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Token Summit Liechtenstein – MiCar-Expertenrunde

Token Summit Liechtenstein – MiCar-Expertenrunde

Gruppenfoto von Teilnehmenden der MiCAR Expert Roundtable Series an der Universität Liechtenstein. Die Personen stehen und sitzen in zwei Reihen vor einer großen Fensterfront mit Blick auf eine bergige Landschaft.

Im Rahmen des Token Summit Liechtenstein fand Anfang Oktober die 7. Sitzung der «MiCAR Expert Roundtable Series» an der Universität Liechtenstein statt.

 

Der Round Table wurde in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission, der Stabsstelle Finanzplatzinnovation & Digitalisierung, NÄGELE Rechtsanwälte GmbH, CCA-Token Summit Liechtenstein, der Universität Liechtenstein und Bitpanda durch CCA Trustless Technologies Association e.V. organisiert. 
Professor Konstantina Papathanasiou sprach zur Begrüssung, gefolgt von einer Keynote von Dr. Clara Guerra mit Präsentationen über Eigenmittelanforderungen von Dr. Christian Steiner, Gas Fee Stations von Nina Gartmann und Outsourcing von Dr. Thomas Nägele.

 

Aufschlussreiche Diskussionen mit einer vielfältigen Gruppe von Teilnehmenden, darunter Branchenexperten, Regulierungsbehörden und Praktikerinnen und Praktikern rundeten den Roundtable ab.

Gruppenfoto von Teilnehmenden der MiCAR Expert Roundtable Series an der Universität Liechtenstein. Die Personen stehen und sitzen in zwei Reihen vor einer großen Fensterfront mit Blick auf eine bergige Landschaft.

ESG is here to stay: Padova Multidisciplinary Summer School on Corporate Sustainability 2024

ESG is here to stay: Padova Multidisciplinary Summer School on Corporate Sustainability 2024

Historischer Innenhof der Universität Padua mit Säulen und verzierten Fassaden, beleuchtet von Sonnenlicht.

Vom 23. bis 27. September 2024 fand die «Multidisciplinary Summer School on Corporate Sustainability» an der Universität Padua statt, bei der eine Vielzahl von Fragen behandelt wurden, die sich mit den Auswirkungen von ESG auf die Wirtschaft und Gesellschaft beschäftigen. Mit Vorträgen von Prof. Dr. Alexandra Butterstein, LL.M. sowie Prof. Dr. Francesco A. Schurr war auch die Universität Liechtenstein in Padua vertreten.

 

Unter der Leitung international renommierter Akademiker und Experten erhielten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich intensiv mit den transnationalen und interdisziplinären ESG-Themen auseinanderzusetzen, die in enger Verbindung mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der UN stehen.

 

Prof. Alexandra Butterstein untersuchte in ihrem Vortrag eingehend diverse Fragestellungen betreffend die Verwaltungsbefugnisse von Treuhändern bei Trusts. Die Ausführungen adressierten Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Integration von sozialen und umweltbezogenen Aspekten in die Anlageentscheidungen von Treuhändern ergeben. Prof. Butterstein betonte, dass der zunehmende Druck von neuen Generationen von Begünstigten und globalen Herausforderungen, wie dem Klimawandel, eine erweiterte Interpretation der treuhänderischen Verantwortung erfordere, die ethische Überlegungen neben traditionellen finanziellen Zielen berücksichtige. Dabei legte Prof. Butterstein unter Berücksichtigung einschlägiger Judikate auch Empfehlungen und Verhaltensweisen dar, um eine verantwortungsvolle und nachhaltige Entscheidungsfindung zu rechtfertigen.

 

Ebenfalls hielt Prof. Francesco A. Schurr einen Vortrag, in dem die EU-Richtlinie 2022/2464 zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (Corporate Sustainability Reporting Directive, CSRD) unter Berücksichtigung aktueller und praxisrelevanter Fragestellungen behandelt wurde. Prof. Schurr erläuterte, dass die Richtlinie die Anforderungen an die Berichterstattung über soziale und umweltbezogene Informationen stärkt, um sowohl Shareholder als auch Stakeholder zu schützen. Darüber hinaus sei die CSRD auch für Unternehmen ausserhalb der EU beachtlich, sofern sie über 150 Millionen Euro im EU-Markt generieren, was die Notwendigkeit eines globalen Ansatzes zur Nachhaltigkeitsberichterstattung verdeutlicht. Prof. Schurr wies zudem auf die rechtlichen Risiken des Greenwashings hin und empfahl Strategien zur genauen Berichterstattung und zur engeren Einbindung der Stakeholder.

