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Home-Coming nach 11 Jahren: Zweites Alumni-Jahrgangstreffen

Home-Coming nach 11 Jahren: Zweites Alumni-Jahrgangstreffen

Am Samstag, 4. Mai 2024, traf sich der Abschlussjahrgang 2013 des Masters in Banking and Financial Management nach über einem Jahrzehnt am Campus der Universität Liechtenstein. Zu einem Wiedersehen mit BBQ und Sonnenschein – und zu einem Update über ihre Alma Mater.

 

Wenn Alumni der Universität Liechtenstein an den Campus zurückkehren, freuen sich auch die Mitarbeitenden auf den Austausch mit den ehemaligen Studierenden. Und so liess es sich das Finance-Team nicht nehmen, an diesem Samstag beim Jahrgangstreffen mit 13 von 19 Alumni und Alumnae dabei zu sein.

 

 

Update über die Uni Liechtenstein

 

Prof. Dr. Marco Menichetti, Dekan der Liechtenstein Business School, stellte den Gästen die neue Liechtenstein Business School vor; der Studiengangsleiter Assoz. Prof. Dr. Martin Angerer gab Einblicke in das neue Curriculum des Master in Finance; und Ass.-Prof. Dr. Sebastian Stöckl, der Akademische Leiter der Liechtenstein Undergraduate & Graduate School, rundete das Programm mit einem Impulsvortrag zu den aktuellsten Forschungsprojekten ab.

 

 

Austausch bei BBQ und Sonnenschein
 

Besonders spannend war selbstverständlich auch die Gelegenheit, sich persönlich mit den ehemaligen Kommilitoninnen und Kommilitonen bei Kaffee und Gipfeli über den beruflichen und persönlichen Werdegang während der vergangenen Jahre auszutauschen und auf einer kurzen Tour über den Uni-Campus in Erinnerungen an die eigene Studienzeit zu schwelgen. Bei strahlendem Sonnenschein mit Blick auf das Bergpanorama gab es dann noch genügend Zeit für persönliche Gespräche bei einem BBQ auf der Terrasse des Hörsaal 6.

 

 

Offen für alle Alumni
 

Selbstverständlich sind alle Absolventinnen und Absolventen der Universität Liechtenstein herzlich eingeladen, dieses neue Angebot für Alumni zu nutzen und ihr eigenes Jahrgangstreffen am Campus zu erleben. Die neue Verantwortliche für den Bereich Alumni Relations hilft gern bei der Suche nach ehemaligen Mitstudierenden und heisst die Alumni am Campus willkommen: Anfragen in der Alumni-LinkedIn-Gruppe oder unter alumni@uni.li.

Studienreise des Masterstudiengangs in Finance nach New York City und Washington, DC

Studienreise des Masterstudiengangs in Finance nach New York City und Washington, DC

Alljährlich stellt die Studienreise des Master of Science in Finance einen der Höhepunkte des Studiums dar. Bei der diesjährigen Durchführung begaben sich die Studierenden dabei an die Ostküste der USA.

 

Durch Besuche bei Vermögensverwaltern, Banken, im Kapitol der Vereinigten Staaten, dem Internationalen Währungsfonds, der Botschaft des Fürstentums Liechtenstein und anderen, befasste sich die Reisegruppe mit den Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Finanzwirtschaft, die Politik und deren Zusammenspiel.

 

 

New York City: Globales Finanzzentrum und Keimzelle der modernen Finanzwirtschaft

 

Intensive Einblicke in die Praxis der bedeutendsten Player der Finanzwirtschaft, wurden den Studierenden bereits am ersten und zweiten Reisetag in New York City gewährt. So führten die Besuche, in Begleitung durch Assoz. Prof. Dr. Martin Angerer und Alexander Walch, MSc, zur Investmentgesellschaft BlackRock Inc., LGT Capital Partners sowie der Deutschen Bank. Bei der letztgenannten Institution wurde ein besonderer Schwerpunkt auf die Rolle der Wissenschaft und ökonomischer Analysen im Arbeitsalltag einer internationalen Grossbank gelegt. Während den Studierenden bei BlackRock wertvolle Einblicke in die Arbeit des global bedeutendsten Vermögensverwalters gewährt wurden. Bei LGT Capital Partners erfuhren die Studierenden, welche Rolle ein originär Liechtensteinischer Finanzdienstleister in den USA einnehmen kann. Mehrere  Experten stellten ihre verschiedenen Arbeitsbereiche im Alternative Investment vor, etwa Primary, Secondary und Direct Investment-Lösungen im Bereich Private Equity, sowie Venture Capital, hausinterne Fondslösungen von LGT Capital Partners und Co-Investments. Aber auch Impact und Sustainable Investments wurden thematisiert, sind dies doch in der gegenwärtigen Zeit immer wichtiger werdende Anlagefelder. Begrüsst wurde die Reisegruppe unter anderem durch Executive Director Alex Jilla, einem Investment Manager für Co-Investments. Daneben berichteten weitere Executive und Associate Directors von ihren Arbeitsfeldern. Gespräche wurden aber auch mit erst kürzlich eingetretenen Mitarbeiterinnen geführt, die von ihrem Karrierepfad von der Universität hin zu einer prestigeträchtigen Investmentgesellschaft berichteten.

