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Wiedersehensfreude beim Alumni-Jubiläum «20 Jahre Entrepreneurship»

Wiedersehensfreude beim Alumni-Jubiläum «20 Jahre Entrepreneurship»

Vor 20 Jahren etablierte das Gründerteam um Prof. em. Dr. Urs Baldegger den Fachbereich «Entrepreneurship» an der damaligen Fachhochschule und legte damit den Grundstein zu einer Erfolgsgeschichte. Grund genug, dieses Jubiläum gemeinsam mit Alumni, Studierenden und dem Mitarbeiterteam gebührend zu feiern.

 

Zum Festakt «20 Jahre Entrepreneurship» fanden am Samstag, 14. September 2024, Alumnae und Alumni des Masterstudiengangs Entrepreneurship und Management (und seiner Vorgängerstudiengänge) den Weg zurück an den Campus der Universität Liechtenstein. Dabei reichten die Abschlussjahrgänge zurück bis ins Jahr 2008 und vereinten Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschule, Hochschule und Universität Liechtenstein.

 

 

Podium: Zurück zu den Anfängen

 

Eine besondere Freude war es, neben dem Gründungsteam auch den ehemaligen Rektor Klaus Näscher am Campus willkommen zu heissen. Er hatte vor über 20 Jahren mit seinem Engagement den Weg für den Fachbereich Entrepreneurship geebnet. Der emeritierte Professor und Gründungsvater Dr. Urs Baldegger nahm das Publikum mit auf eine Reise zu den Anfängen von Entrepreneurship in Liechtenstein und sorgte gemeinsam mit Klaus Näscher durch interessante und amüsante Hintergrundinformationen zur Entstehungsgeschichte für eine ausgelassene Stimmung. Der ehemalige Studiengangsmanager Daniel Müller ergänzte Impressionen von Studienreisen, Projekten und Erfolgen aus 20 Jahren Entrepreneurship. Abgerundet wurde das Programm Einblicken in den heutigen Master durch Studienleiter Dr. Marco Furtner und Studiengangsmanager Tobias Fitz.

 

 

Pitches und Exkursionen: Aktuelle Projekte

 

Den weiteren Programmverlauf bestimmten mehrere Projekte, die aus dem Masterstudiengang Entrepreneurship hervorgegangen sind. So trat das Start-up 32 Peaks von den Alumni Daniel Knapp, Christian Bredemeier und Franco Bargetze neben zwei studentischen Projekten bei den Pitches im Start-up Lab an. Das Mittagessen bestritten gleich zwei Alumni der Universität Liechtenstein: Philipp Luder, Absolvent des Bachelor BWL, und Familie mit der Pasta Barn und Peter Demmel mit seinem Liechtenstein-bekannten Kaffee. Und Student Ambassadors des Masters Entrepreneurship nahmen die Gäste mit auf eine Campus-Tour.
Auch die Exkursionen führten per Shuttlebus zu zwei Orten im Land, die von zwei ehemaligen Uni.Li Studierenden gegründet wurden: CEO Fabian Wachter hiess die Teilnehmenden im Technopark Liechtenstein willkommen. Und Geschäftsführer Thomas Büchel präsentierte das Dienstleistungsangebot des Unternehmerhauses «kommod» in Ruggell.

 

 

Abschlussfeier: Ideen für die Zukunft

 

Den Ausklang des kommunikativen Tages feierte die Entrepreneurship-Community bis in die frühen Morgenstunden in der Ridamm-City in Vaduz und nutzte die Gelegenheit, sich auch mit anderen Jahrgängen zu vernetzen. Das äusserst positive Feedback der Alumnae und Alumni zum 20-Jahr-Jubiläum und den neuen Alumni-Aktivitäten generell mündeten noch am gleichen Abend in neue Projekt- und Eventideen wie Jahrgangstreffen und Networking für das Alumni-Jahr 2025. Und auch das Entrepreneurship-Team und aktuelle Studierende genossen den Austausch mit den Ehemaligen, um sich gegenseitig über das Früher und Heute auszutauschen. 

 

 

 

Offen für alle Alumni

Selbstverständlich sind alle Absolventinnen und Absolventen der Universität Liechtenstein herzlich eingeladen, die neuen Angebote für Alumni zu nutzen. Ideen, Wünsche und Anregungen über alumni@uni.li sind jederzeit willkommen. Und zur Vernetzung untereinander stehen die neuen Alumni-Kanäle zur Verfügung: Community, LinkedIn und WhatsApp.

