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Erster Architektur-PhD-Frühlingsworkshop von UniLI und USI

Erster Architektur-PhD-Frühlingsworkshop von UniLI und USI

Eine Gruppe von Studierenden sitzt in einem modernen Seminarraum der Universität Liechtenstein, umgeben von Tafeln mit Notizen und Skizzen. Sie diskutieren angeregt, während ein Dozent vorne sitzt und zuhört.

Während die Welt mit zunehmend mit Herausforderungen wie dem Klimawandel, Ressourcenabbau und sozialen Ungleichheiten konfrontiert ist, entwickelt sich Architektur als akademische Disziplin weiter.

 

Früher waren Doktorarbeiten in der Architektur eine Seltenheit. Heute aber erleben wir eine wissenschaftliche Wende in der Architektur, während in den Sozialwissenschaften eine Designwende zu beobachten ist. Das Konzipieren, Strukturieren und Implementieren eines mehrjährigen Forschungsprojekts stellt jedoch alle jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor bedeutende Herausforderungen. Die Zusammenarbeit mit Peers bietet eine unschätzbare Inspirationsquelle, um auftretende Herausforderungen zu bewältigen, die notwendige Ausdauer für solch umfangreiche Projekte zu fördern und die eigenen Problemlösungsfähigkeiten durch die Unterstützung anderer bei deren Problemen zu verbessern.

 

Zum ersten Mal haben die Architekturfakultäten der Universität Liechtenstein und der Università della Svizzera italiana gemeinsam einen PhD-Frühlingsworkshop am 19. und 20. April in Vaduz abgehalten. Zehn junge PhD-Studierende nahmen an verschiedenen Diskussionsformen, Schreibarbeiten und Austauschaktivitäten teil, um ihre Doktorarbeiten weiterzuentwickeln. Der Schwerpunkt des Workshops lag darauf, die Themen der Teilnehmenden kennenzulernen und die Herausforderungen zu verstehen, denen alle beim Durchführen ihrer Doktorarbeiten gegenüberstehen. Während der tiefführenden Diskussionen kristallisierten sich Methoden und Methodologie, Literatur-Review und Textstrukturierung als Schlüsselthemen heraus, die Anfang Juli während des zweiten Teils der gemeinsamen Initiative in Airolo, Tessin, detaillierter bearbeitet werden. Der Workshop bietet den Doktorierenden Zeit, ihre Projekte zu artikulieren und die Herausforderungen in Zusammenarbeit mit Peers und unter Anleitung von jungen Postdoktorandinnen und -doktoranden anzugehen.

 

Organizing and Teaching-Team:

 

  • Johannes Herburger, Universität Liechtenstein
  • Mosè Cometta, USI
  • Giulia Scotto, USI
Eine Gruppe von Studierenden sitzt in einem modernen Seminarraum der Universität Liechtenstein, umgeben von Tafeln mit Notizen und Skizzen. Sie diskutieren angeregt, während ein Dozent vorne sitzt und zuhört.

Auszeichnung der Best Recruiters 2023/24 in Liechtenstein

Auszeichnung der Best Recruiters 2023/24 in Liechtenstein

Ein lächelnder Mann in einem blauen Anzug steht in einem modernen, hellen Flur.

Zum elften Mal in Folge hat die BEST-RECRUITERS-Studie die Recruiting-Prozesse der 450 grössten Unternehmen und Institutionen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein untersucht.

 

Am 23. April wurden in Zürich aktuellen Trends präsentiert und die BEST RECRUITERS des Landes gekürt. Mit herausragenden Ergebnissen in allen Kategorien und Platz 21 im Gesamtranking erzielt die Hilti AG den diesjährigen Sieg im Fürstentum Liechtenstein.

 

Unter den rund 150 Gästen im Papiersaal Zürich befanden sich neben Vertretern aus Human Resources und Top-Management der grössten Arbeitgeber der beiden Länder auch die wissenschaftlichen Beiräte Kuno Ledergerber, ehem. Leiter des Zentrums für Human Capital Management, ZHAW sowie Marco Furtner, Professor für Entrepreneurship und Leadership, Universität Liechtenstein.

