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Neues Projekt zur Förderung der KI-Kompetenzen in der Hochschulbildung

Neues Projekt zur Förderung der KI-Kompetenzen in der Hochschulbildung

Ein moderner Hörsaal mit Studierenden, die an Tischen sitzen und Laptops nutzen. Ein Dozent steht vorne und präsentiert auf einem großen Bildschirm, der Diagramme von Gehirnen und KI-Symbolen zeigt. Große Fenster lassen viel Tageslicht herein, Pflanzen dekorieren den Raum.

Die Universität Liechtenstein freut sich, den Start des Erasmus+-Projekts «Pathfinder» bekannt zu geben. Seit Januar 2024 arbeiten Sebastian Moder und Julia Tenschert von der Liechtenstein Business School unter der Leitung von Prof. Dr. Furtner in Kooperation mit der LAB-Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Finnland, der Universität Dubrovnik in Kroatien und der formatio Privatschule in Liechtenstein an der Verankerung des Verständnisses und der Anwendung von künstlicher Intelligenz (KI) in der Hochschulbildung. Die Laufzeit des Projekts erstreckt sich bis Dezember 2026.

 

Durch den Einsatz von strategischen Leitlinien, KI-basierten Tools und massgeschneiderten Lernprogrammen werden Lehrende und Studierende mit den notwendigen Ressourcen und Kenntnissen ausgestattet, um KI verantwortungsbewusst und effektiv in den Lehr- und Lernprozess zu integrieren. Das Projekt umfasst die Entwicklung eines Rahmenwerks zur Unterstützung der Lehrkräfte, eines KI-gestützten Toolkits für die Unterrichtsplanung und eines kompetenzbasierten Lernprogramms für Studierende. Diese Tools zielen darauf ab, die Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern, Innovationen zu fördern und die Resilienz der europäischen Bildungsgemeinschaft zu stärken.



Das Projekt steht im Einklang mit der Forschungsstrategie der beteiligten Institutionen und unterstreicht die Bedeutung von Nachhaltigkeit und Verantwortung bei der Implementierung von KI-Technologien. Durch die Untersuchung der gesellschaftlichen Auswirkungen von KI leistet das Projekt einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung und positioniert die Projektpartner als Vorreiter im Bereich der verantwortungsbewussten technologischen Innovation im Bildungswesen.



Die Partnerinstitutionen bringen ihre jeweiligen Stärken und Expertisen in das Projekt ein. Die LAB-Hochschule für Angewandte Wissenschaften bringt ihre Erfahrung in der Entwicklung von Innovationen und der Integration von KI in Bildungsprogramme ein. Die Universität Dubrovnik bringt durch das Zentrum für digitale Transformation ihre Expertise in der Entwicklung von Bildungs- und Schulungsprogrammen in das Projekt ein. Die formatio Privatschule in Liechtenstein wiederum fokussiert sich auf die Stärkung individueller Stärken und auf innovative Lehrmethoden. Die Universität Liechtenstein übernimmt die Projektleitung und die strategische Entwicklung des Projekts.



Die Ergebnisse dieses Projekts werden nicht nur die digitale Bereitschaft und die Bildungspraktiken innerhalb der beteiligten Institutionen verbessern, sondern auch wertvolle Einblicke und Ressourcen für die gesamte europäische Bildungsgemeinschaft bieten. Die teilnehmenden Institutionen sind überzeugt, dass dieses Projekt einen kulturellen Wandel zur Förderung von Innovationen und einen breiteren Zugang zu verantwortungsbewusster KI-Nutzung in der Hochschulbildung ermöglichen wird.

Ein moderner Hörsaal mit Studierenden, die an Tischen sitzen und Laptops nutzen. Ein Dozent steht vorne und präsentiert auf einem großen Bildschirm, der Diagramme von Gehirnen und KI-Symbolen zeigt. Große Fenster lassen viel Tageslicht herein, Pflanzen dekorieren den Raum.

Neue Wissensplattform bietet umfangreiche Orientierung und Inspiration für gemeinnütziges Engagement

Neue Wissensplattform bietet umfangreiche Orientierung und Inspiration für gemeinnütziges Engagement

Ein Mann in einem Anzug steht lächelnd vor einem Gebäude.

