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Wissenschaftler der Universität Liechtenstein international ausgezeichnet

Prof. Dr. Jan vom Brocke wurde für seine herausragenden Leistungen im Bereich Wirtschaftsinformatik und Neuroscience ausgezeichnet. Die Auszeichnung erfolgte auf dem 10. NeuroIS Retreat in Wien, der weltweit führenden wissenschaftlichen Veranstaltung zu diesem Thema. Der österreichische Bundespräsident würdigte in einem Schreiben die Wichtigkeit dieser Forschungsrichtung.

Auf der Jahrestagung zur Wirtschaftsinformatik und Neurowissenschaft, dem NeuroIS Retreat (www.neurois.org), wurde Prof. Dr. Jan vom Brocke, Inhaber des Hilti Lehrstuhls für Business Process Management und Leiter des Instituts  für Wirtschaftsinformatik der Universität Liechtenstein, für seine wissenschaftlichen Leistungen ausgezeichnet. Die Forschung zu NeuroIS untersucht, wie Webseiten und Applikationen auf Menschen wirken und wie Systeme entwickelt werden können, die sich an die Gefühle ihrer Nutzer anpassen, um z.B. Stress zu reduzieren. Produkte, wie „Fitness Tracker“ bringen diese Innovationen in den Alltag. Jan vom Brocke gilt als einer der Mitbegründer dieser Forschungsrichtung und hat seine Arbeiten in führenden wissenschaftlichen Journalen publiziert, u.a. dem „MIT Sloan Management Review“. Er ist Mitinitiator des NeuroIS Retreats, der sich innerhalb der letzten zehn Jahre zu dem führenden Anlass auf dem Gebiet entwickelt hat.

 

Würdigung durch Bundespräsident Van der Bellen

Die zehnjährige Jubiläumsveranstaltung würdigte der österreichische Bundespräsident, Alexander Van der Bellen, mit einem übermittelten Schreiben, in dem er die Wichtigkeit dieser Forschungsrichtung für die Wirtschaft und Gesellschaft unterstreicht. Die Auszeichnung wurde Jan vom Brocke von Professor Fred Davis aus den USA und Rene Riedl aus Österreich verliehen. Fred Davis ist durch seine Arbeiten zum «Technology Acceptance Model» zu einer der weltweit bekanntesten Persönlichkeiten auf dem Gebiet der Wirtschaftsinformatik geworden.

 

Prof. Jan vom Brocke trägt mit seiner Forschung dazu bei, dass die vielen Objekte der digitalen Welt zukünftig auf die menschlichen Emotionen eingehen können. Dies bedeutet beispielsweise, dass der Bohrhammer der Zukunft weiss, wie tatkräftig oder auch erschöpft ein Handwerker ist. Es wurden auch innovative Armbänder für Börsenhändler entwickelt, die vor zu hoher Emotionalität im Trading warnen. Produkte, wie «Fitness Tracker», die viele Menschen heute schon tragen, bringen diese Innovationen bereits in den Alltag. Damit ergeben sich viele ökonomischen Potenziale für neue Geschäftsmodelle, zugleich aber auch eine grosse gesellschaftliche Verantwortung. Beide Aspekte werden in der Forschung von Prof. Dr. Jan vom Brocke untersucht.

 

Ein Einblick in die Forschung findet sich auch im folgenden Artikel von Jan vom Brocke im „MIT Sloan Management Review“, den er mit Kollegen aus Irland und den USA veröffentlicht hat: http://ilp.mit.edu/media/news_articles/smr/2018/59306.pdf