 

 

Hilti AG bester Liechtensteiner Arbeitgeber

 

Die Hilti AG liegt auf Platz 21 im Gesamtranking und ist somit Platz 1 im Fürstentum Liechtenstein, gefolgt von der thyssenkrupp Presta AG und der Ivoclar Vivadent AG. Studienbeirat Marco Furtner, Professor für Entrepreneurship und Leadership an der Universität Liechtenstein, pflichtet bei: «Herzliche Gratulation zu der hervorragenden Platzierung der Hilti AG. Hervorzuheben sind hier die besondere Unterstützung des Talent Relationship Managements. Auch in Bezug auf die Entwicklung und Weiterbildung sticht die Hilti mit diversen Massnahmen und Programmen heraus (z.B. E-Learning, Mentoring, Leadership-Trainings).»

 

 

Über BEST RECRUITERS 

 

Seit 2013 untersucht BEST RECRUITERS jährlich die Recruiting-Qualität der grössten Unternehmen in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein nach Umsatz und Zahl der Mitarbeitenden. Initiiert wurde die Studie 2010 in Österreich, 2011 folgte die Erweiterung nach Deutschland und 2013 in die Schweiz und Liechtenstein.

 

Der Kriterienkatalog wird laufend überarbeitet und in Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Studienbeirat an aktuelle Entwicklungen im HR-Bereich angepasst. Der Beirat setzt sich zusammen aus Kuno Ledergerber, ehemaliger Leiter des Zentrums für Human Capital Management an der ZHAW, Prof. Dr. Marco Furtner, Professor für Entrepreneurship und Leadership an der Universität Liechtenstein, Prof. Dr. Wolfgang Elšik, stv. Vorstand des Instituts für Personalmanagement der Wirtschaftsuniversität Wien und Prof. Dr. Silvia Ettl-Huber, Studiengangsleiterin und Departmentleiterin Wirtschaft an der FH Burgenland.

Ein lächelnder Mann in einem blauen Anzug steht in einem modernen, hellen Flur.

Konferenzpaper erhält Dick Marsh Award bei der ISPIM Connects in Porto Alegre

Konferenzpaper erhält Dick Marsh Award bei der ISPIM Connects in Porto Alegre

Drei Personen stehen vor einer Wand mit dem Logo der Universität Liechtenstein. Eine Person hält eine Auszeichnung in den Händen.

Für ihren Konferenzbeitrag «An Attempt at Data-Driven Validation of Early-Stage Technology Trends» erhielten Marie Scheuffele, Niels Fetkenheuer und Prof. Dr. Leo Brecht von der Professur für Technologie und Innovation bei der ISPIM Connects Porto Alegre in Brasilien den Dick Marsh Award. Der Award zeichnet das Konferenzpaper dafür aus, dass es den Einfluss von Innovationsmanagement unter allen eingereichten Forschungsbeiträgen am besten darstellt.

 

Die bibliometrische Analyse von wissenschaftlichen Publikationen zur Früherkennung von Technologietrends stellt eine etablierte Methode in der Foresight- und Trendforschung dar. Nichtsdestotrotz wird sie häufig dafür kritisiert, die praktische Relevanz von aufkommenden Trends nicht einschätzen zu können, beziehungsweise die Betrachtung des möglichen Anwendungserfolgs zu vernachlässigen. Um diese Schwäche auszugleichen und um ihre quantitativen Ergebnisse qualitativ zu validieren, verlassen sich Trendforschende häufig auf Expertenbefragungen.

 

Der Konferenzbeitrag unserer Forschenden entwickelte und testete daher einen neuartigen Ansatz zur datenbasierten Validierung der Praxisrelevanz von emergenten Technologietrends und zur Identifikation früher Implementierungsbemühungen von technologieführenden Unternehmen. Hierfür wurde die bibliometrische Analyse wissenschaftlicher Publikationen mit der Analyse von Online-Stellenausschreibungen kombiniert, um technologische Innovationsfelder nicht nur datenbasiert bestimmen, sondern auch bewerten zu können.

 

Marie Scheuffele, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Professur für Technologie und Innovation, präsentierte die Forschungsergebnisse vor Ort in Brasilien und repräsentierte die Universität Liechtenstein bei Diskussionsrunden, Forschungsaustauschen und Networking-Events.

Drei Personen stehen vor einer Wand mit dem Logo der Universität Liechtenstein. Eine Person hält eine Auszeichnung in den Händen.

Biennale-Ausstellung «Ewaste – Burden and Treasure» in Liechtenstein

Biennale-Ausstellung «Ewaste – Burden and Treasure» in Liechtenstein

Ein Mann sitzt auf einem Hocker inmitten von Elektroschrott auf einer Müllhalde. Um ihn herum sind alte Geräte und Kabel zu sehen. Die Szene zeigt die Problematik von Elektroschrott und dessen Auswirkungen auf die Umwelt.