Das Center für Philanthropie der Universität Liechtenstein hat ein neues Online-Informationsangebot gestartet. Das Portal «Liechtenstein Philanthropy Talks» (philanthropytalks.li/) bietet umfangreiches Wissen über gemeinnütziges Engagement und Philanthropie. Unter dem Motto «GANZHEITLICH. SINNSTIFTEND. WIRKEN.» richtet es sich an Stifterinnen und Stifter, ehrenamtlich Engagierte sowie an alle im gemeinnützigen Bereich Tätigen.

 

Die neue Plattform macht das fundierte Praxis- und Forschungswissen des Centrums für Philanthropie einer breiten internationalen Zielgruppe zugänglich. Sie bietet z.B. Informationen zu verschiedenen Formen philanthropischen Engagements, zum Finden von inhaltlichen Schwerpunkten und zur Wirkungsmessung. Auch Menschen, die eine gemeinnützige Institution wie eine Stiftung gründen wollen, finden viele Orientierungshilfen.
«Gerade Gründungswillige sind angesichts der Vielfalt an Möglichkeiten und Formen philanthropischen Engagements oft unsicher. Für sie ist es wichtig, sich zunächst einmal über die eigenen Motive und Ziele klar zu werden. Mit den Philanthropy Talks bieten wir nun ein umfassendes Orientierungsangebot», sagt Prof. Dr. Marc Gottschald, Direktor des Centers für Philanthropie und Ideengeber des Portals.
Die optisch ansprechend gestaltete und mit zahlreichen Illustrationen aufgelockerte Plattform https://philanthropytalks.li/ besteht aus neun «Inspirations», die die Grundlagen gemeinnützigen Engagements erläutern. Beantwortet werden Fragen wie: Welche Arten des Engagements gibt es? Wie findet man das passende Anliegen und die richtige Umsetzungsform? Wie plant man sein Engagement wirkungsorientiert?

 


Wissen und Haltung

 

Den zweiten, noch umfassenderen Bereich bilden die «Insights». Diese sollen bereits gemeinnützig aktiven Personen dabei helfen, sich und ihre Arbeit weiterzuentwickeln sowie die persönliche Haltung zu reflektieren: Welche Bedeutung haben Vertrauen und Kontrolle in der gemeinnützigen Arbeit? Wie finden Stiftungen gute Partner, um die eigenen Anliegen möglichst effektiv umzusetzen? Darüber hinaus werden Trends und Entwicklungen im philanthropischen Sektor eingeordnet: Welche Bedeutung hat die medial viel beachtete Giving-Pledge-Initiative von Bill und Melinda Gates? Was verbirgt sich hinter dem Konzept der Venture Philanthropy? Auch kritische Themen werden behandelt: So wird in einem Essay über «Philanthrokapitalismus» die Frage diskutiert, wie zweckdienlich es ist, wenn speziell in grossen unternehmerisch geführten Stiftungen 
zunehmend ökonomisches Kalkül, Effizienzbetrachtungen und die Orientierung an Kennzahlen Einzug halten. Kritiker bemängeln hier eine reduktionistische Grundhaltung, die den zu lösenden komplexen Problemen nicht gerecht werde.
«Mit den Philanthropy Talks möchten wir Philanthropen positive Denkanstösse aus der Forschung und der Praxis geben», so Dr. Christian Meyn, Lehrbeauftragter am Center für Philanthropie und einer der Autoren der Seite. «Vor allem aber wollen wir Menschen ermutigen, in gute Dialoge zu gehen und sich wirksam für das Gemeinwohl zu engagieren – weltweit und in Liechtenstein.»

Ein Mann in einem Anzug steht lächelnd vor einem Gebäude.

Alumni-Jahrgangstreffen: Wiedersehen nach 12 Jahren

Alumni-Jahrgangstreffen: Wiedersehen nach 12 Jahren

Gruppenfoto von Absolventen des Masterprogramms in Entrepreneurship der Universität Liechtenstein, die sich in einem Raum mit Regalen und Tafeln versammelt haben. Die Personen lächeln und stehen oder sitzen in zwei Reihen.

