Bodenmarkt Liechtenstein - Wege zum leistbaren Wohnen?
Bodenmarkt Liechtenstein - Wege zum leistbaren Wohnen?
Lecturers:
Andreas
Brunhart
PhD
Dr. sc.
Johannes
Herburger
MA
Dr. sc. ETH
Sanna
Kattenbeck
Dr.iur.
Marco
Lettenbichler
LL.M.
School or Professorship:
Bezahlbarer Wohnraum ist in der Drei-Länder-Region Alpenrheintal ein zunehmend drängendes, gesellschaftliches Thema. In Liechtenstein wird dies etwa durch das Postulat "Bezahlbarer Wohnraum" von 2022 und den Bericht "Gemeinsam gegen Armut" des Amtes für Soziale Dienste verdeutlicht. In zweiterem wird leistbarer Wohnraum als "sinnvollste Massnahme gegen Armutsgefährdung" der befragten Fachpersonen ausgewiesen. (Amt für Soziale Dienste, 2024, 15-16).
Die Kosten für Grund und Boden sind ein wesentlicher Faktor für die Wohnkosten. Eine Langzeit-Studie des CESifo stellte fest, dass in entwickelten Volkswirtschaften 80 % des Wohnkostenanstiegs zwischen 1950 und 2012 auf die Kosten für Grund und Boden zurückzuführen ist (Knoll et al 2015). Je nach Region sind heute zwischen 20 % und 50 % der Wohnkosten auf die Kosten Grund und Boden zurückzuführen (SIR, 2021; HSLU, 2025).
Die Veranstaltung "Bodenmarkt Liechtenstein - Wege zum leistbaren Wohnen?" beschäftigt sich mit verschiedenen bodenpolitischen Instrumenten, die die Wohnkosten senken und damit die soziale Nachhaltigkeit stärken können. Interdisziplinäre Fachvorträge von Dr. Andreas Brunhart (Volkswirt, Liechtenstein-Institut), Dr. Marco Lettenbichler (Jurist, Liechtenstein Business Law School) und Dr. Sanna Kattenbeck (Architektin, Liechtenstein School of Architecture) werden gerahmt von Dr. Johannes Herburger (Geograph, Liechtenstein School of Architecture), der sich dem Verhältnis von Raumplanung und übergeordneter Land Policy widment. Eine Podiumsdiskussion mit Vertreter:innen der Liechtensteiner Immobilienwirtschaft eruiert die Übertragbarkeit der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf die aktuelle Situation in Liechtenstein.
Die Kosten für Grund und Boden sind ein wesentlicher Faktor für die Wohnkosten. Eine Langzeit-Studie des CESifo stellte fest, dass in entwickelten Volkswirtschaften 80 % des Wohnkostenanstiegs zwischen 1950 und 2012 auf die Kosten für Grund und Boden zurückzuführen ist (Knoll et al 2015). Je nach Region sind heute zwischen 20 % und 50 % der Wohnkosten auf die Kosten Grund und Boden zurückzuführen (SIR, 2021; HSLU, 2025).
Die Veranstaltung "Bodenmarkt Liechtenstein - Wege zum leistbaren Wohnen?" beschäftigt sich mit verschiedenen bodenpolitischen Instrumenten, die die Wohnkosten senken und damit die soziale Nachhaltigkeit stärken können. Interdisziplinäre Fachvorträge von Dr. Andreas Brunhart (Volkswirt, Liechtenstein-Institut), Dr. Marco Lettenbichler (Jurist, Liechtenstein Business Law School) und Dr. Sanna Kattenbeck (Architektin, Liechtenstein School of Architecture) werden gerahmt von Dr. Johannes Herburger (Geograph, Liechtenstein School of Architecture), der sich dem Verhältnis von Raumplanung und übergeordneter Land Policy widment. Eine Podiumsdiskussion mit Vertreter:innen der Liechtensteiner Immobilienwirtschaft eruiert die Übertragbarkeit der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf die aktuelle Situation in Liechtenstein.