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Jan vom Brocke belegt Platz 21 im Ranking der forschungsstärksten Ökonomen

Jan vom Brocke belegt Platz 21 im Ranking der forschungsstärksten Ökonomen

Ein Mann in einem blauen Anzug lehnt lächelnd an einem Geländer in einem modernen Gebäude.

Dr. Jan vom Brocke, Gastprofessor an der Universität Liechtenstein, belegt im Ranking der aktuell forschungsstärksten Ökonomen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz () der deutschen Zeitschrift Wirtschaftswoche Platz 21.

 

Das Wissenschaftsranking, das die Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich für die WirtschaftsWoche erstellt hat, erfasst die Publikationen von Betriebswirten im Fünfjahreszeitraum 2020 bis 2024, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz an Lehrstühlen, Fraunhofer- und Max-Planck-Instituten arbeiten. Für die Rangliste durchforsteten die Ökonomen die Beiträge von fast 860 BWL-Fachzeitschriften aus aller Welt. Bücher gingen nicht in die Wertung ein, wohl aber Fachartikel, die angenommen, aber noch nicht veröffentlicht sind. Als Datenquelle dient das bibliometrische Webportal Forschungsmonitoring, das vom Wirtschaftsforschungsinstitut KOF der ETH Zürich betrieben wird, Stichtag war der 1. 8. 2024.

Ein Mann in einem blauen Anzug lehnt lächelnd an einem Geländer in einem modernen Gebäude.

Erste Alumni-Chapter in der DACHLI-Region eröffnet

Erste Alumni-Chapter in der DACHLI-Region eröffnet

Mit den neuen Chaptern bietet die Universität Liechtenstein ihren Alumnae und Alumni die Möglichkeit, mit ihrer Alma Mater und ihren Absolventinnen und Absolventen in Kontakt zu bleiben. 2024 konnten bereits vier Chapter in Liechtenstein, Vorarlberg, München und Zürich eröffnet werden und die nächsten Treffen für 2025 stehen bereits fest.

 

Alumni-Chapter sind Gruppen von Alumni in einer Stadt oder Region, die regelmässig zusammenkommen, um Kontakte zu knüpfen. Mit dem Aufbau von Alumni-Chaptern soll das Netzwerk der Universität Liechtenstein auch da wachsen und aktiv bleiben, wo die Absolventinnen und Absolventen leben und arbeiten, in ihrem Alltag und in ihrer Nähe.

 

 

Chapter-Eröffnungen 2024

 

Im Wintersemester 2024 wurden die ersten vier Chapter im deutschsprachigen Vierländereck eröffnet. Im Scanaua in Schaan, der Jahnhalle in Feldkirch, der YNOS Kitchen Bar in Zürich und dem Löwenbräukeller in München konnten interessierte Alumni in ungezwungener Atmosphäre alte Bekanntschaften auffrischen und neue Kontakte knüpfen.

 

Ideen wie Firmenbesuche oder Gastreferenten sind künftig ebenso denkbar wie übergreifende Treffen aller Chapter. Gemeinsam mit der Alumni-Verantwortlichen der Universität Liechtenstein, Simone Brandenberg, haben sich die anwesenden Alumnae und Alumni im Rahmen der Eröffnungen allerdings vorerst für unkomplizierte und alltagstaugliche Treffen einmal im Quartal entschieden.

 

 

Alumni-Engagement als Ambassadors

 

Pro Chapter fanden sich auch bereits 5 bis 7 Interessierte für die Aufgabe der Chapter-Ambassadors, die bei der weiteren Planung und Durchführung aktiv unterstützen möchten. Und vor allem die Chapter und weitere Alumni-Angebote in ihren persönlichen Netzwerken verbreiten helfen, um damit weitere Absolventinnen und Absolventen in das wachsende Netzwerk einzuladen.

 

 

Planung für 2025

 

Für das erste Quartal im Jahr 2025 sind bereits weitere Treffen fixiert – interessierte Alumni und Alumnae sind herzlich eingeladen, aber auch Studierende, Dozierende und Mitarbeitende, die die Chapter für ein Wiedersehen und Austausch mit den Absolventinnen und Absolventen nutzen möchten.

