 

Das Projekt ist Teil des Wissens- und Technologietransfers (WTT) an der Universität Liechtenstein. Es zeigt exemplarisch, wie Studierende durch forschungsbasierte Lehre einen aktiven Beitrag zur regionalen Raumentwicklung leisten können – und wie Gemeinden von der Zusammenarbeit mit der Universität profitieren.

Team um Oscar Buson für internationales Stadtentwicklungsprojekt ausgewählt

Team um Oscar Buson für internationales Stadtentwicklungsprojekt ausgewählt

Architekt und Dozent der Universität Liechtenstein ist Teil des internationalen Zukunftsprojekts „Quartiers de demain“ der französischen Regierung.


Oscar Buson, Architekt und Praxisdozent an der Liechtenstein School of Architecture in der Fachgruppe Städtebau & Raumentwicklung , ist mit seinem Büro Raum404 Teil eines hochrangigen europäischen Architekturprojekts: Quartiers de demain. Der vom französischen Präsidenten Macron initiierte Wettbewerb will neue Wege der Stadtentwicklung aufzeigen und wurde im März 2025 offiziell in der Cité de l’Architecture et du Patrimoine in Paris vorgestellt.

Aus 492 Bewerbungen aus dem In- und Ausland wurden 30 interdisziplinäre Teams ausgewählt – darunter das Büro Raum404 von Oscar Buson, gemeinsam mit renommierten Büros wie Studio Gang (USA), Dominique Perrault (FR) oder 51N4E (BE) sowie Hochschulpartnern wie der ETH Zürich und Harvard University. Ziel ist die Entwicklung von zukunftsfähigen Stadtvisionen zur sozial-ökologischen Transformation städtischer Quartiere – mit Fokus auf Nachhaltigkeit, Lebensqualität und Partizipation.

Standort mit Zukunft: Le Mans, Quartier des Sablons

Das Team von Raum404 arbeitet an einem der zehn ausgewählten Projektstandorte: dem Quartier Les Sablons in Le Mans, einem typischen Beispiel moderner Stadtplanung mit sozialen Herausforderungen. Gemeinsam mit zwei weiteren, interdisziplinären Teams soll das vorhandene Potenzial aktiviert, neue Wege der Quartiersentwicklung aufgezeigt und die Bevölkerung aktiv in die Gestaltung einbezogen werden.

Die Konzepte werden im Rahmen eines innovativen Dialogverfahrens weiterentwickelt – in engem Austausch mit Bewohnerinnen, lokalen Behörden und Expert:innen. Ab Mai 2025 begannen dazu in allen zehn Quartieren sogenannte „Manufakturen“ als offene Werkstätten zur Co-Kreation. Eine nationale Zusammenkunft erfolgte im Juni in Paris.

Es ist eine aussergewöhnliche Gelegenheit, in diesem internationalen Kontext mitgestalten zu dürfen – und dabei auch die Universität Liechtenstein sichtbar zu machen.
— Oscar Buson

Präsentation vor dem Präsidenten und Ausstellung in Paris

Die Ergebnisse der Teams wurden der französischen Regierung im November 2025 präsentiert und sind von Dezember 2025 bis März 2026 in einer Ausstellung in der Cité de l’Architecture, Palais du Trocadéro in Paris zu sehen.

Die Umsetzung der Projekte beginnt 2026. 
 

 

Projektinformationen und Links

 

 

 

Dissertation von Sophie Hartl liefert neue Einblicke in organisationale Veränderungsprozesse

Dissertation von Sophie Hartl liefert neue Einblicke in organisationale Veränderungsprozesse

Drei Personen stehen vor einem Bildschirm, der zwei weitere Personen in einem virtuellen Meeting zeigt. Die Szene befindet sich in einem modernen Raum mit Betonwänden.

Die Universität Liechtenstein gratuliert Sophie Hartl zur erfolgreich verteidigten Dissertation mit dem Titel «Explaining and Understanding Organizational Dynamics Using Digital Trace Data».

 

Wie verändern sich Organisationen im digitalen Zeitalter und wie lassen sich diese Prozesse sichtbar machen? Mit dieser Frage beschäftigte sich Sophie Hartl in ihrer Dissertation bei Prof. Dr. Jan vom Brocke am Department für Wirtschaftsinformatik der Universität Liechtenstein. Im Zentrum der Arbeit steht das Potenzial digitaler Spurendaten, also Prozessdaten aus IT-Systemen, zur Analyse organisationaler Dynamiken.

