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Konvent der Baukultur 2024

Konvent der Baukultur 2024

Ein einfaches, modulares Holzgebäude mit einem Wellblechdach steht auf Rollen in einem modernen, lichtdurchfluteten Raum. Das Design zeigt eine offene Struktur mit diagonalen Verstrebungen und Holzverkleidung, ideal für nachhaltiges Bauen und architektonische Bildung.

Am 19. und 20. Juni 2024 versammelten sich Bauschaffende aus ganz Deutschland in Potsdam zum «Konvent der Baukultur». Im Fokus der Workshops und Diskussionen stehen in diesem Jahr der Um- und Ausbau sowie die Gestaltung von Infrastrukturen.

 

Dr. Wolfgang Schwarzmann, Craft & Structure, Liechtenstein School of Architecture, nahm am Konvent der Baukultur als Vortragender zum Thema «Kundige Baustoffe und Handwerk» teil. Er präsentiert in seinem Vortrag unter dem Titel «Einfaches Bauen - 5 Vorschläge für einen niederschwelligen Einstieg» anhand des «Werkraum Häuschens» Beispiele. Das Werkraum Häuschen war Teil der Doktorarbeit von Wolfgang Schwarzmann und auch Teil des FFF-Projekts «Digitale Meister» an der Liechtenstein School of Architecture.

 

Ein weiterer Schwerpunkt des Konvents der Baukultur war das Bauerbe, das auch an der Liechtenstein School of Architecture hohen Stellenwert geniesst: «Die vorhandenen Infrastrukturen instand zu halten, zu sanieren und auszubauen, ist die Aufgabe unserer Zeit», sagt Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur. «Strassen, Wind- und Wasserkraftwerke oder Schaltkästen sind nie rein funktional – sie haben auch eine soziale und ästhetische Komponente: Infrastrukturen prägen Räume und Menschen. Wie Schulen, Krankenhäuser, aber auch Brücken oder Gehwege gestaltet sind, macht etwas mit uns. Hier können wir mit Baukultur positiv ansetzen, um eine lebenswerte Umwelt aktiv zu gestalten, in der der Mensch im Mittelpunkt steht.» Die Veranstaltung war politisch ausserordentlich gut besucht und daher für die Liechtenstein School of Architecture eine hervorragende Bühne.

Ein einfaches, modulares Holzgebäude mit einem Wellblechdach steht auf Rollen in einem modernen, lichtdurchfluteten Raum. Das Design zeigt eine offene Struktur mit diagonalen Verstrebungen und Holzverkleidung, ideal für nachhaltiges Bauen und architektonische Bildung.

Herzliche Gratulation zum erfolgreichen Lehrabschluss

Herzliche Gratulation zum erfolgreichen Lehrabschluss

Eine junge Frau steht selbstbewusst mit verschränkten Armen in einem modernen Flur. Sie trägt ein schwarzes Oberteil und einen grünen Rock.

Sina Vogt hat nach drei Jahren ihre kaufmännische Lehre bei der Uni erfolgreich abgeschlossen und trägt nun den Berufstitel Kauffrau FZ.

 

Die Abschlussfeier fand in feierlichem Rahmen im BZB in Buchs statt, wo rund 150 Lernende ihr Diplom entgegennehmen konnten. Etwa 30% der Lernenden kommen aus dem Fürstentum Liechtenstein, in diesem Jahr waren 50 Absolventen und Absolventinnen, die ihre Fähigkeitszeugnisse von Regierungsrätin Dominique Hasler ausgehändigt bekamen.

 

Wir freuen uns über Sinas Erfolg und gratulieren ihr von ganzem Herzen. Sina wird im Anschluss an die Lehre die BMS besuchen.

Eine junge Frau steht selbstbewusst mit verschränkten Armen in einem modernen Flur. Sie trägt ein schwarzes Oberteil und einen grünen Rock.

