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Gastvortrag von Antonia Trager an der Bauhaus-Universität Weimar

Gastvortrag von Antonia Trager an der Bauhaus-Universität Weimar

Im Januar 2025 hielt Antonia Trager, studentische Mitarbeitende und Masterstudentin an der Universität Liechtenstein, einen Gastvortrag an der Bauhaus-Universität Weimar. Die Einladung erfolgte im Rahmen der universitätsöffentlichen Vortragsreihe Tomorrow‘s Menu, organisiert von horizonte.

 

Antonia Trager sprach in ihrer Doppelrolle für die Firma Lehm Ton Erde sowie für den earth HUB der Universität Liechtenstein. Der Vortrag widmete sich der Philosophie und den nachhaltigen Möglichkeiten des Lehmbaus – insbesondere dem Werkstoff Lehmkasein.

 

Das Interesse an der Veranstaltung war gross: Der Vortrag und der anschliessende Workshop waren vollständig ausgebucht. Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, das Material selbst zu erproben und sich intensiv mit den Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten nachhaltiger Baustoffe auseinanderzusetzen.

 

Die Firma Lehm Ton Erde wurde von Martin Rauch gegründet, der seit über 30 Jahren für die Verbindung von traditioneller Handwerkskunst mit innovativen Technologien im Lehmbau steht. Sein Schwerpunkt liegt auf der Stampflehmtechnik, die ressourcenschonendes Bauen mit hoher gestalterischer Qualität verbindet. 2023 wurde Martin Rauch für seine herausragenden Leistungen in diesem Bereich mit der Ehrendoktorwürde der Universität Liechtenstein ausgezeichnet.

 

Mit dem Gastvortrag und Workshop konnte ein wichtiger Beitrag zur Auseinandersetzung mit nachhaltigem Bauen geleistet und ein spannender Austausch zwischen Forschung, Praxis und Lehre gefördert werden.

Architecture by Dessert mit Atelier Auf’strich

Architecture by Dessert mit Atelier Auf’strich

Am 20. Februar 2025 fand an der Liechtenstein School of Architecture ein weiteres "Architecture by Dessert" statt. Das Atelier Auf’strich, vertreten durch unsere Alumnae Franziska Möhrle und Valerie Rainer, begeisterte die Studierenden mit spannenden Einblicken in ihre kreativen Projekte und innovativen Ansätze zur Neugestaltung der gebauten Umwelt.

 

Die beiden Architektinnen berichteten über Raumentwicklungsprozesse und ihre Herangehensweise an Architektur, die frischen Wind in die Disziplin bringt. Die Teilnehmenden erhielten die Gelegenheit, ihre Ideen und Konzepte kennenzulernen und sich von ihrer Leidenschaft für neue Gestaltungsmöglichkeiten anregen zu lassen.

 

Ein weiteres Highlight war der von Kirsten Steinhofer selbstgebackene Kuchen. Zudem wurden unter den Anwesenden zwei handgetöpferte Auf’strich-Tassen verlost.

 

Die Liechtenstein School of Architecture bedankt sich herzlich bei Franziska Möhrle und Valerie Rainer für ihren inspirierenden Beitrag sowie bei allen Studierenden für ihre Teilnahme.

 

Das nächste Architecture by Dessert findet am Donnerstag, 13. März 2025 statt, wo uns der Postdoc Wolfgang Schwarzmann einen Einblick in seine Arbeit geben wird.

Jason Rüesch: Erfolgreicher Skilangläufer und engagierter Student

Jason Rüesch: Erfolgreicher Skilangläufer und engagierter Student

Langläufer überquert bei sonnigem Winterwetter als Sieger die Ziellinie eines Langlaufrennens, trägt einen rot-weißen Rennanzug mit Startnummer 27, hebt den Arm zum Jubel – im Hintergrund jubelnde Zuschauer und schneebedeckte Landschaft.

