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Digitale Spuren als Schlüssel zur Prozessgestaltung – Herausragende Dissertation von Gregor Kipping

Digitale Spuren als Schlüssel zur Prozessgestaltung – Herausragende Dissertation von Gregor Kipping

Vier Männer in formeller Kleidung stehen lächelnd auf einer Holztreppe in einem modernen Gebäude.

Die Universität Liechtenstein gratuliert Gregor Kipping herzlich zur erfolgreichen Disputation seiner Dissertation «Advancing Process Science - Leveraging Multiple Sources of Data in Business Process Management» mit der höchsten Auszeichnung.

 

Wie können sozio-technische Prozesse besser verstanden und datenbasiert gestaltet werden, um komplexe Herausforderungen im digitalen Zeitalter zu bewältigen? Mit dieser Frage beschäftigte sich die Dissertation von Gregor Kipping unter der Betreuung von Prof. Dr. Jan vom Brocke an der Universität Liechtenstein. Im Fokus der Arbeit stehen der Beitrag digitaler Datenquellen zur evidenzbasierten Gestaltung sozio-technischer Prozesse und Systeme sowie die prozessbasierte Verhaltenssichtbarkeit, die es ermöglicht, auf Grundlage digitaler Spuren Einsichten in tatsächliche Arbeitsabläufe zu gewinnen und diese für Managemententscheidungen nutzbar zu machen.

 

Basierend auf zehn wissenschaftlichen Studien wurden methodische und konzeptionelle Grundlagen entwickelt, die zeigen, wie digitale Spurendaten, Sensorinformationen und Bildungsdaten in Designprozesse integriert werden können. Als einer der ersten Beiträge in der Wirtschaftsinformatik nimmt die Arbeit eine explizit sozio-technische Perspektive auf digitale Bildungsnachweise (sogenannte «Digital Credentials») ein. Im Zentrum steht dabei nicht nur die technologische Infrastruktur von solchen digitalen Bildungsnachweisen, sondern auch deren Einbettung in organisationale Prozesse, Governance-Strukturen und digitale Lernökosysteme. Durch diesen interdisziplinären Ansatz erweitert die Dissertation den Diskurs über lebenslange Lernprozesse und die Rolle von digitalen Bildungsnachweisen um eine gestaltungsorientierte Sichtweise.

 

Die Ergebnisse geben neue Impulse für die Weiterentwicklung des interdisziplinären Wissenschaftsgebiets Process Science und zeigen, wie Problemlösen als dynamischer Gestaltungsprozess verstanden und systematisch unterstützt werden kann. Damit trägt die Dissertation zur digitalen Transformation von Organisationen und der Weiterentwicklung von Bildungstechnologien bei.

 

Die Universität gratuliert Gregor Kipping und dankt seinem Betreuer Prof. Dr. Jan vom Brocke und dem Co-Betreuer Prof. Dr. Axel Winkelmann von der Universität Würzburg sowie Prof. Dr. Leo Brecht als Disputationsvorsitzendem sehr herzlich für deren grosse Unterstützung.

Vier Männer in formeller Kleidung stehen lächelnd auf einer Holztreppe in einem modernen Gebäude.

Architektur in Bewegung: Wie das Base Camp weiter Räume schafft

Architektur in Bewegung: Wie das Base Camp weiter Räume schafft

Das Base Camp der Universität Liechtenstein blickt auf eine eindrucksvolle Reise zurück – von einem ehemaligen Forschungscontainer im Projekt FLUIDGLASS hin zu einer mobilen, modularen Plattform für Austausch, Beteiligung und temporäre Stadtentwicklung.

 

Aktuell wird das Base Camp von der Stadt Dornbirn genutzt – als Übergangsheim für den FC Admira Dornbirn, nachdem dessen Vereinsgebäude durch ein Feuer zerstört wurde. Der Verkauf an die Stadt Dornbirn wurde durch Wolfgang Schwarzmann begleitet.

 

Doch das ist erst der Anfang: Die Stadt Dornbirn plant, das Base Camp auch künftig für verschiedene partizipative Stadtentwicklungsprojekte zu nutzen – etwa Bürgerbeteiligungsverfahren, temporäre Dialogräume oder mobile Projektbüros im öffentlichen Raum.

 

 

Von der Forschung zur Reallaborplattform

 

Das Base Camp geht auf das EU-Forschungsprojekt FLUIDGLASS zurück und wurde als Upcycling-Projekt von Studierenden der Universität Liechtenstein in enger Zusammenarbeit mit der Zimmerei Frommelt grundlegend umgebaut. Im Rahmen einer Seminarwoche von Martin Mackowitz, Robert Mair und Wolfgang Schwarzmann bauten die Studierenden aus dem ursprünglichen Schiffscontainer einen modularen, wandelbaren Raumkörper, der sich für unterschiedlichste gesellschaftliche Formate eignet – von Workshops über Konzerte bis hin zu öffentlichen Diskussionsforen.

 

Die Umsetzung erfolgte ausgehend von studentischen Prototypen. In den Werkhallen der Zimmerei Frommelt wurde ein Grossteil der Konstruktion von den Studierenden entwickelt, gesägt, verschraubt und zusammengestellt. So wurde aus den Teilen einer Forschungsstation durch eine geschickte Nachnutzung ein Ort für Gestaltung, Teilhabe und Kommunikation.

 

 

Einsatzorte und Meilensteine

 

  • 2018–2019: Einsatz des Base Camps als mobiles Wohnzimmer im Rahmen des Festivals „Schaffarei“ der Arbeiterkammer Vorarlberg. In fünf Vorarlberger Gemeinden thematisierte das Base Camp die Zukunft der Arbeit – als Raum für Dialog, Austausch und kulturelle Interventionen.
  • Herbst 2019: Unter der Leitung von Prof. Anne Brandl als „Vadozner Huus“ auf dem Deck der Marktplatzgarage Vaduz (11.–28. September). In Kooperation mit der Gemeinde Vaduz wurde das Base Camp als offene Plattform für Wahrnehmungsspaziergänge, Diskussionen und soziale Begegnung genutzt – ein temporärer Ort zum Verweilen, Erleben und Mitgestalten.
  • 2020–2024: Nutzung des Base Camps für universitäre Workshops und Entwurfsformate an der Universität Liechtenstein – als mobiles Reallabor und konstruktives Gefäss für architektonisches und gesellschaftliches Experimentieren.
  • Seit 2025: Nach dem Brand des Vereinsheims des FC Admira Dornbirn stellt die Stadt Dornbirn das Base Camp als temporäres Clubhaus zur Verfügung. Zukünftig soll es in Dornbirn auch für Beteiligungsformate, mobile Stadtbüros oder experimentelle Stadtprojekte zum Einsatz kommen. 

 

 

Ein wandelbares Raumexperiment mit Zukunft

 

Das Base Camp ist ein lebendiges Beispiel für zirkuläres Bauen, partizipative Stadtgestaltung und interdisziplinäres Lernen. Was als Container begann, wurde durch studentische Initiative, gestalterische Vision und gesellschaftliches Engagement zu einer Plattform für Veränderung – und zeigt, wie architektonische Ideen mobil, wirksam und dauerhaft weitergetragen werden können.

„Wir planen, wir knobeln und wir diskutieren viel … die Chronologie dieses Projekts hat unsere Erwartungen aber auf mehreren Ebenen übertroffen. Neben der ersten Nachnutzung – vom ‚FluidGlass‘ zum ‚BaseCamp‘ – ist ein nochmaliger, weiterer Einsatz als ‚Vadozner Huus‘ und als Workshopraum an der Universität gelungen.