 

Bei den hochkarätigen Unternehmensbesuchen konnten die Studierenden des Finance-Masterstudiengangs einen umfassenden Einblick in mögliche Arbeitsfelder nach ihrem Studienabschluss gewinnen. Besonders schätzten sie, dass die Reisegruppe stets zuvorkommend empfangen wurde und ausführlich Fragen stellen konnte. Daneben führten Exkursionen an die Wallstreet und weitere bedeutende Orte in Manhattan, die den Aufstieg New Yorks zu einem globalen Finanzzentrum prägten. Bei einem abendlichen Besuch des One Vanderbilt Summit wurden die Eindrücke schliesslich zusammengefasst, bietet dieser Aussichtsturm doch einen Rundumblick auf den Sitz aller wichtigen Finanzdienstleister New Yorks.

 

 

Washington, DC: Politisches Herz der USA und Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis

 

Für den zweiten Teil der Studienreise wurde ein Ortswechsel in die Hauptstadt der Vereinigten Staaten vollzogen. Donnerstags erfuhren die Studierenden einiges über die Geschichte und Bedeutung des Kapitols auf einer Führung durch eine Mitarbeiterin eines Abgeordneten des Repräsentantenhauses. Darüber hinaus machten sie sich mit dem politischen System der USA und seinen Unterschieden zu den Demokratien Europas vertraut. Auch Gemeinsamkeiten mit Liechtenstein, wie etwa die starke Rolle des Volkes in der unmittelbaren politischen Mitwirkung wurden gewürdigt.

 

Gegen Mittag führte der nächste Besuch an eine der renommiertesten Universitäten, die George Washington University. Empfangen wurden die Studierenden hier durch Assoc. Prof. Samuel Ledermann. Der wissenschaftliche Austausch befasste sich überwiegend mit Sustainable Investment Lösungen sowie der Bedeutung Internationaler Angelegenheiten im Kontext der Wirtschaftsförderung in Entwicklungsländern. Den Masterstudierenden wurde darüber hinaus aufgezeigt welche Karrierepfade in Forschung und Lehre eingeschlagen werden können und wie mögliche Gastaufenthalte als PhD-Candidate ausgestaltet werden könnten. Der ereignisreiche Tag fand schliesslich seinen Abschluss bei einem Zusammenkommen mit Dr. Georg Sparber, dem Botschafter Liechtensteins in den Vereinigten Staaten. Der Botschafter ordnete zunächst die gegenwärtigen weltpolitischen Geschehnisse ein, legte dar welche Interessen Liechtenstein verfolgt und zeigte auf, dass die Einbindung Liechtensteins in diverse internationale Gremien einen hohen Wert für die Sicherung der Souveränität sowie die Förderung der Wirtschaft mit sich bringt. Die wirtschaftliche Bedeutung der USA als zweitwichtigste Exportdestination Liechtensteins thematisierte Sparber insbesondere mit Blick auf die anstehenden Präsidentschaftswahlen ein, ehe der Abend bei einem Apéro ausgeklungen wurde. Die Studierenden hatten die Gelegenheit allerlei Fragen zum Weltgeschehen und der Arbeit einer Botschaft zu stellen.