Der Schweizer Skilangläufer und Student an der Universität Liechtenstein Jason Rüesch hat in der aktuellen Saison bemerkenswerte Erfolge erzielt. Als Mitglied der Schweizer Langlauf-Staffel der Männer jubelte er an der Nordischen Ski-WM in Trondheim überraschend über die Silbermedaille!

 

Beim Weltcup in Les Rousses erreichte der 30-jährige Bündner über 10 km Freistil den 9. Platz und stellte damit sein bisher bestes Weltcup-Resultat auf. Zuvor war sein persönlicher Bestwert ein 15. Platz über 15 km Freistil im schwedischen Ulricehamn.
Neben seinen sportlichen Leistungen engagiert sich Rüesch auch akademisch. Im September 2024 begann er an der Universität Liechtenstein ein Masterstudium in «Innovative Finance». Trotz der Herausforderungen des Spitzensports konnte er sein Studium bisher erfolgreich mit seiner Karriere kombinieren. «Die Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium hat insgesamt gut funktioniert. Obwohl ich selten vor Ort war, konnte ich mich durch regelmässigen Austausch mit anderen Studierenden und durch Literaturrecherche mit dem Stoff auseinandersetzen. Besonders hilfreich war Moodle, da ich dort jederzeit nachvollziehen konnte, welche Inhalte behandelt wurden», erklärt Rüesch.
Zeitmanagement und Disziplin spielen dabei eine entscheidende Rolle. Ein Beispiel dafür ist sein Kurs in Financial Economics: «Ich konnte nur einmal vor Ort sein und habe den restlichen Stoff eigenständig mit der bereitgestellten Literatur erarbeitet. Zwar war die Literatur anspruchsvoll und teilweise schwer verständlich, aber es war dennoch machbar.» Allerdings gibt er zu, dass es eine Herausforderung sei, selten vor Ort zu sein. «Man bekommt nicht immer genau mit, worauf der Fokus in den Prüfungen liegt. Selbst wenn man sich intensiv mit dem Stoff auseinandersetzt, fehlt manchmal das Gespür dafür, welche Themen besonders priorisiert werden.»

 

Das erste Semester bezeichnet Rüesch als eine Herausforderung, die jedoch mit der richtigen Einstellung und Organisation machbar war. Für das zweite Semester erwartet er eine noch schwierigere Balance, da er voraussichtlich häufiger unterwegs sein wird. «Wenn es sportlich gut läuft, bin ich noch mehr auf Reisen. Zwar bleibt währenddessen Zeit zum Lernen, aber die physische Anwesenheit an der Universität gestaltet sich schwieriger.»
Glücklicherweise konnte er bisher alle Prüfungen vor Ort ablegen, was in Zukunft eventuell nicht immer möglich sein wird. «Der Sportler-Status hilft mir, da ich Präsenzzeiten minimieren und Prüfungen verschieben kann.» Der regelmässige Austausch mit der Universität und die Abstimmung mit dem Swiss-Ski Team erleichtern ihm die Organisation. Besonders hervorzuheben ist die grosse Unterstützung der Universität Liechtenstein, die ihm mit flexiblen Lernmodellen, digitalen Ressourcen und individuellen Lösungen hilft, sein Studium erfolgreich zu bewältigen.
Trotz aller Herausforderungen ist Rüesch froh, diese doppelte Belastung angenommen zu haben. «Spitzensport auf höchstem Niveau mit einem Masterstudium zu kombinieren, ist anspruchsvoll, aber zugleich eine wertvolle Lebensschule, die mich auch für meine Karriere nach dem Sport bestens vorbereitet.»