 

In den anschliessenden Diskussionen zu den Vorträgen von Prof. Butterstein und Prof. Schurr wurden ausgewählte Aspekte der jeweiligen Themen vertieft und auch die Besonderheiten Liechtensteins thematisiert. Insgesamt bot die Summer School der Universität Padua den Teilnehmenden eine wertvolle Gelegenheit, sich umfassend über die neuesten internationalen Entwicklungen im Bereich der Corporate Sustainability zu informieren und aktiv am Gedankenaustausch über mögliche Lösungsansätze mitzuwirken.

Historischer Innenhof der Universität Padua mit Säulen und verzierten Fassaden, beleuchtet von Sonnenlicht.

Prof. Dr. Bernhard Burtscher übernimmt Professur für Bank- und Finanzmarktrecht

Prof. Dr. Bernhard Burtscher übernimmt Professur für Bank- und Finanzmarktrecht

Ein Mann in Anzug und Krawatte steht lächelnd in einem modernen Gebäude mit großen Fenstern.

Prof. Dr. Bernhard Burtscher übernimmt per 1. Oktober 2024 nach einer erfolgreichen Zeit als Vertretungsprofessor die Professur für Bank- und Finanzmarktrecht.

 

Prof. Dr. Bernhard Burtscher ist bereits seit dem 1. April 2023 als Vertretungsprofessor an der Professur für Bank- und Finanzmarktrecht der Liechtenstein Business Law School tätig.

 

Seine bisherigen beruflichen Stationen umfassen den Obersten Gerichtshof in Wien und eine Assistenzprofessur an der Wirtschaftsuniversität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bank- und Versicherungsrecht, sein Habilitationsprojekt widmet sich dem Zahlungsverkehrsrecht.

 

Bernhard Burtscher stammt aus der Region und war bereits von 2019–20 als Postdoktorand am Lehrstuhl für Bank- und Finanzmarktrecht des Instituts für Wirtschaftsrecht tätig.  Er ist Träger des Liechtenstein-Preises der Regierung des Fürstentums Liechtenstein 2020, und war schon vor seiner Berufung Lehrbeauftragter für Bankrecht im LL.M. Bank- und Finanzmarktrecht und regelmässiger Vortragender an der Universität Liechtenstein.

Ein Mann in Anzug und Krawatte steht lächelnd in einem modernen Gebäude mit großen Fenstern.

Kinder und Cybersicherheit: Neues Erasmus+-Projekt an der Universität Liechtenstein

Kinder und Cybersicherheit: Neues Erasmus+-Projekt an der Universität Liechtenstein

Eine Gruppe von sieben Personen steht vor einem Gebäude mit dem Schriftzug "Universität Liechtenstein". Sie halten ein Banner mit der Aufschrift "Erasmus+ Neue Perspektiven, Neue Horizonte".

Kinder sind heutzutage schon sehr früh den Gefahren im Internet ausgesetzt. Es ist daher dringend erforderlich, geeignete didaktische Werkzeuge für die Vermittlung von Cybersicherheit an junge Menschen zu entwickeln. Das neue Erasmus+-Projekt «KidCy» der Universität Liechtenstein, unter der Leitung von Dr. Irdin Pekaric und Prof. Dr. Pavel Laskov an der Hilti-Professur für Daten- und Anwendungssicherheit, befasst sich damit.

 

Der Einstieg in die digitale Welt beginnt heutzutage in jungen Jahren. Spannende Spiele, lustige Videos, später soziale Kontakte, Online-Einkäufe und sogar eigene Konten – mit einer beeindruckenden Selbstverständlichkeit beherrschen Kinder bereits vielfältige digitale Anwendungen und Technologien, die massgeblich ihr privates und später auch ihr berufliches Leben beeinflussen.

