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Grosses Finale: Accenture Campus Innovation Challenge

Grosses Finale: Accenture Campus Innovation Challenge

Eine Gruppe von Studierenden und Dozenten der Universität Liechtenstein posiert in einem Flur. Sie nehmen an der Accenture Campus Innovation Challenge teil, die sich auf künstliche Intelligenz und innovative Technologien konzentriert.

Die Accenture Campus Innovation Challenge ist ein hochschul- und länderübergreifender Fallstudienwettbewerb der Unternehmensberatung Accenture (mit ca. 750.000 Mitarbeitern eines der grössten Unternehmen weltweit), in dem Studierende Ideen zur Nutzenstiftung durch neue Technologien entwickeln.

 

Dieses Jahr standen die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz im Fokus. Die Studierenden arbeiteten insbesondere an grundlegend neuen Anwendungen, die durch KI überhaupt erst ermöglicht werden und für Unternehmen und Konsumenten neue Nutzenbündel generieren.

 

Die Liechtenstein Business School der Universität Liechtenstein fördert in ihren Studiengängen durch die Teilnahme an Innovationswettbewerben gezielt die Fähigkeit, innovative, IT-basierte Lösungen zur Effizienzsteigerung von Unternehmen und zum Erkennen neuer Geschäftsfelder zu entwickeln. Dieses Jahr waren erstmalig Studierende aus dem Bachelorprogramm BWL und Studierende des Masterprogramms Information Systems gemeinsam im Seminar vertreten. Im Rahmen einer hochschulübergreifenden Kooperation nahmen auch Studierende der FH Vorarlberg am Wettbewerb teil und präsentierten ihre Konzepte an der Universität Liechtenstein. Insgesamt nahmen über 50 Studierende am ACIC teil.

 

Das Team «CityVision» mit Eva Corn, Joel D. Gresser, Lukas Lipsky, Julius Maximilian Müller, Sibel Sallamaci, Maximilian Viebach gewann die International Accenture Campus Innovation Challenge. Das Team überzeugte die Jury mit seinem Konzept für den Einsatz von KI bei der Planung und Realisierung komplexer Bauprojekte! Auf dem Treppchen mit dabei: die Teams EverGreen und KnowSpark.

Eine Gruppe von Studierenden und Dozenten der Universität Liechtenstein posiert in einem Flur. Sie nehmen an der Accenture Campus Innovation Challenge teil, die sich auf künstliche Intelligenz und innovative Technologien konzentriert.

Erster Sportevent des Jahres: Völkerballturnier ein voller Erfolg

Erster Sportevent des Jahres: Völkerballturnier ein voller Erfolg

Bei strahlendem Sonnenschein und vor perfektem Bergpanorama trafen sich am Samstag, 18. Mai 2024, fünf Mannschaften für ein Völkerballturnier auf den Plätzen beim Rheinstadion in Vaduz. Ein Highlight des Campuslebens, organisiert von der studentischen Organisation «Sport Recruiting».

 

Angetreten waren insgesamt vier Studierenden-Teams und ein Team aus Mitarbeitenden und Alumni. Nach der Gruppen- und K.O.-Phase traten die Teams den Kampf um den Pokal und die Medaillen für die ersten drei Plätze an. Das «Team Bachelor» konnte sich schliesslich als Sieger vor dem zweitplatzierten «Team Alumni und Mitarbeitende» und dem «Team BWL» auf dem dritten Platz durchsetzen. Dicht gefolgt von «Team START Vaduz» und «Team Architektur». Alle Spielerinnen und Spieler erhielten ausserdem das Trikot der liechtensteinischen Nationalmannschaft.

