Die Rolle vom Ich und Raum in der digitalen Welt: Herausforderungen für die hybride Arbeit und virtuelle Kollaboration

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Projektart und Laufzeit

Dissertation, seit September 2020

Koordinator

Hilti Lehrstuhl für Business Process Management

Forschungsschwerpunkt

Geschäftsprozessmanagement

Forschungsgebiet/e

Digital Innovation

Beschreibung

Manager behaupten, dass die Zukunft der Arbeit von hybriden Arbeitsformen geprägt sein wird. Das bedeutet, dass die Mitarbeiter flexibler sein werden, was den Raum und die Zeit der Erledigung ihrer Aufgaben angeht. Man erwartet, dass Remote-Arbeit für einen großen Teil der Wissensarbeiter zur neuen Normalität wird. Die Forschung zur Remote-Arbeit an sich ist nicht neu. Es wurden verschiedene Studien durchgeführt, um die Auswirkungen dieser Art der Arbeit auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter, die Beziehungen zu Kollegen und die Work-Life-Balance zu verstehen und zu beurteilen. Allerdings ist wenig über die Herausforderungen bekannt, die mit der Arbeit vom Homeoffice im Rahmen der hybriden Arbeitsformen verbunden sind. Insbesondere fehlt es an Erkenntnissen darüber, wie Arbeitnehmer die neuen räumlichen Arrangements und die damit verbundenen Arbeitspraktiken wahrnehmen, d. h. wie sie sich in den "kollabierten" organisatorischen, häuslichen und Cyber-Räumen orientieren.

Im aktuellen Forschungsprojekt konzentrieren wir uns daher darauf, wie Individuen das Ich / Selbst (Self) und den Raum / Ort (place) in neuen Arbeitskontexten wahrnehmen. Wir arbeiten die bestehenden Theorien und Konzepte aus und schlagen vor, die Begriffe "Bedürfnis nach Raum" (need for place) und "Bedürfnis nach Ich" (need for self) weiterzuentwickeln. Wir erweitern das Verständnis des Bedürfnisses nach einem Raum / Ort als ein Bedürfnis nach einem Bezugspunkt für Erinnerungen, um das Selbst, die Gruppenidentität und die Kultur zu erhalten. In meiner Forschung stütze ich mich stark auf die Textanalyse mit Verwendung von Techniken des maschinellen Lernens.