LGT University Scholarship: Studentinnen der Universität Liechtenstein wurden ausgezeichnet

LGT University Scholarship: Studentinnen der Universität Liechtenstein wurden ausgezeichnet

Eine Gruppe von sechs Personen steht in einem modernen Bürogebäude. Zwei Frauen in der Mitte halten Zertifikate und lächeln. Sie werden von vier weiteren Personen flankiert, die ebenfalls lächeln. Die Szene vermittelt eine feierliche Atmosphäre, möglicherweise im Rahmen einer Stipendienverleihung an der Universität Liechtenstein.

Die LGT vergibt zwei Stipendien pro Studienjahr. Für das LGT Universitätsstipendium können sich alle Studierenden bewerben, die für das erste Jahr des Master of Science in Innovative Finance an der Universität Liechtenstein zugelassen sind. In diesem Jahr wurden Katharina Koch und Lena M. Seiller ausgezeichnet.

 

Katharina Koch und Lena M. Seiller hatten sich im Verlauf ihres Bachelorstudiengangs besonders engagiert. Aufgrund ihrer hohen Motivation und Leistungsbereitschaft werden sie nun während ihres Masterstudiengangs Innovative Finance im Rahmen des LGT University Scholarship gefördert: Die LGT übernimmt die Studiengebühren der beiden für das kommende Studienjahr.

 

«Es ist uns ein wichtiges Anliegen und eine grosse Freude, ambitionierte und junge Menschen, und in diesem Jahr zwei junge Frauen, in ihrer Entwicklung zu unterstützen und wir schätzen die enge Zusammenarbeit mit der Universität in Liechtenstein sehr», sagt Elvira Knecht, Head Human Resources Liechtenstein & Schweiz bei der LGT. Sie verlieh die Auszeichnung gemeinsam mit Selina Allemann, HR Expert Professional LGT, sowie mit den beiden Vertretern der Universität Liechtenstein, Assoz. Prof. Dr. Martin Angerer, Studienleiter Master in Innovative Finance und Dipl. Ing. (FH) Patrick Krause, M.A., Studiengangsmanager Master in Innovative Finance am 13. September 2024 zum Start des Masterstudiums.

Eine Gruppe von sechs Personen steht in einem modernen Bürogebäude. Zwei Frauen in der Mitte halten Zertifikate und lächeln. Sie werden von vier weiteren Personen flankiert, die ebenfalls lächeln. Die Szene vermittelt eine feierliche Atmosphäre, möglicherweise im Rahmen einer Stipendienverleihung an der Universität Liechtenstein.

Forum Junge Gesellschaftsrechts-Wissenschaft 2024 (Universitäten Liechtenstein & Innsbruck)

Forum Junge Gesellschaftsrechts-Wissenschaft 2024 (Universitäten Liechtenstein & Innsbruck)

Logo des Forums Junge Gesellschaftsrechts-Wissenschaft 2024 mit den Initialen JGW24 und dem Datum 12. - 13. September 2024.

Am 12. und 13. September 2024 trafen sich Nachwuchswissenschaftler*innen aus der Schweiz, Liechtenstein, Österreich und Deutschland an der Universität Innsbruck, um im Rahmen des Forums Junge Gesellschaftsrechts-Wissenschaft aktuelle Fragen der gesellschaftsrechtlichen Forschung zu diskutieren.

 

Das Forum, das aus dem Habilitand:innenkolloquium des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg hervorgegangen ist, fand bereits zum fünften Mal statt. Die Veranstaltung, die gemeinsam von Prof. Dr. Alexandra Butterstein, LL.M. (Universität Liechtenstein) und Ass. Prof. Dr. MMag. Mathias Walch, LL.M. (Universität Innsbruck) organisiert wurde, bot jungen Mitgliedern der Professorschaft und der Habilitanden eine hervorragende Plattform, um ihre neuesten Forschungsergebnisse zu präsentieren und sich intensiv mit Personen aus dem Fachbereich auszutauschen. Vertreten waren unter anderem das MPI Hamburg, die Bucerius Law School Hamburg, die Universität Münster, die Universität Mainz, die Universität sowie Wirtschaftsuniversität Wien, die Universität Graz, die Universität Salzburg, die Universität Zürich sowie die Universität Liechtenstein.