Gelungenes Architektur-Sommerfest und Alumni Reunion 2024

Gelungenes Architektur-Sommerfest und Alumni Reunion 2024

Am 29. Mai 2024 verwandelte sich die Liechtenstein School of Architecture in ein lebendiges Zentrum des Feierns und Wiedersehens. Das diesjährige Architektur Sommerfest, kombiniert mit der Alumni Reunion und der Eröffnung der Sommerausstellung, zog etwa 150 begeisterte Besucherinnen und Besucher an.

 

Ausser Mitarbeitenden und Studierenden der Universität nahmen auch über 40 Alumnae und Alumni der Universität Liechtenstein teil. Neben Interessierten aus der Region reisten auch Absolvent:innen aus Ländern wie Bulgarien oder Deutschland an, um ehemalige Kommiliton:innen und Dozierende zu treffen, zum Teil mit der ganzen Familie.

 

 

Auszeichnungen für Architektur-Studierende

 

Der Masterstudent Mustafa Karaaslan wurde mit der ARCC King Medal ausgezeichnet und die Bachelorstudentin Valérie Winkelmann erhielt den Preis für ausserordentliches Engagement für die LSA.

 

 

Von UniLi für UniLi

 

Während das Team des Studierendenbüros «Spinnerei» mit der Bar für die Getränke sorgte, wurde das BBQ von einem Alumnus der Universität Liechtenstein gestellt. Und auch die musikalische Untermalung des Abends war von Mitgliedern der «UniLi-Familie» geprägt: Die Band «Betonleiter» mit Prof. Urs Meister, den Alumni Simon Egger und Loris Vogt sowie dem Bachelor-Studenten Noah Laternser sorgte mit ihren selbst geschriebenen Songs für Stimmung in der Architektur-Werkstatt.

 

 

Aktives Campus Leben

 

Das Architektur Sommerfest zählt bereits seit einigen Jahren zu den fixen Programmpunkten des Campus Lebens. Und in Kombination mit dem Student for a Day für Bachelor-Interessierte, der RIBA-Akkreditierung und dem Sommerfest für Mitarbeitende wurde der Tag in diesem Jahr Studienjahres zu einem besonderen Highlight für die Universität Liechtenstein.

 

 

Link zu allen Fotos:

https://www.uni.li/de/universitaet/netzwerke/alumni/alumni-reunion/architektur-alumni-reunion-sommerfest-architecture-alumni-reunion-summer-party

Kinder-Uni: Entdeckungsreise ins Reich der Regeln

Kinder-Uni: Entdeckungsreise ins Reich der Regeln

35 Kinder entdeckten an der Kinder-Uni vergangenen Mittwoch das Reich der Regeln. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Professur für Bank- und Finanzmarktrecht gaben den 8- bis 12-Jährigen Antworten auf Fragen wie, warum es Regeln braucht, und was geschieht, wenn man sich nicht an sie hält.

 

In interaktiven Workshops gingen sie der Frage nach, wie Gesetze entstehen und welche Rechte und Pflichten Kinder haben. Gemeinsam erkundeten sie, warum Regeln und Gesetze für ein harmonisches Zusammenleben unerlässlich sind. Dabei durften sich die Kinder selbst darin versuchen, ein Gesetz zu verabschieden und sich als Fürst und Regierungschef verkleiden.

 

Das Erwachsenenprogramm behandelte das Thema Rechte, Pflichten und Realitäten im modernen Elternalltag. Die erwachsenen Begleitpersonen wurden dazu eingeladen, ihr Wissen hinsichtlich der rechtlichen Aspekte der Elternschaft zu vertiefen, was rege in Anspruch genommen wurde.

 

Neben der Kinderbetreuung für 4- bis 7-Jährige sowie einem Zvieri mit Getränken und frischem Obst war dieser Nachmittag informativ und spannend für die ganze Familie.

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Erste Studie ihrer Art: Analyse der Universität belegt den grossen Reichtum der liechtensteinischen Vereinslandschaft

Erste Studie ihrer Art: Analyse der Universität belegt den grossen Reichtum der liechtensteinischen Vereinslandschaft

Illustration von vier stilisierten Personen, die auf geometrischen Formen balancieren und zusammenarbeiten. Eine Person reicht einer anderen ein abstraktes Objekt. Die Szene symbolisiert Teamarbeit und Kooperation.