 

Dabei reichen die Sicherheitsrisiken, denen Kinder im Internet ausgesetzt sind, von sozialen Phänomenen, wie Mobbing über Schädigungen durch betrügerische Nachrichten oder Apps, bis hin zur Gefährdung der physischen Sicherheit durch die Kommunikation mit Unbekannten. Der Umgang mit solchen Risiken beschäftigt seit längerer Zeit Eltern, Lehrer sowie sozialpädagogische Dienste. Doch die Probleme sind komplex und erfordern sowohl technische als auch soziale und pädagogische Massnahmen.

 

Das neue Erasmus+-Projekt «KidCy» an der Universität Liechtenstein, unter der Leitung von Dr. Irdin Pekaric und Prof. Dr. Pavel Laskov an der Hilti-Professur für Daten- und Anwendungssicherheit, befasst sich mit der Entwicklung eines neuen Curriculums, das geeignete didaktische Werkzeuge für die Vermittlung von Cybersicherheit an Kinder umfasst. Ziel des Projekts ist es, zunächst die Eigenwahrnehmung der Cybersicherheit von Kindern zu erforschen und mit den bekannten Risiken zu verknüpfen, um auf dieser Grundlage entsprechend geeignet Unterrichtsverfahren und Lehrmaterialien zu entwickeln.

 

Am ersten Projekttreffen am 26. und 27. September 2024 trafen sich an der Universität Liechtenstein Forschende aus Liechtenstein, Norwegen, Österreich, Litauen sowie der Tschechischen Republik, um die Planung und Konzeption der ersten Schritte dieses ambitionierten Projekts zu besprechen. Die Ergebnisse sollen bereits 2026 den Stakeholdern im Schulsystem sowie im Sozialwesen der Rheintal-Region vorgestellt werden.

Eine Gruppe von sieben Personen steht vor einem Gebäude mit dem Schriftzug "Universität Liechtenstein". Sie halten ein Banner mit der Aufschrift "Erasmus+ Neue Perspektiven, Neue Horizonte".

Auftakt Workshopreihe «Self-Leadership» in Zusammenarbeit mit SWISS Operations

Auftakt Workshopreihe «Self-Leadership» in Zusammenarbeit mit SWISS Operations

Gruppe von zehn Personen steht lächelnd vor einer Wand mit dem Logo der Universität Liechtenstein. Sie tragen unterschiedliche Freizeit- und Businesskleidung.

Am Donnerstag, 26. September 2024, fand an der Universität Liechtenstein unter der Leitung von Julia Tenschert (Professur für Entrepreneurship und Leadership) ein intensiver Train-the-Trainer Workshop mit dem Schwerpunkt Self-Leadership statt.

 

Selbstführung spielt in der Luftfahrt eine entscheidende Rolle – besonders in Situationen, in denen präzise Entscheidungen unter hohem Zeitdruck und in komplexen Umgebungen gefordert sind. Denn erfolgreiche Führung beginnt bei der Führungskraft selbst.

 

Das Coreteam des SWISS Operations Leadership Curriculum sowie acht weitere Leadership-Moderatoren und Piloten wurden in diesem Workshop nicht nur in ihrem eigenen Selbstführungspotenzial gestärkt, sondern erhielten auch praxisnahe Methoden, die sie in zukünftigen Leadership-Trainings und innerhalb der SWISS Operations anwenden und weitergeben können.

 

Dieser Workshop markiert den erfolgreichen Auftakt in der Kooperation von SWISS Operations und der Universität.

Gruppe von zehn Personen steht lächelnd vor einer Wand mit dem Logo der Universität Liechtenstein. Sie tragen unterschiedliche Freizeit- und Businesskleidung.

Kick-off Executive Master of Laws (LL.M.) im Bank- und Finanzmarktrecht

Kick-off Executive Master of Laws (LL.M.) im Bank- und Finanzmarktrecht

Gruppe von 22 Studierenden und einem Dozenten des Executive Master of Laws (LL.M.) im Bank- und Finanzmarktrecht der Universität Liechtenstein, posierend vor einem Gebäude mit herbstlicher Vegetation und Bergkulisse.

Der Executive Master of Laws (LL.M.) im Bank- und Finanzmarktrecht ging mit dem heutigen Kick-off in die nächste Runde.