Anfang Februar kehrte die Abschlussklasse des Masters in Entrepreneurship aus dem Jahr 2012 nach über einem Jahrzehnt zurück an den Campus der Universität Liechtenstein. Ein Wiedersehen, das besonders durch den Besuch des ehemaligen Gründer-Teams zu einem besonderen Anlass wurde.

 

Ein Highlight des Tages war die Campusführung, bei der die Teilnehmenden auch Erinnerungen an ihre eigene Studienzeit austauschen konnten. Im Anschluss präsentierte der aktuelle Studiengangsmanager Tobias Fitz das neue Organisationsdiagramm der Universität sowie die Neuausrichtung des Masterstudienganges in Entrepreneurship und Management.
Im Austausch mit den beiden Studentinnen Stefanie Ritter und Franziska Kohlbeck, die auch zum Student Ambassadors-Team gehören, erhielten die Alumni zudem Einblicke in aktuelle Erfahrungen im Master Entrepreneurship und erlebten, wie sich die Ausbildung und das Umfeld für die Studierenden kontinuierlich weiterentwickeln.

 

 

Austausch im Start-up Lab
 

Den Abschluss bildete ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen im neuen Start-Up-Lab der Entrepreneurship-Studierenden.
Besonders geschätzt wurde die Möglichkeit zum Austausch mit dem Gründer-Team des Entrepreneurship-Masters, das für die Teilnahme gewonnen werden konnte: Prof. em. Dr. Urs Baldegger, ehemaliger Studienleiter, und Daniel Müller, der damalige Studiengangsmanager.

 

 

Neues Format für alle Alumni
 

Das nächste Jahrgangstreffen aus dem Master Finance 2013 ist bereits für Anfang Mai fixiert. Auch alle anderen Absolvent:innen der Universität Liechtenstein sind herzlich dazu eingeladen, dieses neue Angebot für Alumni zu nutzen und ihr eigenes Jahrgangstreffen am Campus zu erleben. Das neue Alumni Relations-Team hilft gern bei der Suche nach allen ehemaligen Mitstudierenden und heisst die Absolventinnen und Absolventen am Campus willkommen: Anfragen in der Alumni-LinkedIn-Gruppe oder unter alumni@uni.li.

Gruppenfoto von Absolventen des Masterprogramms in Entrepreneurship der Universität Liechtenstein, die sich in einem Raum mit Regalen und Tafeln versammelt haben. Die Personen lächeln und stehen oder sitzen in zwei Reihen.

Europa im Fokus – Belgischer Botschafter zu Gast

Europa im Fokus – Belgischer Botschafter zu Gast

Vier Personen stehen nebeneinander vor einem Banner mit der Aufschrift "Belgian Presidency of the Council of the European Union". Sie tragen formelle Kleidung und blicken in die Kamera.

Der Botschafter des Königreichs Belgien, S.E. Pascal Heyman, lud am Montag, 19. Februar, zu einer Diskussion über die Zukunft Europas an die Universität Liechtenstein ein.

 

Der Vorsitz Belgiens beim Rat der Europäischen Union vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2024, der unter dem Motto «Schützen.Stärken.Vorausschauen.» steht, war der Anlass für die Veranstaltung. Liechtenstein ist zwar nicht Mitglied der EU, aber als europäisches Land auf gute Zusammenarbeit mit der EU als wichtigstem Partner angewiesen.
Umso mehr freute sich Aussenministerin Dominique Hasler in ihren Grussworten, dass diese wichtige Diskussion über die Zukunft Europas in Liechtenstein geführt wird, und betonte, dass «ein starkes Europa im ureigensten Interesse des Landes» ist. «Die aktuellen Krisen, insbesondere in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, haben uns gezeigt, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist, sondern etwas, für das wir uns täglich aufs Neue einsetzen müssen.».

 

Im Anschluss diskutierten S.E. Pascal Heyman, Prof. Jonathan Holslag, Professor für internationale Politik an der Vrije Universiteit Brussel, sowie Dr. Christian Frommelt, Rektor der Universität Liechtenstein, über wichtige Themen Europas: Für welche Werte steht die Europäische Union? Haben die europäischen Länder sich von den grossen globalen Playern – den USA und China – abhängen lassen?
Jonathan Holslag erklärte: «Gewöhnen Sie sich an die strukturelle Stagnation – das ist das neue Normal.» Dennoch sieht er weiterhin Chancen und Potenzial in Europa: Die Stärke der Länder sei es, frei zu denken und zu handeln, die Kreativität in Europa sei grenzenlos. Insbesondere wenn es darum gehe, grundlegend Neues zu erschaffen, seien die Europäer allen anderen nach wie vor weit voraus.