 

Anhand von fünf wissenschaftlichen Studien entwickelte Hartl strukturierte methodische Ansätze, um Veränderungen in Prozessen zu erkennen, zu interpretieren und besser zu verstehen. Die Forschungsarbeit verbindet computergestützte Analysen mit kontextbezogenem, theoriebasiertem Erkenntnisgewinn.

 

Die Ergebnisse liefern neue Erkenntnisse darüber, wie IT-gestützte Veränderungen Prozessabläufe beeinflussen, welche Kontextfaktoren bei der Prozessanalyse zu berücksichtigen sind und wie datenbasierte Entscheidungsgrundlagen geschaffen werden können. Die Arbeit leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Forschung im Bereich Process Science und unterstützt Organisationen im Umgang mit digitalem Wandel.

 

Die Universität gratuliert Sophie Hartl herzlich zur erfolgreichen Verteidigung ihrer Dissertation und dankt ihrem Betreuer Prof. Dr. Jan vom Brocke, dem Co-Betreuer Prof. Dr. Martin Matzner von der Universität Erlangen-Nürnberg sowie dem Disputationsvorsitzenden Prof. Dr. Leo Brecht für ihre wertvolle Unterstützung.

Drei Personen stehen vor einem Bildschirm, der zwei weitere Personen in einem virtuellen Meeting zeigt. Die Szene befindet sich in einem modernen Raum mit Betonwänden.

Lynn Weisker erhält Auszeichnung für herausragende Masterarbeit

Lynn Weisker erhält Auszeichnung für herausragende Masterarbeit

Lynn Weisker, ausgezeichnet für ihre hervorragende Masterarbeit.

Lynn Weisker, Studentin im Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik, wurde für ihre Masterarbeit «AI-Driven Mental Health Chatbots» in die renommierte Springer-Reihe BestMasters aufgenommen. 

Der Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik an der Universität Liechtenstein verbindet fundiertes Wissen in Digital Innovation und Künstlicher Intelligenz und bereitet Studierende optimal auf die Gestaltung digitaler Transformationsprozesse vor. 
In ihrer Arbeit untersucht Lynn Weisker die Chancen und Grenzen KI-gestützter Therapie-Chatbots und verbindet dabei quantitative Verfahren mit Sentiment-Analyse und Text-Mining. Ihre Forschung liefert differenzierte Erkenntnisse darüber, wie Transparenz, Kommunikationsstil und Nutzerakzeptanz die Wirksamkeit digitaler Therapieangebote beeinflussen. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur aktuellen wissenschaftlichen Debatte an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz und psychischer Gesundheit. Begleitet wurde die Arbeit von Johannes Schneider und Pejman Ebrahimi. 

Das Studium der Wirtschaftsinformatik an der Universität Liechtenstein bietet ein ideales Umfeld, da es den Fokus auf praxisnahe Forschung und den Einsatz modernster Methoden im Bereich Data Science und digitale Innovation legt. Wir gratulieren Lynn Weisker herzlich zu dieser Auszeichnung.

Lynn Weisker, ausgezeichnet für ihre hervorragende Masterarbeit.

Lynn Weisker erhält Auszeichnung für herausragende Masterarbeit

129 Diplome, sieben Doktortitel und zehn Auszeichnungen

129 Diplome, sieben Doktortitel und zehn Auszeichnungen

Dr. Christian Frommelt, Rektor, bei der Begrüssung
Dr. Christian Frommelt, Rektor

Am 26. September 2025 verlieh die Universität Liechtenstein sieben Doktortitel und überreichte 129 Absolventinnen und Absolventen ihre Diplome. Zehn von ihnen erhielten Auszeichnungen für herausragende Leistungen. 

 

Dr. Christian Frommelt Rektor der Universität Liechtenstein und die Studienleiter verliehen den Absolventinnen und Absolventen die akademischen Grade in den Bereichen Architektur und Wirtschaftswissenschaften sowie in der Weiterbildung. Assoz. Prof. Dr. Sebastian Stöckl, Akademischer Leiter der Undergraduate und Graduate School, moderierte die Feier.

Dr. Christian Frommelt, Rektor, bei der Begrüssung
Dr. Christian Frommelt, Rektor
Festrednerin der Bachelor-Absolvierenden, Michelle Kranz

Michelle Kranz, Managing Director der Hilty Family Foundation ermutigte die Bachelor-Absolventen in ihrer Festrede: «Ihr wisst heute noch nicht, wo ihr morgen sein werdet. Und das ist grossartig. Denn die besten Geschichten beginnen nicht mit einem fertigen Plan, sondern mit der Bereitschaft, Neues zu wagen.»