 

Der letzte Tag der Studienreise schliesslich sollte das Bild Washingtons als politischem Zentrum abrunden. Hierfür wurde in einem Sitzungszimmer des Kapitols in einer angeregten Diskussion mit Andy Bopp, einem Lobbyisten, dessen tagtägliche Arbeit, die Begegnungen mit Senatoren und Repräsentanten des Kongresses sowie deren Mitarbeitenden umfasst, die Bedeutung und Rolle von Lobbyismus erörtert. Dabei wurde auf ethische Grenzen und Risiken ebenso eingegangen wie auf die Notwendigkeit der Mitwirkung aller Interessensgruppen am Gesetzgebungsprozess und welche Rolle dabei die verschiedenen Arten von Lobbyisten spielen können. Wie an allen anderen Terminen auch, bot sich eine umfassende Gelegenheit Rückfragen zu stellen, Irrtümer auszuräumen und allerlei Neues zu erfahren. Der Freitag fand schliesslich seinen Abschluss durch einen Besuch beim Internationalen Währungsfonds, wo die Gruppe durch einen sehr hochrangigen Vertreter, Herrn Marcel Peter, Mitglied des Exekutivdirektoriums, und seine Mitarbeiter empfangen wurde. Er vertritt dort die schweizerisch-polnische Stimmrechtsgruppe der Institutionen von Bretton Woods (IWF und Weltbank), der daneben Serbien sowie diverse zentralasiatische Staaten und möglicherweise künftig auch Liechtenstein angehören. Der Antrag Liechtensteins um Aufnahme in den Internationalen Währungsfonds, sowie die allgemeine Rolle und das Mandat dieser Institution wurden ausführlich diskutiert, bevor die Studienreise im eindrucksvollen Sitzungssaal des IWF-Direktoriums ihren Abschluss fand.

Mid-Term-Präsentationen im Startup Lab

Mid-Term-Präsentationen im Startup Lab

Gruppe von Studierenden und Jury-Mitgliedern des Startup Labs vor dem Gebäude der Universität Liechtenstein, aufgenommen bei den Mid-Term-Präsentationen des Masterstudiengangs Entrepreneurship und Management.

Am Freitag, 26. April, fanden an der Universität Liechtenstein die Mid-Term-Präsentationen des Startup Labs aus dem Masterstudiengang Entrepreneurship und Management statt.

 

Eine Jury, bestehend aus Experten aus Akademie und Praxis, bewertete die Präsentationen. 13 Teams mit insgesamt 35 Studierenden präsentierten und verteidigten ihre inspirierenden und innovativen Startup-Ideen. Im Fokus standen dabei Markt und Wettbewerb. Die Qualität und thematische Vielfalt der Präsentationen waren bemerkenswert. Die Bandbreite reichte von nachhaltigen Innovationen im Automobilsektor über Lebensmittelinnovationen bis hin zu Digitalisierungsprojekten.

 

Für die Abschlusspräsentationen im Juni werden die Teams eine vollständige Investorenpräsentation vorlegen.

Gruppe von Studierenden und Jury-Mitgliedern des Startup Labs vor dem Gebäude der Universität Liechtenstein, aufgenommen bei den Mid-Term-Präsentationen des Masterstudiengangs Entrepreneurship und Management.

Neue Auflage des Lehrbuchs: Self-Leadership und Führung

Neue Auflage des Lehrbuchs: Self-Leadership und Führung

Ein Mann in einem blauen Anzug hält das Buch „Self-Leadership und Führung“ in einem modernen, hellen Flur.

Das Lehrbuch «Self-Leadership und Führung» von Marco Furtner und Urs Baldegger hat sich seit seinem mittlerweile zehnjährigen Bestehen zu einem Standardlehrbuch für Leadership im deutschsprachigen Raum etabliert.

 

Für die 3. Auflage wurde das Lehrbuch vollständig überarbeitet und aktualisiert. Sein innovativer Charakter zeichnet sich besonders dadurch aus, dass es mit Self-Leadership sowohl die «innere» Führung als auch mit Leadership die «äussere» Führung berücksichtigt und diese miteinander in Beziehung setzt. Das Buch verfolgt hierbei die zentrale Annahme, dass Führungspersonen sich zunächst selbst führen müssen, bevor sie andere Menschen effektiv führen können.

 

Auf Basis aktueller Erkenntnisse aus der Führungsforschung wird der Entwicklungsprozess zu einer erfolgreichen Spitzenführungsperson im 21. Jahrhundert beschrieben. Eine solche Führungsperson «transformiert» ihre Mitarbeitenden, indem sie deren Self-Leadership-Fähigkeiten entwickelt und ihnen eine hohe Autonomie und Selbstbestimmung gewährt.

 

Neu ist, dass die innere und die äussere Führung mit der dynamischen Führung (einer Form der agilen und flexiblen Führung) verknüpft und diese den Anforderungen einer modernen Führungsperson im digitalen Zeitalter gerecht wird. Eine sich selbst führende und zugleich dynamische Führungsperson verfügt über den entscheidenden Vorteil, dass sie sich agil in verschiedenen Kontexten bewegen und an veränderte Umweltbedingungen anpassen kann.