Dass wir nun mit diesem ‚Werkzeug zur Entwicklung von urbanen Räumen‘ nochmals in Dornbirn einen Mehrwert schaffen, übertrifft unsere Erwartungen bei Weitem. Es zeigt aber auch, dass eine langfristige Mehrfachnutzung von Objekten, Dingen und Räumen immer wieder neu ausgerichtet und auf gegenwärtige Bedürfnisse gelenkt werden muss.

Durch eine grundsätzlich flexible Infrastruktur und ein wenig Energie in der Anpassung einer Struktur zeigt sich erst, wie lange ein Konzept, ein Projekt in der Nutzung gehalten werden kann. Wir sind gespannt, wo das BaseCamp in zukünftigen Anwendungen bei der Stadt Dornbirn beobachtet werden kann.“

Wolfgang Schwarzmann

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Diplomfeier mit Auszeichnungen - März 2025

Diplomfeier mit Auszeichnungen - März 2025

An der Diplomfeier der Universität Liechtenstein wurde am Freitag, 21. März 2025, zwei Doktortitel verliehen und 30 Absolventinnen und Absolventen der Universität Liechtenstein durften ihre Diplome entgegennehmen. Zudem wurden Auszeichnungen für aussergewöhnliche Leistungen an sechs Diplomanden vergeben.

 

In seiner Begrüssung betonte Rektor Dr. Christian Frommelt: «Mit Ihrem erfolgreichen Studienabschluss haben Sie bewiesen, dass Sie sich auf verschiedene Herausforderungen einstellen und beste Leistungen erbringen können. Mit Ihrer Resilienz haben Sie beste Voraussetzungen, in unserer schnelllebigen Welt Ihren Weg zu gehen, ganz gleich, ob Sie zukünftig wissenschaftlich oder in einem Unternehmen tätig sein werden.»

Rektor Dr. Christian Frommelt welcher gerade eine Rede hält.

Rektor Dr. Christian Frommelt

Rektor Dr. Christian Frommelt welcher gerade eine Rede hält.

Dr. iur, Manuel Walser, LL.M., Walser Rechtsanwälte AG, erklärte in seiner Festrede: «Ich möchte Ihnen ein Zitat von Peter Drucker, einem Pionier der modernen Managementlehre mit auf den Weg geben: ‹Der beste Weg, die Zukunft vorherzusagen, besteht darin, sie zu gestalten.› Gehen Sie es an, mit Mut und Wissen und Fleiss und ich bin sicher, Sie werden Erfolg und – mindestens so wichtig – Spass haben und Erfüllung finden in dem, was Sie tun. Und wenn Sie auch mal einen Fehler machen oder eine – im Nachhinein betrachtet – falsche Entscheidung getroffen haben, ist dies immer noch hundertmal besser, als nichts getan zu haben.»

Dr. iur. Manuel Walser bei einer Rede.

Festredner Dr. iur. Manuel Walser, LL.M.

Dr. iur. Manuel Walser bei einer Rede.

Assoz. Prof Dr. Sebastian Stöckl moderierte die Diplomfeier.

Assoz. Prof. Dr. Sebastian Stöckl bei einer Rede.

Assoz. Prof. Dr. Sebastian Stöckl

Assoz. Prof. Dr. Sebastian Stöckl bei einer Rede.

Rektor Dr. Christian Frommelt und die jeweiligen Studiengangsleiter verliehen den Absolventinnen und Absolventen die akademischen Grade in den Bereichen Architektur und Wirtschaftswissenschaften.

 

 

Doktorwürden im Bereich Wirtschaftswissenschaften

 

An der diesjährigen Diplomfeier wurde zwei Studierenden des Bereichs Wirtschaftswissenschaften die Doktorwürde verliehen: 

Dr. Christian Frommelt und Prof. Dr. Jan vom Brocke neben Dr. Amandine Herbé mit ihrem Diplom.

v. l.: Dr. Christian Frommelt, Dr. Amandine Herbé und Prof. Dr. Jan vom Brocke

Dr. Christian Frommelt und Prof. Dr. Jan vom Brocke neben Dr. Amandine Herbé mit ihrem Diplom.

Amandine Herbé erlangte die Doktorwürde mit dem Prädikat «summa cum laude» für ihre Dissertation «How to improve both supply chain resilience and sustainability? An Information Systems perspective», ihr Betreuer war Prof. Dr. Jan vom Brocke.

Dr. Christian Frommelt und Prof. Dr. Martin Wenz neben Dr. Kasem Zotkaj mit seinem Diplom.

v. l.: Dr. Christian Frommelt, Dr. Kasem Zotkaj und Prof. Dr. Martin Wenz

Dr. Christian Frommelt und Prof. Dr. Martin Wenz neben Dr. Kasem Zotkaj mit seinem Diplom.

Kasem Zotkaj erlangte die Doktorwürde mit dem Prädikat «magna cum laude» für seine Dissertation «Sustainable Taxation», sein Betreuer war Prof. Dr. Martin Wenz.

 

 

Aussergewöhnliche Leistungen

 

Sechs Absolventinnen und Absolventen wurden für ihre aussergewöhnlichen Leistungen mit Preisen von Liechtensteiner Unternehmen und Verbänden ausgezeichnet.

 

 

Auszeichnungen im Bereich Architektur

 

Die LIA, die Liechtensteinische Ingenieur- und Architektenvereinigung, zeichnet traditionell die besten Absolventinnen und Absolventen des Bachelor- und Masterstudiengangs Architektur aus. Die Auszeichnung im Bachelorstudiengang ging an Luis Friedemann, diejenige im Masterstudiengang erhielt Edwin Juerg Baertschi.

Dipl. Ing. Barbara Dillenkofer-Keppler mit Edwin Juerg Baertschi und Luis Friedemann welche ihr Diplom halten.

v. l.: Dipl. Ing. Barbara Dillenkofer-Keppler (LIA), Edwin Juerg Baertschi und Luis Friedemann

Dipl. Ing. Barbara Dillenkofer-Keppler mit Edwin Juerg Baertschi und Luis Friedemann welche ihr Diplom halten.

Preise für die Wirtschaftswissenschaften

 

Die Stiftung «Förderung des technischen Nachwuchses» der Firma Hilti AG zeichnete wie bereits in den Vorjahren die innovativsten Diplomarbeiten aus den Bachelor- und Masterstudiengängen Wirtschaftswissenschaften aus. Die Auszeichnung im Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre wurde an Laura Boltizar verliehen. Der Preis im Bereich der Masterstudiengänge ging an Ermal Gashi (Studiengang Finance).

Tobias Zangerl mit Ermal Gashi und Laura Boltizar welche einen Hilti Koffer halten.

v. l.: Ermal Gashi, Tobias Zangerl (Hilti AG) und Laura Boltizar

Tobias Zangerl mit Ermal Gashi und Laura Boltizar welche einen Hilti Koffer halten.

Der Liechtensteinische Bankenverband (LBV) zeichnet traditionell den besten Durchschnitt aller Module aus dem Bachelorstudiengang mit Vertiefung Finanzdienstleistungen (IFS) und aus dem Masterstudiengang Finance aus. Die Auszeichnung im Bachelorstudiengang wurde Natalie Galli verliehen, diejenige im Masterstudiengang ging an Ermal Gashi.
Zudem vergibt der LBV einen Preis für herausragende wissenschaftliche und praxisrelevante Abschlussarbeiten. Die Auszeichnung im Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre mit Vertiefung Finanzdienstleistungen (IFS) erhielt Natalie Galli. Den Preis im Masterstudiengang Finance erhielt Mykola Subtelnyi.