 

Nach der Ankunft der Teilnehmenden am Donnerstagmorgen und der herzlichen Begrüssung durch Prof. Dr. Alexandra Butterstein, LL.M. und Ass. Prof. Dr. MMag. Mathias Walch, LL.M. (Yale) startete die Tagung mit einem abwechslungsreichen und thematisch breit gefächerten Programm. In verschiedenen Kurzvorträgen präsentierten die Teilnehmenden den aktuellen Stand ihrer Forschung. Dabei hatten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Möglichkeit, wertvolle Kontakte zu knüpfen und den interdisziplinären Austausch weiter zu vertiefen. Bei der Tagung wurden vielfältige gesellschaftsrechtliche Themen behandelt. Diskutiert wurden unter anderem die Machtverteilung in der Insolvenz einer GmbH-Gesellschafterin und die Organkompetenzen während drohender Zahlungsunfähigkeit. Weitere Schwerpunkte waren der Unternehmensgegenstand im Spannungsfeld zwischen Satzungshoheit und Leitungsautonomie sowie die gerichtliche Kontrolle von Gesellschafterbeschlüssen zur Kapitalaufnahme. Aktuelle Entwicklungen im Fussball-Gesellschaftsrecht wurden ebenso beleuchtet wie die Privatautonomie im Aktienrecht im Vergleich zwischen Common Law und Civil Law. Überlegungen zur Lebensdauer eines Vorkaufsrechts boten Einblicke in die Schnittstelle zwischen Zivil- und Gesellschaftsrecht, und grundlegende Rechtsfragen zu GesbR und Miteigentum wurden erörtert.

 

Das Forum Junge Gesellschaftsrechtswissenschaft 2024 bot den jungen Forschenden aus dem Bereich des Gesellschaftsrechts eine herausragende Gelegenheit, ihre Arbeiten einem breiten Fachpublikum zu präsentieren und sich mit Kolleginnen und Kollegen aus vier verschiedenen Rechtsordnungen auszutauschen. Die Universität Liechtenstein war durch Prof. Dr. Alexandra Butterstein, LL.M. und Dr. Marco Lettenbichler, LL.M. vertreten, die wichtige Diskussionsbeiträge zum liechtensteinischen Gesellschaftsrecht lieferten.

Logo des Forums Junge Gesellschaftsrechts-Wissenschaft 2024 mit den Initialen JGW24 und dem Datum 12. - 13. September 2024.

Ein Musikzentrum für Antwerpen

Ein Musikzentrum für Antwerpen

Advanced Studio Handwerk

 

In diesem Wintersemester 2024/25 beschäftigt sich das Design Studio Handwerk (Craft) der Universität Liechtenstein mit der Transformation des Antwerpener Industrierings. Einst das Herz des maritimen Handels und der Industrie, ist dieses Gebiet - geprägt von Lagerhäusern, ehemaligen Schlachthöfen und Werften - heute ein Zeugnis der dynamischen Vergangenheit und der ungewissen Zukunft der Stadt.  

 

Unter der Leitung von Prof. Urs Meister und Dr. Carmen Rist-Stadelmann arbeiten Architekturstudierende des Bachelor- und Masterstudiengangs gemeinsam an der Gestaltung eines vielseitigen Musikkulturzentrums. Dieses Projekt soll eine Brücke zwischen den historischen und den zeitgenössischen Aspekten Antwerpens schlagen, die Stadt mit ihren Wasserwegen verbinden und vergessene Räume in lebendige, bedeutungsvolle Orte verwandeln.  

 

Als Teil ihrer ersten Übung haben die Studierenden akustische Objekte geschaffen, um die Beziehung zwischen Musik und Raum zu erkunden.   In Zweiergruppen wählten die Studierenden Materialien aus, die Klänge, Vibrationen oder Melodien erzeugen, und bauten Upcycling-Elemente auf innovative Weise ein. Jedes Team entwarf einen "RESONATOR" - ein ein Meter hohes analoges Objekt, das von zwei Personen synchron gespielt werden kann. Die daraus resultierende, etwa einminütige Klanglandschaft wurde mit einer klaren Kleiderordnung und einem ausgewählten musikalischen Thema aufgeführt, das sich auf einen ausgewählten Komponisten bezog. Vom 10. Oktober bis zum 27. Oktober 2024 werden diese Instrumente in einer Ausstellung an der Universität Liechtenstein gezeigt.