Ein Mann in einem blauen Anzug hält das Buch „Self-Leadership und Führung“ in einem modernen, hellen Flur.

Netzwerktreffen der Universitäts-Rektoren kleiner Staaten und Territorien

Netzwerktreffen der Universitäts-Rektoren kleiner Staaten und Territorien

Eine Gruppe von Personen steht vor einem Gebäude mit der Aufschrift "University of Gibraltar". Sie posieren für ein Gruppenfoto bei sonnigem Wetter.

Die Rektoren des «Networks of Universities of Small Countries and Territories» (NUSCT) tagten zum sechsten Mal seit der Gründung des Netzwerks.

 

Das Netzwerk zählt insgesamt bereits 12 Mitglieder, neu ist auch die Åland University dabei. An der von der University of Gibraltar organisierten Konferenz waren Rektoren und Mitarbeitende aus Andorra, Gibraltar, San Marino, Island, Liechtenstein, Färöer-Inseln sowie Malta vertreten. Ziel des Netzwerks ist unter anderem, durch den Austausch Synergien zu schaffen und gemeinsame Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen zu bilden.

 

Nach der Begrüssung und Vorstellung durch Vize-Rektorin Catherine Bachleda wurde intensiv über gemeinsame Richtlinien für den Gebrauch von K.I. in der Lehre diskutiert, des Weiteren ist ein internationales Seminar auf den Färöer-Inseln in Planung zum Thema «Making History in Small Countries and Territories: Universities, Historians and Societies». Ausserdem wurde der Nutzen von Europäischen Allianzen für NUCST-Mitglieder erörtert sowie über Joint und Double Degrees diskutiert.

 

Nicht alle Mitgliedsländer sind Teil der EU, daher profitieren nicht alle vom Erasmus+ Programm und dessen Möglichkeiten. Umso mehr Gewicht gewinnt dadurch das Netzwerk, da die meisten Universitäten der Kleinstaaten und kleinen Territorien mit ähnlichen Themen konfrontiert sind.

 

Es war ein hervorragend organisierter Besuch, bei dem trotz seiner Kürze genügend Zeit für den Austausch der Netzwerkmitglieder, aber auch für ein Kennenlernen von «The Rock» blieb.

 

Im Netzwerk NUSCT sind folgende Universitäten zusammengeschlossen:


• Háskólinn á Akureyri (University of Akureyri/Island)
• Högskolan på Åland (Åland University of Applied Sciences)
• Universitat d’Andorra (University of Andorra)
• Fróðskaparsetur Føroya (University of the Faroe Islands)
• University of Gibraltar
• Ilisimatusarfik (University of Greenland)
• Universität Liechtenstein (University of Liechtenstein)
• L-Università ta’ Malta (University of Malta)
• Univerzitet Mediteran (Mediterranean University)
• Univerzitet Crne Gore (University of Montenegro)
• Πανεπιστήμιο Λευκωσίασ (University of Nicosia)
• Università degli Studi della Repubblica di San Marino (University of the Republic of San Marino)

Eine Gruppe von Personen steht vor einem Gebäude mit der Aufschrift "University of Gibraltar". Sie posieren für ein Gruppenfoto bei sonnigem Wetter.

Wohnungsmarkt Liechtenstein – im Spannungsfeld von Markt und Staat

Wohnungsmarkt Liechtenstein – im Spannungsfeld von Markt und Staat

Der Liechtensteiner Wohnungsmarkt ist von einer starken Dynamik geprägt. Seit 1980 wuchs die Bevölkerung um mehr als 50 % auf rund 40'000 Personen. Im selben Zeitraum hat sich der Wohnungsbestand aber mehr als verdoppelt.

 

Kleiner werdende Haushalte haben den Wohnflächenkonsum trotz zusehends dichterer Bauweise nach oben schnellen lassen. Wie kann der Liechtensteiner Wohnungsmarkt nun sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltig gestaltet werden? Wie gestaltet sich die Situation in den Nachbarländern?

 

Diese Fragen bieten viel Diskussionsbedarf! Das dachten sich auch die rund 50 Teilnehmenden, die der Einladung der Liechtenstein School of Architecture der Universität Liechtenstein und der Stiftung Zukunft.li zu einer gemeinsamen Podiumsdiskussion gefolgt waren. Thomas Lorenz, Geschäftsführer der Stiftung Zukunft.li, eröffnete den Abend mit einem Impulsreferat zu den wichtigsten Kennzahlen des Liechtensteiner Wohnungsmarkts. Dabei wurde ersichtlich, dass sich Liechtenstein mittlerweile zu einem Land der Mietenden und Stockwerkseigentümerinnen und -eigentümer gewandelt hat – und dass die Bevölkerung Liechtensteins auf grossem Fuss leben. So liegt die durchschnittliche Wohnfläche pro Person in Liechtenstein bei 55 m² – rund acht Quadratmeter mehr als in den Nachbarländern.