 

Der 30-jährige Jason Rüesch wurde in Davos geboren und ist Doppelbürger der Schweiz und Kanadas. Er spricht Deutsch, Englisch und Französisch und ist Mitglied des SC Davos. Seine bisherigen Karrierehöhepunkte umfassen die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking, drei Weltmeisterschaftsteilnahmen mit einem 4. Platz in der Staffel und einem 11. Platz über 50 km sowie einen 2. Platz sowie einen 3. Platz mit der Staffel im Weltcup.
Mit seiner Zielstrebigkeit und Disziplin setzt Jason Rüesch sowohl auf sportlicher als auch auf akademischer Ebene Massstäbe und dient als Vorbild für die erfolgreiche Verbindung von Leistungssport und Studium. «Im Sport wie im Studium habe ich grosse Ziele und setze auf die besten Voraussetzungen. Deshalb habe ich mich für den Master in Innovative Finance an der Universität Liechtenstein entschieden. Die flexible Studiengestaltung und der intensive Austausch ermöglichen es mir, meine sportliche Karriere und akademischen Ambitionen bestens zu vereinen.»

Langläufer überquert bei sonnigem Winterwetter als Sieger die Ziellinie eines Langlaufrennens, trägt einen rot-weißen Rennanzug mit Startnummer 27, hebt den Arm zum Jubel – im Hintergrund jubelnde Zuschauer und schneebedeckte Landschaft.

Symposium zur Zukunft des lebenslangen Lernens

Symposium zur Zukunft des lebenslangen Lernens

Das Symposium der Universität Liechtenstein zum Thema «Die Zukunft des lebenslangen Lernens», das am Montagabend stattfand, wurde sowohl von den Teilnehmern als auch von den Organisatoren als Erfolg gewertet. Die Veranstaltung brachte Bildungsexperten und Gemeindemitglieder zusammen, um neue Ansätze für lebenslanges Lernen und die Anerkennung früherer Lernerfahrungen (RPL) zu erkunden.

 

Das Symposium bot eine Reihe international renommierter Redner, die ihre Erkenntnisse mit einem Publikum von über 50 Teilnehmern teilten. Serge Ravet, Präsident der Reconnaître-Open Recognition Alliance, erläuterte, wie digitale Technologien die offene Anerkennungspraxis und das Lernen über traditionelle Grenzen hinweg revolutionieren.

 

Deb Carr, Expertin für technische Berufsbildungspolitik, stellte überzeugende Fallstudien aus der ganzen Welt vor, die zeigten, wie RPL-Rahmenwerke die Bildungssysteme weltweit umgestalten. Ihr Vortrag fand vor allem bei Fachleuten aus der Industrie, die versuchen, die Kluft zwischen Bildung und Beschäftigung zu überbrücken, Anklang.

 

Professor Patrick Werquin vom CNAM Paris rundete das Expertengremium mit einer anregenden Analyse darüber ab, wie Mikrodiplome und nationale Qualifikationsrahmen auf die sich ständig ändernden Anforderungen der Arbeitskräfte reagieren.

 

«Die Teilnehmerzahl hat unsere Erwartungen übertroffen», so Dr. Michael Gau und Gregor Kipping, Wissenschaftler am Fachbereich Wirtschaftsinformatik und Informatik und Organisatoren der Veranstaltung. «Das vielfältige Publikum – von Studenten über Führungskräfte in Unternehmen bis hin zu Pädagogen in der Berufsbildung – zeigt das breite Interesse daran, die Art und Weise, wie wir das Lernen in unserem Leben angehen, neu zu überdenken.»

 

Die interaktive Diskussionsrunde des Symposiums regte zu Gesprächen über die Umsetzung dieser innovativen Ansätze in der liechtensteinischen Bildungslandschaft an. Das Symposium ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu neuen Paradigmen im Bereich des lebenslangen Lernens und der Anerkennung von Fähigkeiten, die sowohl dem Einzelnen als auch der Wirtschaft insgesamt zugute kommen.

Studio Jozi at the Liechtenstein School of Architecture

Studio Jozi at the Liechtenstein School of Architecture

Bridging Global North and South: Rethinking Urbanization through Collaborative Design in Johannesburg

 

Contemporary African cities are experiencing rampant urbanization processes, occurring at unprecedented scales and speeds. Particularly since the 2020 pandemic, these phenomena have increasingly had a negative impact on urban life: from housing shortages to austerity policies, from fraying of the social fabric to environmental damage and rising inequality, the urban crisis resonates across nations and generations in places like South Africa.