 

 

Highlight für das Campusleben

 

Neben dem Völkerballturnier standen den Teilnehmenden auch zwei Beachvolleyballplätze zur Verfügung und für die Verpflegung abseits des Spielgeschehens war mit einem BBQ und einer Bar gesorgt. Mit der Realisation dieses erfolgreichen Events haben die Organisatoren von «Sport Recruiting» rund um die Studenten Leo Fuchs und Julius Müller nicht nur ein sportliches Highlight im Campusleben der Universität auf die Beine gestellt, sondern auch eine Gelegenheit geschaffen für den Studiengangs übergreifenden Austausch, abseits vom Unialltag. Der Dank geht ausserdem an die Sponsoren Liechtensteiner Brauhaus und den Liechtensteiner Fussballverband für ihre Unterstützung.

 

 

Sport Recruiting: Be where talent meets opportunity

 

«Sport Recruiting» ist eine neue Studentische Organisation der Universität Liechtenstein mit dem Ziel, die Karrierechancen für UniLi-Studierende durch die Kombination von Sport und Recruiting zu maximieren. Zugleich ist es eine aufregende Gelegenheit für Unternehmen, Top-Talente im Rahmen eines sportlichen Events zu rekrutieren. Bei Interesse ist das Team auf LinkedIn, Instagram und WhatsApp zu erreichen.

Dritter Intensivkurs «Internationales Sanktionenrecht»

Dritter Intensivkurs «Internationales Sanktionenrecht»

Die Professur für Wirtschaftsstrafrecht, Compliance und Digitalisierung führte am 25. und 26. April 2024 zum dritten Mal den Intensivkurs «Internationales Sanktionenrecht» durch.

 

Nach der Begrüssung der Referierenden und Teilnehmenden durch Prof. Dr. Konstantina Papathanasiou, LL.M., wurde in 6 Vorträgen auf verschiedene Themenbereiche rund um das Internationale Sanktionenrecht eingegangen. Den Beginn machte Dr. Georges Baur (Forschungsbeauftragter im Fachbereich Recht am Liechtenstein Institut, Gamprin-Bendern) mit Erläuterungen zum internationalen Rahmen des liechtensteinischen Sanktionenrechts (UNO, EWR und Verträge mit der Schweiz).

 

Danach führte Prof. Konstantina Papathanasiou in das Liechtensteinische ISG ein (Fokus auf die Art. 1-5b und 9 ISG) und erläuterte die Strafbestimmungen der Art. 10 und 11 ISG; dabei lag der Schwerpunkt einerseits auf der Abgrenzung Vorsatz/Fahrlässigkeit und andererseits auf der Verantwortlichkeit juristischer Personen. Konkretisiert wurden die ISG-Strafbestimmungen durch Heranziehung der Strafbestimmungen der Ukraine-VO. Ein Blick auf den aktuellen EU-Vorschlag für eine Richtlinie zur Definition von Straftatbeständen und Sanktionen bei Verstoss gegen restriktive Massnahmen der Union rundete den Vortrag ab. Dieser Vorschlag wurde gerade am Vortag des IK durch den Präsidenten des EP und den Präsidenten des Rates unterzeichnet. Ein wichtiger Fokus lag schliesslich auf der Definition von «Trusts oder ähnliche Rechtsgestaltungen».

 

Der erste Kurstag endete mit einem Online-Referat von Dr. Elena Scherschneva (Sachverständige und Unternehmensberaterin im Bereich Prävention von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung, AML-Compliance e.U., Bad Fischau-Brunn) zu Umgehungsgeschäften bei Russland-Sanktionen.

 

Am zweiten Kurstag referierte Marc Lager (DLA Piper Wien) unter dem Titel «Relevante Aspekte des US-Sanktionenrechts, insb. Sekundärsanktionen» online zu praktischen Aspekten und Schwierigkeiten der Einhaltung von US-Sanktionen und deren Abgrenzung zu EU-Sanktionen.