 

 

 

Offen für alle Alumni
Selbstverständlich sind alle Absolventinnen und Absolventen der Universität Liechtenstein herzlich eingeladen, die neuen Angebote für Alumni zu nutzen. Ideen, Wünsche und Anregungen über alumni@uni.li sind jederzeit willkommen. Und zur Vernetzung untereinander stehen die neuen Alumni-Kanäle zur Verfügung: Website, Community, LinkedIn und WhatsApp.

30 Jahre EFTA-Gerichtshof – Themenabend des Executive Master of Laws (LL.M.) im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht

30 Jahre EFTA-Gerichtshof – Themenabend des Executive Master of Laws (LL.M.) im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht

Am 12. Dezember 2024 lud die Professur für Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht im Rahmen des gleichnamigen Executive Master of Laws (LL.M.) zu einem Themenabend mit dem Titel «Aus dem EFTA-Gerichtshof» ein. Rund vierzig Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, von Dr. iur. Bernd Hammermann, vom Fürstentum Liechtenstein entsandter Richter am EFTA-Gerichtshof, exklusive Einblicke in die Arbeitsweise des Gerichtshofs zu erhalten.

 

Gegründet wurde der EFTA-Gerichtshof im Jahr 1994 auf Grundlage des Abkommens über den EWR, um die einheitliche Anwendung des EU-Rechts in Liechtenstein, Island und Norwegen zu gewährleisten. Somit feiert der EFTA-Gerichtshof dieses Jahr sein dreissigjähriges Bestehen.

 

Der EFTA-Gerichtshof ist ein supranationaler Gerichtshof mit Sitz in Luxemburg. Er entspricht dem Gerichtshof der Europäischen Union für Angelegenheiten, welche die EWR/EFTA-Mitgliedstaaten (Liechtenstein, Island, Norwegen) betreffen und setzt sich aus je einem Richter dieser drei Staaten zusammen.

 

In seinem Vortrag stellte Dr. iur. Bernd Hammermann den EFTA-Gerichtshof im Überblick vor und ging dabei vor allem näher auf die interne Organisationsstruktur, die verschiedenen Klageverfahren sowie auf aktuelle Fallzahlen und Gerichtsstatistiken ein. Zudem wurde auch der Aufbau von Gerichtsurteilen, der von den Richtern zu beachtende Auslegungskanon sowie die Wirkung von Präjudizen und Grundrechten thematisiert. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen standen jedoch ausgewählte Entscheidungen mit Liechtensteinbezug, deren Sachverhalte für das Publikum prägnant zusammengefasst und in weiterer Folge in rechtlicher Hinsicht besprochen wurden.

 

Insbesondere die vertiefte Judikaturbesprechung fand grossen Anklang im Publikum und führte im Anschluss an den Vortrag zu einer spannenden Diskussion. Bei einem weihnachtlichen Apéro mit Glühwein und Maroni klang der Themenabend gelungen aus.

Themenabend «Cyberresilienz aktuell: Das DORA-Durchführungsgesetz»

Themenabend «Cyberresilienz aktuell: Das DORA-Durchführungsgesetz»

Frau steht lächelnd vor einem Plakat der Liechtenstein Business Law School. Das Plakat kündigt den Themenabend „Cyberresilienz aktuell: Das DORA-Durchführungsgesetz“ an, der am 10. Dezember 2024 stattfindet.

Am 10. Dezember 2024 lud die Professur für Wirtschaftsstrafrecht, Compliance und Digitalisierung an der Liechtenstein Business Law School zum Themenabend «Cyberresilienz aktuell: Das DORA-Durchführungsgesetz» ein. Die Veranstaltung fand im Rahmen des diesjährigen wirtschaftsstrafrechtlichen FFF-Projektes statt.

 

Am Dienstag, 30. Januar 2024, hat die liechtensteinische Regierung den Vernehmlassungsbericht betreffend den Erlass eines Gesetzes zur Durchführung der Verordnung (EU) 2022/2554 über die digitale operationale Resilienz im Finanzsektor (das Digitale operationale Resilienz-Durchführungsgesetz; DORA-DG) sowie die Abänderung weiterer Gesetze verabschiedet. DORA wird ab dem 17. Januar 2025 für Finanzintermediäre in der EU anwendbar sein. In Liechtenstein wurde am 5. Dezember 2024 das EWR-DORA-DG in zweiter Lesung behandelt und vom Landtag mit voraussichtlicher Geltung ab dem 1. Februar 2025 verabschiedet.