 

Yet while the urgency of shaping these complicated urban environments is widely recognized, the skill set required to do so is often far removed from the educational training of built environment professionals. Planners, designers and policymakers have a responsibility to the citizens of this continent to respond to these critical conditions with appropriate and agile solutions. In Africa, as in so many other places around the globe, we must explore radical new tools, strategies and ways of thinking on how to address rapid urbanization with care and intentionality, in order to make African urban in a sustainable, just and equitable way.

 

One of the key issues we therefore face in our teaching, from South Africa to Liechtenstein, is transmitting the value of understanding broader social, political, and economic forces for design work, and developing the methods with which to assess this with and for students.

 

Johannesburg is a fascinating place from which to theorize: it has always been the “quintessential apartheid city” (known as) where urban poor are relegated on the urban scale as well as the national scale (homelands). Today, people’s options are constrained by the geography the city-region: colonial and apartheid legacies of spatial planning as well as market forces limit where people can live.

                                                                                         

Each semester, Prof. Lindsay Blair Howe leads a design studio engaging with methods of urban research for the Liechtenstein School of Architecture (LSA). Once a year, in the fall, she brings a cohort of students to Johannesburg, in order to simultaneously advance research pursuits and the education of young, primarily European, architecture students. The expectation is for students to conceive of a project based on utilizing the qualitative, primarily ethnographic, research methods our posters describe.

 

The students are invited to participate in a “seminar week”, in which they travel from their home base in Vaduz, Liechtenstein, to Johannesburg, South Africa. They are expected to use urban research methods to grasp how people shape their own environments. For two semesters, we have engaged with the centrally-located neighborhood of Bertrams, east of the famous Ellis Park Stadium in central Johannesburg. “Makers Valley” was our particular focus for the 2023 and 2024 semesters that spanned across our collaboration. In this space, artists, practitioners, urban gardeners, carpenters, shoemakers, designers, and many others, live and work. We engaged with its evolving community culture, identifying forms of creativity, sharing, giving, learning, participation and positive change – and imagined how we might translate this into urban and architectural design.

 

Prof. Howe runs the studio with her long-term local collaborators Dr. Tanya Zack (University of the Witwatersrand) and Thireshen Govender (UrbanWorks Architecture & Urbanism), who have deep knowledge of Johannesburg from a policy, social and spatial perspective. As collaborators on this exercise, they provided a sharp framing of the site relative to the teaching outcomes. This specialist collaboration allowed the students to gain insightful knowledge very quickly, and allowed for a refined conversation as to what is possible within the architectural and urbanism tools available.

 

A network of other institutions and partners were also made available to complement existing insight, from local government officials to other researchers and academics, as well as artists and local people living on the site. Students were able to make sense of how the policy and institutional arrangements of the state inform lived realities in Bertrams. This experience collapsed the more traditional site of learning, instead expanding the classroom into boardrooms, streets, yards and kitchens. Collectively, as instructors, we argue that, in order to develop new methods and policies, we also need to invent new forms of teaching and research. Through this collaborative studio work, we identified a set of five tools that we think helps to bridge these gaps, through research and teaching and engaged scholarship: immersion, conversation, storytelling, data, and imagination.

 

In this way, as a team, we sought to bridge across what has become spoken about in the academy as the Global North and South. How we utilize methods of urban research not only to make theories about how the built environment around us is produced, but explore what that means for people, and how we can use these understandings to imagine a future together. As our exhibition that we produced together with the Embassy of Switzerland and Liechtenstein in South Africa, and the panel discussion we conducted as a conclusion to disseminate these two years of work culminating at the South African Science Forum (SFSA) in December 2024.

 

We aim to counter the tendency to treat “Africa” as an object of study, but not of knowledge production – which remains pervasive at universities of the West. The broader findings of the work we do together has also led us to question what we term the “myth of infrastructure”: the blanket provision of capital-intensive and globally-oriented projects. Instead, we purport conceiving of policies and programs through a deep understanding of people’s everyday lives and choices, which we find by observing how they navigate and negotiate the urban.