Liechtenstein verfügt über die höchste Vereinsdichte im deutschsprachigen Raum. Auf Platz 1 der Betätigungsfelder rangiert «Kultur und Musik».

 

Das Center für Philanthropie der Universität Liechtenstein hat erstmals die in Liechtenstein aktiven Vereine erfasst und ihre Tätigkeitsfelder analysiert. Demnach hat Liechtenstein eine höhere Vereinsdichte als die Schweiz, Österreich und Deutschland. Die meisten der 851 in Liechtenstein tätigen Vereine engagieren sich für «Kultur und Musik», gefolgt von «Sport und Bewegung» sowie «Freizeit und Geselligkeit». Weitere grosse Bereiche sind «Soziales» und «Berufliche Interessenvertretung» sowie «Umwelt, Naturschutz, Tierschutz». Insgesamt wurden 17 Tätigkeitsfelder erfasst, darunter auch Schule und Kindergarten, Gesundheitspflege sowie Unfall-, Rettungsdienst, Freiwillige Feuerwehr.

 

Die meisten der in Liechtenstein aktiven Vereine haben ihren Sitz in Vaduz (227), gefolgt von Schaan (118) und Mauren/Schaanwald (96). Die Studie erfasste zudem 16 Schweizer und einen österreichischen Verein, in denen sich ebenfalls Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner für liechtensteinische Belange engagieren.

 

«Die formelle Freiwilligenarbeit in Vereinen trägt massgeblich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Die rege Vereinstätigkeit in Liechtenstein ist daher ein schönes Zeichen für den hohen Stellenwert des bürgerschaftlichen Engagements im Fürstentum», sagt Prof. Dr. Marc Gottschald, Direktor des Centers für Philanthropie an der Liechtenstein Business Law School.

 

72 Prozent der Vereine verfolgen laut Studie gemeinnützige Zwecke. Auch dieser hohe Anteil belege, so Gottschald, die grosse Bedeutung von Freiwilligenarbeit zum Wohle der Zivilgesellschaft.

 

Da nur etwa vier von zehn Vereinen im Handelsregister eingetragen sind, mussten die Wissenschaftler um Studienleiter Michael Nenning in verschiedenen weiteren Quellen recherchieren, um ein vollständiges Bild der Vereinslandschaft im Fürstentum zu erhalten. Dieses liegt nun mit Stichtag zum 31.12.2023 erstmals vor.

Illustration von vier stilisierten Personen, die auf geometrischen Formen balancieren und zusammenarbeiten. Eine Person reicht einer anderen ein abstraktes Objekt. Die Szene symbolisiert Teamarbeit und Kooperation.

Besuch der Präsidentin des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) an der Universität Liechtenstein

Besuch der Präsidentin des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) an der Universität Liechtenstein

Im Rahmen eines juristischen Dialogs besuchte EGMR-Präsidentin Sìofra O'Leary gemeinsam mit dem liechtensteinischen Richter am EGMR, Carlo Ranzoni, die Universität Liechtenstein. Die Veranstaltung der Liechtenstein Executive School wurde von Prof. Dr. Alexandra Butterstein, Dekanin der Liechtenstein Business Law School, sowie von Aussenministerin Dominique Hasler eröffnet.

 