 

Nach der Podiumsdiskussion gab es Gelegenheit, sich bei traditionellen belgischen Pommes frites und Bier auszutauschen. 

Vier Personen stehen nebeneinander vor einem Banner mit der Aufschrift "Belgian Presidency of the Council of the European Union". Sie tragen formelle Kleidung und blicken in die Kamera.
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Hochschulstrategie meets Zivilgesellschaft

Hochschulstrategie meets Zivilgesellschaft

Eine Online-Podiumsdiskussion mit neun Teilnehmern in einem Videokonferenz-Layout. Die Teilnehmer sind in individuellen Kacheln zu sehen, einige mit virtuellen Hintergründen. Alle wirken konzentriert und engagiert.

LSA Hochschuldozentin Cornelia Faisst an Podiumsdiskussion zu Service learning

 

Was geschieht, wenn Hochschullehre und Zivilgesellschaft sich treffen und zusammen aktiv werden? Wie kann das aussehen und welchen Beitrag kann dabei das Lehr-Lernkonzept Service Learning leisten? Diese und weitere Fragen bildeten den Ausgangspunkt der dritten ben:edu Jahreskonferenz, die am 9.2.2024 online unter dem Titel «Hochschullehrstrategie meets Zivilgesellschaft – Ein fruchtbares Zusammenspiel?» stattfand

 

In der spannenden Diskussion zu Service learning durfte LSA Hochschuldozentin Cornelia Faisst als Panel-Teilnehmerin von den bereits über 80 umgesetzten Pro Bono Projekten der Studierenden und deren Wirkung berichten.

Eine Online-Podiumsdiskussion mit neun Teilnehmern in einem Videokonferenz-Layout. Die Teilnehmer sind in individuellen Kacheln zu sehen, einige mit virtuellen Hintergründen. Alle wirken konzentriert und engagiert.

Interaktiver Workshop zu KI mit den Freunden des Weizmann Institutes

Interaktiver Workshop zu KI mit den Freunden des Weizmann Institutes

Ein Dozent hält einen interaktiven Workshop an der Universität Liechtenstein. Er zeigt auf eine Präsentation über künstliche Intelligenz, während die Teilnehmenden an Computern sitzen und aufmerksam zuhören.

Mitglieder des Vereins «Freunde des Weizmann Institute of Science in Liechtenstein» besuchten die Universität Liechtenstein, um in die faszinierende Welt der künstlichen Intelligenz einzutauchen.

 

Im interaktiven Workshop mit Assoz. Prof. Johannes Schneider und Dr. Michael Gau bekamen die Teilnehmenden die Chance, mit OpenAI’s ChatGPT 4.0 zu interagieren und dessen Stärken und Schwächen kennenzulernen. 
Sogar der Fürst von Liechtenstein war zumindest in einer fiktiven Geschichte von ChatGPT als Held vertreten: Er rettete das Land (und die Welt) vor einer nicht mehr kontrollierbaren künstlichen Intelligenz.
Auch dank der Forschung an der Professur für Data Science und Künstlicher Intelligenz von Prof. Schneider sollten derartige Szenarien aber weiterhin rein fiktiv bleiben. 

Ein Dozent hält einen interaktiven Workshop an der Universität Liechtenstein. Er zeigt auf eine Präsentation über künstliche Intelligenz, während die Teilnehmenden an Computern sitzen und aufmerksam zuhören.

Paper zu Master-Thesis findet grosse Beachtung

Paper zu Master-Thesis findet grosse Beachtung

Drei Porträts von Personen vor einem modernen Universitätsgebäude. Darunter der Titel des Konferenzbeitrags: "Voices from the Frontline: Revealing the AI Practitioners' viewpoint on the European AI Act". Logos der Universität Liechtenstein und EPFL sind sichtbar.

Anfang 2024 fand die «57. Hawaii International Conference on System Sciences» statt. Über 1300 Teilnehmer aus 45 Ländern nahmen an dieser Veranstaltung teil.