 

We believe that meaningful collaboration across the Global North and South is possible, if we base our methods and approaches in such everyday social realities. All of our findings pose a chance to make life better – or make life worse – for real people. Understanding people and places is therefore paramount to the successful implementation of development policies and programs, as is cross-cultural collaboration and interaction with students. It is only by coming together that we can tackle the most urgent problems of making an urban Africa, and everywhere else too.


 

“The relationship between the Global North-South has been fraught with tension due to its extractive and asymmetrical relationships favouring the Global North. The Bertrams studio is an important exercise in reconciling these tensions and working in a critical and sensitive manner around knowledge flows. It seeks to carefully position issues, histories and cultures between these extremes through a teaching studio seeking more reciprocity. 

The studio reconciles historical polarities in a nuanced, sensitive, and critical manner to explore new sites and terms of learning and engagement. 

As a co-tutor, I'm appreciative of the enthusiasm, curiosity and empathy that the students have engaged the subject matter. I trust this experience to a relatively wildly other world it will serve them well in their professional and personal lives. 

I would like to thank Prof. Lindsay Blair Howe for her commitment and care in creating this experience for students and partners. The work has been incredibly generative in asking more questions and prompting new enquiries.”

Thireshen Govender

UrbanWorks Principal & African Futures Institute (AFI) “Nomadic Studio” Tutor

 

 

“In the Bertrams studio, students embraced the opportunity to learn from a foreign context and to respond sensitively to the local conditions. This required careful listening and observation as well as acute spatial analysis and design. The outcomes they produced were of a very high standard and some were even masterful. Most importantly were their own words about the experience being 'inspirational', 'mind opening' and even 'life-changing'.”

Dr. Tanya Zack

University of the Witwatersrand

Science Forum South Africa (SFSA) Exhibition and Panel Discussion

Science Forum South Africa (SFSA) Exhibition and Panel Discussion

"Making Urban Africa"

 

Our exhibition contribution to the 2024 South African Science Forum, entitled “Making an Urban Africa,” describes how design-research work can be conducted with the objectives outlined above in mind, by bridging countries and institutions. The exhibition panels detail how three colleagues have come together across geographies and disciplines, using tools and methods from the social sciences and architecture, to center people and their social realities in urban design and development through studio teaching work. This provided us a chance to present our shared pursuits with a very broad scientific audience, and was visited by the federal minister of the Department of Education, along with many other public-sector representatives across all tiers of government. The Embassy of Switzerland and Liechtenstein financed our exhibition and a corresponding panel discussion, including the original empirical research that contributed to this work and allowed our students to deeply engage with these important topics.

 

The panel discussion conducted by Prof. Howe, Dr. Zack, and Mr. Govender on 5 December 2024 was entitled: “Urban Research as a Policy Tool? Interrogating Infrastructural and Economic Development through Design-Science Approaches.” The brief for the panel was as follows:

 

“The African City of today is one of pronounced individuality and agency, marked by constant negotiation and the volatility of people’s social realities. And in South Africa, the challenges faced far outnumber the resources and capacities of the state. The abundant technical expertise of highly trained professionals cannot be effectively employed, so people take matters into their own hands. There is a massive degree of complexity, and plethora of activities, that conventional research methods are ill-equipped to grasp. It takes meticulous, engaged and long-term urban research to uncover the forces that are shaping South African cities and regions – and provide the insight necessary to formulate effective policy responses.”

 

Each panelist connected to the five tools used in their common work to reflect upon this prompt. Prof. Howe was the first speaker, elaborating upon the theory of extended urbanization and showing why ethnographic findings from South Africa, and more specifically the “urban region” including Johannesburg and Pretoria, can have relevance for science and society and policy. Dr. Zack explained how skills like empathetic listening and storytelling are also key to understanding people and achieving better design outcomes. Finally, Mr. Govender discussed spatializing people and practices, including how implements the tools we have identified to formulate a basis for design work, as well as how to work in contexts of extreme volatility and where insurgent practices prevail. After a Q&A and public discussion, we presented our conclusions about how design work connects to policy recommendations, and new approaches to understanding how we ought to be imagining and making an urban Africa.