Vor zahlreichen Interessierten aus Justiz, Forschung und Zivilgesellschaft hielt O'Leary eine Rede über die Aufgaben des EGMR und die Bedeutung der Rechtsprechung des EGMR für Liechtenstein und Europa. In ihrem Vortrag unterstrich sie dabei die zentrale Rolle des Gerichtshofs bei der Wahrung der Menschenrechte und Grundfreiheiten in Europa. Sie betonte, wie wichtig es sei, dass alle Mitgliedsstaaten des Europarats die Entscheidungen des EGMR respektierten und umsetzten. Zudem hob sie die Notwendigkeit einer starken und unabhängigen Justiz hervor, um den Schutz der Menschenrechte zu gewährleisten.
O'Leary ging auch auf aktuelle Herausforderungen ein, denen sich der EGMR gegenübersieht, einschliesslich der steigenden Anzahl von Fällen und der Notwendigkeit, die Effizienz der Verfahren zu verbessern, ohne dabei die Qualität der Rechtsprechung zu beeinträchtigen. Sie lobte die enge Zusammenarbeit zwischen Liechtenstein und dem EGMR und würdigte die kontinuierlichen Bemühungen Liechtensteins, die Menschenrechte auf nationaler Ebene zu fördern und zu schützen.
Hilmar Hoch, Präsident des Staatsgerichtshofs des Fürstentums Liechtenstein, hielt einen Impulsvortrag über die EMRK in der Rechtsprechung des Staatsgerichtshofs, in dem er die wesentliche Bedeutung der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) für die nationale Rechtsprechung hervorhob. Er erläuterte, wie die Prinzipien und Bestimmungen der EMRK in die Urteile des Staatsgerichtshofs einfliessen und betonte, dass die EMRK einen zentralen Bestandteil des liechtensteinischen Rechtsrahmens bildet.
Carlo Ranzoni, der liechtensteinische Richter am EGMR, moderierte die Veranstaltung und die anschliessende Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern der Lehre und Praxis, darunter Prof. Dr. Konstantina Papathanasiou und Hugo Vogt.

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Jungforscher tagen an der Universität: Internationales Doktorandenseminar

Jungforscher tagen an der Universität: Internationales Doktorandenseminar

Gruppe von Doktoranden und Professoren steht lächelnd vor einer grünen Wiese bei der Universität Liechtenstein während des Internationalen Doktorandenseminars 2024.

55 Doktorierende und Professoren aus Süddeutschland, Österreich und der Schweiz waren der Einladung von Marco Menichetti, Dekan der Liechtenstein Business School und Professor für nachhaltige Finanzen, zum Internationalen Doktorandenseminar vom 13. bis 15. Juni 2024 an die Universität Liechtenstein gefolgt.

 

Das IDS wird seit vielen Jahren jährlich von einer anderen Universität ausgerichtet, an der Universität Liechtenstein war es zuletzt 2011. Seitdem hat sich die Veranstaltung kontinuierlich weiterentwickelt und ist zu einer bedeutenden Plattform für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Finanzbranche geworden.

 

Die Veranstaltung, die sich ganz den bank- und finanzwirtschaftlichen Forschungsfragen widmete, bot eine Plattform für den Austausch aktueller Forschungsergebnisse. In diesem Jahr standen 13 Vorträge auf dem Programm, darunter Beiträge von zwei Doktoranden der Universität Liechtenstein: Lukas Salcher diskutierte in seinem Vortrag «Lost in Translation: How Predictability Turns into Performance» die Herausforderungen der Vorhersagbarkeit in der Finanzwelt. Merlin Bartel beleuchtete in «How Global is Factor Predictability?» die globale Dimension der Finanzfaktoren.

 

Ein Highlight der Veranstaltung war das gemeinsame Abendessen am Freitag, bei dem wichtige Vertreter der Finanzbranche anwesend waren: David Gamper, Geschäftsführer des Liechtensteinischen Anlagefondsverbandes (LAFV), Fredy Wolfinger, Präsident des Vereins unabhängiger Vermögensverwalter in Liechtenstein (VUVL) und Simon Tribelhorn, Geschäftsführer des Liechtensteinischen Bankenverbands, brachten ihre Perspektiven ein und stellten den Finanzplatz Liechtenstein vor.
Marco Menichetti unterstrich die Bedeutung der Verbindung von Forschung und Praxis. Der Austausch mit führenden Praktikern soll den wissenschaftlichen Nachwuchs motivieren und inspirieren. Er betonte, dass solche Veranstaltungen nicht nur der akademischen Weiterentwicklung dienen, sondern auch dazu beitragen, praxisrelevante Fragen und Probleme aufzugreifen und innovative Lösungen zu entwickeln.