 

Wie kann die öffentliche Hand nun eingreifen, um einen nachhaltigen Wohnungsmarkt zu garantieren? Gabriela Debrunner, ETH Zürich, und Johannes Herburger, Universität Liechtenstein, beleuchteten dafür die aktuelle Situation, die Akteure und die Instrumente der Wohnungspolitik in Vorarlberg und der Ostschweiz. Während die Schweiz seit rund 10 Jahren eine stringente Politik der Innenentwicklung verfolgt, um die Landschaft zu schonen, ist Österreich vor allem für seine gemeinnützige Wohnungspolitik bekannt.

 

Mögliche Umsetzungsmassnahmen in Liechtenstein diskutierten Johannes Herburger und Gabriela Debrunner mit Harald Beck, Leiter Immobilien Confida AG und Initiator der Wohnbaugenossenschaft Liechtenstein, sowie Luis Hilti, Architekt und Postdoktorand, Urban Design & Spatial Development Unit der Universität Liechtenstein, im von Doris Quaderer, Stiftung Zukunft.li, moderierten Podiumsgespräch. Spannend für das Fürstentum ist sicher, dass man von den negativen Erfahrungen der beiden Nachbarländer viel lernen kann – einerseits wie konsequente Innenentwicklung auch sozial verträglich umgesetzt werden kann, andererseits, dass gemeinnütziger Wohnbau auch gut auf andere staatliche Instrumente wie die Miet- oder die Raumplanungspolitik abgestimmt werden muss. Wie Luis Hilti in seinem Schlussplädoyer ausführte, kann bereits die Modernisierung des Baugesetzes viele Vorteile für ökologische Nachhaltigkeit und Leistbarkeit bringen.

 

Abschliessend erläuterte Regierungsrätin Graziella Marok-Wachter die aktuellen wohnbau- und planungspolitischen Massnahmen der Regierung. Klar ist: ohne positive Haltung der Liechtensteiner Wählerinnen und Wähler sind grosse Veränderungen kaum machbar.

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Studienreise des Executive Master of Laws (LL.M.) im Wirtschaftsstrafrecht

Studienreise des Executive Master of Laws (LL.M.) im Wirtschaftsstrafrecht

Zwischen dem 15. und 18. April 2024 wurde die erste Studienreise für Studierende des Executive Master of Laws (LL.M.) im Wirtschaftsstrafrecht durchgeführt, geleitet von Prof. Dr. Konstantina Papathanasiou, LL.M., Inhaberin der Professur für Wirtschaftsstrafrecht, Compliance und Digitalisierung.

 

Der Auftakt der Exkursion führte die Gruppe zum Europarat in Strassburg, wo sie von Domenik Wanger, dem Ständigen Vertreter des Fürstentums Liechtenstein, empfangen wurde. Dieser Austausch bot den Studierenden die Möglichkeit, aus erster Hand Einblicke in die Funktionsweise und die politischen Prozesse dieser bedeutenden europäischen Institution zu erhalten.
Darüber hinaus standen auf der Agenda Vorträge von Andrew Le Brun (stellvertretendem Exekutivsekretär) und Ana Boskovic (Programmmanagerin), die den Studierenden detaillierte Informationen zur Arbeit von MONEYVAL vermittelten. Dieser Expertenausschuss des Europarates befasst sich mit der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung und unterstützt die Implementierung effektiver rechtlicher und institutioneller Rahmenbedingungen in diesem Bereich.

 

Am zweiten Tag reiste die Gruppe mit dem Zug nach Paris, um dort mehrere Stunden mit Maurice Hartmann, einem Rechtsanwalt bei Schindhelm Paris, zu verbringen. Hartmann führte die Studierenden in die Themen der französischen Wirtschaftsdelikte, des Strafprozessrechts und des Gesellschaftsrechts ein, ergänzt durch Einblicke aus seiner praktischen Erfahrung. Diese Sitzung bot auch reichlich Gelegenheit für vergleichende Diskussionen über unterschiedliche Rechtssysteme.

