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uni.liNeuigkeitenSymposium «5 Jahre neues Stiftungsrecht»

Symposium «5 Jahre neues Stiftungsrecht»

published 14.03.2014
Am 1. April 2009 trat in Liechtenstein das neue Stiftungsrecht in Kraft und wurde seitdem 5 Jahre lang von der Praxis erprobt. Der Lehrstuhl für Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht der Universität Liechtenstein veranstaltet aus diesem Anlass am 2. April 2014 eine Vortragsveranstaltung für Praktiker aus den Bereichen Recht, Treuhandwesen und Finanzen.


Am 1. April 2009 trat in Liechtenstein das neue Stiftungsrecht in Kraft und wurde seitdem 5 Jahre lang von der Praxis erprobt. Der Lehrstuhl für Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht der Universität Liechtenstein veranstaltet aus diesem Anlass am 2. April 2014 eine Vortragsveranstaltung für Praktiker aus den Bereichen Recht, Treuhandwesen und Finanzen.


Als im Fürstentum das neue Stiftungsrecht in Kraft trat, befand sich die liechtensteinische Stiftung bekanntlich im Fokus internationaler Diskussionen. Insbesondere im Hinblick auf die Governance Regelungen, die auch von ausländischen Experten vielfach als state of the art Gesetzgebung im europäischen Stiftungsrecht bezeichnet werden, schuf das reformierte Stiftungsrecht jedoch neue Ansätze und Möglichkeiten für den Stiftungssektor.


Wichtiges Element der Finanzplatzstrategie


Die Praxis hatte nun 5 Jahre lang Zeit, das neue Stiftungsrecht zu erproben. Damit besteht einerseits Grund zum Feiern, andererseits aber auch zum Aufwerfen kritischer Fragen zur bestehenden Rechtslage. Die Vortragenden des Symposiums werden die positiven und negativen Aspekte des neuen Stiftungsrechts zunächst aus der Liechtensteinischen Perspektive beleuchten. Dabei sollen Schwachstellen ausgeleuchtet und die Frage aufgeworfen werden, ob ein etwaiger Reformbedarf besteht.


Anerkennung im Ausland


Des Weiteren wird der Blickwinkel auf ausländische Rechtsordnungen gerichtet, die immer noch zögern, liechtensteinische Stiftungen als Rechtspersonen anzuerkennen. Es ist für die liechtensteinische Stiftung unumgänglich, diesen Trend hin zu einer Nichtanerkennung abzufangen. Insoweit wird dies in der Zukunft eine der zentralen Herausforderungen bei der Weiterentwicklung des Stiftungsrechts sein. 


Expertenperspektive

Mit einem Rückblick auf das neue Stiftungsrecht der Regierung des Fürstentums Liechtenstein wird der Regierungschef‐Stellvertreter Dr. Thomas Zwiefelhofer das Symposium eröffnen. Im Anschluss daran werden Vertreter der liechtensteinischen Verbände, lic. iur. Marcus Rick (LIRAK), Dr. iur. Johannes Gasser (THK) und Fürstl. Rat Hans Brunhart (VLGS) in kurzen Fachvorträgen Stellung zu den verschiedenen Aspekten des neuen Stiftungsrechts nehmen. Bei der darauffolgenden Podiumsdiskussion unter der Leitung von Prof. Dr. Francesco A. Schurr von der Universität Liechtenstein, an der die Vortragenden sowie der Leiter der STIFA, lic. iur., M.B.L.-HSG Thomas Ritter, teilnehmen werden, wird die Möglichkeit geboten, das Thema mit individuellen Fragen zu vertiefen. 






Das Symposium wird in Kooperation mit dem Ministerium für Inneres, Justiz und Wirtschaft, dem Amt für Justiz, der Vereinigung liechtensteinischer gemeinnütziger Stiftungen, der Liechtensteinischen Rechtsanwaltskammer und der Liechtensteinischen Treuhandkammer organisiert.

Symposium «5 Jahre neues Stiftungsrecht»
Mittwoch, 02.04.2014, 18.00-20.00 Uhr
Vaduz, Auditorium der Universität Liechtenstein
Eintritt frei.
Anmeldung bis 25.03.2014 unter www.uni.li/gesellschaftsrecht