 

Im Oktober 2024 wird sich das Studio auf die Reise nach Antwerpen machen und unter dem Thema "Antwerp Slow Urbanism" eine gemeinsame Woche verbringen. Im Mittelpunkt steht dabei der städtebauliche Ansatz der Stadt, der sich durch eine sorgfältige und kontextsensitive Planung auszeichnet.  

 

Die Endergebnisse des Entwurfsstudios werden bei den öffentlichen Endpräsentationen am Donnerstag, 12. Dezember 2024 an der Universität Liechtenstein zu sehen sein.  

Umfrage zum digitalen Wandel

Umfrage zum digitalen Wandel

Ein Mann im Anzug sitzt an einem Schreibtisch und betrachtet konzentriert Dokumente. Vor ihm steht ein Laptop, umgeben von digitalen Grafiken und Datenvisualisierungen, die den digitalen Wandel symbolisieren.

Im Auftrag von digital-liechtenstein.li führt die Universität Liechtenstein eine Umfrage zum digitalen Wandel durch.

 

Ziel der Umfrage ist es, mehr über die Einstellungen der Bürgerinnen und Bürger in Liechtenstein und der Region zu den Chancen und Risiken der Digitalisierung zu erfahren. Ein besonderer Fokus liegt dabei auch auf dem Thema Künstliche Intelligenz. Daraus sollen konkrete Empfehlungen und Massnahmen für den Staat und die Wirtschaft im Umgang mit Digitalisierung abgeleitet werden.

 

Die Umfrage erlaubt einen Vergleich mit Umfragen in anderen Staaten und soll so aufzeigen, inwieweit sich die öffentliche Haltung zu Themen rund um die Digitalisierung in Liechtenstein von derjenigen in unseren Nachbarstaaten unterscheidet.

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie an der Umfrage teilnehmen würden. Das Ausfüllen der Umfrage dauert ca. 8 bis 10 Minuten. Die Ergebnisse sollen im November 2024 präsentiert werden.

 

https://s2survey.net/digitalisierung_liechtenstein/

 

Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme.

Ein Mann im Anzug sitzt an einem Schreibtisch und betrachtet konzentriert Dokumente. Vor ihm steht ein Laptop, umgeben von digitalen Grafiken und Datenvisualisierungen, die den digitalen Wandel symbolisieren.

Internationales Interesse an Design Science Research

Internationales Interesse an Design Science Research

Ein Screenshot zeigt eine Online-Präsentation mit einem Bild von Absolventenhüten und einem Mann in einem Videoanruf. Oben sind Navigationslinks der Website sichtbar.

Im Rahmen des Erasmus+ Projekts «Design Science Research Academy», geleitet von Dr. Michael Gau, Postdoktorand der Liechtenstein Business School, wurde ein Online-Seminar zur Vermittlung von Design Science Research (DSR) erfolgreich durchgeführt. 111 Dozierende von 97 Universitäten aus 30 Ländern nahmen daran teil.

 

Das Erasmus+ Projekt zielt darauf ab, innovative Schulungsmaterialien zur Design Science Research zu entwickeln und diese über die DSR Academy in Form von kostenlosen Onlinekursen anzubieten. Die Kurse richten sich an Studierende und Fachkräfte und decken sowohl Einsteiger- als auch Fortgeschrittenen-Niveaus ab. Unterstützt wird das Projekt von führenden Universitäten wie der University of Jyväskylä, der Universität Münster und der Universität St. Gallen.

 

Im Rahmen der Seminarreihe AIS Digital Academy der Association for Information Systems konnten die Projektverantwortlichen ihre Forschungsergebnisse vorstellen und sich mit den Teilnehmenden austauschen.

 

Weitere Informationen finden sich auf der Website des Projekts: dsr-academy.org

Ein Screenshot zeigt eine Online-Präsentation mit einem Bild von Absolventenhüten und einem Mann in einem Videoanruf. Oben sind Navigationslinks der Website sichtbar.