 

Der Rektor der Universität, Dr. Christian Frommelt, begrüsste die Anwesenden und betonte die wichtige Rolle der Digitalisierung als Schwerpunkt in der universitären Forschung und Lehre. Ferner berichtete er über erste Ergebnisse der zweiten Bevölkerungsumfrage zur Digitalisierung, die er am Digitaltag Vaduz 2024 präsentierte.

 

Anschliessend stellte Michael Valersi, Leiter der Stabsstelle Cyber-Sicherheit im Fürstentum Liechtenstein, in seinen einleitenden Worten die Arbeit der Stabsstelle vor, die als zentrale Anlaufstelle für sämtliche Belange im Umgang mit Cyber-Risiken fungiert. Er wies darauf hin, dass für die Meldung von Sicherheitsvorfällen in Unternehmen das Meldeformular verwendet werden sollte.

 

Im ersten Fachvortrag bot Mathias Bartel, Spezialist Aufsicht, Bereich Asset Management und Märkte bei der Finanzmarktaufsicht Liechtenstein, eine Einführung in die DORA und sprach detailliert ihre Herausforderungen sowie die Umsetzung in der Praxis an.

 

Schliesslich ging Prof. Dr. Konstantina Papathanasiou, LL.M. auf die strafrechtliche Relevanz der Cyberresilienz ein, insbesondere auf Art. 9 DORA-DG, in dem die Strafbestimmungen verankert sind. Der Schwerpunkt lag einerseits auf der Erläuterung der Cyberkriminalität und andererseits auf den Erfordernissen von Vorsatz und Fahrlässigkeit sowie den Risiken der Verbandsverantwortlichkeit.

 

Die Veranstaltung verzeichnete über 100 Anmeldungen und empfing die zahlreichen Teilnehmenden aus Finanzdienstleistungsunternehmen, Behörden und Rechtsanwaltskanzleien in der neuen Aula der Universität am Standort Ebaholz. Der Abend klang bei einem gemütlichen Apéro aus.

Frau steht lächelnd vor einem Plakat der Liechtenstein Business Law School. Das Plakat kündigt den Themenabend „Cyberresilienz aktuell: Das DORA-Durchführungsgesetz“ an, der am 10. Dezember 2024 stattfindet.

Kinder-Uni: Spendensammeln als Beruf – kann man Hilfe kaufen? Ein Blick hinter die Kulissen des Fundraisings

Kinder-Uni: Spendensammeln als Beruf – kann man Hilfe kaufen? Ein Blick hinter die Kulissen des Fundraisings

Eine Gruppe von Kindern und einem Erwachsenen steht auf einer Bühne und hält stolz Zertifikate hoch. Die Kinder wirken fröhlich und begeistert. Sie nehmen an einem Fundraising-Workshop an der Universität Liechtenstein teil.

Am Mittwoch, 4. Dezember 2024, gab das Team Individual Fundraising von UNICEF Schweiz und Liechtenstein an der Universität Liechtenstein Kindern im Alter von 8 bis 12 Jahren Einblick in seine alltägliche Arbeit, die nicht ganz so alltäglich ist.

 

Mit Spass und Kreativität tauchten die Kinder in die spannende Welt des Fundraisings ein. Gemeinsam stellten sie sich die Frage: Was ist Fundraising und wie funktioniert es? In interaktiven Workshops entdeckten die Kinder spielerisch, warum Fundraising so wichtig ist, und lernten eigene Fundraising-Ideen zu entwickeln. Sie lernten nicht nur die Bedeutung von Solidarität kennen, sondern wurden auch inspiriert, mit ihren eigenen Ideen die Welt ein Stück besser zu machen. 

 

 

Begleitprogramm für Erwachsene: Die Kunst des Fundraisings 

 

Während die Kinder ihre Fundraising-Fähigkeiten schärften, erhielten die Eltern einen informativen Einblick in die Welt des Spendensammelns. Ariane Buffat, Senior Fundraiserin und Managerin Young Generation, erläuterte, wie gemeinnützige Organisationen wie UNICEF Spenden sammeln und welche Massnahmen am erfolgreichsten sind. Sie erfuhren, wie Fundraising funktioniert, warum es so wichtig ist und welche Methoden sich bewährt haben.