 

Am darauffolgenden Tag durften die Studierenden die European Securities and Markets Authority (ESMA) in Paris besuchen. Sandra Andersson (Cooperation Officer) erläuterte zunächst die allgemeine Rolle der Behörde. Anschliessend referierten Gregory Frigo (Senior Policy Officer) und Eoghan O’Neill (Policy Officer) ausführlich zum Bereich des Prospektrechts.

 

Den kulturellen Abschluss des Tages bildete ein Besuch im Musée Carnavalet, das die Geschichte der Stadt Paris präsentiert. Dort stand Jean-Jacques Le Barbiers bedeutendes Gemälde «Déclaration des droits de l’homme et du citoyen» im Mittelpunkt der Betrachtung.

 

Am letzten Tag ihrer Reise nahm die Gruppe den Eurostar nach London. In den Räumlichkeiten der University of London hörten die Studierenden einen fesselnden Vortrag des Financial Crimes Experten Simon Lord. Lord teilte seine Erkenntnisse und Erfahrungen zum Thema «Criminal Decision Making» und zu speziellen AML-Aspekten.



Die Studierenden präsentierten zum Abschluss in zwei Gruppen ihre Themen, die sich auf die Reise bezogen:


◾ Die Empfehlungen der Financial Action Task Force (FATF)
◾ Der MONEYVAL-Bericht für Liechtenstein

 

Die Reise gab den Studierenden nicht nur die Chance, ihr Fachwissen zu vertiefen, sondern förderte auch das Kennenlernen untereinander und das Zusammenwachsen als Team. Wir blicken bereits mit Vorfreude auf die nächste Reise im September.

Pionierarbeit in nachhaltiger Entwicklung: Die transformative Reise der Universität Liechtenstein nach Südafrika

Pionierarbeit in nachhaltiger Entwicklung: Die transformative Reise der Universität Liechtenstein nach Südafrika

Eine Gruppe von Menschen steht lächelnd vor einem bunten Wandgemälde. Sie sind Teil einer Delegation der Universität Liechtenstein und Partnerorganisationen, die an einer Expedition nach Südafrika teilnehmen, um nachhaltige Finanzlösungen zu entwickeln.

Letzte Woche schloss sich ein Team der Youth Green Finance Initiative, gemeinsam mit Assoz. Prof. Martin Angerer und Jennifer Schein von der Universität Liechtenstein, Mitgliedern des Bankenverbands Liechtenstein und von UNICEF Schweiz und Liechtenstein, zu einer wegweisende Expedition nach Südafrika zusammen.

 

Dieser Besuch ist Teil der gemeinsamen Anstrengung, soziale und ökologische Herausforderungen durch innovative gemischte Finanzlösungen, sogenannte Blended-Finance-Solutions,, anzugehen. Ziel der Reise, die Städte wie Johannesburg, Pretoria, Pietermaritzburg und Kapstadt umfasste, war es, das Verständnis für lokale Gegebenheiten zu vertiefen und ein Netzwerk zu entwickeln, das wirkungsvolle Nachhaltigkeitsprojekte unterstützt.

 

Die Mission der Delegation war klar: Erfahrungen aus erster Hand über die realen Gegebenheiten vor Ort zu sammeln und dieses Wissen in die Entwicklung eines wegweisenden Blended-Finance-Modells einzubringen, das auf ökologische und soziale Wirkung zugeschnitten ist. Die Woche war gefüllt mit aufschlussreichen Begegnungen, darunter Treffen mit wichtigen Partnern wie UNICEF Südafrika und Interaktionen mit einflussreichen, auf der Gemeinschaft basierenden Organisationen wie R-labs.

 

 

Wichtige Höhepunkte und Einsichten

 

Die Reise begann in Pretoria mit einer Einführung durch UNICEF, die die vielfältigen sozialen und ökologischen Herausforderungen Südafrikas skizzierte. In Johannesburg drehten sich die Diskussionen um die Notwendigkeit innovativer Lösungen, die die einzigartigen politischen und sozialen Kontexte der besuchten Regionen berücksichtigen.

 

Pietermaritzburg bot einen näheren Blick auf wasserbezogene Initiativen mit Besuchen bei DUCT und GroundTruth, Organisationen die eine Vorreiterolle bei der Bewältigung lokaler ökologischer Probleme spielen. Das Engagement in Kapstadt mit R-labs stach besonders hervor und zeigte den lebendigen Geist der Gemeinschaftsunterstützung und Innovation.