Ein gelungener Tag der offenen Tür im Ebaholz

Ein gelungener Tag der offenen Tür im Ebaholz

Die Universität Liechtenstein lud am vergangenen Samstag zu einem Tag der offenen Tür in den neuen Standort «Ebaholz» an der Landstrasse in Vaduz.

 

Rektor Christian Frommelt konnte bereits vor seiner Begrüssungsrede zahlreiche Gäste aus Politik und Gesellschaft willkommen heissen. In seiner Ansprache lieferte er Antworten auf die Frage, warum es die Universität Liechtenstein für das Land, die Region, die Wirtschaft brauche und warum Studierende gerade nach Liechtenstein kommen sollten.

 

Prof. Dipl. Arch. ETH Urs Meister stellte im Anschluss den neuen Standort vor und zeigte auf, wie der Innenausbau des Rohbaus Ebaholz von Architekturstudierenden gemeinsam mit regionalen Handwerksbetrieben entwickelt und erstellt wurde.

 

Nach diesem offiziellen Teil hatten die Besuchenden die Möglichkeit, das Gebäude entweder selbst zu entdecken oder an Führungen durch Mitarbeitende der Universität viel Wissenswertes über die neuen Räumlichkeiten, aktuelle Forschungsschwerpunkte und alles rund um das Thema Studieren zu erfahren. Die Rätselralley für Kinder führte die Gäste ebenfalls durch das ganze Haus und erlaubte spannende Einblicke.

 

In wissenschaftlichen Kurzvorträgen stellten Forschende der Universität Liechtenstein ihre Arbeiten zu den Themen KI, Cybersicherheit, Entrepreneurship und Finance vor und zusätzlich boten Poster zu den unterschiedlichsten Themenschwerpunkten weiterführende Information. Für Fragen standen die Mitarbeitenden gerne zur Verfügung und es entwickelte sich eine Vielzahl anregender Gespräche.

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Universität Liechtenstein und Palmary Stiftung gründen das Themenlab für Mathematik & Statistik

Universität Liechtenstein und Palmary Stiftung gründen das Themenlab für Mathematik & Statistik

Vier Männer sitzen an einem Tisch in einem modernen Konferenzraum der Universität Liechtenstein. Im Hintergrund sind Banner mit dem Logo der Universität und Informationen zur Weiterbildung sichtbar.

Die Universität Liechtenstein freut sich, die Gründung des neuen Themenlabs für Mathematik & Statistik (LMS) bekannt zu geben. Das Lab wird durch die Unterstützung der Palmary Stiftung eingerichtet und soll für die nächsten drei Jahre ein zentraler Bestandteil der Lehre und Forschung im Bereich Mathematik und Statistik an der Universität Liechtenstein sein.

 

 

Ziele und Aufgaben des Themenlabs

 

Das Themenlab für Mathematik & Statistik verfolgt mehrere wichtige Ziele, die sowohl die akademische Exzellenz als auch die wissenschaftliche Sichtbarkeit der Universität Liechtenstein stärken sollen:

 

  1. Stärkung der Lehre und wissenschaftlichen Kompetenz: Ein zentrales Ziel des LMS ist es, den Bereich Mathematik und Statistik innerhalb der Universität Liechtenstein signifikant zu stärken. Das Lab wird dazu beitragen, die personellen Ressourcen und Lehrkapazitäten in diesen Bereichen zu erhöhen. Durch eine strategische Ausrichtung in der Lehre sollen die Studierenden ein fundiertes und praxisorientiertes Verständnis von mathematischen und statistischen Methoden erwerben, das sie in ihrer weiteren akademischen und beruflichen Laufbahn nutzen können.
  2. Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses: Das LMS wird als Katalysator für die Entwicklung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dienen. Es wird eine Plattform bieten, auf der Nachwuchstalente ihre Forschung vertiefen und weiterentwickeln können. Insbesondere sollen Bachelor- und Masterarbeiten mit mathematischem oder statistischem Schwerpunkt durch Preise ausgezeichnet werden, um herausragende wissenschaftliche Leistungen zu fördern und sichtbar zu machen.
  3. Schaffung einer Anlaufstelle für Fachfragen: Ein weiteres Ziel des LMS ist es, eine zentrale Anlaufstelle für Fachfragen im Bereich Mathematik und Statistik an der Universität zu etablieren. Diese Anlaufstelle wird sowohl Studierenden als auch dem akademischen Personal zur Verfügung stehen und dabei helfen, komplexe mathematische und statistische Fragestellungen zu lösen, die in der Lehre und Forschung auftreten.
  4. Erhöhung der wissenschaftlichen Sichtbarkeit: Durch die Organisation von Veranstaltungen wie Preisverleihungen für herausragende Abschluss- und Forschungsarbeiten sowie durch die aktive Teilnahme an weiteren universitären Events wie der Kinder-Uni, wird das LMS dazu beitragen, die Sichtbarkeit und das Ansehen der Universität Liechtenstein als führender Wissenschaftsstandort zu erhöhen. Die Preisverleihungen werden in den Räumlichkeiten der Universität stattfinden und bieten eine hervorragende Gelegenheit, die wissenschaftlichen Erfolge in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit zu rücken.
  5. Integration in die regionale und internationale Wissenschaftslandschaft: Das LMS wird eine wichtige Rolle in der Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen und Forschungsinitiativen sowohl in Liechtenstein als auch international spielen. Durch den Austausch von Wissen und die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wird das Lab dazu beitragen, die Universität Liechtenstein als eine zentrale Instanz in der wissenschaftlichen Gemeinschaft zu etablieren.