Eine Gruppe von Kindern und einem Erwachsenen steht auf einer Bühne und hält stolz Zertifikate hoch. Die Kinder wirken fröhlich und begeistert. Sie nehmen an einem Fundraising-Workshop an der Universität Liechtenstein teil.

Masterarbeit mit Bendura Bank Award 2024 ausgezeichnet

Masterarbeit mit Bendura Bank Award 2024 ausgezeichnet

Im Rahmen des diesjährigen Fakultätstags der Rechtswissenschaftlichen Fakultät Innsbruck erhielt Jeffrey Lee Brüstle, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht, für seine im Jahr 2021 approbierte Masterthesis den hochdotierten Bendura Bank Award 2024. Dieser Preis wird jährlich durch die Rechtswissenschaftliche Fakultät Innsbruck in Kooperation mit der Bendura Bank AG zur Anerkennung und Förderung hervorragender Masterarbeiten aus dem Wirtschaftsrecht vergeben.

 

Die zeremonielle Preisverleihung fand am 29. November 2024 in der grossen Aula der Universität Innsbruck statt. Dabei wurde Jeffrey Lee Brüstle, LL.B. LL.M. LL.M., die Ehre zuteil, dem Fachpublikum seine Masterthesis mit dem Titel «Auslegungsprobleme des UN-Kaufrechts» in einer kurzen Präsentation vorzustellen. Im Anschluss daran überreichten Univ.-Prof. Dr. Walter Obwexer, Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät Innsbruck, und Dr. Markus Federspiel, CEO der Bendura Bank AG, feierlich die Auszeichnung.

 

«Der Bendura Bank Award motiviert Studierende des Masterstudiums Wirtschaftsrecht Abschlussarbeiten zu verfassen, die sowohl der Wissenschaft als auch der Rechtspraxis gewinnbringende Erkenntnisse liefern. Meine Thesis richtet sich insbesondere an Praktiker:innen, indem einerseits die Methoden der Normenauslegung des UN-Kaufrechts erörtert und andererseits die Problematik des sog. ‹Heimwärtsstrebens› nationaler Gerichte aufgearbeitet werden», erklärte Jeffrey Lee Brüstle.

 

Das UN-Kaufrecht gilt als bis dato bedeutendste privatrechtsvereinheitlichende Konvention, wurde inzwischen von 97 Staaten – darunter auch durch das Fürstentum Liechtenstein – ratifiziert und enthält als Einheitsrecht materielles Recht für grenzüberschreitende Kaufverträge. Für das Zustandekommen eines möglichst weltumspannenden Kaufrechtsübereinkommens mussten allerdings im Lichte einer harmonischen Kompromisslösung vereinzelt inhaltliche Schwächen des Abkommens hingenommen werden. So kommen im UN-Kaufrecht häufig unbestimmte Rechtsbegriffe wie «angemessen» oder «vernünftig» vor. Die autonome Auslegung dieser Begriffe bereitet den nationalen Gerichten der Konventionsstaaten, insbesondere dem österreichischen Obersten Gerichtshof, erhebliche Schwierigkeiten.

Zukunftsweisende Perspektiven: Künstliche Intelligenz: Hype oder nachhaltige Transformation? – Ein erfolgreicher Einblick in die Finanzwelt von Morgen

Zukunftsweisende Perspektiven: Künstliche Intelligenz: Hype oder nachhaltige Transformation? – Ein erfolgreicher Einblick in die Finanzwelt von Morgen

Am 25. November versammelten sich an der Universität Liechtenstein Experten aus der regionalen Finanzbranche, Akademiker und Interessierte zur Konferenz «Künstliche Intelligenz: Hype oder nachhaltige Transformation?», einer Kooperation von Ass.-Prof. Dr. Sebastian Stöckl und der Liechtenstein Business School mit PLEXUS Investments, geleitet von CEO Günter Jäger. Durch den Nachmittag führte Aurelia Rauch von Bergos.

 

Die zahlreichen Vorträge namhafter Experten boten einen tiefen Einblick in die fortschreitende Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) im Finanzwesen.