 

22 Studierende wurden von PD Dr. Bernhard Burtscher begrüsst, der auch den weiteren Fahrplan vorgestellt hat: Die kommenden vier Semester sind vollgepackt mit Vorlesungen zum Bank- und Finanzmarktrecht und allen Teil- sowie angrenzenden Nachbargebieten. Daneben kommt auch der Austausch nicht zu kurz: Nicht nur unter den Studierenden durch ein Rahmenprogramm, sondern auch mit entscheidenden Playern der Finanzmarktbranche in Frankfurt, Luxemburg und Paris, die bei Studienreisen besucht werden.

Gruppe von 22 Studierenden und einem Dozenten des Executive Master of Laws (LL.M.) im Bank- und Finanzmarktrecht der Universität Liechtenstein, posierend vor einem Gebäude mit herbstlicher Vegetation und Bergkulisse.

LSA gründet Earth Hub

LSA gründet Earth Hub

Neues Kompetenzzentrum für Lehmbau an der Universität Liechtenstein

 

Im EARTH HUB bündeln wir die umfangreichen Erfahrungen im Lehmbau hier in der Region und schaffen eine Plattform für zukunftsweisende Bauansätze.

 

Der EARTH HUB verfolgt das Ziel:

  • Vorzeigeprojekte und regionale Stärkefelder gezielt sichtbar zu machen.
  • die interdisziplinären Erkenntnisse der LSA und der Universität als Ganzes miteinander zu verknüpfen.
  • Die Voraussetzungen und Herausforderungen der „Bauwende“ gemeinsam mit Akteur:innen aus Wirtschaft und Gesellschaft sowohl regional als auch auf europäischer Ebene zu thematisieren.

 

Ab Herbst 2024 wird der EARTH HUB unter anderem das Potenzial umweltfreundlicher Baustoffe, insbesondere der Lehm-Holz-Architektur, für die Region und Europa untersuchen. Die Kombination von Lehm und Holz nimmt in Fachkreisen in Europa zunehmend an Bedeutung zu, da sie eine CO2-arme, brandsichere, thermisch optimierte und systematisierte Bauweise ermöglicht. Ein Beispiel hierfür ist die Zusammenarbeit von LSA-Dozent Martin Mackowitz mit Blumer Lehmann aus St. Gallen und GBD Dornbirn, bei der gemeinsam innovative Bausysteme aus Lehm und Holz entwickelt werden.

 

Der EARTH HUB ist aus der Fachgruppe Urbanismus, Architektur & Gesellschaft hervorgegangen und versteht sich als Impulsgeber für nachhaltiges Bauen in Europa.

 

Am 11. Oktober 2024 wird das erste Earth Hub Symposium an der Universität Liechtenstein stattfinden (nur mit Anmeldung).

Studienreise des Executive Master of Laws (LL.M.) im Wirtschaftsstrafrecht in die Benelux-Staaten

Studienreise des Executive Master of Laws (LL.M.) im Wirtschaftsstrafrecht in die Benelux-Staaten

Von 9. bis 13. September 2024 wurde die zweite Studienreise für Studierende des Executive Master of Laws (LL.M.) im Wirtschaftsstrafrecht durchgeführt, geleitet von Prof. Dr. Konstantina Papathanasiou, LL.M., Inhaberin der Professur für Wirtschaftsstrafrecht, Compliance und Digitalisierung.

 

Der Auftakt der Exkursion führte die Gruppe zum Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag, wo sie eine Einführung in die Geschichte und Arbeitsweise des Gerichtshofes erhielt. Danach bekam die Gruppe Gelegenheit, einer Anhörung beizuwohnen.
Im Anschluss fand eine Gruppenpräsentation zum Eurojust-Bericht und dessen Relevanz für das Fürstentum Liechtenstein statt.

 

Am zweiten Tag besuchte die Gruppe den Internationalen Gerichtshof (IGH). Nach einer Führung durch den imposanten Friedenspalast folgte eine Präsentation zu den Besonderheiten des Gerichtshofes.
Danach folgte ein Besuch bei der Europäischen Agentur für justizielle Zusammenarbeit in Strafsachen (Eurojust) und die Gruppe erhielt eine ausführliche Präsentation von Pressesprecher Ton van Lierop zu den Herausforderungen der grenzüberschreitenden Kooperation.
Zum Abschluss des Tages fand eine Gruppenpräsentation zum Thema «Entscheidungen des EFTA-Gerichtshofes mit wirtschaftsstrafrechtlichem Bezug» statt.