Die Ausstellung «Ewaste Last und Schatz» zeigte das unsichtbare Band zwischen Liechtenstein und Ghana, welches durch Handlungen hierzulande Lebensräume, soziale Räume und Gesellschaftsstrukturen verändert. Die von Alberto Alessi kuratierte Ausstellung der Liechtenstein School of Architecture wurde im vergangenen Jahr an der 18. Biennale in Venedig gezeigt und ist ab Dienstag, 16. April, bis zum 5. Mai im Küefer-Martis-Huus in Ruggell zu sehen.

 

«Es gibt kein ‹weg›. Wenn wir etwas wegwerfen, muss es irgendwo hingehen», brachte es die US-amerikanische Kritikerin Annie Leonard, die vor allem bekannt für ihre Internetdokumentation «The Story of Stuff» über den Lebenszyklus von Gütern und Dienstleistungen ist, auf den Punkt. Genau mit diesem «weg» – sowie auch mit dem Weg des Elektroschrotts – haben sich Mikel Martinez und Katrin Milanzi zusammen mit Gabriela Dimitrova beschäftigt und zeigten ihre Arbeitsergebnisse rund um die ehemalige Müllhalde Agbogbloshie in der Hauptstadt Accra in Ghana.

 

Liechtenstein und Ghana sind miteinander verbunden, auch wenn dies auf beiden Seiten unbewusst ist. Diese Zusammenhänge nachzuvollziehen ist schwierig, aber die Auswirkungen sind auf beiden Seiten sichtbar. In Ghana verursacht der Elektroschrott Krankheiten und Armut, bietet aber durch die Gewinnung von Wertstoffen vielen Menschen eine Lebensgrundlage. In Liechtenstein müssen diese Wertstoffe wieder neu beschafft werden.

 

Dieses Thema wird in der Ausstellung im Küefer-Martis-Haus in Ruggell auf zwei Ebenen dargestellt – einer physisch-haptischen und einer virtuellen. Beide Ebenen werden mittels Tablets miteinander verbunden und sind für die Betrachter interaktiv. Verschiedene Statistiken und Themen zu Liechtenstein und Ghana können nach Belieben abgerufen werden.

 

 

Ausstellungseröffnung

 

Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, 16. April, 18 Uhr, sprechen Manuel Frick, Minister für Gesellschaft und Kultur bei der Regierung des Fürstentums Liechtenstein, Christian Frommelt, Rektor der Universität Liechtenstein, Daniel Stockhammer, Dekan der LSA Liechtenstein School of Architecture und Alberto Alessi, Kurator der Ausstellung, LSA Liechtenstein School of Architecture.

Ein Mann sitzt auf einem Hocker inmitten von Elektroschrott auf einer Müllhalde. Um ihn herum sind alte Geräte und Kabel zu sehen. Die Szene zeigt die Problematik von Elektroschrott und dessen Auswirkungen auf die Umwelt.

Wie sich das Handwerk von Zimmerleuten durch neue Technologien verändert

Wie sich das Handwerk von Zimmerleuten durch neue Technologien verändert

Podiumsdiskussion auf der Messe «Holz Handwerk 2024» in Nürnberg. Fünf Personen sitzen auf einer Bühne vor einer Leinwand mit dem Titel "Machen Digitalisierung und Vernetzung für Handwerksbetriebe wirklich Sinn?". Die Diskussion thematisiert die Rolle der Digitalisierung im Handwerk.

Das Zimmereihandwerk befindet sich in einem beständigen Wandel. Digitalisierung und CNC-gesteuerte Abbundroboter bieten enormes Potenzial für Tempo und Genauigkeit bei der Erstellung komplexer Strukturen im Holzbau.

 

Diese Faktoren verändern herkömmliche Methoden und handwerkliche Tradition, da digitale Werkzeuge neue Arbeitsabläufe mit sich bringen und bis dato in der Ausbildung vermitteltes Wissen sowie bewährte Vorgehensweisen in der Berufsausübung bekommen einen anderen Stellenwert.
Antworten auf die Fragen vieler Handwerker:innen nach ihrer heutigen und künftigen Rolle lieferte Dipl.-Ing. Dr. sc. Wolfgang Schwarzmann, Liechtenstein School of Architecture, Architecture and Planning, an der Messe «Holz Handwerk 2024» in Nürnberg.