 

Danach präsentierten Dr. Teresa-Christina Macan, Dr. Hannah Blecha, LL.B., und Lic. iur. Alexander Schwartz (Schwärzler Rechtsanwälte) «Praxisfragen zum Sanktionenrecht in Liechtenstein und der Schweiz mit Fokus auf die Sanktionen gegen Russland auf Grundlage der Ukraine-Sanktionsverordnung». Dabei wurden rechtsübergreifende Beispielfälle erläutert und diskutiert. Den Abschluss machte Sandra Willers (Financial Crime Prevention LGT, Vaduz) mit einem Vortrag zur Bedeutung und zu dem Geltungsbereich internationaler Sanktionen; sie legte den Fokus auf die Beziehungen zwischen der EU und den USA sowie auf die Auswirkungen auf liechtensteinische Banken.

 

Das rege Interesse der zahlreichen Teilnehmenden bestätigte wieder einmal die Notwendigkeit eines vertieften und regelmässigen Austausches zu dieser derart aktuellen wie komplizierten Materie. Der nächste Termin wird am 03. und 04. Oktober 2024 stattfinden.

 

 

Weitere Informationen unter www.uni.li/isg

5. Liechtensteinischen Gesprächen zum Wirtschaftsstrafrecht: Beweisverwertungsverbote im Strafverfahren

5. Liechtensteinischen Gesprächen zum Wirtschaftsstrafrecht: Beweisverwertungsverbote im Strafverfahren

Drei Personen stehen lächelnd vor Informationsplakaten der Universität Liechtenstein. Die Plakate thematisieren Wirtschaftsstrafrecht und Beweisverwertungsverbote. Die Personen tragen formelle Kleidung.

Die Professur für Wirtschaftsstrafrecht, Compliance und Digitalisierung lud am 07. Mai 2024 zur fünften hybriden Tagung der «Liechtensteinischen Gespräche zum Wirtschaftsstrafrecht» ein.

 

Rahmenthema für das fünfte «Gespräch» waren «Beweisverwertungsverbote im Strafverfahren». Das Thema hat grosse Relevanz für die Praxis und ist höchst aktuell mit Blick auf das EuGH-Urteil zu EncroChat.

 

Hon.-Prof. Dr. Babek Oshidari (Hofrat des Obersten Gerichtshofs Österreich, Honorarprofessor an der Paris-Lodron-Universität Salzburg) und Dr. Christoph Coen (Oberstaatsanwalt beim Bundesgerichtshof Deutschland) erläuterten das Thema jeweils aus österreichischer und deutscher Sicht.

 

Als Ehrengast besuchte Präsident des OGH i. R. Hon.-Prof. Dr. Eckart Ratz die Veranstaltung. Im Anschluss an die Veranstaltung überreichte er an Prof. Dr. Konstantina Papathanasiou den Salzburger Kommentar zum Strafgesetzbuch.

 

Die Professur bedankt sich herzlich für das Geschenk und den angeregten Austausch sowie bei allen Teilnehmenden.

 

Weitere Informationen unter: www.uni.li/gespraeche-wirtschaftsstrafrecht

Drei Personen stehen lächelnd vor Informationsplakaten der Universität Liechtenstein. Die Plakate thematisieren Wirtschaftsstrafrecht und Beweisverwertungsverbote. Die Personen tragen formelle Kleidung.

Erfolgreicher Benefizabend zugunsten der Stiftung Kinderhospiz Schweiz

Erfolgreicher Benefizabend zugunsten der Stiftung Kinderhospiz Schweiz

Fünf Personen stehen lächelnd in einer modernen Aula mit Holzstufen und vertikalen Holzlamellen im Hintergrund. Sie tragen formelle Kleidung und posieren für ein Gruppenfoto.

Am Donnerstagabend organisierten drei engagierte Studierende der Universität Liechtenstein einen erfolgreichen Benefizabend zugunsten der Stiftung Kinderhospiz Schweiz. Die Veranstaltung fand in der neuen Aula der Universität Liechtenstein im Camopus Ebaholz statt und zog zahlreiche Gäste an, die die wichtige Initiative unterstützen wollen.