 

 

Public Events and Staff Exchanges

 

In addition to the Science Forum, the research and teaching pursuits of Studio Jozi were also presented to a scientific audience and broader public in the series of events run by urban publics Zurich (upZ). Prof. Howe co-founded this collective, along with three other professors in Zurich, in order to engage with questions of urban space, people, and activism (Prof. Hanna Hilbrandt (UZH), Prof. David Kaumann (ETHZ), and Prof. Philippe Koch (ZHAW)). Prof. Howe moderated a panel discussion between Mr. Govender, Dr. Katrin Hofer (ETHZ), and Prof. Dr. Catalina Ortiz (UCL Urban Lab) on 11 December 2024 at the ETH Zürich Hönggerberg Campus. This conversation is serving as a basis for a podcast forthcoming with the Urban Political Podcast (UPP) in May 2025. The podcast will engage with questions including public participation in urban development, state-citizen relationships, and the role of social infrastructure in contexts like the Global South, where the “urban polycrisis” we are experiencing globally is often particularly pronounced.

 

Finally, Dr. Zack, Mr. Govender, and Prof. Dr. Ortiz were invited to participate in the final reviews for Studio Jozi at the University of Liechtenstein on 12 December 2024. We would like to profoundly thank Mirjana Schädler and the International Office at the University of Liechtenstein who so generously gave their time to arrange visits through the ERASMUS+ Staff Exchange Program of which Uni Li is a part.

Erfolgreicher Besuch von Botschafter Fazlı Çorman an der Universität Liechtenstein

Erfolgreicher Besuch von Botschafter Fazlı Çorman an der Universität Liechtenstein

Die Universität Liechtenstein hatte am 24. Februar 2025 die Ehre, S.E. Fazlı Çorman, den Generalkonsul der Republik Türkei in Zürich, zu empfangen. Der Besuch wurde von Emre Dalmızrak, Studierender des Masterstudiengangs in Innovative Finance organisiert. Im Mittelpunkt standen wirtschaftliche, soziale und akademische Themen, die die Beziehungen zwischen der türkischen Gemeinschaft und den Studierenden der Universität Liechtenstein weiter vertiefen sollen.

 

Botschafter Fazlı Çorman wurde herzlich von Dr. Christian Frommelt, Rektor der Universität Liechtenstein, sowie von Assoz. Prof. Martin Angerer, Patrick Krause und Philippe Schürmann, dem Honorarkonsul der Türkei in Liechtenstein, empfangen. Während der Begrüssung wurde beiderseits die Bedeutung und Wertschätzung der internationalen Zusammenarbeit und des akademischen Austauschs betont.

 

Austausch mit türkischen Studierenden

 

Ein Höhepunkt des Besuchs war das Gespräch des Botschafters mit den türkischstämmigen Studierenden an der Universität. Dabei gab er wertvolle Ratschläge zu akademischer Exzellenz, Karrierechancen und persönlicher Entwicklung. Zudem ermutigte er die Studierenden, ihre Ausbildung in Liechtenstein zu nutzen, um internationale Karrieren aufzubauen.

 

Der Besuch von Botschafter Fazlı Çorman und Honorarkonsul Philippe Schürmann markierte einen wichtigen Schritt zur Vertiefung der wirtschaftlichen, sozialen und akademischen Beziehungen zwischen der türkischen Gemeinschaft und den Studierenden der Universität Liechtenstein.

Sechster Durchgang des Zertifikatsstudiengangs Compliance-Officer startet mit neuem Branchenmodul

Sechster Durchgang des Zertifikatsstudiengangs Compliance-Officer startet mit neuem Branchenmodul

Gruppenfoto von Studierenden und Dozenten des Zertifikatsstudiengangs Compliance-Officer an der Universität Liechtenstein, aufgenommen auf einer Außentreppe. Die Gruppe lächelt in die Kamera, umgeben von winterlicher Vegetation.