 

 

Struktur und Leitung

 

Die Palmary Stiftung stellt jährlich Fördermittel in Höhe von CHF 50.000 zur Verfügung, um die Arbeit des LMS zu ermöglichen. Diese Unterstützung unterstreicht das gemeinsame Engagement beider Partner für die Förderung der Mathematik und Statistik in der akademischen Ausbildung und Forschung. Das Lab ist an der Professur für Innovative und Digital Finance von Assoz. Prof. Dr. Martin Angerer angesiedelt und wird operativ von Dr. Wolfgang Schadner, Ass.-Prof. geleitet.

 

 

Ausblick

 

Die Vereinbarung zwischen der Universität Liechtenstein und der Palmary Stiftung gilt zunächst für drei Jahre, beginnend am 1. September 2024. Beide Partner streben eine langfristige Zusammenarbeit an, um die erfolgreiche Arbeit des Labs auch über diesen Zeitraum hinaus fortzuführen.

Vier Männer sitzen an einem Tisch in einem modernen Konferenzraum der Universität Liechtenstein. Im Hintergrund sind Banner mit dem Logo der Universität und Informationen zur Weiterbildung sichtbar.

Neue Partnerschaft zum Wohle der Gemeinschaft

Neue Partnerschaft zum Wohle der Gemeinschaft

Eine mobile Holzbar, dekoriert mit Lichterketten, steht im Freien bei Nacht. Mehrere Personen stehen links neben der Bar und unterhalten sich. Die Szene vermittelt eine gemütliche und einladende Atmosphäre.

Die Stiftung Lebenswertes Liechtenstein und die Universität Liechtenstein werden in den kommenden drei Jahren im Rahmen des Lehrformats «Pro Bono» zusammenarbeiten, um sich gemeinsam für die Gesellschaft zu engagieren.

 

Der Begriff «Pro Bono» meint zum Wohle der Öffentlichkeit, im Rahmen von Pro-Bono-Projekten arbeiten Studierende der Universität Liechtenstein mit Partnerorganisationen an gemeinnützigen Projekten. Ziel der Partnerschaft mit der Stiftung Lebenswertes Liechtenstein ist es, die Pro-Bono-Projekte der Studierenden sichtbarer zu machen, Organisationen (Vereine, Kommunen, etc.) aus der Gesellschaft und Studierende besser zu vernetzen und erfolgreiche Projekte auszuzeichnen.

 

 

Studierende der Universität Liechtenstein setzen sich für soziale und ökologische Nachhaltigkeit ein

 

Im Lehrformat «Pro Bono» der Universität Liechtenstein kooperieren Architektur- und Wirtschaftsstudierende mit Organisationen aus der Praxis, um ihr Umfeld nachhaltiger zu gestalten. Durch diese Zusammenarbeit sollen innovative Lösungen entwickelt und umgesetzt werden, die einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft und die Umwelt haben.
Die Projekte fördern nicht nur die praktische Ausbildung der Studierenden, sondern stärken auch deren Bewusstsein für die Bedeutung nachhaltiger und sozialer Praktiken. Diese Initiative zeigt, wie durch transdisziplinäre Zusammenarbeit und das Engagement junger Menschen konkrete Fortschritte in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft für Liechtenstein und die Region erzielt werden können.