Podiumsdiskussion auf der Messe «Holz Handwerk 2024» in Nürnberg. Fünf Personen sitzen auf einer Bühne vor einer Leinwand mit dem Titel "Machen Digitalisierung und Vernetzung für Handwerksbetriebe wirklich Sinn?". Die Diskussion thematisiert die Rolle der Digitalisierung im Handwerk.

Prof. Dr. Konstantina Papathanasiou als "Top Performer in Cybersecurity" ausgezeichnet

Prof. Dr. Konstantina Papathanasiou als "Top Performer in Cybersecurity" ausgezeichnet

Titelbild des "Top Cyber News Magazine" 2024 Special Edition mit Porträts von 40 jungen Talenten aus der Cybersicherheitsbranche. Text "40 Under 40" in der Mitte, umgeben von den Porträts der ausgezeichneten Fachleute.

Das Top Cyber News Magazine vermittelt Informationen und Wissen zu Technologie, Innovation und Cybersicherheit direkt von den Experten. In seiner Special-Ausgabe 2024 hat es 40 herausragende Talente unter 40 Jahren aus 21 Ländern und 5 Kontinenten gewürdigt, darunter Prof. Dr. Konstantina Papathanasiou.

 

Inmitten des weltweiten Mangels an Cyber-Fachkräften im Bereich der Cybersicherheit sei es unerlässlich, Talente zu würdigen, die ihre Energie und Karriere in diesen Bereich investieren. Die Sonderausgabe wirft ein Schlaglicht auf bemerkenswerte Fachleute aus der Cybersicherheit und der digitalen Industrie, die alle zur inspirierenden Kraft hinter der globalen Cybersecurity-Awareness-Bewegung zählen.  

Titelbild des "Top Cyber News Magazine" 2024 Special Edition mit Porträts von 40 jungen Talenten aus der Cybersicherheitsbranche. Text "40 Under 40" in der Mitte, umgeben von den Porträts der ausgezeichneten Fachleute.

Forschung und Lehre weiterentwickeln – Einblicke an der Architekturuniversität in Antwerpen

Forschung und Lehre weiterentwickeln – Einblicke an der Architekturuniversität in Antwerpen

Im Rahmen der «Maak Week» durften dieses Jahr die beiden Forschenden der Liechtenstein School of Architecture Livia Herle, MSc Arch, und Dipl.-Ing. Dr. sc. Wolfgang Schwarzmann die Studierenden der Universität Antwerpen bei ihrem Lern- und Arbeitsprozess begleiten und unterstützen.

 

Dass die Uni Liechtenstein und die Universität in Antwerpen nicht direkt in unmittelbarer Nachbarschaft liegen, lässt sich sehr schnell erkennen. Umso beeindruckender ist jedoch die Tatsache, dass an beide Hochschulen das handwerkliche Arbeiten tief im Architekturstudium verankert ist.

 

Den rund 80 teilnehmenden Studierenden wurden im Vorfeld der «Maal Week» bereits verschiedene spezifische Orte auf dem Campus der Universität Antwerpen sowie in mehreren Museen der Stadt zugeteilt. In einer mehrwöchigen Konzeptphase erarbeiteten sie in 4er-Gruppen anhand einer räumlichen Analyse ein passendes Möbelstück, welches in einem nächsten Schritt auch als 1:1 Muster auf handwerkliche Umsetzbarkeit geprüft worden ist. In der «Maak Week», was sinngemäss als die «Mach-Woche» übersetzt werden kann, wurden dann die für die Museen eigens konzipierten Bänke hergestellt. Mario Rinke, Professor an der Universität Antwerpen und Allessandro Tellini von der ETH Zürich haben die Lehrveranstaltung konzipiert und durchgeführt sowie die Studierenden über die Dauer von einem Semester begleitet.

 

 

Jede Bank, ein Unikat; jeder Prozess eine Herausforderung

 

Diese zum Teil sehr unterschiedlichen Möbel hatten neben räumlichen Kriterien noch weitere Vorgaben zu erfüllen. So wurden alle Bänke ohne Stahlteile, ohne Schrauben oder Nägel und lediglich aus massivem Holz hergestellt. Die dafür notwendigen Werkzeuge wurden ebenfalls auf einfachste Werkzeuge wie ein Stemmeisen, eine Handsäge oder (zumindest) einen Akkubohrer reduziert. Für die Studierenden brachten diese Vorgaben weitere Herausforderungen in Bezug auf die Holzverbindungen und die dabei notwendigen Bearbeitungsschritte.