 

HICSS – The Hawaii International Conference on System Sciences – ist weltweit als eine der am längsten bestehenden wissenschaftlichen Gemeinschaften in den Bereichen Informationssysteme und Technologie bekannt. Seit 1968 hat sie sich zu einem angesehenen Treffpunkt entwickelt, der hochkarätige Wissenschaftler und Fachleute aus Hochschulen, Industrie und Regierungsbehörden aus aller Welt anzieht, um ihre Spitzenforschung zu diskutieren.

 

Unter den 764 Beiträgen, die für die 57. Konferenz angenommen wurden, war auch der Beitrag einer inzwischen diplomierten Studentin des Master in Information Systems an der Universität Liechtenstein: Fiona Koh (ehemals Fiona Rüttimann).
Das Papier mit dem Titel «Voices from the Frontline: Revealing the AI Practitioners' Viewpoint on the European AI Act» (Stimmen von der Frontlinie: Die Sicht der KI-Praktiker auf den europäischen KI-Gesetzesentwurf) enthielt die von Fiona Koh im Rahmen ihrer Masterarbeit durchgeführten Untersuchungen – eine Arbeit, die unter der Leitung von Ass.-Prof. Giovanni Apruzzese entstand. Das Papier förderte auch den Beitrag einer bekannten Forscherin der EPFL, Dr. Kathrin Grosse.

 

Das Papier wurde auf der Konferenz am 5. Januar von Ass.-Prof. Giovanni Apruzzese vorgestellt. Die Präsentation wurde von den Teilnehmenden äusserst positiv aufgenommen: Die Fragerunde dauerte viel länger als üblich, was die Bedeutung der in der Arbeit behandelten Themen unterstreicht. Das ungebrochene Interesse an der KI hat die staatlichen Stellen dazu veranlasst, die Regulierung voranzutreiben, die die künftige Entwicklung der KI bestimmen wird. Das Papier beleuchtet, was KI-Praktiker über das von der EU vorgeschlagene KI-Gesetz denken.

 

Informationen zur Konferenz: https://hicss.hawaii.edu/program-hicss57/

 

Der Artikel findet sich hier: https://scholarspace.manoa.hawaii.edu/items/cd1c5a61-87c6-4827-a200-745d450e25c2

 

Informationen zum Studiengang: https://www.uni.li/de/studium/studienprogramme/master-wirtschaftsinform…

Drei Porträts von Personen vor einem modernen Universitätsgebäude. Darunter der Titel des Konferenzbeitrags: "Voices from the Frontline: Revealing the AI Practitioners' viewpoint on the European AI Act". Logos der Universität Liechtenstein und EPFL sind sichtbar.

Christian Frommelt in der Campus-Radio-Sendung Fokus zum Thema Solidarität und Interessenspolitik

Christian Frommelt in der Campus-Radio-Sendung Fokus zum Thema Solidarität und Interessenspolitik

Zwei Studierende des Masterstudiengangs Entrepreneurship & Management teilen ihre Erfahrungen vor und nach der Teilnahme am Campus-Gespräch, welches vom Rektor Christian Frommelt zum Thema Solidarität und Interessenpolitik initiiert wurde. Darüber hinaus bietet der Beitrag exklusiv ein Interview mit Christian Frommelt und zeigt auf, wie das Thema aus der Perspektive der beiden Studierenden wahrgenommen wurde.

 

Moderation: Roger Stiger, Sebastien Kranz

 

 

Campus-Radio-Podcast-Kanäle:

 

Spotify: https://open.spotify.com/episode/6EcEoDNpexFSO47PpRSd2P?si=RGQioWBaSUWmuKIPeLCUkw

SoundCloud: https://on.soundcloud.com/ZgQnp

Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/ch/podcast/christian-frommelt-in-der-campus-radio-sendung-fokus/id1627099341?i=1000642244660

Webradio: www.campusradio.li

Eine Schule in Indien – gebaut mit Liechtensteiner Unterstützung

Eine Schule in Indien – gebaut mit Liechtensteiner Unterstützung

Daniel Haselsberger, Doktorand an der Liechtenstein School of Architecture, und seine Frau Isha, gebürtige Inderin und Alumna der Universität Liechtenstein, haben mit der Unterstützung ihres Vereins und Liechtensteiner Stiftungen den Bau einer Schule in Bahuarwa, einem ländlichen Ort im indischen Bundesstaat Bihar, initiiert und begleitet. Zugleich ist der Schulbau Bestandteil der Dissertation von Daniel Haselsberger.