Dr. Hans-Werner Gassner neben Mykola Subtelnyi, Natalie Galli und Ermal Gashi mit einer Tüte in der Hand.

v. l.: Mykola Subtelnyi, Dr. Hans-Werner Gassner (LBV), Natalie Galli und Ermal Gashi

Dr. Hans-Werner Gassner neben Mykola Subtelnyi, Natalie Galli und Ermal Gashi mit einer Tüte in der Hand.

Studentische Reden

 

Die studentischen Reden von Christian Schlag (Bachelorstudiengang Architektur) und Mykola Subtelnyi (Masterstudiengang Finance) bildeten den Abschluss der Diplomfeier.

Christian Schlag und Mykola Subtelnyi stehen nebeneinander.

v. l.: Christian Schlag und Mykola Subtelnyi

Christian Schlag und Mykola Subtelnyi stehen nebeneinander.

Die Diplomfeier wurde von Infinitus Brass musikalisch umrahmt.

Infinitus Brass beim musizieren.

Infinitus Brass

Infinitus Brass beim musizieren.

Absolventinnen und Absolventen nach Studiengang

Auf dem Bild sind die Absolvent:innen des Bachelor of Science Architecture.

Absolvent:innen Bachelor of Science in Architecture

Auf dem Bild sind die Absolvent:innen des Bachelor of Science Architecture.
Auf dem Bild sind die Absolvent:innen des Bachelor of Science Betriebswirtschaftslehre.

Absolvent:innen Bachelor of Science in Betriebswirtschaftslehre

Auf dem Bild sind die Absolvent:innen des Bachelor of Science Betriebswirtschaftslehre.
Auf dem Bild sind die Absolvent:innen des Master of Science Architecture.

Absolvent:innen Master of Science in Architecture

Auf dem Bild sind die Absolvent:innen des Master of Science Architecture.
Auf dem Bild sind die Absolvent:innen des Masters of Science Finance.

Absolvent:innen Master of Science in Finance

Auf dem Bild sind die Absolvent:innen des Masters of Science Finance.
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Diplomfeier September 2024

Diplomfeier September 2024

An der Diplomfeier der Universität Liechtenstein wurden am Freitag, 27. September 2024, fünf Doktortitel verliehen und 116 Absolventinnen und Absolventen der Universität Liechtenstein durften ihre Diplome entgegennehmen. Zudem wurden Auszeichnungen für aussergewöhnliche Leistungen an neun Diplomanden vergeben.

 

Der Rektor der Universität, Dr. Christian Frommelt, und die jeweiligen Studienleiter verliehen den Absolventinnen und Absolventen die akademischen Grade in den Bereichen Architektur und Wirtschaftswissenschaften. Die Diplome im MBA Technologie und Innovation überreichten Prof. Dr. Leo Brecht und Dr. Christian Frommelt.

Rektor Christian Frommelt bei einer Rede.

Dr. Christian Frommelt, Rektor

Rektor Christian Frommelt bei einer Rede.

In seiner Begrüssung betonte Christian Frommelt: «Wer auf Vielfalt und Flexibilität setzt, profitiert in unserer schnelllebigen Welt in vielerlei Hinsicht. Die Universität Liechtenstein hat Sie nicht nur mit topaktuellem Fachwissen ausgestattet, sondern Ihnen durch ihre überschaubare und persönliche Struktur auch die Soft Skills vermittelt, die Ihnen den bestmöglichen Einstieg in Ihre Zukunft ermöglichen.»

Carsten Huber hält eine Rede.

Festredner Carsten Huber, Intendant und Geschäftsführer des Sinfonieorchesters Liechtenstein sowie des Festivals Vaduz Classic

Carsten Huber hält eine Rede.

Der Festredner Carsten Huber, Intendant und Geschäftsführer des Sinfonieorchesters Liechtenstein sowie des Festivals Vaduz Classic, appellierte an die Absolventinnen und Absolventen: «Bleiben Sie neugierig, kreativ und haben Sie keine Angst, die Richtung zu ändern und neue Wege zu gehen. Seien Sie ehrlich, behutsam und offen für Veränderungen. Unsere heutige, komplexe und krisengeprägte Zeit braucht vor allem mutige, kreative Denker und entschlossene Macher. Überlegen Sie, wo Sie mit Ihren Fähigkeiten und Ihrer Leidenschaft einen Impact leisten können – beruflich wie privat.»

Ass.-Prof. Dr. Sebastian Stöckl hält eine Rede.

Ass.-Prof. Dr. Sebastian Stöckl, Akademischer Leiter der Liechtenstein Undergraduate & Graduate School

Ass.-Prof. Dr. Sebastian Stöckl hält eine Rede.

Ass.-Prof. Dr. Sebastian Stöckl, Akademischer Leiter der Liechtenstein Undergraduate & Graduate School, führte durch die Diplomfeier.

 

 

Aussergewöhnliche Leistungen

 

Neun Absolventinnen und Absolventen wurden für ihre aussergewöhnlichen Leistungen mit Preisen von Liechtensteiner Unternehmen und Verbänden ausgezeichnet.

 

 

Preise für die Wirtschaftswissenschaften

 

Die Stiftung «Förderung des technischen Nachwuchses» der Firma Hilti AG zeichnete wie bereits in den Vorjahren die innovativsten Diplomarbeiten aus den Bachelor- und Masterstudiengängen Wirtschaftswissenschaften aus.
Die Auszeichnung im Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre wurde an Robin Hager verliehen. Der Preis im Bereich der Masterstudiengänge ging an Shania Allhusen (Masterstudiengang Entrepreneurship & Management) .

Daniel Oehry und Robin Hager sind zu sehen

V. l.: Daniel Oehry (Hilti AG) und Robin Hager

Daniel Oehry und Robin Hager sind zu sehen
Auf dem Bild sind Shania Allhusen und Gabrielle Bergeon.

V. l.: Shania Allhusen und Gabrielle Bergeon (Hilti AG) 

Auf dem Bild sind Shania Allhusen und Gabrielle Bergeon.

Der Liechtensteinische Bankenverband (LBV) zeichnet den besten Durchschnitt aller Module aus dem Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre mit Vertiefung Finanzdienstleistungen (IFS) sowie aus dem Masterstudiengang Finance aus.
Die Auszeichnung im Bachelorstudiengang ging an Dominik Sidler. Im Masterstudiengang wurde die Auszeichnung an Julian Hanser verliehen.
Der LBV zeichnet zudem herausragende wissenschaftliche und praxisrelevante Abschlussarbeiten aus.
Die Auszeichnung im Bachelorstudiengang wurde an Benjamin Kuchelmair verliehen, diejenige im Masterstudiengang erhielt Oliver Nägele.

Auf dem Bild sind Dr. Hans Werner Gassner, Benjamin Kuchelmair und Dominik Sidler.

V. l.: Dr. Hans Werner Gassner (LBV), Benjamin Kuchelmair und Dominik Sidler 

Auf dem Bild sind Dr. Hans Werner Gassner, Benjamin Kuchelmair und Dominik Sidler.
Auf dem Bild sind Dr. Hans Werner Gassner, Julian Hanser und Oliver Nägele.

V. l.: Dr. Hans Werner Gassner (LBV), Julian Hanser und Oliver Nägele

Auf dem Bild sind Dr. Hans Werner Gassner, Julian Hanser und Oliver Nägele.

Die CIT Coin Invest AG zeichnet den besten Durchschnitt aller Module (inkl. Masterthesis) im Masterstudiengang Entrepreneurship & Management aus. Die Auszeichnung ging an Bettina Beutner.