 

Festrednerin der Bachelor-Absolvierenden, Michelle Kranz
Festredner Thomas Marte für die Master-Absolvierenden

Mag. iur. Thomas Marte, CEO der LGT Fund Management Company, sprach zu den Master-Absolventen. 

Festredner Thomas Marte für die Master-Absolvierenden
Sebastian Stöckl moderierte die Diplomfeier.

Ass.-Prof. Dr. Sebastian Stöckl, Akademischer Leiter der Liechtenstein Undergraduate & Graduate School, führte durch die Diplomfeier.

Sebastian Stöckl moderierte die Diplomfeier.

Aussergewöhnliche Leistungen

Zehn Absolventinnen und Absolventen wurden für ihre aussergewöhnlichen Leistungen mit Preisen von Liechtensteiner Unternehmen und Verbänden ausgezeichnet.

Preise für die Wirtschaftswissenschaften

Preisträger im Bachelor BWL Hilti-Preis.

Die Martin-Hilti-Stiftung für Internationale Berufsförderung prämierte wie bereits in den Vorjahren die innovativsten Diplomarbeiten aus den Bachelor- und Masterstudiengängen Wirtschaftswissenschaften. 
Die Auszeichnung im Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre wurde an Jonas Ave verliehen. 

Preisträger im Bachelor BWL Hilti-Preis.
Hilti-Preisträger im Master

Der Preis im Bereich der Masterstudiengänge ging an Matthias Frohner (Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik).

Hilti-Preisträger im Master
Preisträgerinnen der LBV-Preise im Bachelor

Der Liechtensteinische Bankenverband (LBV) ehrte den besten Durchschnitt aller Module aus dem Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre mit Vertiefung Finanzdienstleistungen (IFS) sowie aus dem Masterstudiengang Finance. Die Auszeichnung im Bachelorstudiengang ging an Elif Yamikan.
Der LBV zeichnet zudem herausragende wissenschaftliche und praxisrelevante Abschlussarbeiten aus. Die Auszeichnung im Bachelorstudiengang wurde an Vanja Idzanovic verliehen.

Preisträgerinnen der LBV-Preise im Bachelor
Preisträger des LBV im Master.

Im Masterstudiengang wurde die Auszeichnung an Andreas Stefan Maria Pischetsrieder und Eric Schumann verliehen. 

Der LBV zeichnet zudem herausragende wissenschaftliche und praxisrelevante Abschlussarbeiten aus. im Masterstudiengang erhielt Aziza Ouali diese Auszeichnung.

Preisträger des LBV im Master.

Auszeichnungen im Bereich Architektur

Preisträgerin der LIA im Bachelor

Die LIA, die Liechtensteinische Ingenieur- und Architektenvereinigung, zeichnet traditionell die besten Absolvent:innen des Bachelor- und Masterstudiengangs Architektur aus.
Die Auszeichnung im Bachelorstudiengang ging an Sabrina Pfiffner.

Preisträgerin der LIA im Bachelor
Preisträger LIA im Master

Die Auszeichnung im Masterstudiengang erhielt Lion Maul.

Preisträger LIA im Master

Doktorwürden im Bereich Wirtschaftswissenschaften

Frischgebackene Doktorinnen und Doktoren
Merlin Bartel, Jonas Bokstaller, Marius Gramlich, Saskia Laura Schröer, Sophie Hartl, Daniel Knapp und Gregor Kipping (v. l.)

An der diesjährigen Diplomfeier wurde sieben Studierenden des Bereichs Wirtschaftswissenschaften die Doktorwürde verliehen: 

• Merlin Bartel erlangte die Doktorwürde mit dem Prädikat summa cum laude für seine Dissertation «Machine Learning in Financial Economics: An Investment Perspective», sein Betreuer war Assoz. Prof. Dr. Sebastian Stöckl.

• Jonas Bokstaller erlangte die Doktorwürde mit dem Prädikat summa cum laude für seine Dissertation «Battery Health Platform: A platform for tracking, prediciting, and maintaining the health of batteries powering IoT devices», sein Betreuer war Prof. Dr. Johannes Schneider.

• Marius Gramlich erlangte die Doktorwürde mit dem Prädikat summa cum laude für seine Dissertation «Tokenomics on Crypto Exchanges and Experimental Asset Markets – A Financial and Economical Perspective», sein Betreuer war Prof. Dr. Martin Angerer.