Seit der Einführung des Moduls vor fünf Jahren in den Architekturstudiengängen und vor einem Jahr im Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre wurden bereits fast 100 Projektideen weltweit initiiert und umgesetzt. Von Liechtenstein und den angrenzenden Ländern über Südamerika, Afrika und Asien haben alle Projektideen gemeinsam, dass sie in Zusammenarbeit mit regionalen Organisationen konkret für die Umsetzung angelegt werden und einen Beitrag zum Gemeinwohl leisten. Der Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt: Die Projekte reichen vom Upcycling-Workshop über die temporäre Wiederbelebung eines leerstehenden Industrieareals, die Errichtung eines Ausstellungspavillons bis hin zur Stärkung der Technikkompetenz von Senioreninnen und Senioren.

 

 

Gemeinsam weiterkommen

 

Sozialer Zusammenhalt ist für die Stiftung Lebenswertes Liechtenstein ein Fokusthema ihrer Arbeit. Sie unterstützt Initiativen und Projekte, die das Gemeinwesen stärken und einer Gesellschaft förderlich sind, in der jeder Mensch akzeptiert wird, gleichberechtigt ist und selbstbestimmt an dieser teilhaben kann. Die Partnerschaft mit der Universität Liechtenstein ermöglicht es, dieses Ziel durch die Förderung von «Pro Bono»-Studierendenprojekten zu erreichen, die nachhaltige und innovative Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen bieten.


Im Rahmen des Tags der offenen Tür der Universität Liechtenstein am 7. September wird die gemeinsame Partnerschaft sowie ausgewählte Pro-Bono-Projekte im neuen Universitätsgebäude Ebaholz vorgestellt. Dies geschieht in Form einer Ausstellung von Pro-Bono-Projekten sowie durch den Ausschank von Getränken durch «con voi» – eine mobile Bar, die im Rahmen des Pro-Bono-Projekts von Simon Egger für den Verein Neuraum entwickelt und umgesetzt wurde.

Eine mobile Holzbar, dekoriert mit Lichterketten, steht im Freien bei Nacht. Mehrere Personen stehen links neben der Bar und unterhalten sich. Die Szene vermittelt eine gemütliche und einladende Atmosphäre.

Dänische Botschaft würdigt Alumnus

Dänische Botschaft würdigt Alumnus

Wir freuen uns, bekanntzugeben, dass unser Alumnus, Fasih D. Khan, kürzlich vom Botschafter Dänemarks in Pakistan, H.E. Herrn Jakob Linulf, für seine Zusammenarbeit im Bereich nachhaltiger Architektur ausgezeichnet wurde. Fasih schloss 2015 seinen Masterstudiengang in Architektur (MSc Arch) an der Universität Liechtenstein ab und spezialisierte sich auf nachhaltiges urbanes Design.

 

Während seines Studiums hatte Fasih die Möglichkeit, im Rahmen eines Erasmus-Austauschprogramms an der Königlichen Dänischen Kunstakademie (KADK) in Kopenhagen zu studieren, wo er seine architektonischen Fähigkeiten weiter ausbauen konnte. Ein Projekt, das während seiner Zeit in Dänemark entwickelt wurde, erhielt 2014 eine Auszeichnung beim World Architecture Festival (WAF) in Singapur. Zudem wurde sein Design für einen Stuhl, das an der KADK entstand, auf der Mailänder Möbelmesse unter dem Titel „Morphology – Stick and Padding“ ausgestellt, als Teil einer besonderen Ausstellung zum 100. Jubiläum der dänischen Designgrößen Hans J. Wegner und Børge Mogensen.

 

Nach seinem Studienabschluss arbeitete Fasih bei Mikkelsen Arkitekter AS in Kopenhagen, bevor er nach Pakistan zurückkehrte, um weiterhin einen Beitrag im Bereich Architektur und Design zu leisten. Sein Werdegang unterstreicht den Wert internationaler Austauschprogramme und interkulturellen Lernens für die Entwicklung der Architektur.

 

Weitere Details finden Sie auf den sozialen Medienseiten der dänischen Botschaft:

 

 

Wir gratulieren Herrn Fasih D. Khan zu dieser Auszeichnung.

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