 

Natalie Galli, Maximilian Haage und Maurizio Sozzi initiierten den Abend als Bestandteil eines Pro-Bono-Projekts im Rahmen ihres BWL-Bacholorstudiums an der Universität Liechtenstein. Diese Projekte ermutigen Studierende, ihre Fähigkeiten zum Wohl der Gemeinschaft einzusetzen und regionale soziale Projekte zu fördern.

 

 

Erstes Kinderhospiz

 

Das abwechslungsreiche Programm des Benefizabends umfasste einen inspirierenden Vortrag von Prof. Dr. Alexandra Butterstein, LL.M., Dekanin der Liechtenstein Business Law School, über die Bedeutung von Philanthropie in Liechtenstein. Zudem präsentierte Stiftungsratspräsident Juerg Herren die Arbeit und Dienstleistungen der Stiftung Kinderhospiz Schweiz, die derzeit das erste Kinderhospiz des Landes realisiert.
Die Organisatoren betonten, dass sie das Projekt aufgrund der dringenden Notwendigkeit und grossen Bedeutung solcher Einrichtungen für Familien mit lebenslimitierenden erkrankten Kindern ausgewählt haben. Musikalisch wurde der Abend von den Schwestern Lisa (Violine) und Léanne (Violoncello) von Sury aus Azmoos begleitet, die mit ihren Darbietungen moderner Pop-Klassiker das Publikum begeisterten und den Abend perfekt abrundeten. Nach den informativen Beiträgen konnten die Gäste den Abend bei einem Apéro in einer entspannten und geselligen Atmosphäre ausklingen lassen.

 

 

Unterstützung für das Kinderhospiz Flamingo

 

Die Studierenden betonten, dass das Ziel des Abends nicht nur die finanzielle Unterstützung des Projekts, sondern auch die Schaffung einer breiten öffentlichen Aufmerksamkeit für das Hospizprojekt war. Die gelungene Mischung aus Information, Musik und Geselligkeit trug wesentlich zum Erfolg der Veranstaltung bei und unterstrich eindrucksvoll die Bedeutung der Unterstützung für das Kinderhospiz Flamingo.
Die Veranstalter hoffen, dass der Abend viele dazu inspiriert hat, weiterhin zur Verwirklichung dieses wichtigen Projekts beizutragen und damit notleidende Familien zu unterstützen. Das positive Feedback der Gäste und die hohe Beteiligung von Jung und Alt verdeutlichen das wachsende Bewusstsein für die Notwendigkeit solcher Einrichtungen.

Fünf Personen stehen lächelnd in einer modernen Aula mit Holzstufen und vertikalen Holzlamellen im Hintergrund. Sie tragen formelle Kleidung und posieren für ein Gruppenfoto.

Neuer Weg im alten Holz

Neuer Weg im alten Holz

Wie können Bauteile aus einem alten Strickbau wiederverwendet werden, um einem architektonischen Projekt eine lineare Typologie mit einem klaren tektonischen und strukturellen Ausdruck zu verleihen?

 

Mit dieser Frage befasste sich Mustafa Karaaslan in seiner Bachelorthesis an der Liechtenstein School of Architecture. Als konkretes Objekt nutzte er den 1793 errichteten und 1861 versetzten Strickbau mit nacherrichteter Scheune an der Kapfstrasse in Eschen. Dieser bietet eine einmalige Chance zur Umnutzung. Es galt, das bestehende Gebäude zu vermessen, seine Teile zu katalogisieren und sie in einem neuen Entwurf wiederzuverwenden. Der Entwurfsprozess konzentrierte sich auf eine Form, welche die linearen Qualitäten des gewählten Standorts ergänzt – einen Weg und einen Parkplatz, die täglich von Hunderten von Menschen genutzt werden und gleichzeitig den Anwohnerinnen und Anwohnern als Joggingstrecke dienen.