• Sophie Hartl erlangte die Doktorwürde mit dem Prädikat summa cum laude für ihre Dissertation «Explaining and Understanding Organizational Dynamics Using Digital Trace Data», ihr Betreuer war Prof. Dr. Jan vom Brocke.

• Gregor Kipping erlangte die Doktorwürde mit dem Prädikat summa cum laude für seine Dissertation «Advancing Process Science – Leveraging Multiple Sources of Data in Business Process Management», sein Betreuer war Prof. Dr. Jan vom Brocke.

• Daniel Knapp erlangte die Doktorwürde mit dem Prädikat summa cum laude für seine Dissertation «Driving Sustainability with Purpose: Unraveling the Role of Influencing Factors in Advancing Innovation Efficiency», sein Betreuer war Prof. Dr. Leo Brecht.

• Saskia Laura Schröer erlangte die Doktorwürde (Dr. sc.) mit dem Prädikat magna cum laude für ihre Dissertation «Hacker and AI: Investigating Hacker’s Technical Innovation Through the Lens of Cyber Threat Intelligence and Natural Language Processing», ihr Betreuer war Prof. Dr. Pavel Laskov.

Frischgebackene Doktorinnen und Doktoren
Merlin Bartel, Jonas Bokstaller, Marius Gramlich, Saskia Laura Schröer, Sophie Hartl, Daniel Knapp und Gregor Kipping (v. l.)

Studentische Reden

Studentische Redner an der Diplomfeier

Gabriela Kramer (Bachelor BWL) sowie Raffael Loosli (Master Finance) hielten die studentischen Reden.

Studentische Redner an der Diplomfeier

Musikalische Umrahmung

Das Classic Duo umrahmte die Diplomfeier musikalisch.

Das Classix Duo, Janina Rischka und Attila Buri.

Das Classic Duo umrahmte die Diplomfeier musikalisch.

Absolventinnen und Absolventen nach Studiengang mit Studiengangsmanager, Studienleiter und Rektor

Universität Liechtenstein an der Lindauer Nobelpreisträgertagung

Universität Liechtenstein an der Lindauer Nobelpreisträgertagung

Michael Hanke und Pejman Ebrahimi (v. l.) bei Lindau Nobel

Vom 26. bis 30. August fand die 8. Lindauer Nobel-Tagung der Wirtschaftswissenschaften statt. Die Uni Liechtenstein war dabei mit Prof. Michael Hanke, Dekan der Liechtenstein Business School (LBS), und Dr. Pejman Ebrahimi, Postdoc an der LBS, vertreten. Diese Tagung findet alle drei Jahre statt und bringt knapp 300 Young Scientists aus aller Welt mit ca. 20 Nobelpreistragenden und Vertretungen von Förderern und entsendenden Institutionen zusammen. In diesem Jahr nahmen zum Beispiel bekannte Grössen wie Joseph Stiglitz, Robert Aumann, Robert Merton und Jean Tirole an der Tagung teil.

Vorträge von Preisträgern und Nachwuchswissenschaftlern gaben den Besuchenden Einblicke in aktuelle Forschungsfelder. Paneldiskussionen zu aktuellen Themen wie Klimapolitik und internationale Kooperation oder der Fragilität von Finanzsystemen verschafften den Tagungsteilnehmenden interessante Einsichten in die Beiträge, die die Ökonomie zu diesen Themen leisten kann. Gemeinsame Aktivitäten wie «Laureate Lunches» und «Laureate Walks», «Young Scientists Dinners» sowie Events wie ein «Bayrischer Abend» oder ein Ausflug nach Mainau boten zudem zahlreiche Möglichkeiten zum informellen Austausch.  

Beide Vertreter der Uni Liechtenstein waren beeindruckt von der einzigartigen Atmosphäre der Tagung, die ihnen neben spannenden Inhalten und Ideen auch zahlreiche Begegnungen mit Wissenschaftern aus aller Welt brachte.

Michael Hanke und Pejman Ebrahimi (v. l.) bei Lindau Nobel

Impressionen Lindau Nobel

Neue Webseite

Neue Webseite

Studierende arbeitet am Laptop am Schreibtisch im Studierendenwohnheim der Universität Liechtenstein.

Die Universität Liechtenstein begrüsst Sie herzlich auf ihrer neuen Website. 

