Föderalismus als Bekenntnis zu einem anreizkompatiblen Finanzausgleichssystem

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Referenz

Kirn, T. (2014). Föderalismus als Bekenntnis zu einem anreizkompatiblen Finanzausgleichssystem. Wirtschaftspolitische Blätter, 01/2014(1), 39-55. (ISI_2016: 1.895; ISI_2016_5year: 2.403; ISI_2018: 2.538)

Publikationsart

Beitrag in wissenschaftlicher Fachzeitschrift

Abstract

Nach den traditionellen Föderalismustheorien sollte ein Finanzausgleichssystem so gestaltet werden, dass der fiskalföderale Markt seine Wirkung entfalten und die Vorteile dezentraler Politik realisiert werden können. Da Dezentralität mit Informationsasymmetrien einhergeht, müssen auch die Anreizeffekte berücksichtigt werden, welche durch Ausgleichszahlungen ausgelöst werden. Die Reformen in der Schweiz, Liechtenstein, Deutschland und Österreich zeigen, dass nach Lösungsansätzen gesucht wird, welche die unerwünschten Anreize minimieren. Negative Anreizeffekte können durch i) die Vertikalisierung des Finanzausgleichs, ii) die Wahl anreizkompatibler Bezugsgrößen und die Einführung von Benchmark-Verfahren (Indikatoren oder Yardstick-Wettbewerb) sowie iii) die Implementierung zentraler Verschuldungsregeln zumindest abgemildert werden. So geben die Entwicklungen in der Schweiz und in Liechtenstein erste Hinweise, dass anreizkompatible Finanzausgleichssysteme implementiert wurden.

Mitarbeiter

Einrichtungen

  • Lehrstuhl für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Internationales und Liechtensteinisches Steuerrecht
  • Center für Volkswirtschaftslehre
  • Institut für Finance

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