 

Das internationale Doktorandenseminar an der Universität Liechtenstein hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der Austausch zwischen Universitäten ist. Durch Veranstaltungen wie diese wird nicht nur der wissenschaftliche Nachwuchs gefördert, sondern auch die Verbindung zur Industrie gestärkt. Die daraus resultierenden Kooperationen und Netzwerke sind von unschätzbarem Wert für die Zukunft der Finanzforschung.

Gruppe von Doktoranden und Professoren steht lächelnd vor einer grünen Wiese bei der Universität Liechtenstein während des Internationalen Doktorandenseminars 2024.

Feierliche Zertifikatsübergabe an neue Experten für Blockchain und FinTech

Feierliche Zertifikatsübergabe an neue Experten für Blockchain und FinTech

Ein Redner steht an einem Podium vor einer Leinwand mit der Aufschrift "Zertifikatsverleihung Zertifikatsstudiengang Blockchain & FinTech 2024" bei der Universität Liechtenstein. Im Publikum sitzen mehrere Personen. Links und rechts sind Banner von Bank Frick zu sehen.

Es ist der Universität Liechtenstein eine Freude, dass erneut dreizehn Studierende den Zertifikatsstudiengang «Blockchain und FinTech» erfolgreich abgeschlossen haben. Im Rahmen einer festlichen Abschlussfeier am 07. Juni wurden den Absolventinnen und Absolventen die Zertifikate von Assoz. Prof. Dr. Martin Angerer, dem Studienleiter, sowie Jonas Gantenbein von Bank Frick überreicht.

 

Der Zertifikatsstudiengang wurde vom Bank Frick Innovative Finance Lab, einer Kooperation zwischen der Universität Liechtenstein und Bank Frick, durchgeführt. Das Studienprogramm vermittelt das neueste Wissen und Kompetenzen im Umgang mit disruptiven und vielversprechenden Technologien in der Finanzindustrie. Im Rahmen der feierlichen Zertifikatsübergabe wurden auch die Jahrgangsbesten geehrt. Neben Ricarda Mauch konnte diese Auszeichnung an Sven Lagger verliehen werden, welcher im Anschluss das Wort zur traditionellen Studierendenrede ergriff.

 

«Der Zertifikatsstudiengang Blockchain und FinTech der Universität Liechtenstein mit einem speziellen Fokus auf Finanzwesen ist mittlerweile weit über das Rheintal hinaus bekannt und zieht alljährlich Teilnehmende aus dem gesamten deutschsprachigen Raum an. Liechtenstein nimmt hier eine Vorreiterrolle ein, und die Ausbildung zum Blockchain- und FinTech-Spezialisten bietet unseren Teilnehmenden herausragende Zukunftschancen», kommentiert Assoz. Prof. Dr. Martin Angerer, der Leiter des Studiengangs.

 

 

Langfristige Partnerschaft und hochaktuelles Wissen

 

Der Studiengang ist Teil einer langfristigen Kooperation zwischen der Universität und Bank Frick. Die Verantwortlichen sehen in diesem Studiengang einen wichtigen Erfolgsfaktor für den heimischen Finanzplatz und die Gewinnung von Experten. «Die einzigartige Kombination von Wissen aus den verschiedenen Disziplinen Finance, Fintech und Blockchain sind für den Finanzplatz Liechtenstein von unschätzbarem Wert. Der Zertifikatsstudiengang schlägt dabei gekonnt die Brücke zwischen der etablierten Finanzwelt von heute und den Innovationen der Zukunft. Es ist sehr schwer, qualifiziertes Fachpersonal in diesem Bereich zu finden, daher ist dieser Studiengang für den Finanzplatz so wichtig», sagt Jonas Gantenbein von Bank Frick.

 

Der Studiengang vermittelt hochqualitatives Wissen über die Chancen, Möglichkeiten sowie Herausforderungen von Blockchain und anderen neuen Finanztechnologien. In einer ausgewogenen Balance setzen sich die Dozierenden aus der Professorenschaft sowie Branchenexperten aus der Wirtschaft gleichermassen zusammen. Die Lehrinhalte werden laufend an die neuesten Entwicklungen in diesem disruptiven Feld und an den akademischen Fortschritt angepasst.