 

Am dritten Tag der Reise fuhr die Gruppe nach Brüssel, wo sie das Europäische Amt zur Betrugsbekämpfung (OLAF) besuchen konnte, und erhielt dort einen Vortrag zur Arbeitsweise der Institution von Legal Assistant Nikoleta Symela Mavromati.
Anschliessend ging es zur EFTA Surveillance Authority (ESA). Dort wurde die Gruppe von Dr. Stefan Barriga (College Member aus Liechtenstein der ESA) empfangen, dessen Expertise eine grosse Bereicherung für die Studierenden und deren Verständnis der Funktionsweise der EFTA war.
Das Tagesprogramm wurde mit einer letzten Gruppenpräsentation zum Thema «EuGH-Urteile im Kontext von Wirtschaftsstrafverfahren» beendet, die dankenswerterweise in den Räumlichkeiten der ESA abgehalten werden konnte.

 

Für die letzten beiden Tage ihrer Reise nahm die Gruppe den Zug nach Luxemburg. In den Räumlichkeiten des EFTA-Gerichtshofes erwartete die Studierenden ein freundlicher Empfang. Sie erhielten dabei informative Vorträge zur Geschichte und Judikatur des Gerichtshofes sowie zum Verhältnis zur Judikatur des EuGH von den Referenten Michael-James Clifton und Dr. Hans Ekkehard Roidis-Schnorrenberg, LL.M. aus dem Kabinett des liechtensteinischen Richters Dr. Bernd Hammermann.
Der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) bildete den Abschluss der Reise. Nach einer Führung durch das beeindruckende Gebäude erläuterte Dr. Hanns Peter Nehl, Legal Secretary im Kabinett von Generalanwältin Prof. Dr. Dres. h.c. Juliane Kokott, die Verfahrensabläufe im EuGH.
Danach erhielt die Gruppe noch Informationen über die Herausforderung der Mehrsprachigkeit und die Arbeitsweise der Lawyer Linguists am EuGH.



Auch diese zweite Studienreise bot spannende Einblicke und neue Erkenntnisse in bedeutende supranationale Institutionen, die auch für die Umsetzung des Rechts im Fürstentum Liechtenstein von grosser Relevanz sind.

Nachhaltige Innovationen im Fokus: Erkenntnisse vom 8. Liechtenstein Workshop of Sustainable Finance

Nachhaltige Innovationen im Fokus: Erkenntnisse vom 8. Liechtenstein Workshop of Sustainable Finance

Eine Gruppe von sieben Personen steht auf einer Bühne beim 8. Liechtenstein Workshop of Sustainable Finance an der Universität Liechtenstein. Sie tragen formelle Kleidung und lächeln in die Kamera.

Am 19. September 2024 fand der 8. Liechtenstein Workshop of Sustainable Finance an der Universität Liechtenstein statt. Die Veranstaltung brachte führende Vertreterinnen und Vertreter der internationalen Wissenschaft und der regionalen Wirtschaft zusammen, um die neuesten Entwicklungen im Bereich nachhaltiger Finanzierungen zu diskutieren. Der Workshop wurde von Prof. Dr. Marco Menichetti, dem Initiator der Konferenz, gemeinsam mit seinem Team organisiert.

 