 

Sofern in der Startphase kleinere Funktionsprobleme auftreten, bitten wir Sie, dies zu entschuldigen. Wir arbeiten im Hintergrund weiter an verschiedenen Optimierungen, um Ihnen die vielen Informationen zum Studium, der Weiterbildung und der Forschung an der Universität Liechtenstein bestmöglich aufzubereiten.

 

Wenn Sie Informationen nicht finden oder andere Fragen auftreten, können Sie sich jederzeit an die unter der jeweiligen Rubrik vermerkte Kontaktperson wenden. Allgemeine Rückmeldungen zur Website können Sie an webmaster@uni.li senden. 

 

Herzlichen Dank für Ihr Interesse und Ihre Geduld. – Das Projektteam 

Studierende arbeitet am Laptop am Schreibtisch im Studierendenwohnheim der Universität Liechtenstein.

Start-ups und FinTechs: Neue Studie beleuchtet Standortattraktivität Liechtensteins

Start-ups und FinTechs: Neue Studie beleuchtet Standortattraktivität Liechtensteins

Deckblatt der Studie "Start-ups und FinTechs: Neue Studie beleuchtet Standortattraktivität Liechtensteins"

Welche Faktoren entscheiden über die Standortwahl innovativer Jungunternehmen? Und wie schneidet Liechtenstein im Wettbewerb mit Finanzplätzen wie Zürich, Berlin oder Singapur ab? Antworten liefert die neue, Anfang 2025 publizierte Studie der Universität Liechtenstein, die im Auftrag der Stabsstelle für Digitale Innovation (SDI) durchgeführt wurde. Studienleiter ist Prof. Dr. Martin Angerer, Professor für Innovative and Digital Finance an der Liechtenstein Business School.

 

Die Untersuchung, die qualitative Interviews und eine quantitative Umfrage kombiniert, bietet erstmals eine umfassende Bewertung des Standorts aus Sicht von Gründerinnen, Investoren, Dienstleistern und der öffentlichen Hand. Das Ergebnis: Liechtenstein verfügt über klare Stärken – steht aber unter international steigendem Druck.

 

Stärken: Klarheit, Nähe, Stabilität

Zu den herausragenden Standortvorteilen zählen laut Studie das innovationsfreundliche regulatorische Umfeld – insbesondere das Token- und VT-Dienstleister-Gesetz (TVTG) – sowie die politische Stabilität und die kurzen Wege innerhalb der Verwaltung. Auch die enge wirtschaftliche und rechtliche Anbindung an die EU über den EWR-Raum wird als Pluspunkt gesehen.

«Liechtenstein bietet ein hohes Mass an Rechtssicherheit, Schnelligkeit und Zugänglichkeit – das wissen gerade technologieorientierte Start-ups zu schätzen», erklärt Angerer.

 

Herausforderungen: Marktgrösse, Kapitalzugang, Talentbindung

Dem gegenüber stehen strukturelle Schwächen. Der kleine Binnenmarkt zwingt Unternehmen früh zur Internationalisierung, was zusätzliche Ressourcen und Netzwerke erfordert. Ein weiteres Hindernis stellt die konservative Bankenlandschaft dar, die neue Geschäftsmodelle – etwa im Bereich DeFi – oft nur zögerlich unterstützt. Besonders kritisch beurteilt wird der Zugang zu qualifizierten Fachkräften: Restriktive Arbeits- und Aufenthaltsregelungen wirken als Wachstumsbremse.

Hinzu kommt der vergleichsweise schwach ausgeprägte Markt für Venture Capital. «Hier verliert Liechtenstein im internationalen Wettbewerb schnell an Boden – insbesondere gegenüber Hubs wie Berlin, London oder Zürich», so Angerer.

 

Empfehlungen: Hub, Fonds, Regulierung 2.0   

Die Studie versteht sich nicht als Bilanz, sondern als Standortanalyse mit strategischem Blick nach vorn. Sie zeigt auf, wo Liechtenstein im internationalen Innovationswettbewerb steht und formuliert klare Handlungsempfehlungen: ein zentrales Innovationszentrum (Hub), ein staatlich kofinanzierter Start-up-Fonds sowie die Öffnung regulatorischer Rahmenbedingungen für neue Technologien. Auch eine Liberalisierung bei der Fachkräftezuwanderung wird angeregt.

«Die Erkenntnisse bieten eine fundierte Grundlage für politische Weichenstellungen, um Liechtenstein langfristig als Innovationsstandort zu positionieren», fasst Angerer zusammen.

Deckblatt der Studie "Start-ups und FinTechs: Neue Studie beleuchtet Standortattraktivität Liechtensteins"
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