Die Universität Liechtenstein verzeichnet am 11. Februar 2025 mit 26 neuen Studierenden einen erfolgreichen Start des Zertifikatsstudiengangs Compliance-Officer. Das von der Professur für Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht in Kooperation mit der VP Bank AG durchgeführte Programm wurde um ein innovatives Wahlmodul erweitert, das vertiefte Einblicke in branchenspezifische Compliance-Aspekte ermöglicht.

 

Die Teilnehmenden erlangen in dem Zwei-Jahres-Rhythmus angebotenen Studiengang fundiertes Fachwissen in den Kernbereichen Corporate Compliance, Sorgfaltspflichtrecht, Geldwäschereibekämpfung sowie IT- und Datenschutzrecht. Praxisnahe Fallstudien und der VP Bank Award für herausragende Leistungen unterstreichen die enge Verbindung zur Praxis.

 

Eine bedeutende Neuerung stellt das obligatorische Wahlmodul dar, das den Studierenden ermöglicht, sich in branchenspezifische Compliance-Aspekte zu vertiefen. Die Spezialisierung umfasst die Bereiche Bank- und Versicherungswesen, Fonds- und Vermögensverwaltung, Industrie sowie Treuhandwesen.

 

Auch in diesem Durchgang vergibt die VP Bank im Rahmen der jahrelangen bewährten Zusammenarbeit den VP Bank Award für herausragende Leistungen der Studierenden mit einem Preisgeld von 5000 CHF. Die Teilnehmenden bearbeiten hierzu in Teams eine anspruchsvolle Fallstudie, die von einer Fachjury bewertet wird.

 

«Der grosse Zuspruch des Studiengangs und das Engagement der Teilnehmenden bestätigen unseren Ansatz, Theorie und Praxis eng zu verzahnen. Mit dem neuen Branchenmodul und der bewährten Zusammenarbeit mit der VP Bank AG bieten wir eine Ausbildung, die optimal auf die Praxis und die Bedürfnisse des Finanzplatzes Liechtenstein ausgerichtet ist. So qualifizieren wir Fachkräfte gezielt für die wachsenden Anforderungen im Compliance-Bereich», erklärt Studiengangsleiterin Prof. Dr. iur. Alexandra Butterstein, LL.M., Professorin für Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht.

Gruppenfoto von Studierenden und Dozenten des Zertifikatsstudiengangs Compliance-Officer an der Universität Liechtenstein, aufgenommen auf einer Außentreppe. Die Gruppe lächelt in die Kamera, umgeben von winterlicher Vegetation.

BPM Winter-School in Sevilla

BPM Winter-School in Sevilla

Ende Januar fand an der Universidad de Sevilla die BPM Winter-School statt, an der sieben Studierende des Bachelorstudiengangs BWL teilnehmen konnten. Die Studierenden lernten nicht nur betriebswirtschaftliche Aspekte des Business Process Managements (BPM) kennen, sondern beschäftigten sich auch mit technischen Themen.

 

Dozierende aus den Niederlanden, Deutschland, Italien und Liechtenstein waren nach Sevilla gereist, um ihre Forschungsinteressen mit den Studierenden zu teilen. 

 

Prof. Dr. Jan vom Brocke, Universität Münster und Gastprofessor an der Universität Liechtenstein, führte in das allgemeine Thema Process Science ein. Weitere Themen der Winter-School waren unter anderem das Konzept der Workarounds im BPM, die Hyperautomation und die gesellschaftlichen Auswirkungen der RPA-Implementierung. Auf der eher technischen Seite gab es einen Ausblick, wie BPM in der Zukunft unterstützend wirken können. 

 

Da BPM vor allem ein Bereich ist, der direkte Auswirkungen auf die Praxis hat, war die Erfahrung, wie Prozesse durch BPM-Systeme unterstützt werden können, besonders wertvoll: In einem der Slots setzten die Studierenden einen vollwertigen Prozess inklusive Schnittstellen zu Slack und anderen Online-Diensten unter Verwendung von Camunda 8 auf – eine sehr beeindruckende Leistung, denn für viele von ihnen war es das erst Mal, dass sie mit einem solchen System in Berührung kamen.