Auf dem Bild sind Bettina Beutner und Andrea Rauti.

V. l.: Bettina Beutner und Andrea Rauti (CIT Coin Invest AG)  

Auf dem Bild sind Bettina Beutner und Andrea Rauti.

Auszeichnungen im Bereich Architektur

 

Die LIA, die Liechtensteinische Ingenieur- und Architektenvereinigung, zeichnet traditionell die besten Absolvent:innen des Bachelor- und Masterstudiengangs Architektur aus.
Die Auszeichnung im Bachelorstudiengang ging an Patricia Clara Defranceschi, diejenige im Masterstudiengang erhielt Lina Gaspari.

Auf dem Bild sind Barbara Dillenkofer-Keppler und Clara Defranceschi.

V. l.: Barbara Dillenkofer-Keppler (LIA) und Clara Defranceschi 

Auf dem Bild sind Barbara Dillenkofer-Keppler und Clara Defranceschi.
Auf dem Bild sind Lina Gaspari und Barbara Dillenkofer-Keppler.

V. l.: Barbara Dillenkofer-Keppler (LIA) und Clara Defranceschi 

Auf dem Bild sind Lina Gaspari und Barbara Dillenkofer-Keppler.

Doktorwürden im Bereich Wirtschaftswissenschaften

 

An der diesjährigen Diplomfeier wurde fünf Studierenden im Bereich Wirtschaftswissenschaften die Doktorwürde verliehen. 

Auf dem Bild sind Dr. Christian Frommelt, Arabella Nigg-Stock, Simon Liegl, Sebastian Moder und Martin Weber, mit Prof. Dr. Jan vom Brocke, Prof. Dr. Leo Brecht und Prof. Dr. Marco Furtner.

V. l.: Dr. Christian Frommelt, Arabella Nigg-Stock, Simon Liegl, Sebastian Moder und Martin Weber, mit Prof. Dr. Jan vom Brocke, Prof. Dr. Leo Brecht und Prof. Dr. Marco Furtner  (Tian Luan fehlt auf dem Bild)

Auf dem Bild sind Dr. Christian Frommelt, Arabella Nigg-Stock, Simon Liegl, Sebastian Moder und Martin Weber, mit Prof. Dr. Jan vom Brocke, Prof. Dr. Leo Brecht und Prof. Dr. Marco Furtner.

Manuel Weber erlangte die Doktorwürde mit dem Prädikat magna cum laude für seine Dissertation «On the Role of Change in Business Process Management (BPM)», sein Betreuer war Prof. Dr. Jan vom Brocke.

 

Simon Liegl erlangte die Doktorwürde mit dem Prädikat summa cum laude für seine Dissertation «Defining the Ill-defined - Exploring the Behavioural Underpinnings of Charismatic Leadership», sein Betreuer war Prof. Dr. Marco Furtner.

 

Arabella Nigg-Stock erlangte die Doktorwürde mit dem Prädikat summa cum laude für ihre Dissertation «Identifying patterns of innovation-efficient firms: Practices, processes and techniques», ihr Betreuer war Prof. Dr. Leo Brecht.

 

Sebastian Moder erlangte die Doktorwürde mit dem Prädikat summa cum laude für seine Dissertation «Mindfulness in Organizations», sein Betreuer war Prof. Dr. Marco Furtner.

 

Tian Luan erlangte die Doktorwürde mit dem Prädikat magna cum laude für seine Dissertation «CSR Decoupling, Corporate Governance and Green Investments», sein Betreuer war Prof. Dr. Marco Menichetti.

 

 

Studentische Reden

Auf dem Bild sind Benjamin Kuchelmair und Hana Gashi sowie Asli Yavuz.

v.l.: Benjamin Kuchelmair und Hana Gashi sowie Asli Yavuz

Auf dem Bild sind Benjamin Kuchelmair und Hana Gashi sowie Asli Yavuz.

Die studentischen Reden von Benjamin Kuchelmair und Hana Gashi (beide Bachelor BWL) sowie Asli Yavuz (Master Architektur) bildeten den Abschluss der Diplomfeier.

 

 

Musikalische Umrahmung

Auf dem Bild sind Janina Rischka und Franz Ortner.

Janina Rischka und Franz Ortner

Auf dem Bild sind Janina Rischka und Franz Ortner.

Absolventinnen und Absolventen nach Studiengang mit Studiengangsmanager, Studienleiter und Rektor

Auf dem Bild sind die Absolvent:innen des Bachelor of Science Architecture.

v. l.: Prof. Dipl.-Arch. ETH/SIA Dietrich Schwarz, Absolvent:innen Bachelor of Science in Architecture, Jasmin Kozlica und Dr. Christian Frommelt

Auf dem Bild sind die Absolvent:innen des Bachelor of Science Architecture.
Auf dem Bild sind die Absolvent:innen des Bachelor of Science Betriebswirtschafslehre.

v. l.: Dr. Bernd Schenk, Absolvent:innen Bachelor of Science in Betriebswirtschaftslehre, Bianca Aust, Nadine Hasler und Dr. Christian Frommelt

Auf dem Bild sind die Absolvent:innen des Bachelor of Science Betriebswirtschafslehre.
Auf dem Bild sind die Absolvent:innen des Masters of Science Architecture.

v. l.: Prof. Dipl. Arch. ETH Michael Wagner, Absolvent:innen Master of Science in Architecture, Tamara Kessler und Dr. Christian Frommelt

Auf dem Bild sind die Absolvent:innen des Masters of Science Architecture.
Auf dem Bild sind die Absolvent:innen des Masters of Science Finance.

V. l.: Absolvent:innen Master of Science in Finance, Assoz.-Prof. Dr. Martin Angerer, Patrick Krause und Dr. Christian Frommelt

Auf dem Bild sind die Absolvent:innen des Masters of Science Finance.
Auf dem Bild sind die Absolvent:innen des Master of Science Information Systems.

v. l.: Absolvent:innen Master of Science in Information Systems, Prof. Dr. Pavel Laskov, Daniel Knapp und Dr. Christian Frommelt

Auf dem Bild sind die Absolvent:innen des Master of Science Information Systems.
Auf dem Bild sind die Absolvent:innen des Master of Science Entrepreneurship and Management..

v. l.: Absolvent:innen Master of Science in Entrepreneurship & Management, Tobias Fitz, Dr. Christian Frommelt und Prof. Dr. Marco Furtner, 

Auf dem Bild sind die Absolvent:innen des Master of Science Entrepreneurship and Management..

Diplomfeier der Weiterbildung mit Preisverleihungen

Diplomfeier der Weiterbildung mit Preisverleihungen

An der Diplomfeier der Universität Liechtenstein durften am Freitag, 27. September 2024, 49 Absolventinnen und Absolventen der Weiterbildung der Universität Liechtenstein ihre Diplome entgegennehmen. Zudem wurden von Sponsoren fünf Preise für aussergewöhnliche Leistungen an 11 Diplomandinnen und Diplomanden vergeben.

In seiner Begrüssung betonte Rektor Dr. Christian Frommelt: «Mit Ihrem erfolgreichen Studienabschluss haben Sie bewiesen, dass Sie sich auf völlig unerwartete Herausforderungen einstellen und beste Leistungen erbringen können. Mit Ihrer Resilienz haben Sie beste Voraussetzungen, in unserer schnelllebigen Welt Ihren Weg zu gehen, ganz gleich, ob Sie zukünftig wissenschaftlich oder in einem Unternehmen tätig sein werden.»