 

Neben einer Neuauflage mit Start im Januar 2025 sind für das kommende Jahr zudem Vertiefungen vieler Themenfelder im Rahmen eines Aufbauzertifikatsstudiums zu erwarten, welches ebenfalls Anfang 2025 beginnen soll. Detaillierte Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung werden bald wieder auf der Website der Universität unter https://uni.li/innovative-finance zu finden sein.

Ein Redner steht an einem Podium vor einer Leinwand mit der Aufschrift "Zertifikatsverleihung Zertifikatsstudiengang Blockchain & FinTech 2024" bei der Universität Liechtenstein. Im Publikum sitzen mehrere Personen. Links und rechts sind Banner von Bank Frick zu sehen.

Universität Liechtenstein und Bank Frick verlängern Kooperation und gründen das «Bank Frick Innovative Finance Lab»

Universität Liechtenstein und Bank Frick verlängern Kooperation und gründen das «Bank Frick Innovative Finance Lab»

Vier Personen sitzen an einem Konferenztisch und unterzeichnen Dokumente. Im Hintergrund sind Banner der Universität Liechtenstein und Bank Frick zu sehen. Die Szene symbolisiert die Verlängerung der Kooperation zwischen der Universität und der Bank.

Die Universität Liechtenstein und Bank Frick freuen sich, die Verlängerung ihrer erfolgreichen Kooperation um weitere fünf Jahre bekannt zu geben. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird an der Universität Liechtenstein das «Bank Frick Innovative Finance Lab» gegründet, welches als Zentrum für innovative Finanzforschung und -lehre fungieren wird.

 

Die Zusammenarbeit, die nun von 2024 bis 2028 fortgeführt wird, baut auf den bisherigen Erfolgen auf und eröffnet neue Möglichkeiten in der Aus- und Weiterbildung sowie in der Forschung. Ein zentraler Bestandteil der Kooperation ist die Fortsetzung des Weiterbildungsstudiengangs «Blockchain und FinTech», der sich grosser Beliebtheit erfreut und als wichtiger Katalysator für die Weiterentwicklung dieser zukunftsweisenden Technologien gilt.

 

Darüber hinaus wird ein neuer Weiterbildungsstudiengang im Bereich Innovative und Crypto Finance entwickelt, der Studierenden eine fundierte Ausbildung in diesen hochaktuellen Themenbereichen bietet. «Mit dem neuen Studiengang möchten wir die Position Liechtensteins als führendes Zentrum im Bereich FinTech weiter stärken und unseren Mitarbeitenden die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere bieten», betont Edi Wögerer, CEO von Bank Frick.

 

Ein weiteres Highlight der Kooperation ist die Möglichkeit sogenannte Masterlabs durchzuführen. Hierbei stellt die Universität Liechtenstein eine Gruppe von vier bis fünf Master- Studierenden und eine Dozentin oder einen Dozenten, die sich ein Semester lang in einem Praxisprojekt mit einer von Bank Frick definierten Aufgabe beschäftigen. Diese praxisnahe Zusammenarbeit ermöglicht es den Studierenden, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und ihr theoretisches Wissen in realen Projekten anzuwenden. Gleichzeitig profitiert Bank Frick durch einen Einbezug der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in ihre Geschäftsabläufe.

 

Im Rahmen der Kooperation wird zudem ein jährliches Bank-Frick-Stipendium zur Teilnahme an einem der beiden Studiengänge vergeben. Dieses Stipendium soll besonders talentierte und engagierte Talente fördern und ihnen die Möglichkeit geben, sich im Bereich Innovative Finance weiterzubilden.

 

Auch im Bereich Forschung wird die Zusammenarbeit intensiviert. Geplant sind gemeinsame Wissensprojekte im Bereich Crypto Finance, die neue Erkenntnisse und Innovationen in diesem dynamischen Feld hervorbringen sollen. «Das Ziel ist es, durch das Zusammenbringen der praktischen Expertise der Bank Frick und dem Wissen an der Universität Liechtenstein wegweisende Forschung zu betreiben», erklärt Assoz. Prof. Dr. Martin Angerer, Leiter des neuen «Bank Frick Innovative Finance Lab».