 

Der Dekan der Liechtenstein Business School, Prof. Dr. Michael Hanke, eröffnete die Konferenz mit einer kurzen Ansprache, in der er die Bedeutung des Themas Künstliche Intelligenz für die Universität Liechtenstein hervorhob. Er betonte, wie wichtig es sei, das Thema in Aus- und Weiterbildung anzubieten und die Expertise der Universität durch Wissenstransfer und gezielte Forschung aktiv in die Praxis einzubringen.

 

Dr. René Deist von ZF Friedrichshafen gewährte in seinem Auftaktvortrag einen faszinierenden Einblick in die rasant fortschreitende generative KI. Im Anschluss an den Auftaktvortrag beleuchtete Günter Jäger von PLEXUS Investments die Potenziale von KI im Asset Management. Jäger unterstrich die dynamische Entwicklung mit den Worten: «Künstliche Intelligenz im Finanzwesen ist weniger Hype als Transformation. Und diese wird die Branche in zunehmender Geschwindigkeit deutlich verändern.»

 

Ass.-Prof. Dr. Sebastian Stöckl von der Universität Liechtenstein setzte den Nachmittag fort, indem er in seinem Vortrag betonte, dass KI kein blosser Hype ist, sondern bereits jetzt transformative Effekte auf Branchen wie Finanzen und Dienstleistungen hat, und gleichzeitig die Herausforderungen beleuchtete, die es zu bewältigen gilt, um ihr volles ökonomisches Potenzial auszuschöpfen. Im Anschluss daran erläuterte Dr. Christopher Krauss von Artellium in einem spannenden Vortrag die Funktionsweise KI-basierter Aktienselektion und ging dabei insbesondere auch auf die Bedeutung des Faktors Mensch ein.

 

Schliesslich behandelte Dr. Reto Degen von der Finanzmarktaufsicht Liechtenstein die künftige europäische Regulierung von KI und gewährte einen Einblick in die Nutzung von KI unter den Finanzintermediären.

 

Ein Höhepunkt des Tages war die dynamische Podiumsdiskussion «KI - Hype oder nachhaltige Transformation», bei der renommierte Experten, wie Dr. Reto Degen, Dr. Christopher Krauss und Ass.-Prof. Dr. Sebastian Stöckl ihre Perspektiven teilten.

 

Der abschliessende Networking-Apéro bot den Teilnehmern nicht nur die Gelegenheit zum informellen Austausch, sondern auch Raum für weiterführende Diskussionen über die faszinierende Verbindung von Geldanlage und Künstlicher Intelligenz. Ass.-Prof. Dr. Sebastian Stöckl der Liechtenstein Business School zieht begeistert Bilanz: «Wir sind begeistert von der positiven Resonanz auf die Konferenz und dem grossen Interesse am Thema Künstliche Intelligenz, nicht nur im Finanzbereich. Angesichts dieses Erfolgs freuen wir uns, bereits jetzt die Planung der nächsten Konferenz im kommenden Jahr anzukündigen, um dieses spannende Format fortzusetzen.»

Liechtensteinisches Bankrechtsforum 2024

Liechtensteinisches Bankrechtsforum 2024

Am 21. November 2024 lud die Professur für Bank- und Finanzmarktrecht der Universität Liechtenstein von Prof. Dr. Bernhard Burtscher zum «Liechtensteinischen Bankrechtsforum» an die Universität Liechtenstein. Im Zentrum der Tagung stand die für 2025 geplante Neukonzeption des liechtensteinischen Finanzmarktrechts.

 

Die Regierung plant für 2025 eine umfassende Neuordnung des liechtensteinischen Banken- und Wertpapierfirmenaufsichtsrechts. Damit soll ein zeitgemässer und europarechtskonformer Rahmen für die Ausübung der Tätigkeit von Finanzmarktteilnehmern geschaffen und der Finanzplatz Liechtenstein als internationaler Standort gestärkt werden.