Rektor Christian Frommelt hält eine Rede.

Rektor Dr. Christian Frommelt

Rektor Christian Frommelt hält eine Rede.

Die Festrednerin Sabina Hodzic, B. Eng., MBA, Senior Manager NVH, thyssenkrupp AG, ist Absolventin des MBA Technologie und Innovation 2022. In ihrer Ansprache betonte sie: «Ich gratuliere Ihnen, liebe Absolvierende, herzlich zum erfolgreichen Abschluss Ihres Masterstudiengangs. Ich möchte Sie ermutigen, dies nicht als einmalige Leistung zu betrachten, sondern als Auftakt zu einem lebenslangen Lernprozess.»

Sabrina Hodzic hält eine Rede.

Festrednerin Sabina Hodzic, B. Eng., MBA, Senior Manager NVH, thyssenkrupp AG

Sabrina Hodzic hält eine Rede.

Der Rektor der Universität, Dr. Christian Frommelt, und die jeweiligen Studienleiterinnen und Studienleiter verliehen den Absolventinnen und Absolventen die akademischen Grade in den Bereichen MBA Technologie und Innovation sowie LL.M. im Bank- und Finanzmarktrecht, LL.M. im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht und LL.M. in International Taxation. Durch den Abend führte Prof. Dr. Martin Wenz, Akademischer Leiter der Liechtenstein Executive School.

Prof. Dr. Martin Wenz hält eine Rede.

Prof. Dr. Martin Wenz

Prof. Dr. Martin Wenz hält eine Rede.

Auszeichnungen für aussergewöhnliche Leistungen

 

Elf Absolventinnen und Absolventen wurden für ihre aussergewöhnlichen Leistungen mit Preisen ausgezeichnet.

 

 

LL.M. im Bank- und Finanzmarktrecht: «Gasser Partner Auszeichnung»

 

Der Preis für die beste Masterthesis im LL.M. Bank- und Finanzmarktrecht ging an Alois Wille (LGT Capital Partners (FL) AG). Der Preis wurde verliehen von Dr. Christina Preiner, LL.M., Managing Attorney bei Gasser Partner Rechtsanwälte, Schaan.

PD Dr. Bernhard Burtscher, Alois Wille und Dr. Christina Preiner mit einem Preis auf dem 5000 CHF steht.

v. l.: PD Dr. Bernhard Burtscher, Alois Wille und Dr. Christina Preiner (Gasser Partner Rechtsanwälte)

PD Dr. Bernhard Burtscher, Alois Wille und Dr. Christina Preiner mit einem Preis auf dem 5000 CHF steht.

LL.M. im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht: «I&F Family Wealth Preservation Award»

 

Die Zertifikate des I&F Awards haben Veronica Hermes, Katja Moosleithner, Mirjam Schüssler, Lukas Voellmecke und Adrian Vogler aus den Händen von Anton Rüf, CFO und Mitglied der Geschäftsleitung, Industrie- und Finanzkontor Etablissement, Vaduz, erhalten.

 

Das Ziel des I&F Family Wealth Preservation Awards ist, das Verständnis für die liechtensteinische Treuhandtätigkeit zu schärfen und das Bewusstsein für die Funktion und Bedeutung von Privatvermögen und Familienwerten zu erhöhen.

Anton Rüf, Lukas Voellmecke, Veronica Hermes, Adrian Vogler, Katja Moosleithner, Mirjam Schüssler und Prof. Dr. Alexandra Butterstein zusammen auf einem Foto.

v. l.: Anton Rüf (Industrie- und Finanzkontor Etablissement), Lukas Voellmecke, Veronica Hermes, Adrian Vogler, Katja Moosleithner, Mirjam Schüssler und Prof. Dr. Alexandra Butterstein 

Anton Rüf, Lukas Voellmecke, Veronica Hermes, Adrian Vogler, Katja Moosleithner, Mirjam Schüssler und Prof. Dr. Alexandra Butterstein zusammen auf einem Foto.

LL.M. im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht: «Marxer & Partner Auszeichnung»

 

Der Preis für die beste Masterthesis im LL.M. im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht ging an Maximilian Jörg. Der Preis wurde ihm von Dr. Florian Marxer, Rechtsanwalt und Partner, Marxer & Partner Rechtsanwälte, Vaduz, verliehen.

Maximilian Jörg, Prof. Dr. Alexandra Butterstein und Florian Marxer sind gemeinsam auf einem Foto zu sehen.

v. l.: Maximilian Jörg, Prof. Dr. Alexandra Butterstein und Florian Marxer (Marxer & Partner Rechtsanwälte)

Maximilian Jörg, Prof. Dr. Alexandra Butterstein und Florian Marxer sind gemeinsam auf einem Foto zu sehen.

LL.M. im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht: «First Prize for Excellence»

 

Die Auszeichnung für die beste Studienleistung im LL.M. im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht erhielt Hannah Blecha. Der Preis wurde ihr verliehen von Angelika Moosleithner, Inhaberin und Member of the Group Board, First Advisory, Vaduz.

Hannah Blecha  und Angelika Moosleithner halten einen Check in Höhe von 2000 CHF.

v. l.:  Hannah Blecha  und Angelika Moosleithner (First Advisory)

Hannah Blecha  und Angelika Moosleithner halten einen Check in Höhe von 2000 CHF.

LL.M. in International Taxation: «IMT Tax Excellence Award»

 

Die beste Studienleistung im LL.M. in International Taxation erbrachten Dajana Ehm, Stephanie Marxer und Jennifer Piras. Der Preis wurde ihnen verliehen von Dr. iur. Christa Burschowsky, IMT Financial Advisors AG, Vaduz.

Prof. Dr. Martin Wenz, Jennifer Piras, Stephanie Marxer und Dajana Ehm, mit Dr. iur. Christa Burschowsky sind gemeinsam auf einem Bild.

v. l.: Prof. Dr. Martin Wenz, Jennifer Piras, Stephanie Marxer und Dajana Ehm, mit Dr. iur. Christa Burschowsky (IMT Financial Advisors AG)

Prof. Dr. Martin Wenz, Jennifer Piras, Stephanie Marxer und Dajana Ehm, mit Dr. iur. Christa Burschowsky sind gemeinsam auf einem Bild.
Janina Rischka spielt auf der Geige und Franz Ortner auf dem Keyboard.

Die von Janina Rischka und Franz Ortner, Mitglieder des Sinfonieorchesters Liechtenstein, musikalisch umrahmte Diplomfeier fand nach der Verabschiedung durch Rektor Dr. Christian Frommelt ihren Ausklang bei einem Apéro, der Gelegenheit bot, die gemeinsame Studienzeit noch einmal Revue passieren zu lassen. 

Janina Rischka spielt auf der Geige und Franz Ortner auf dem Keyboard.