Im Rahmen der Veranstaltung wurden wissenschaftliche Arbeiten präsentiert und die besten Beiträge mit Preisen ausgezeichnet. Diese Ehrungen wurden von den langjährigen Sponsoren des Workshops übergeben: Bernd Hartmann von der VP Bank, Karin Jehle von der LIFE Klimastiftung Liechtenstein und Dr. Marcel Vaschauner von der Liechtenstein Life Assurance.
Den «Best Paper Award», gesponsert von der VP Bank, erhielten Lennart Sperling und Rainer Baule von der Fern Universität Hagen für ihre Arbeit «Transition Risk Premiums in Option Prices». Die Studie untersucht, wie das Risiko des Übergangs zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft – das sogenannte Transition Risk – in Optionspreise von Aktien eingepreist wird. Die Ergebnisse zeigen, dass der absolute Wert dieses Risikos, gemessen durch das sogenannte «Carbon Beta», die Optionspreise beeinflusst, nicht jedoch die Richtung des Risikos (grün oder braun). Besonders kohlenstoffintensive Firmen tragen eine höhere Volatilitätsprämie, was die Rolle von Transition Risk für Investoren unterstreicht.
Der «Impact Award», gestiftet von der LIFE Klimastiftung Liechtenstein, ging an Henry Flach und Christina E. Bannier von der Justus-Liebig-Universität Giessen für ihre Arbeit «European Corporate Sustainability Reporting – The Financial Materiality Compass as an Auxiliary Tool». In dieser Arbeit wird der Financial Materiality Compass vorgestellt, ein Werkzeug, das Unternehmen dabei unterstützt, finanziell relevante Nachhaltigkeitsinformationen in ihrer Berichterstattung besser zu identifizieren. Diese Forschung trägt wesentlich zur aktuellen Diskussion über europäische Nachhaltigkeitsberichte und deren Effizienz bei, insbesondere im Kontext der neuen Anforderungen der CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive).
Der «Climate Finance Award», gesponsert von der Liechtenstein Life Assurance, ging an Julia Eckert von der Universität Kassel und ihre Co-Autoren Thomas Cauthorn, Anne Kellers, Christian Klein und Bernhard Zwergel für ihre Arbeit «Do Sustainable Investors Get What They Ask For?». Die Arbeit untersucht, ob nachhaltige Investoren tatsächlich Produkte von Anlageberatern angeboten bekommen, die ihren Anforderungen und Präferenzen gerecht werden. Die Studie zeigt, dass in vielen Fällen die Präferenzen der Investoren nicht vollständig berücksichtigt werden, was Fragen zur Qualität der Finanzberatung und zur Umsetzung von regulatorischen Anforderungen aufwirft.



Der Workshop bot eine einzigartige Gelegenheit, Forschungsergebnisse von internationaler Bedeutung zu präsentieren und gleichzeitig den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis zu fördern. Die ausgezeichneten Arbeiten liefern wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung nachhaltiger Finanzstrategien und unterstreichen die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit, um den globalen Übergang zu einer nachhaltigeren Wirtschaft voranzutreiben.

Eine Gruppe von sieben Personen steht auf einer Bühne beim 8. Liechtenstein Workshop of Sustainable Finance an der Universität Liechtenstein. Sie tragen formelle Kleidung und lächeln in die Kamera.
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Auftakt nach Mass: Erfolgreicher Start in die zehnte Auflage des Executive Master of Laws (LL.M.) im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht

Auftakt nach Mass: Erfolgreicher Start in die zehnte Auflage des Executive Master of Laws (LL.M.) im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht

Gruppenfoto von Studierenden und Dozenten des Executive Master of Laws (LL.M.) im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht an der Universität Liechtenstein. Die Gruppe steht auf einer Treppe im Freien, umgeben von grüner Vegetation.

Am Donnerstag, 19. September 2024, fiel an der Universität Liechtenstein der Startschuss für den mittlerweile zehnten Durchgang des Executive Master of Laws (LL.M.) im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht.

 

Zum aktuellen Studiengang wurden zweiundzwanzig Studierende aus verschiedenen Ländern zugelassen, die ein breites berufliches Spektrum repräsentieren. Die Studierenden werden sich in den nächsten vier Semestern wertvolle theoretische sowie praktische Inhalte für ihre weitere berufliche Laufbahn erarbeiten.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms wurden von der wissenschaftlichen Studiengangsleitung, Prof. Dr. Alexandra Butterstein, LL.M. und Prof. Dr. Francesco A. Schurr, am Campus herzlich in Empfang genommen. Nach einem ersten Kennenlernen und einem Rundgang über den Campus erhielten die Studierenden eine Einführung in das liechtensteinische Rechtssystem.

 

Der international renommierte und im deutschsprachigen Raum einzigartige Studiengang vermittelt den Teilnehmenden, liechtensteinisches, europäisches und internationalen Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht sowie die damit verbundenen rechtswissenschaftlichen Querschnittsmaterien. Gleichzeitig trägt das Weiterbildungsprogramm dazu bei, weiterhin das hohe Ausbildungsniveau am liechtensteinischen Rechtsberatungsstandort zu gewährleisten und fördern.

Gruppenfoto von Studierenden und Dozenten des Executive Master of Laws (LL.M.) im Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht an der Universität Liechtenstein. Die Gruppe steht auf einer Treppe im Freien, umgeben von grüner Vegetation.
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