 

Während der gesamten Reise waren die Vertreter der Universität Liechtenstein massgeblich daran beteiligt, Dialoge zu fördern und Brücken zwischen europäischen Finanzmodellen und afrikanischen ökologischen Initiativen zu schlagen. Ihre Bemühungen waren entscheidend für die Gestaltung des Projektansatzes zur Entwicklung skalierbarer und nachhaltiger Finanzlösungen.

 

 

Ausblick

 

Aufbauend auf den reichhaltigen Einsichten und Partnerschaften, die während dieser Reise geschmiedet wurden, umfassen die nächsten Schritte die Verfeinerung der Blended-Finance-Modelle und eine weitere Einbindung der lokalen Gemeinschaften und Jugend. Die Universität Liechtenstein bleibt ihrem Engagement für nachhaltige Entwicklung durch Bildung, Innovation und internationale Zusammenarbeit treu.

 

 

Danksagung

 

Wir danken UNICEF Schweiz und Liechtenstein für die Organisation dieser eindrucksvollen Reise und unseren Gastgebern bei UNICEF Südafrika, die unschätzbare Einblicke und Gastfreundschaft boten. Unser besonderer Dank gilt den lokalen Organisationen und Leitern der Gemeinden, die ihre Zeit und Expertise teilten und diese Reise zu einer tiefgreifenden Lernerfahrung für alle Beteiligten machten.

Eine Gruppe von Menschen steht lächelnd vor einem bunten Wandgemälde. Sie sind Teil einer Delegation der Universität Liechtenstein und Partnerorganisationen, die an einer Expedition nach Südafrika teilnehmen, um nachhaltige Finanzlösungen zu entwickeln.

Abschlussfeier der Weiterbildungsprogramme

Abschlussfeier der Weiterbildungsprogramme

Die Universität Liechtenstein verabschiedete in einem feierlichen Rahmen 61 Absolventinnen und Absolventen des Diplomstudiengangs Treuhandwesen und des Zertifikatsstudiengangs Compliance-Officer, die in diesen Tagen erfolgreich ihren Weiterbildungsstudiengang an der Universität Liechtenstein abgeschlossen haben.

 

Am Montag, 22. April 2024, hiess Prof. Dr. Alexandra Butterstein, LL.M., Dekanin der Liechtenstein Business Law School, als Studiengangsleiterin die Absolventinnen und Absolventen des Diplomstudiengangs Treuhandwesen sowie des Zertifikatsstudiengangs Compliance-Officer zur Abschlussfeier herzlich willkommen. In ihrer Festrede hob sie die Bedeutung dieser berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengänge für den Wirtschafts- und Finanzstandort Liechtenstein in seinem dynamischen Umfeld hervor und betonte die exzellente Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern der Studiengänge sowie die hieraus erwachsenden Synergien für die Studierenden. Im Anschluss an ihre Festrede übergab Alexandra Butterstein die Diplome und Zertifikate und gratulierte den Absolventinnen und Absolventen zum erfolgreichen Abschluss. Dabei betonte sie nochmals deren grosse Leistung im Rahmen des Abschlusses des jeweils berufsbegleitenden Studiengangs.

 

Die fortlaufenden Veränderungen der Rahmenbedingungen am Finanzplatz bewirken, dass die Tätigkeit als Compliance-Officer bzw. Treuhandexpertin und -experte immer anspruchsvoller wird und einem stetigen Wandel unterworfen ist. Daher ist eine fundierte Aus- und Weiterbildung unabdingbar. Die Absolventen und Absolventinnen haben durch die praxisorientierte Weiterbildung an der Professur für Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht fundierte fachliche Qualifikationen erworben, die sie optimal auf ihre zukünftige Tätigkeit am Finanzplatz Liechtenstein vorbereiten.

 

 

Preise für aussergewöhnliche Leistungen

 

Der Preis für herausragende Leistungen im Diplomstudiengang Treuhandwesen wurde dieses Jahr erneut von der Liechtensteinischen Treuhandkammer gesponsert. Anton Wyss, Vizepräsident der Liechtensteinischen Treuhandkammer, zeichnete persönlich den Preisträger Thomas Baruk (Notenschnitt 5.7) aus. Die beste Absolventin des Zertifikatsstudiengangs Compliance-Officer, Annalena Kindle (Notenschnitt 5.6), durfte sich über eine Auszeichnung durch Dr. Beat Graf, Präsident des Treuhänderrats des ATU, freuen. In ihren Ansprachen betonten sowohl Anton Wyss als auch Beat Graf die Einmaligkeit dieser auf die Bedürfnisse der liechtensteinischen Praktikerinnen und Praktiker zugeschnittene Weiterbildungsmöglichkeiten.