Absolvent:innen der Studiengänge mit Studiengangsmanager:innen und Studienleiter:in

Auf dem Bild sind die Absolvent:innen des LL.M. im Bank- und Finanzmarktrecht zusammen mit PD Dr. Bernhard Burtscher und Dr. Christian Frommelt.

v. l.: Nadja Dobler, Absolvent:innen LL.M. im Bank- und Finanzmarktrecht zusammen mit PD Dr. Bernhard Burtscher und Dr. Christian Frommelt

Auf dem Bild sind die Absolvent:innen des LL.M. im Bank- und Finanzmarktrecht zusammen mit PD Dr. Bernhard Burtscher und Dr. Christian Frommelt.
Auf dem Bild sind Paulina Bracher und Prof. Dr. Alexandra Butterstein, Absolvent:innen LL.M. im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht mit Dr. Christian Frommelt.

v. l.: Paulina Bracher und Prof. Dr. Alexandra Butterstein, Absolvent:innen LL.M. im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht mit Dr. Christian Frommelt

Auf dem Bild sind Paulina Bracher und Prof. Dr. Alexandra Butterstein, Absolvent:innen LL.M. im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht mit Dr. Christian Frommelt.
Auf dem Bild sind Prof. Dr. Martin Wenz, Sylvia Gründig-Zacharias und Absolvent:innen LL.M. in Taxation mit Dr. Christian Frommelt .

v. l.: Prof. Dr. Martin Wenz, Sylvia Gründig-Zacharias und Absolvent:innen LL.M. in Taxation mit Dr. Christian Frommelt

Auf dem Bild sind Prof. Dr. Martin Wenz, Sylvia Gründig-Zacharias und Absolvent:innen LL.M. in Taxation mit Dr. Christian Frommelt .
Auf dem Bild sind Prof. Dr. Leo Brecht, Absolvent:innen MBA in Technologie und Innovation mit Clemens Armellini und Dr. Christian Frommelt.

v. l.: Prof. Dr. Leo Brecht, Absolvent:innen MBA in Technologie und Innovation mit Clemens Armellini und Dr. Christian Frommelt

Auf dem Bild sind Prof. Dr. Leo Brecht, Absolvent:innen MBA in Technologie und Innovation mit Clemens Armellini und Dr. Christian Frommelt.
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Diplomfeier mit Auszeichnungen - März 2024

Diplomfeier mit Auszeichnungen - März 2024

An der Diplomfeier der Universität Liechtenstein wurde am Freitag, 22. März 2024, ein Doktortitel verliehen und 49 Absolventinnen und Absolventen der Universität Liechtenstein durften ihre Diplome entgegennehmen. Zudem wurden Auszeichnungen für aussergewöhnliche Leistungen an sieben Diplomanden vergeben.

 

In seiner Begrüssung betonte Rektor Dr. Christian Frommelt: «Mit Ihrem erfolgreichen Studienabschluss haben Sie bewiesen, dass Sie sich auf völlig unerwartete Herausforderungen einstellen und beste Leistungen erbringen können. Mit Ihrer Resilienz haben Sie beste Voraussetzungen, in unserer schnelllebigen Welt Ihren Weg zu gehen, ganz gleich, ob Sie zukünftig wissenschaftlich oder in einem Unternehmen tätig sein werden.»

Rektor Christian Frommelt hält eine Rede am Rednerpult vor einem sitzenden Publikum in einem Konferenzraum. Im Hintergrund ist ein Poster sichtbar.

Rektor Dr. Christian Frommelt

Rektor Christian Frommelt hält eine Rede am Rednerpult vor einem sitzenden Publikum in einem Konferenzraum. Im Hintergrund ist ein Poster sichtbar.

Dr. Thomas Nägele, LL.M., NÄGELE Rechtsanwälte GmbH, erklärte in seiner Festrede: «Es braucht den inneren Drang, neue Lösungen zu finden und den Mut, Dinge auszuprobieren.»

Dr. Thomas Nägele steht vor einem Rednerpult und hält eine Rede.

Festredner Dr. Thomas Nägele, LL.M.

Dr. Thomas Nägele steht vor einem Rednerpult und hält eine Rede.

Rektor Dr. Christian Frommelt und die jeweiligen Studiengangsleiter verliehen den Absolventinnen und Absolventen die akademischen Grade in den Bereichen Architektur und Wirtschaftswissenschaften.

 

 

Doktorwürde im Bereich Architektur

 

An der diesjährigen Diplomfeier wurde einem Studenten des Bereichs Architektur die Doktorwürde verliehen:

Auf dem Bild sind Dr. Christian Frommelt und Prof. Dipl. Arch. ETH Michael Wagner gemeinsam mit Dr. Luis Gabriel Hilti welcher gerade sein Diplom erhalten hat.

v. l.: Dr. Christian Frommelt, Dr. Luis Gabriel Hilti und Prof. Dipl. Arch. ETH Michael Wagner

Auf dem Bild sind Dr. Christian Frommelt und Prof. Dipl. Arch. ETH Michael Wagner gemeinsam mit Dr. Luis Gabriel Hilti welcher gerade sein Diplom erhalten hat.

Luis Gabriel Hilti erlangte die Doktorwürde mit dem Prädikat «summa cum laude» für seine Dissertation «Imagined Territories: Design Principles for Transformative Urbanism», seine Betreuerin war Prof. Dr. Anne Brandl.

 

 

Aussergewöhnliche Leistungen

 

Sieben Absolventinnen und Absolventen wurden für ihre aussergewöhnlichen Leistungen mit Preisen von Liechtensteiner Unternehmen und Verbänden ausgezeichnet.

 

 

Auszeichnungen im Bereich Architektur

 

Die LIA, die Liechtensteinische Ingenieur- und Architektenvereinigung, zeichnet traditionell die besten Absolventinnen und Absolventen des Bachelor- und Masterstudiengangs Architektur aus. Die Auszeichnung im Bachelorstudiengang ging an Elena Gruber, diejenige im Masterstudiengang erhielt Sophia Döffinger.

Dipl. Ing. Barbara Dillenkofer-Keppler ist zu sehen zusammen mit Sophia Döffinger und Elena Gruber welche ihr Diplom in der Hand halten.

v. l.: Sophia Döffinger, Dipl. Ing. Barbara Dillenkofer-Keppler (LIA) und Elena Gruber 

Dipl. Ing. Barbara Dillenkofer-Keppler ist zu sehen zusammen mit Sophia Döffinger und Elena Gruber welche ihr Diplom in der Hand halten.

Preise für die Wirtschaftswissenschaften

 

Die Stiftung «Förderung des technischen Nachwuchses» der Firma Hilti AG zeichnete wie bereits in den Vorjahren die innovativsten Diplomarbeiten aus den Bachelor- und Masterstudiengängen Wirtschaftswissenschaften aus. Die Auszeichnung im Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre wurde an Carina Marxer verliehen. Der Preis im Bereich der Masterstudiengänge ging an Advije Rizvani (Studiengang Wirtschaftsinformatik).

Auf dem Bild ist Tobias Zangerl zusammen mit Advije Rizvani und Carina Marxer welche gerade ihr Diplom erhalten haben zu sehen.

v. l.: Advije Rizvani, Tobias Zangerl (Hilti AG) und Carina Marxer

Auf dem Bild ist Tobias Zangerl zusammen mit Advije Rizvani und Carina Marxer welche gerade ihr Diplom erhalten haben zu sehen.

Der Liechtensteinische Bankenverband (LBV) zeichnet traditionell den besten Durchschnitt aller Module aus dem Bachelorstudiengang mit Vertiefung Finanzdienstleistungen (IFS) und aus dem Masterstudiengang Finance aus. Die Auszeichnung im Bachelorstudiengang wurde Nicolas Baumann verliehen, diejenige im Masterstudiengang ging an Dario Sinnesberger.
Zudem vergibt der LBV einen Preis für eine herausragende wissenschaftliche und praxisrelevante Abschlussarbeit. Diese Auszeichnung im Masterstudiengang Finance erhielt Tom Hermes.

Dr. Hans-Werner Gassner zusammen mit Dario Sinnesberger, Tom Hermes und Nicolas Baumann, welche gerade ihr Diplom erhalten haben.

v. l.: Dario Sinnesberger, Dr. Hans-Werner Gassner (LBV), Tom Hermes und Nicolas Baumann

Dr. Hans-Werner Gassner zusammen mit Dario Sinnesberger, Tom Hermes und Nicolas Baumann, welche gerade ihr Diplom erhalten haben.