 

Mit dieser erweiterten Kooperation setzen die Universität Liechtenstein und Bank Frick ein starkes Zeichen für die grosse Bedeutung von Bildung, Forschung und Innovation im Finanzsektor. Beide Partner sind überzeugt, dass die gemeinsamen Anstrengungen nicht nur den Studierenden und der Forschung zugutekommen, sondern auch einen positiven Einfluss auf die gesamte Region Liechtenstein haben werden.

Vier Personen sitzen an einem Konferenztisch und unterzeichnen Dokumente. Im Hintergrund sind Banner der Universität Liechtenstein und Bank Frick zu sehen. Die Szene symbolisiert die Verlängerung der Kooperation zwischen der Universität und der Bank.

Experten der Universität Liechtenstein am Vorsorge-Symposium in Zürich

Experten der Universität Liechtenstein am Vorsorge-Symposium in Zürich

Drei Männer in Anzügen stehen auf einer Bühne mit lila Teppich. Sie lächeln in die Kamera. Im Hintergrund sind schwarze Vorhänge zu sehen.

Am 6. Juni 2024 nahmen Assoz. Prof. Dr. Martin Angerer und Prof. Dr. Michael Hanke von der Universität Liechtenstein am Vorsorge-Symposium in der Messe Zürich teil.

 

Das Vorsorge-Symposium und die parallele «Fachmesse 2. Säule» bieten jährlich eine bedeutende Gelegenheit für Stiftungsräte, Geschäftsführer und Pensionskassen-Experten, sich über aktuelle Entwicklungen und Innovationen im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge zu informieren. Der Universität Liechtenstein ist es wichtig, durch ihre Expertise zur Weiterbildung und Wissensvermehrung in diesem bedeutenden Bereich beizutragen.

 

Die beiden Professoren sprachen zum Thema «Digital Assets: Können und sollen Pensionskassen investieren?», die Moderation lag bei Christian Dreyer, CFA.

 

In seinem Input-Vortrag beleuchtete Assoz. Prof. Dr. Martin Angerer die verschiedenen Facetten digitaler Vermögenswerte, insbesondere von Bitcoin und Ethereum als Investments, aber auch Securities Tokens und Non-Fungible Tokens (NFTs). Er betonte, dass digitale Vermögenswerte als renditebringende Investition für Pensionskassen zunehmend an Bedeutung gewinnen, da sie die Rendite-Risiko-Verhältnisse der Pensionskassenportfolios verbessern können. Trotz dieser Potenziale gibt es jedoch auch erhebliche Herausforderungen, wie die hohe Marktvolatilität, regulatorische Unsicherheiten, Reputationsbedenken und den hohen Energieverbrauch beim Krypto-Mining.

 

Prof. Dr. Michael Hanke repräsentierte als Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Personalvorsorge Liechtenstein insbesondere auch die Praxissicht einer Pensionskasse und ergänzte die Diskussion durch seine fundierten Beiträge und die Beantwortung zahlreicher Fragen aus dem Publikum, das grosses Interesse und Engagement zeigte. Gemeinsam demonstrierten die beiden Professoren der Universität Liechtenstein ihre tiefgehende Fachkenntnis und trugen massgeblich zum Erfolg des Panels bei.

 

Das Vorsorge-Symposium 2024 erwies sich mit ca. 2500 Gästen als grosser Erfolg. Es bot Entscheidungsträgern von Pensionskassen eine wertvolle Plattform für Weiterbildung und den Austausch aktueller Trends. Die Veranstaltung unterstreicht die Wichtigkeit der betrieblich geführten «2. Säule» der Altersvorsorge. 

Drei Männer in Anzügen stehen auf einer Bühne mit lila Teppich. Sie lächeln in die Kamera. Im Hintergrund sind schwarze Vorhänge zu sehen.
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