 

Angefangen hat alles im Sommersemester 2019, als Isha und Daniel Haselsberger im Rahmen eines Studios mit Anna Heringer nach Bangladesch kamen. Als das dort geplante Studioprojekt schlussendlich scheiterte, gründeten beide 2020 einen gemeinnützigen Verein, mit dessen Hilfe sie im Herbst 2021 in Bangladesch einen Begegnungsort erstellten. Aber dabei sollte es nicht bleiben, Isha und Daniel Haselsberger hatten in Bahuarwa, einem ländlichen Ort im indischen Bundesstaat Bihar bereits ein nächstes Projekt im Visier.

 

Im Frühjahr 2022 starteten sie die Zusammenarbeit mit einer lokal ansässigen NGO, die sich Kindern und Jugendlichen der Dalit annimmt, einer Gesellschaftsschicht, die aus dem Kastensystem ausgeschlossen ist. Diesen Kindern ist der Zugang zu Bildung verwehrt, da öffentliche Schulen gerade in abgelegeneren Regionen oft nicht funktionieren und eine private Ausbildung für die Eltern nicht finanzierbar ist. Daniel und Isha Haselsberger beschlossen, bei der Erstellung einer Schule zu helfen, die den Jugendlichen eine kostenfreie Ausbildung bietet, während die lokale NGO dafür den Betrieb der Schule gewährleistet. Im Februar 2023 wurde die Planung mit den Beteiligten vor Ort durchgeführt, die Finanzierung des Baus wurde durch private Gönner:innen und Liechtensteiner Stiftungen sichergestellt.

 

Traditionell wurde in der Region mit Lehm, Bambus und Stroh gebaut, doch werden diese Baumaterialien zunehmend als veraltet und stigmatisierend für die Bevölkerungsschicht der Dalit wahrgenommen und häufig zugunsten von Ziegeln, Zement und Beton aufgegeben. Daniel Haselsberger befasst sich in seiner Dissertation mit der sozialen Akzeptanz von Baumaterialien in der Region von Bahuarwa. Dabei untersucht er einerseits die Gründe für das Aufgeben traditioneller Bauweisen mit Lehm, Bambus und Stroh, andererseits die Art und Weise, wie sich die lokale Bevölkerung neue Bauweisen mit gebrannten Ziegeln, Zement und Beton aneignet.

 

Auf dieser Basis versucht er Schlüsse zu ziehen, wie traditionelle und neue Bauweisen miteinander kombiniert werden könnten. Ende September 2023 reisten Daniel und Isha Haselsberger für 3 Monate nach Indien, um den Neubau der Schule in Angriff zu nehmen. Der Bau erlaubte das konkrete Erproben einer angestrebten Hybridlösung traditioneller und moderner Bauweisen und spielte damit auch für die Forschung eine zentrale Rolle.

 

So wurde das Fundament der Schule mit gebrannten Ziegeln aus dem Dorf erstellt, die Tragstruktur hingegen aus Bambus. Die Innenwände wurden mit Lehm ausgefacht und die Aussenwände erhielten einen Zementputz. Beim Bauprozess waren weit mehr als20 Helfer*innen aus dem Dorf im Einsatz. Darunter auch viele Eltern und Grosseltern derjenigen Kinder, die die Schule nutzen werden. Drei Experten für zeitgemässes Bauen mit Bambus aus dem Bundesstaat Gujarat leiteten die Bambusarbeiten und zeigten der lokalen Bevölkerung neue Techniken. Auch das Holz für Fenster, Türen, Tische und Bänke wurde in der direkten Umgebung gefällt und bereits nach 3 Monaten war das Gebäude weitgehend fertiggestellt. Noch fehlen eine Photovoltaikanlage sowie einige Schreinerarbeiten, doch bereits jetzt, Anfang Februar 2024, kann die Schule für über 150 Kinder ihren Betrieb aufnehmen. Im kommenden Herbst werden Isha und Daniel Haselsberger ein weiteres Mal nach Bahuarwa reisen, um der Schule zusammen mit den Kindern und mithilfe von Farben und Lehm noch den Feinschliff zu verpassen.