Studentische Reden

 

Die studentischen Reden von Valérie Winkelmann (Bachelorstudiengang Architektur), Lennart Krebs (Masterstudiengang Entrepreneurship und Management) und Carlos Vazquez (Masterstudiengang Architecture) bildeten den Abschluss der Diplomfeier.

Auf dem Bild zu sehen sind Lennart Krebs, Valérie Winkelmann und Carlos Vazquez.

Lennart Krebs, Valérie Winkelmann und Carlos Vazquez

Auf dem Bild zu sehen sind Lennart Krebs, Valérie Winkelmann und Carlos Vazquez.

Absolventinnen und Absolventen nach Studiengang

Auf dem Bild zu sehen sind die Absolventen des Bachelors of Science in Architektur.

Absolvent:innen Bachelor of Science in Architecture

Auf dem Bild zu sehen sind die Absolventen des Bachelors of Science in Architektur.
Auf dem Bild zu sehen sind die Absolventen des Bachelors of Science in Betriebswirtschaftslehre.

Absolvent:innen Bachelor of Science in Betriebswirtschaftslehre

Auf dem Bild zu sehen sind die Absolventen des Bachelors of Science in Betriebswirtschaftslehre.
Auf dem Bild zu sehen sind die Absolventen des Masters of Science in Architektur.

Absolvent:innen Master of Science in Architecture

Auf dem Bild zu sehen sind die Absolventen des Masters of Science in Architektur.
Auf dem Bild zu sehen ist der Absolvent des Masters of Science in Entrepreneurship and Management

Absolvent Master of Entrepreneurship und Management

Auf dem Bild zu sehen ist der Absolvent des Masters of Science in Entrepreneurship and Management
Auf dem Bild zu sehen sind die Absolventen des Masters of Science in Finance.

Absolvent:innen Master of Science in Finance

Auf dem Bild zu sehen sind die Absolventen des Masters of Science in Finance.
Auf dem Bild zu sehen sind die Absolventen des Masters of Science in Information Systems.

Absolvent:innen Master of Science in Information Systems

Auf dem Bild zu sehen sind die Absolventen des Masters of Science in Information Systems.

KMU-Praxisforum: Nachhaltigkeit als Chance für den Wirtschaftsstandort Liechtenstein

KMU-Praxisforum: Nachhaltigkeit als Chance für den Wirtschaftsstandort Liechtenstein

Am Dienstagabend versammelten sich rund 90 Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Stakeholder aus Liechtenstein und der Region an der Universität Liechtenstein. Ziel der Veranstaltung war es, konkrete Ansätze aufzuzeigen, wie kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) die Herausforderungen der Nachhaltigkeitsregulierung erfolgreich bewältigen können.

 

 

Wirtschaft und Nachhaltigkeit – eine gewinnbringende Symbiose

 

Regierungschef-Stellvertreterin Sabine Monauni eröffnete die Veranstaltung mit den Worten: «Wirtschaft und Nachhaltigkeit schliessen sich nicht aus – im Gegenteil: Sie ergänzen sich und schaffen neue Chancen für Wachstum und Innovation.» Gerade weil der Begriff der Nachhaltigkeit schon fast inflationär verwendet wird, sei es wichtig, diesen mit solchen Veranstaltungen und den verschiedenen Praxisberichten mit Leben zu füllen.

 

 

Impulse für eine nachhaltige Zukunft

 

Antonio Hautle vom UN Global Compact Network Switzerland & Liechtenstein hob in seinem Vortrag die Chancen hervor, die sich aus einer nachhaltigen Geschäftsstrategie ergeben. Fabian Schierscher von Terramo AG beleuchtete die Auswirkungen neuer Regulatorien auf KMU, während Mario Semadeni von Plaston AG praktische Einblicke in die Umsetzung nachhaltiger Massnahmen im Unternehmensalltag gab.
Ein von Hartmut Hübner (Meet Your Purpose) durchgeführtes Stimmungsbarometer verdeutlichte die zentralen Herausforderungen der Teilnehmenden: Etwa ein Drittel nannte «unklare Strategien» und fast ebenso viele «fehlendes Wissen» als grösste Hürden auf dem Weg zu nachhaltigen Zielen.

 

 

Podiumsdiskussion: Perspektiven und Lösungen

 

In der von Rektor Christian Frommelt moderierten Podiumsdiskussion erklärte Christoph Ospelt (Lenum AG): «Die Region Rheintal verfügt über zahlreiche Grossunternehmen, die durch ein enges Netz an regionalen Zulieferern unterstützt werden. Diese Zulieferer werden künftig verstärkt in die Berichtspflichten der Grossfirmen eingebunden.»
Brigitte Haas von der Liechtensteinischen Industrie- und Handelskammer (LIHK) unterstrich, dass Grossunternehmen wie Hilti, ThyssenKrupp, Herbert Ospelt Anstalt, Ivoclar und Hoval beim Thema Nachhaltigkeit stark auf Wissensaustausch setzen. Sie betonte: «Der erste Schritt ist oft der schwierigste.» Hilti brachte dies treffend auf den Punkt: «Suche das CO₂ und finde das Geld.» Grossunternehmen können KMU dabei unterstützen, Stolpersteine zu identifizieren und diese zu überwinden.
Marco Büchel (Büchel Blech AG) ermutigte die Teilnehmenden: «Für alle, die nicht wissen, wie sie anfangen sollen: Einfach starten. Nachhaltigkeit ist auch für kleine Unternehmen wichtig.» Katja Gey, Leiterin des Amts für Volkswirtschaft, ergänzte: «Nachhaltigkeit ist heute gleichbedeutend mit Wirtschaftlichkeit und ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Unternehmensführung.»

 

 

Praxisorientierte Workshops für KMU

 

Zum Abschluss präsentierte die Universität Liechtenstein die Workshopreihe «KMU-Praxisforum Nachhaltigkeitsregulierung meistern», die KMU im Jahr 2025 mit konkreten Tools und Best-Practice-Beispielen unterstützt. Die Themen reichen von Nachhaltigkeitsmanagement und ökologischer Verantwortung bis zu digitaler Transformation und sozialer Verantwortung.

 

 

Kulinarischer Ausklang und Austausch

 

Der von der LIHK gesponserte Apéro, zubereitet mit regionalen Produkten von Vegaluna, bot im Anschluss an die Veranstaltung viel Raum für anregende Gespräche. Unternehmen und Vortragende nutzten die Gelegenheit, sich zu vernetzen und ihre Erfahrungen auszutauschen.
Nachhaltigkeit als Motor für den Standort Liechtenstein Die von LGT Private Banking und der Regierung unterstützte Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie Unternehmen durch nachhaltige Strategien nicht nur ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken, sondern auch zur Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Liechtenstein beitragen können.

 

 

Weitere Informationen und Anmeldung: www.uni.li/weiterbildung

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Artikel über LSA in Baumeister-Magazin erschienen

Artikel über LSA in Baumeister-Magazin erschienen

Ein Mann mit blauem Hemd sitzt an einem Tisch und hat ein Glas Wasser vor sich stehen.

In der Juli 2024-Ausgabe des Baumeister Magazins wurde die Liechtenstein School of Architecture (LSA) porträtiert. Der Artikel beleuchtet die Neuausrichtung des Studiengangs mit Schwerpunkten auf Nachhaltigkeit, zirkulärem Bauen und ethischen Aspekten. Dabei wird die Bedeutung der Architektur für die Bewältigung globaler Herausforderungen wie Klimawandel und Ressourcenknappheit hervorgehoben.