 

Das Bestandsgebäude repräsentiert eine traditionelle Bauweise mit spezifischen Anpassungen, die im Laufe der Zeit vorgenommen wurden. Der Strickbau verfügt über ein gemischtes Fundamentsystem: ein Betonfundament an der Ostfassade und Trockensteinmauern aus verschiedenen Materialien an den anderen Seiten. Der direkt an den Strickbau angebaute Stall, erbaut 1821, ist als Leichtbau konzipiert und besteht aus Stützen, Streben und zwei Bohlenwänden. Die Raumhöhen variieren je nach Nutzungsbereich: zirka sieben Meter in der Tenne, fünfeinhalb Meter im Heustock und zwei Meter im Kuhstall. Der für den Entwurf gewählte Standort liegt in unmittelbarer Nähe wichtiger öffentlicher Gebäude wie dem Hallenbad, der Schule und dem Gemeindezentrum. Täglich wird er von vielen Menschen frequentiert, was ihn zu einem Schlüsselbereich für städtebauliche Interventionen macht. Durch die Nutzung eines bereits asphaltierten Weges werden die logistischen Herausforderungen für Transport und Montage der Bauteile effizient gelöst und die Umweltauswirkungen minimiert.

 

Die zentrale Idee für die Umnutzung entstand aus einer Studie über die lineare Typologie und deren Möglichkeiten für innovative Raumgestaltung. Das Gebäude soll nicht nur in sich funktionieren, sondern auch mit dem umgebenden öffentlichen Raum interagieren. Den Platz unter dem Gebäude versteht Karaaslan als durchlässigen und lebendigen Bereich, während das zweite Obergeschoss eine klar definierte Nutzung ermöglicht. Das Ergebnis ist eine sich wiederholende Holzrahmenstruktur, die sich über 65 Meter entlang des Weges erstreckt. Im Erdgeschoss befindet sich ein öffentlicher Fitnessparcours, der von dem Verein ‹Eschen Aktiv› betreut werden soll. Diese Einrichtung fördert die Gesundheit der Menschen und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Für Veranstaltungen ist im Erdgeschoss Platz. Dieser Gebäudeteil bietet dafür einen hohen, überdachten Raum. An den Stützen des Gebäudes sind Markisen angebracht, die bei Bedarf ausgefahren werden können. Die beiden Wohneinheiten sind über eine Wendeltreppe an der Westfassade zu erreichen und zeichnen sich durch raumhohe, rezyklierte Holzfensterfassaden aus, die durch Holzkammern unterteilt werden. Schlafzimmer und Bäder nutzen die Kammern des Strickbaus und erschaffen und erschaffen durch ihre versetze Anordnung interessante Räume für die Wohnungen.

 

Weil die Länge der ursprünglichen Balken nicht ausreichte, mussten spezielle Verbindungen entwickelt werden, um den Anforderungen des Entwurfs zu erfüllen. Das Tragwerk besteht aus mehreren sich wiederholenden Rahmen, die sich in ihrer Länge unterscheiden und sich so der Topographie anpassen. Die Rahmen bestehen aus Stützen, zwei Querbalken und zwei Sparren. Unter dem ersten Querbalken sind zusätzliche Streben angebracht, um eine leichte Aussteifung zu gewährleisten. Die Rahmen sind über Punktfundamente mit dem Gelände verbunden. Diese Fundamente ragen etwa sechzig Zentimeter über den Boden und verbinden sich mittels einer speziellen Holzverbindung mit den Stützen. Im Deutschen heisst diese Verbindung ‹Schräges Hakenblatt mit Kreuzzapfen und Keil› und im Japanischen ist sie als ‹kanawatsugi› bekannt. Diese Konstruktionsweise ermöglicht es, die Stützen bei Bedarf wieder abzubauen und trägt dem Prinzip des reversiblen Bauens Rechnung.