 

Der Vormittag der Veranstaltung widmete sich dem Herzstück der Reform: der Neufassung des liechtensteinischen Bankengesetzes. Mag. Peter Jedlicka von der Finanzmarktaufsicht Liechtenstein (FMA) stellte die Hintergründe der Reform und ihre Eckpunkte – insbesondere die Entflechtung von Banken- und Wertpapierfirmenaufsichtsrecht – dar. Daran anknüpfend untersuchte Prof. Dr. Bernhard Burtscher von der Universität Liechtenstein ausgewählte Fragen des neuen Bankgesetzes. Die Auswirkungen auf die Compliance-Funktion von Banken legte Dr. Alexander Putzer von der LGT Bank dar. Eine Reflexion der Reform und einen Ausblick auf die künftige europäischen Bankenregulierung lieferte PD Dr. Thomas Stern.

 

Die Mittagspause bot wie das Rahmenprogramm Möglichkeiten zum Austausch, ehe der Block am Nachmittag sich dem Kapitalmarktrecht zuwendete. Dr. Claudia Blasy von der FMA stellte das neue Wertpapierfirmengesetz (WPFG), das neue Wertpapierdienstleistungsgesetz (WPDG) und neue Handelsplatz- und Börsegesetz (HPBG) vor. Florian Ebner, LL.M. (WU) von der Universität Liechtenstein ging in seinem Vortrag Grundfragen des liechtensteinischen Handelsplatz- und Börsegesetzes nach, das erstmals die Rechtsgrundlagen für den Betrieb einer Börse in Liechtenstein schafft. Zum Abschluss ging Dr. Christina Delia Preiner, LL.M. von Gasser Partner Rechtsanwälte auf ausgewählte Fragen des alten und neuen Kapitalmarktrechts ein.

 

Die Universität Liechtenstein bedankt sich bei allen Vortragenden für ihr Engagement und bei allen Teilnehmenden für ihr Kommen und die rege Diskussionsteilnahme. Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung soll das Liechtensteinische Bankrechtsforum künftig jährlich an der Universität Liechtenstein veranstaltet werden und eine Plattform für den bankrechtlichen Diskurs am Finanzplatz Liechtenstein schaffen.

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Eröffnung der LSA Alumni-Vortragsreihe

Eröffnung der LSA Alumni-Vortragsreihe

Architektur im Dialog: Ein Tag mit Ondřej Chybík und unseren Alumni

 

Am 28. November 2024 erlebte die Liechtenstein School of Architecture einen besonderen Tag voller inspirierender Ereignisse. Der Vormittag begann mit den Pecha-Kucha-Präsentationen der Studierenden des Advanced Studio Craft von Carmen Rist-Stadelmann und Urs Meister. Diese kurze, aber intensive Präsentationsform bot den Studierenden die Gelegenheit, ihre Projekte vorzustellen und wertvolle Einblicke zu erhalten. Bei dieser Session waren auch Ondřej Chybík, Mitbegründer des international anerkannten tschechischen Architekturbüros Chybik + Kristof Architects, sowie unsere beiden Alumnae Hana Pleskačová und Urszula Sedziak, die mittlerweile leitende Positionen in diesem Büro innehaben, anwesend. Am Nachmittag hatten alle Studierenden die Möglichkeit, individuelles Feedback zu ihren Projekten von den Alumnae zu erhalten.

 

Der Abend stand ganz im Zeichen der Eröffnung der neuen Alumni-Vortragsreihe der Liechtenstein School of Architecture. Ondřej Chybík hielt einen inspirierenden Vortrag unter dem Motto "Creative Reuse of Cities". Mit Leidenschaft zeigte er, wie Architektur als transformative Kraft wirken kann, sprach über den kreativen Prozess in seinem Büro, Nachhaltigkeit und die Rolle von Architekt:innen in einer globalisierten Welt. Sein persönliches Motto – "I'm never satisfied, but always happy" – verdeutlichte seine Philosophie, immer nach Innovation zu streben und dabei Freude am kreativen Prozess zu finden.

 

Besonders erfreulich war der Abend für unsere Alumni-Community: Urszula Sedziak und Hana Pleskačová, Absolventinnen des Masterstudiengangs Architektur an der Universität Liechtenstein, haben mittlerweile leitende Positionen bei Chybik + Kristof Architects inne. Ihre erfolgreichen Karrieren zeigen eindrucksvoll, wie stark die Verbindungen zwischen der Universität Liechtenstein und der internationalen Architekturszene sind.

 

Der Abend fand seinen Ausklang an der Studiobar der Studierenden des Advanced Studio Sustainable Design, die für eine gemütliche Atmosphäre sorgte.