 

Das Interview mit dem LSA-Dekan, Prof. Daniel Stockhammer, bietet vertiefende Einblicke. Zum Beitrag

Ein Mann mit blauem Hemd sitzt an einem Tisch und hat ein Glas Wasser vor sich stehen.

ISACA/IIA Switzerland Tagung 2024

ISACA/IIA Switzerland Tagung 2024

Gruppe von fünf Personen steht auf einer Bühne vor einer Leinwand mit dem Titel der ISACA-IIAS-Tagung 2024 in Zürich. Im Hintergrund sind Stühle und ein Tisch mit Wasserflaschen zu sehen.

Am 29. Jänner 2024 nahm Prof. Dr. Konstantina Papathanasiou, LL.M., als Keynote-Speaker an der ISACA/IIA Switzerland Fachtagung 2024 in Zürich mit dem Titel «Die Digitalisierung der Geschäftsprozesse und ihre Auswirkungen auf die Interne (IT-) Revision» teil. Sie hielt dort einen Vortrag zum «Aspekt von Strafrecht, Compliance und Ethik».

 

Prof. Papathanasiou brachte dabei die vielfältige und wichtige Rolle der Ethik in Bezug auf KI ein. Ethische Fragen stellen sich in diesem Zusammenhang vor allem in Bezug auf Transparenz der Entscheidungsfindung von KI sowie der Rolle von Bias und Fairness dieser Entscheidungen. Der Schutz der Privatsphäre bei der Datenverarbeitung durch KI muss ebenso berücksichtig werden, wie auch langfristige gesellschaftlichen Auswirkungen von KI-Technologien. Gerade in der Zeit der KI ist es sehr wichtig, kritisches Denken und Hinterfragen zu fördern.

 

Weiters präsentierte Prof. Papathanasiou die Perspektive des (Cyber-)Strafrechts und stellte dar, wie die digitale Transformation die Compliance-Anforderungen in Unternehmen beeinflusse️n und welche strafrechtlichen Risiken durch die Digitalisierung in der Geschäftswelt entstehen können. Dabei wurde auch die Wichtigkeit der Cyber-Resilienz betont, die heutzutage einen wesentlichen Teil der präventiven Compliance darstellt. Zum Abschluss machte Prof. Papathanasiou auf die DORA (Digital Operational Resilience Act; EU-VO 2022/2554) und ihre Bedeutung für schweizerische Unternehmen aufmerksam.

Gruppe von fünf Personen steht auf einer Bühne vor einer Leinwand mit dem Titel der ISACA-IIAS-Tagung 2024 in Zürich. Im Hintergrund sind Stühle und ein Tisch mit Wasserflaschen zu sehen.

😊/👍/🙄 – Wie Emojis die digitale Führungskommunikation effizienter und persönlicher gestalten können

😊/👍/🙄 – Wie Emojis die digitale Führungskommunikation effizienter und persönlicher gestalten können

Fünf Personen sitzen auf einer Bank im Freien und schauen auf ihre Smartphones. Über ihren Köpfen sind verschiedene Emojis zu sehen, die Emotionen und Gesten darstellen. Im Hintergrund sind Bäume und ein Gebäude sichtbar.

Das rasante Tempo der Digitalisierung am Arbeitsplatz stellt Führungskräfte und Mitarbeitende vor die Herausforderung, sich an digitale Kommunikationsformen zu gewöhnen. Prof. Dr. Marco Furtner, Liechtenstein Business School, und Simon Liegl, MSc, haben untersucht, ob es Führungskräften möglich ist, auch in Zeiten der voranschreitenden Digitalisierung und der Verlagerung ins Home-Office Emotionen in der Kommunikation mit ihren Mitarbeitenden zu zeigen.

 

Die vorherrschenden digitalen Medienplattformen wie E-Mail und Messenger-Dienste lassen nonverbale Hinweise weg und nehmen in der Regel eine eher gedämpfte und sachliche Tonalität an. Wie die bisherige Forschung immer wieder bestätigte, ist das Zeigen von Emotionen bei Führungskräften aber entscheidend für die Motivation und Arbeitszufriedenheit ihrer Mitarbeitenden. Allerdings werden Emotionen meistens durch nonverbale Kommunikation, wie Mimik und Stimme, ausgedrückt, die im digitalen Kontext, vor allem in der schriftlichen Kommunikation, verloren geht. Dies stellt eine grosse Herausforderung für Führungskräfte dar und das Ziel von Furtner und Liegl war, herauszufinden, ob Emojis ein Mittel sein könnten, um die schriftliche Kommunikation von Führungskräften mit Emotionen anzureichern oder ob sie eher als unangebracht für den Arbeitskontext wahrgenommen werden.

 

Furtner und Liegl haben zwei Experimente mit quasi-nonverbalen Signalen durchgeführt, um Einblicke in die Vorteile und Risiken von Emoji in der Führungskommunikation zu gewinnen. Ihre Ergebnisse zeigen, dass positive Emojis einen Platz in der Führungskommunikation und das Potenzial haben, die Zuschreibung wünschenswerter Eigenschaften der Führungskraft, die Zustimmung zur Führungskraft und ihr Verhalten gegenüber anderen zu verbessern, wenn die richtigen Rahmenbedingungen gegeben sind. Positive Emojis (z.B. 😊 oder 😄) können eine Führungskraft charismatischer wirken lassen, die Kooperationsbereitschaft steigern, und eine positivere Stimmung im Unternehmen verbreiten.

 

Negative Emojis (z.B. 😟 oder 😠) sind dagegen mit Vorsicht einzusetzen. Sie sorgen unter Umständen für ein negatives Bild der Führungskraft bei ihren Mitarbeitenden, untergraben ihre Kompetenz und übertragen eine negative Stimmung, vor allem, wenn sie nicht in Bezug zu einer konkreten Leistungsbewertung stehen. Interessanterweise konnten Liegl und Furtner ebenfalls herausfinden, dass diese Effekte in kontroll-orientierten hierarchischen Unternehmen stärker ausgeprägt sind als im innovativen Start-up-Kontext. Eine mögliche Begründung: Im letzteren kommen Emojis bereits häufiger zum Einsatz und haben deshalb einen weniger direkten und starken Einfluss auf die Mitarbeitenden. In klassischen Unternehmen können Führungskräfte durch die Kommunikation mit positiven Emojis dagegen für ein positiveres Arbeitsklima sorgen. Damit konnten sie erstmals zeigen, dass in Emojis ein ungenutztes Potential steckt, um die Führungskommunikation im digitalen Raum effizienter und persönlicher zu gestalten.

 

Ihre Ergebnisse lassen somit Rückschlüsse darauf zu, wie Mitarbeitende wahrscheinlich auf bestimmte quasi-nonverbale Darstellungen reagieren werden, und geben Führungskräften Empfehlungen für die Anpassung ihrer affektiven Signale, um die gewünschten Reaktionen hervorzurufen.

 

Der Artikel wurde in der international sehr renommierten Fachzeitschrift «Computers in Human Behavior» zur Veröffentlichung angenommen  (https://doi.org/10.1016/j.chb.2024.108148).

Fünf Personen sitzen auf einer Bank im Freien und schauen auf ihre Smartphones. Über ihren Köpfen sind verschiedene Emojis zu sehen, die Emotionen und Gesten darstellen. Im Hintergrund sind Bäume und ein Gebäude sichtbar.
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