Staff Training Days

Staff Training Days

Das Stipendienprogramm Erasmus+ International Credit Mobility der Europäischen Union ermöglicht Aufenthalte für Partneruniversitäten ausserhalb der europäischen Grenze.

 

aus diesem Anlass weilten acht Professoren und Mitarbeitende von Universitäten aus Tunesien, Marokko, Georgien, Bosnien und Polen für ein paar Tage zu Besuch, um den Campus, die Studierenden sowie das Land und die Region kennenzulernen.

 

Nach einer Begrüssung durch Rektor Dr. Christian Frommelt stand ein Besuch bei der Hilti AG auf dem Programm, ausserdem trafen Incoming-Studierende die Gästegruppe zu einem Roundtable, um über ihr Leben und Studieren in Liechtenstein zu berichten. Das Thema Inklusion von Studierenden im Studium wurde intensiv diskutiert und durch einen Besuch beim HPZ in Schaan thematisch abgerundet. Die Besucher waren sehr beeindruckt über die Professionalität der Betreuung im gesamten Lebenszyklus.

 

Zudem gewährten einige Mitarbeitende und Professoren der Schools (Architektur, Business) sowie der Studienservice den Besuchern Einblick in ihre Arbeitsbereiche (Jobshadowing). Die Woche war geprägt durch inspirierende Begegnungen und interessante Gespräche.

EU-Botschafter zu Besuch

EU-Botschafter zu Besuch

Petros Mavromichalis, EU-Botschafter für die Schweiz und Liechtenstein mit Sitz in Bern, besuchte im Rahmen des Europa-Tages das Fürstentum sowie die Universität.

 

Mit Rektor Dr. Christian Frommelt und Studierenden der Studiengänge BSc BWL und MSc Finance wurden europapolitische umd Themen von liechtensteinischem Interesse diskutiert. Im Anschluss an den Roundtable gab der Botschafter einen Empfang im Rathaussaal Vaduz für Institutionen aus Liechtenstein.

Compliance Day 2024

Compliance Day 2024

Am 14. Mai 2024 veranstalteten die Professuren für Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht sowie Wirtschaftsstrafrecht, Compliance und Digitalisierung den Compliance-Day 2024 im SAL in Schaan. In diesem Jahr standen aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der Compliance sowie bei den Sorgfaltspflichten im Zentrum der Veranstaltung.

 

Prof. Dr. Alexandra Butterstein, LL.M., Dekanin der Liechtenstein Business Law School und Professorin für Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht, eröffnete die Veranstaltung und hiess die rund einhundertzwanzig Teilnehmenden herzlich willkommen. In ihren einleitenden Worten unterstrich Alexandra Butterstein die stetig wachsende Relevanz der Compliance und betonte die Herausforderungen, die sich unter anderem durch neue regulatorische Massnahmen ergeben. Mit gezielten Weiterbildungen, wie dem Compliance Day, dem Zertifikatsstudiengang Compliance Officer oder dem Intensivkurs Strafrecht und Unternehmen der Universität Liechtenstein, kann den neuen Anforderungen begegnet werden. Alexandra Butterstein bedankte sich bei den referierenden Expertinnen und Experten des 11. Compliance Days sowie der Finanzmarktaufsicht Liechtensteins, die einzelne Programmschwerpunkte gemeinsam mit der Universität Liechtenstein ausgestaltet haben.

 

Das von Prof. Alexandra Butterstein moderierte Vormittagsprogramm widmete sich aktuellen Fragen aus dem Bereich der Vermögensverwaltung sowie dem Gesellschaftsrecht und dem Treuhandwesen. Pascal Eggenberger erörterte zu Beginn die Brennpunkte der Compliance aus Sicht der Praxis und erläuterte in diesem Zusammenhang Geldwäschereirisiken sowie Aufsichtsschwerpunkte und gab konkrete Handlungsempfehlungen mit. Die Neuerungen durch das prudentielle Aufsichtsregime für Vermögensverwalter wurde von Dr. Reto Degen ausführlich dargestellt, ehe Michael Schneebeli und Veronika Schlegel gemeinsam die Anforderungen der Compliance bei komplexen Unternehmensstrukturen aus praktischer Perspektive eingängig veranschaulichten. Martin Raffelsberger wies auf die Neuerungen in der Rechtsprechung zum Sorgfaltspflichtenrecht sowie dem Treuhandwesen hin, welche für Rechtsanwendenden von erheblicher Bedeutung sind.