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Pionierarbeit in nachhaltiger Entwicklung: Die transformative Reise der Universität Liechtenstein nach Südafrika

Pionierarbeit in nachhaltiger Entwicklung: Die transformative Reise der Universität Liechtenstein nach Südafrika

Eine Gruppe von Menschen steht lächelnd vor einem bunten Wandgemälde. Sie sind Teil einer Delegation der Universität Liechtenstein und Partnerorganisationen, die an einer Expedition nach Südafrika teilnehmen, um nachhaltige Finanzlösungen zu entwickeln.

Letzte Woche schloss sich ein Team der Youth Green Finance Initiative, gemeinsam mit Assoz. Prof. Martin Angerer und Jennifer Schein von der Universität Liechtenstein, Mitgliedern des Bankenverbands Liechtenstein und von UNICEF Schweiz und Liechtenstein, zu einer wegweisende Expedition nach Südafrika zusammen.

 

Dieser Besuch ist Teil der gemeinsamen Anstrengung, soziale und ökologische Herausforderungen durch innovative gemischte Finanzlösungen, sogenannte Blended-Finance-Solutions,, anzugehen. Ziel der Reise, die Städte wie Johannesburg, Pretoria, Pietermaritzburg und Kapstadt umfasste, war es, das Verständnis für lokale Gegebenheiten zu vertiefen und ein Netzwerk zu entwickeln, das wirkungsvolle Nachhaltigkeitsprojekte unterstützt.

 

Die Mission der Delegation war klar: Erfahrungen aus erster Hand über die realen Gegebenheiten vor Ort zu sammeln und dieses Wissen in die Entwicklung eines wegweisenden Blended-Finance-Modells einzubringen, das auf ökologische und soziale Wirkung zugeschnitten ist. Die Woche war gefüllt mit aufschlussreichen Begegnungen, darunter Treffen mit wichtigen Partnern wie UNICEF Südafrika und Interaktionen mit einflussreichen, auf der Gemeinschaft basierenden Organisationen wie R-labs.

 

 

Wichtige Höhepunkte und Einsichten

 

Die Reise begann in Pretoria mit einer Einführung durch UNICEF, die die vielfältigen sozialen und ökologischen Herausforderungen Südafrikas skizzierte. In Johannesburg drehten sich die Diskussionen um die Notwendigkeit innovativer Lösungen, die die einzigartigen politischen und sozialen Kontexte der besuchten Regionen berücksichtigen.

 

Pietermaritzburg bot einen näheren Blick auf wasserbezogene Initiativen mit Besuchen bei DUCT und GroundTruth, Organisationen die eine Vorreiterolle bei der Bewältigung lokaler ökologischer Probleme spielen. Das Engagement in Kapstadt mit R-labs stach besonders hervor und zeigte den lebendigen Geist der Gemeinschaftsunterstützung und Innovation.

 

Während der gesamten Reise waren die Vertreter der Universität Liechtenstein massgeblich daran beteiligt, Dialoge zu fördern und Brücken zwischen europäischen Finanzmodellen und afrikanischen ökologischen Initiativen zu schlagen. Ihre Bemühungen waren entscheidend für die Gestaltung des Projektansatzes zur Entwicklung skalierbarer und nachhaltiger Finanzlösungen.

 

 

Ausblick

 

Aufbauend auf den reichhaltigen Einsichten und Partnerschaften, die während dieser Reise geschmiedet wurden, umfassen die nächsten Schritte die Verfeinerung der Blended-Finance-Modelle und eine weitere Einbindung der lokalen Gemeinschaften und Jugend. Die Universität Liechtenstein bleibt ihrem Engagement für nachhaltige Entwicklung durch Bildung, Innovation und internationale Zusammenarbeit treu.

 

 

Danksagung

 

Wir danken UNICEF Schweiz und Liechtenstein für die Organisation dieser eindrucksvollen Reise und unseren Gastgebern bei UNICEF Südafrika, die unschätzbare Einblicke und Gastfreundschaft boten. Unser besonderer Dank gilt den lokalen Organisationen und Leitern der Gemeinden, die ihre Zeit und Expertise teilten und diese Reise zu einer tiefgreifenden Lernerfahrung für alle Beteiligten machten.

Eine Gruppe von Menschen steht lächelnd vor einem bunten Wandgemälde. Sie sind Teil einer Delegation der Universität Liechtenstein und Partnerorganisationen, die an einer Expedition nach Südafrika teilnehmen, um nachhaltige Finanzlösungen zu entwickeln.
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