 

Konstantin Kudra, Bachelor-Student BWL der Universität Liechtenstein, betonte: «Die Highlights waren aus meiner Sicht die Vorlesungen bzgl. der Automation und Robotik-Prozesse und das Programmieren. Ausserdem hat das Kayaking Spass gemacht und für eine Abwechslung gesorgt. Die beiden gemeinsamen Abendessen waren wirklich toll.» 

 

Ein weiterer Teilnehmer der Universität Liechtenstein, Tim Rotter, erklärte: «Neben den spannenden Vorlesungen hat mir besonders gefallen, dass wir auch mithilfe des Programms Camunda 8 ein Praxisbeispiel gemacht haben, indem wir in Teams einen BPMN-Workflow modellieren durften. Ein Highlight an der Winter School war für mich auch der Standort Sevilla. Es wurden zwei gemeinsame Dinner und eine Kayak Tour organisiert. Wir haben uns untereinander sehr gut verstanden und konnten neue Kontakte zu Teilnehmern aus anderen Universitäten knüpfen. Im Nachhinein würde ich die ERCIS Winter School jedoch nicht für Studenten im ersten Semester empfehlen.»

 

Clarissa Rixmann zeigte sich ebenfalls begeistert: «Es gab einige Highlights, darunter die Vorlesungen, in welchen wir, unter anderem viel über Automatisierungen und Robotikprozesse gelernt haben und in einer weiteren Stunde das theoretische Wissen auch praktisch anwenden durften. Diese Stunden waren sehr abwechslungsreich und ich habe viel Neues dazugelernt. Zudem hat mir das Kayaking sehr viel Freude bereitet und wir haben die schöne Stadt aus einer anderen Perspektive betrachten können. Ich kann die Winter-School anderen Studenten sehr weiterempfehlen.»

 

Den Abschluss der Woche bildete ein Panel, geleitet u.a. von Dr. Bernd Schenk, Universität Liechtenstein, um alle Fragen zu diskutieren, die noch offen geblieben waren.

Abschlusspräsentation Modul 9 Case Studies LLM im WSR

Abschlusspräsentation Modul 9 Case Studies LLM im WSR

Gruppenfoto von Studierenden und Dozenten des Executive Masters of Law im Wirtschaftsstrafrecht an der Universität Liechtenstein. Im Hintergrund ein Bildschirm mit Präsentationsfolie und ein Roll-up mit Informationen zum Studiengang.

Am Freitag, 24.1.2025, fanden erstmalig die Abschlusspräsentationen von Modul 9 (Case Studies) im ersten Durchgang des Executive Masters of Law (LL.M.) im Wirtschaftsstrafrecht statt.

 

Die Studierenden präsentierten in drei Gruppen einen längeren Sachverhalt, der die vielfältigen Inhalte des Studiengangs umfasste, und stellten dabei ihr erlangtes umfassendes Wissen unter Beweis.

 

Diese Präsentationen markierten einen wichtigen Höhepunkt des Studiengangs, da die Studierenden ihre im Laufe des Programms erworbenen Kompetenzen eindrucksvoll demonstrierten und ihr Fachwissen anhand praxisnaher Fallstudien erfolgreich anwandten.

 

Die Bewertung erfolgte intern durch Prof. Dr. Konstantina Papathanasiou, LL.M. und Dr. Jonas Divjak, sowie durch die beiden externen Bewerter Univ.-Prof. Dr. Severin Glaser und Dr. Alexander Amann, LL.M., bei denen wir uns herzlich für Ihre Unterstützung bedanken!

Gruppenfoto von Studierenden und Dozenten des Executive Masters of Law im Wirtschaftsstrafrecht an der Universität Liechtenstein. Im Hintergrund ein Bildschirm mit Präsentationsfolie und ein Roll-up mit Informationen zum Studiengang.
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