 

Daniel Haselsberger erklärt: «Durch das Bauen nimmt die Forschung Gestalt an. Sie wird (be)greifbar für die Zielgruppen. Es kommt zu vielseitigen Gesprächen mit Planenden, Handwerkenden und Nutzenden, die in Form von ethnografischen Befragungen weitergeführt und festgehalten werden. Im Sinne einer Forschung durch Gestaltung (PhD by Design) dient der Schulbau somit als Methode. Er erfüllt jedoch einen weiteren, ebenso relevanten Zweck: Mit dem Ziel einer Dekolonisierung von Forschung in Kontexten des globalen Südens, verstehe ich Forschung als Kooperation, anstatt als einseitige Extraktion von Daten, die in Publikationen und Konferenzbeiträgen resultieren, aber keinen Mehrwert für die Betroffenen hinterlassen. Durch den Schulbau soll ein fairer Austausch und letztlich ein realer Mehrwert für die Zielgruppe entstehen.»

Universität Liechtenstein belegt erneut eine Spitzenposition als unternehmerische Universität

Universität Liechtenstein belegt erneut eine Spitzenposition als unternehmerische Universität

Im kürzlich veröffentlichten GUESSS-Report 2023 (Global University Entrepreneurial Spirit Student’s Survey) belegt die Universität Liechtenstein erneut den Spitzenplatz in der DACHLI-Region und erzielt beachtliche Ergebnisse im internationalen Vergleich.

 

Seit 2003 führt das in der Schweiz initiierte GUESSS-Projekt eine der weltweit grössten Entrepreneurship-Befragungen durch. Der GUESSS 2023 Global-Report präsentiert hierbei die Ergebnisse der 10. Datenerhebungswelle.

 

Bei der GUESSS-Studie wurden global insgesamt über 226.000 Studierende aus 57 Ländern bezüglich ihrer Gründungabsichten befragt. An der Universität Liechtenstein nahmen über 100 Studierende an der Befragung teil. In der DACHLI-Region belegt die Universität Liechtenstein den Spitzenplatz in den Kategorien bezüglich der Absicht, direkt nach dem Uni-Abschluss ein Startup aufzubauen sowie der Intention, fünf Jahre nach dem Studium ein Unternehmen zu gründen.

 

Zudem zeigen die Studierenden schon während des Studiums grosses Interesse an der Gründung bzw. an der aktiven Umsetzung ihrer Geschäftsideen. Bei jenen Studierenden, welche bereits ein Unternehmen gegründet haben (Active Entrepreneurs) oder damit beschäftigt sind, ein Unternehmen zu gründen (Nascent Entrepreneurs), belegt die Universität Liechtenstein den ersten Platz in der DACHLI-Region, eine Spitzenposition in Europa und ist international klar über dem Durchschnitt.

 

«Bemerkenswert ist das besondere unternehmerische Klima an der Universität», so Marco Furtner (Delegierter des Länderteams für Liechtenstein sowie Professor für Entrepreneurship und Leadership) und Tobias Fitz (Operativer Leiter der Befragung und Studiengangsmanager des MSc Entrepreneurship & Management): «In der DACHLI-Region sind wir die Nummer 1, europaweit die Nummer 2 und weltweit belegen wir den hervorragenden 16. Platz.»

 

Die Studienergebnisse bestätigen den hohen Stellenwert von Entrepreneurship an der Universität Liechtenstein. So legt die Universität Liechtenstein in der Ausbildung der Studierenden besonderes Gewicht auf die Entwicklung des unternehmerischen Denkens und Handelns und versucht dabei eng mit den lokalen Unternehmen zusammenzuarbeiten. Das Land und die Region können direkt davon profitieren: Einerseits können dadurch Gründungen erfolgen und andererseits können KMU und grössere Unternehmen auf hochqualifiziertes Fachpersonal zugreifen. Dies trägt dazu bei, direkt gelebtes unternehmerisches Denken und Handeln in Organisationen zu verankern und dadurch Innovation zu fördern.

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