 

 

Händische Arbeit als didaktisches Konzept

Die Universität Liechtenstein kann ebenfalls auf ein entsprechend handwerklich ausgerichtetes Architekturstudium verweisen. Mit dem im Curriculum verankerten Schwerpunkt «Craft» wird den Studierenden materialspezifisches Fachwissen zu Grundbaustoffen wie Stein, Holz oder Stahl vermittelt. Begleitend dazu wird in den Lehrveranstaltungen immer wieder in tatsächlicher Grösse, mit den realen Baustoffen und im Massstab 1:1 gearbeitet. Was im Unterricht eine aufwendige und materialintensive Arbeitsweise bedeutet, bringt aber gerade im Architekturstudium grosse Mehrwerte. So wird den Studierenden neben der Fähigkeit eines gestalterischen Ausdruckes, ein Bewusstsein und eine Sensibilisierung für Baustoffe und die damit verbundenen Bearbeitungsprozesse vermittelt.

 

 

Ausbildung als Weichenstellung für die Profession

 

Was bedeutet es, eine Konstruktion «bündig» herstellen zu wollen? Wie kann eine Holzverbindung ästhetisch, funktional und lastabtragend gestaltet werden? Welche Kompetenzen und Professionen sind an der Umsetzung von einem Projekt notwendig?

 

Während diese Fragen im späteren Büroalltag nur noch begrenzt Raum gegeben werden kann, so beeinflussen sie doch zentral die Umsetzbarkeit und die damit verbundenen Aufwände von einem Bauprozess. Im Rahmen von Lehrformaten wie der «Maak Week» oder auch dem «Craft»-Studio an der Uni Liechtenstein werden Studierende sowohl mit dem Entwurfs- als auch dem Herstellungsprozess konfrontiert. Die Konsequenzen der eigenen Gestaltung beeinflussen letztlich den Erfolg oder Nicht-Erfolg eines Entwurfes. Ob die Bank am Ende also hält, ob sie bequem ist und ob sie den Besuchenden auch tatsächlich gefällt, wird somit zur zentralen Frage im Arbeitsprozess.

 

 

Lebenslanges Lernen auch in der Lehre

 

Livia und Wolfgang durften über diese Mobilität zahlreiche Einblicke in das didaktische Konzept, in den Lehr- und Lernprozess aber auch die Perspektiven der Studierenden und Lehrenden erhalten. Die, im Rahmen der 'Maak-Week' gesammelten Einblicke werden somit als direkte Bereicherung für die Lehre an der Universität in Liechtenstein aufgenommen und eingepflegt. Ein grosser Dank geht an die Universität Antwerpen, an Prof. Mario Rinke und Allessandro Tellini für die Einblicke sowie an die Universität Liechtenstein für das Ermöglichen dieser gemeinsamen Arbeit.

Podiumsdiskussion: Wohnungsmarkt Liechtenstein – im Spannungsfeld von Markt und Staat

Podiumsdiskussion: Wohnungsmarkt Liechtenstein – im Spannungsfeld von Markt und Staat

Baustelle eines modernen Gebäudes mit sichtbaren Stahlträgern und Holzverkleidung, umgeben von Gerüsten, unter bewölktem Himmel.

Der Liechtensteiner Wohnungsmarkt ist von einer starken Dynamik geprägt. Seit 1980 wuchs die Bevölkerung um mehr auf 50 Prozent auf rund 40’000 Personen an. Im selben Zeitraum hat sich der Wohnungsbestand aber mehr als verdoppelt.

 

Die Liechtenstein School of Architecture der Universität Liechtenstein und die Stiftung Zukunft.li veranstalten am 25.April, um 18 Uhr, gemeinsam eine Podiumsdiskussion zum Wohnungsmarkt in Liechtenstein im Standort Ebaholz der Universität in Vaduz. Kleiner werdende Haushalte haben den Wohnflächenkonsum trotz zusehends dichterer Bauweise nach oben schnellen lassen. Wie kann der Liechtensteiner Wohnungsmarkt nun sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltig gestaltet werden? Wie gestaltet sich die Situation in den Nachbarländern?
Fachleute aus dem Wohnungswesen, der Architektur, der Kommunal- und Landespolitik sowie der Verwaltung kommen zusammen, um die Dynamiken des Wohnungsmarkts in Liechtenstein und den Nachbarländern zu erörtern.