 

Die Veranstaltung wurde unterstützt durch uni.li Alumni Relations sowie dem International Office und markiert den Beginn einer geplanten Serie von Alumni-Vorträgen, die spannende Persönlichkeiten und Themen aus Architektur und Design vorstellen wird.

 

Wir danken Ondřej Chybík, Urszula Sedziak und Hana Pleskačová für einen unvergesslichen Tag und freuen uns darauf, die Alumni-Vortragsreihe in den kommenden Monaten fortzusetzen!

 

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Bereits 5. Ausgabe des Forschungsmagazins 160 hoch 2

Bereits 5. Ausgabe des Forschungsmagazins 160 hoch 2

Drei Personen stehen in einem Flur und halten das Forschungsmagazin "160²" in den Händen. Das Magazin behandelt das Thema Künstliche Intelligenz.

Die drei Institutionen des Hochschulstandorts Liechtenstein – das Liechtenstein-Institut, die Private Universität im Fürstentum Liechtenstein (UFL) und die Universität Liechtenstein – stellen in ihrem gemeinsamen Magazin bereits zum 5. Mal ihre vielfältigen Tätigkeiten und Forschungsgebiete vor.

 

Die aktuelle Ausgabe des Forschungsmagazins 1602  widmet sich der Künstlichen Intelligenz. KI prägt immer mehr Bereiche unseres Lebens, sie ist eines der spannendsten und gleichzeitig kontroversesten Themen der Gegenwart. Dies wird auch in der diesjährigen Ausgabe des Magazins deutlich mit Beiträgen über die Anwendung von KI in den Bereichen Medizin, Recht, Wirtschaft und Architektur. Dabei geht es nicht nur um die Chancen von KI, sondern auch um die Herausforderungen, wie sie sich beispielsweise im Zusammenhang mit deren Regulierung  stellen.

 

Das Gros der Artikel knüpft direkt an die Forschungstätigkeit an den drei Institutionen an. Die Beiträge unterstreichen die hohe Relevanz der Forschung für Liechtensteins Wirtschaft und Gesellschaft. Sie zeigen aber auch den Innovationsgeist sowie die internationale Vernetzung und Strahlkraft des Wissenschaftsstandortes Liechtenstein. So reicht die Bandbreite von medizinwissenschaftlichen Forschungsprojekten über Wirtschaftswissenschaft und Architektur hin zu Politik-, Geschichts- und Rechtswissenschaft. Wie erstaunlich breit diese Themenvielfalt ist, lässt sich im Forschungsmagazin nachlesen, das an alle Haushalte in Liechtenstein geht.

 

«Das Magazin bietet einen gut verständlichen Überblick über wichtige wissenschaftliche Tätigkeiten, welche wir täglich und mit grosser Begeisterung durchführen. Liechtenstein darf stolz auf seine Forscherinnen und Forscher sein: Die Qualität unserer Arbeiten lässt sich mit internationalen Standards messen», führt Prof. Dr. Thomas Meier, Direktor des Liechtenstein-Instituts, aus.
Auch Dr. Barbara Gant, Rektorin der Privaten Universität im Fürstentum Liechtenstein, betont: «Das diesjährige Forschungsmagazin zeigt den Brückenschlag zwischen globaler Forschung und lokalen Bedürfnissen. Es ist ein lebendiges Zeugnis dafür, wie Wissenschaft in Liechtenstein nicht nur Antworten auf drängende Fragen der Zeit sucht, sondern auch konkrete Impulse für das Land und die Gesellschaft gibt.»
Dr. Christian Frommelt, Rektor der Universität Liechtenstein, zeigt sich überzeugt: «Das Magazin stärkt die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen und ihren Mitarbeitenden und erhöht die Bekanntheit des Wissenschaftsstandorts im In- und Ausland. Das Wichtigste für mich ist jedoch, dass auch die fünfte Ausgabe des Magazins viele spannende und informative Texte enthält und so eine interessante und unterhaltsame Lektüre für eine breite Leserschaft bietet.»

Drei Personen stehen in einem Flur und halten das Forschungsmagazin "160²" in den Händen. Das Magazin behandelt das Thema Künstliche Intelligenz.
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