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Kreativ und risikofreudig ist nicht genug

Referenz

Regitnig-Tillian, Norbert. (2017, 9.4.). Kreativ und risikofreudig ist nicht genug. Der Standard.

Publikationsart

Beitrag in Zeitung

Abstract

Vaduz – Viel wurde in der Businessliteratur schon in die erfolgreiche Unternehmerpersönlichkeit hineininterpretiert: dass dafür ein besonderer Charakter ausschlaggebend sei. Dass man dafür eine genetische Veranlagung brauche. Dass man besonders kreativ und risikofreudig sein müsse, um innovative Geschäftsideen zu spinnen. Zorica Zagorac-Uremovic haben diese Ansätze seit jeher eher stutzig gemacht. Die Vorarlbergerin, die 1989 mit ihrer Familie aus Bosnien-Herzegowina nach Österreich kam, hat ihre eigene Hypothese. "Es ist die kognitive Flexibilität, die für das Erkennen von innovativen Geschäftsgelegenheiten notwendig ist." Die 33-Jährige hat in unterschiedlichen Unternehmen gearbeitet und erkannt, dass erst die kognitiven Ressourcen von Menschen Innovation und Unternehmenserfolg ermöglichen. Im Rahmen ihrer Dissertation an der Universität Liechtenstein hat sie nun ihre These näher erforscht und die Denkstile dutzender erfolgreicher Unternehmensgründer analysiert. Zum einen in Tiefeninterviews, zum anderen mit psychologischen Diagnoseinstrumenten. Wie ticken Menschen, die eine Geschäftsgelegenheit nicht nur erkennen, sondern diese auch weiterentwickeln – bis hin zum erfolgreichen Start-up? "Die Ergebnisse sind für angehende Gründer oder weniger innovative Unternehmer sehr ermutigend", sagt Zagorac-Uremovic.

Forschung

Die Rolle von kognitiver Flexibilität bei der Erkennung von unternehmerischen Gelegenheiten
FFF-Förderprojekt, Februar 2016 bis Februar 2018

Die Erkennung von unternehmerischen Gelegenheiten gilt als entscheidende Fähigkeit für unternehmerischen Erfolg. Dies gilt insbesondere für Unternehmer in dynamischen Umgebungen, in denen ständig ... mehr

Mitarbeiter

Einrichtungen

  • Lehrstuhl für Technologie und Entrepreneurship

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