 

Im Rahmen der Podiumsdiskussion wurden die Rechtsfragen und Themengebiete weiter vertieft. Die Diskussion hat gezeigt, dass die risikoadäquate Überwachung der Geschäftsbeziehungen und Transaktionen sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen in Liechtenstein im Sinne eines Standortwettbewerbs von grossem Interesse sind und weiterer Erläuterungen bedurften.

 

Beim anschliessenden Netzwerklunch bot sich die Gelegenheit für Diskussionen und Gedankenaustausch. Das Nachmittagsprogramm wurde von Prof. Dr. Konstantina Papathanasiou, LL.M., Vorsitzende des Senats und Professorin für Wirtschaftsstrafrecht, Compliance und Digitalisierung, eröffnet, in dessen Rahmen Compliance-Entwicklungen im Kontext der Digitalisierung sowie das Kapitalmarkt(-straf-)recht im Zentrum standen. Konstantina Papathanasiou unterstrich die Bedeutung des Unternehmensstrafrechts sowie die präventive und repressive Criminal Compliance, ehe Mathias Bartel den EU-Akt DORA (Digital Operational Resilience Act) und dessen Auswirkungen auf die Rechtslage in Liechtenstein erörterte. Die Ausführungen verdeutlichten, dass die Rahmenbedingungen in der Compliance sich stetig weiterentwickeln und die Marktteilnehmer auf sich ändernde Umstände reagieren müssen. Einem Themenkomplex, der sich rasant verändert, widmete sich Stefan Moser. Der Vortrag hat sich auf den Einsatz neuer Technologien in der Compliance fokussiert und die Chancen und Risiken für Anwendende verdeutlicht. Konstantina Papathanasiou präsentierte ausgewählte Fragestellungen des Prospektstrafrechts und zeigte eindrücklich bestimmte Haftungsrisiken auf, ehe bei der Podiumsdiskussion die vielseitigen Themenfelder vertieft wurden.

 

Bei ihren abschliessenden Worten bedankte sich Prof. Konstantina Papathanasiou bei allen Teilnehmenden für die erfolgreiche Veranstaltung und die spannenden Vorträge. Der Compliance Day 2024 hat abermals verdeutlicht, dass die Einhaltung und Umsetzung der komplexen nationalen und supranationalen Compliance-Vorschriften eine fortlaufende Auseinandersetzung erfordern. Der Compliance Day 2024 fand beim gemeinsamen Apéro einen gelassenen Ausklang.

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«Architecture by Dessert» mit Herwig Bauer

«Architecture by Dessert» mit Herwig Bauer

Die LSA lud den Leiter des Poolbarfestivals am 8. Mai 2024 zu einem Gespräch mit Hochschuldozent Martin Mackowitz in das Architekturatelier ein.

Bauer, selbst ausgebildeter Architekt und ehemaliger Student von Hugo Dworzak (Institutsleiter, Institut für Architektur und Raumentwicklung 2014–2018), erzählte von der Entstehungsgeschichte und dem Wachstum des Festivals, das mittlerweile jedes Jahr 30'000 Besucherinnen und Besucher nach Feldkirch lockt.

Beim nächsten «Architecture by Dessert» am Mittwoch, 22. Mai 2024, um 13 Uhr, berichten die Praxisprofessorin Anna Heringer und Hochschuldozent Martin Mackowitz über das Bauen mit Lehm.

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