 


Impulsreferat

 

Eröffnet wird die Veranstaltung mit einem kurzen Impulsreferat von Thomas Lorenz, Geschäftsführer der Stiftung Zukunft.li, der die wichtigsten Kennzahlen zum Wohnungsbau und -markt in Liechtenstein vorstellt. Danach beleuchten Gabriela Debrunner von der ETH Zürich und Johannes Herburger von der Universität Liechtenstein die aktuelle Situation, die Akteure und die Instrumente der Wohnungspolitik in Vorarlberg und der Ostschweiz.

 


Podiumsgespräch

Im anschliessenden Podiumsgespräch diskutieren Johannes Herburger und Gabriela Debrunner mit Harald Beck, Leiter Immobilien bei der Confida AG und Initiator der Wohnbaugenossenschaft Liechtenstein, und Luis Hilti, Architekt und Postdoktorand an der Urban Design & Spatial Development Unit der Universität Liechtenstein, die Entwicklungen und unterschiedlichen Herangehensweisen im Dreiländereck. Dabei geht es in erster Linie um die Kernfrage nach der Rolle des Staates in der Wohnbau- und Wohnungspolitik sowie um mögliche Massnahmen für eine nachhaltige Entwicklung des Wohnungsmarkts.

Baustelle eines modernen Gebäudes mit sichtbaren Stahlträgern und Holzverkleidung, umgeben von Gerüsten, unter bewölktem Himmel.

Besuch einer Delegation aus Estland

Besuch einer Delegation aus Estland

Eine Gruppe von neun Personen steht in einer modernen Halle mit Holzdach und einem Kronleuchter. Sie lächeln in die Kamera. Im Hintergrund sind hohe Fenster und eine Steinwand zu sehen.

In der vergangenen Woche besuchten Mitarbeitende des estnischen Aussenministeriums, des estnischen Konsulats für die Schweiz sowie der estnischen Handelskammer in der Schweiz die Universität Liechtenstein.

 

Im Anschluss an einen Besuch bei der Hilti AG trafen sich die Teilnehmenden der estnischen Delegation zu einem Gespräch mit dem Rektor Dr. Christian Frommelt an der Universität Liechtenstein.

 

Themen waren unter anderem die Parallelen zwischen den Kleinstaaten Liechtenstein und Estland sowie der Austausch über Digitalisierung und Cyber-Sicherheit. Begleitet wurden die Gäste von Hans Märtson, Head of CX Impact & Business Process Excellence at Hilti Group.

Eine Gruppe von neun Personen steht in einer modernen Halle mit Holzdach und einem Kronleuchter. Sie lächeln in die Kamera. Im Hintergrund sind hohe Fenster und eine Steinwand zu sehen.

Langjährige Mitarbeiterin der Internationalen Medienakademie verabschiedet

Langjährige Mitarbeiterin der Internationalen Medienakademie verabschiedet

Eine lächelnde Frau mit blonden Haaren und Brille hält einen Becher in der Hand. Sie trägt ein blau-weiß gemustertes Kleid. Vor ihr steht ein Blumenstrauß in Folie verpackt.

Wie jeden Sommer während der letzten Jahre belebt die Internationale Medienakademie im August den Campus der Universität Liechtenstein. Dieses Jahr hiess es dabei für ein langjähriges Mitglied Abschied zu nehmen.

 

Elisabeth Neumann begleitete die Internationale Medienakademie für Journalismus und PR an der Universität elf Jahre lang und gab den jungen Medientalenten viele Erfahrungen und konstruktive Feedbacks mit.  Die deutsche Journalistin absolvierte ihren allerletzten Arbeitstag in Vaduz und feierte gemeinsam mit den Studierenden, der Lehrgangsleiterin Claudia Schanza und der Studiengangssekretärin Kirsten Steinhofer am 6. August den Abschied von ihrem aktiven Berufsleben.

 

Der vierwöchige Lehrgang ist ein praktischer Einstieg in die Welt der Medien und der PR und vermittelt das ABC des Journalismus. Die Studierenden lernen spannende Themen zu finden, kritisch zu hinterfragen, Interviews zu führen und Pressemitteilungen zu verfassen. Sie bekommen einen Einblick in traditionelle und moderne Medienbereiche und schreiben eigene Artikel. www.uni.li/journalismus

Eine lächelnde Frau mit blonden Haaren und Brille hält einen Becher in der Hand. Sie trägt ein blau-weiß gemustertes Kleid. Vor ihr steht ein Blumenstrauß in Folie verpackt.
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