Workshopreihe Digitalisierung

Das Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Liechtenstein bietet Workshops zu dem Schwerpunktthema Digitalisierung an. Im Mittelpunkt steht die Frage, was Digitalisierung für das eigene Unternehmen bedeutet. Die Workshops dauern jeweils 1.5 Tage und beleuchten die Grundlagen der Digitalisierung sowie die Felder Innovation, Daten, Sicherheit und Prozesse. 

Auf Anfrage können die Workshops auch von Unternehmen gebucht und individuell angepasst werden. 


Für Informationen und Anfragen wenden Sie sich bitte an

Dr. Thomas Grisold (thomas.grisold@uni.li)


Grundlagen

Einführung in die Digitalisierung

Kurzbeschreibung: 
Dieser Workshop bietet eine grundlegende und umfassende Einführung in die Digitalisierung. Was bedeutet Digitalisierung und digitale Transformation? Welche Möglichkeiten ergeben sich für das eigene Unternehmen? Wie stößt man Digitalisierungsinitiativen an und worauf sollte man achten?
In diesem Workshop werden grundlegende Begriffe und Konzepte vermittelt. Es geht aber nicht nur um die Einführung neue Technologien. Viele Praxisbeispiele zeigen, dass Digitalisierung ein ganzheitlicher Prozess ist, der die gesamte Organisation betrifft. Daher wird Digitalisierung auch im Hinblick auf die strategischen Ziele und die Vision des Unternehmens diskutiert. Außerdem werden die Implikationen der digitalen Transformation für bestehende organisationale Strukturen und Prozesse beleuchtet.

Lerninhalte:
- Digitalisierung und digitale Transformation
- Digitalisierung von organisationalen Prozessen
- Do's and Don'ts bei Digitalisierungsinitiativen

Lernziele:
- Verstehen von Grundkonzepten der Digitalisierung und digitaler Transformationen
- Erkennen von Potenzialen für das eigene Unternehmen
- Planung und Begleitung von Digitalisierungsprojekten

Zielgruppe: 
- Entscheidungsträger, Entscheidungsträgerinnen und Fachleute aus den Bereichen Dienstleistung, Industrie, Verwaltung und Forschung

Hauptdozierende:
Prof. Dr. Jan vom Brocke (https://www.uni.li/jan.vom.brocke
Dr. Thomas Grisold (https://www.uni.li/thomas.grisold)

Termin:
6. Februar 2020 von 9:00-17:30 und
7. Februar 2020 von 9:00-13:30

Teilnehmeranzahl:
Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 7 Teilnehmern.

Teilnahmegebühr
CHF 700

Anmeldung und Fragen
thomas.grisold@uni.li


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Innovation

Digitale Innovation und Design Thinking

Kurzbeschreibung:
Der Workshop Digital Innovation und Design Thinking bietet die Möglichkeit, die gegenwärtige und zukünftige Rolle digitaler Technologien besser zu verstehen sowie neue Ideen zu entwickeln. Unter anderem werden folgende Fragen erörtert: Was ist digitale Innovation? Welche Rolle spielen digitale Innovationen für Produkte und Prozesse? Benötigt mein Unternehmen eine „digitale Strategie“? Wie können Unternehmen (digitale) Innovationen schaffen? Wie können Design Thinking Prozesse die Entwicklung von digitalen Innovationen unterstützen?

Lerninhalte:
- Kernthemen und neuste Entwicklungen im Bereich digitale Innovation
- Digitale Innovationen und deren Bedeutung für Produkte und Prozesse
- Design Thinking und Ideengenerierung

Lernziele:
- Beschreiben von digitalen Innovationen
- Verstehen der Kernkonzepte von digitalen Innovationen
- Entwickeln eigener Innovationsprojekte mittels Design Thinking

Zielgruppe:
- Entscheidungsträger, Entscheidungsträgerinnen und Fachleute aus den Bereichen Dienstleistung, Industrie, Verwaltung und Forschung

Hauptdozierende:
Prof. Dr. Stefan Seidel (https://www.uni.li/stefan.seidel
Dr. Bernd Schenk (https://www.uni.li/bernd.schenk)

Termin:
5. März 2020 von 9:00-15:30 und
6. März 2020 von 9:00-15:30

Agenda:
5. März: Design Thinking (Bernd Schenk)
6. März: Digitale Innovation (Stefan Seidel)

Teilnehmeranzahl:
Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 7 Teilnehmern.

Teilnahmegebühr
CHF 700

Anmeldung und Fragen
thomas.grisold@uni.li


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Daten

Künstliche Intelligenz: Grundlagen, Anwendungen und Management

Kurzbeschreibung:
Künstliche Intelligenz(KI) verbreitet sich schnell: Produkte mit Sprach- oder Bilderkennung wie selbstfahrende Autos, virtuelle Assistenten wie Amazon’s Alexa oder auch automatische Qualitätserkennung in der Produktion werden immer leichter und kostengünstiger in der Implementation – und dies bei immer besser werdender Performance. Als Grundlage dient oftmals lernen aus Daten, sprich maschinellem Lernen, mit Verfahren wie Deep Learning (Neuronale Netze). In den letzten Jahren ist die Anwendung dieser Verfahren dank zahlreicher Opensource Initiativen wie etwa Tensorflow von Google oder Pytorch von Facebook auch für kleine und grosse Unternehmen ausserhalb der IT Branche möglich geworden. Diese Chance sollte auch wahrgenommen werden.

Das Verwenden von Künstlicher Intelligenz wirft jedoch auch viele Fragen auf:
- Wie funktionieren Technologien wie Maschinelles Lernen und speziell Deep Learning?
- Sind sie in meinem Anwendungsfeld geeignet?“ „Wenn ja, was gilt es zu beachten?
- Was fuer Daten werden in welcher Qualitaet und Quantiaet benoetigt?
- Wie unterscheiden sich Produkte die Komponenten mit Künstlicher Intelligenz beihalten von normalen Software Produkten?
- Wie sieht eine Wartung von einem System mit Deep Learning aus?
- Sind solche Systeme sicher?
Dieser Workshop beschäftigt sich mit den oben genannten Fragestellungen.

Lerninhalte:
Es werden die Grundlagen von Künstlicher Intelligenz(KI) mit Fokus auf Deep Learning vermittelt, als auch Management von Projekten mit Künstlicher Intelligenz eroiert – insbesondere werden Unterschiede zur klassischen Softwareproduktentwicklung aufgezeigt.

- Grundlagen von Künstlicher Intelligenz, Maschinellem Lernen und neuronalen Netzen
- Spezifikation, Entwicklung und Wartung von Produkten mit Künstlichen Intelligenz Komponenten
- Einführung in convolutional und recurrent neural networks
- Tools für Deep Learning mit Fokus auf Keras mit Tensorflow Backend und Python
- Beispielanwendungen im Bereich der Bild- und Textverarbeitung und ev. Zeitreihenanalyse

Lernziele:
- Nutzen von KI identifizieren: Erkennen und Bewerten von möglichen Anwendungsszenarien von AI im Unternehmen
- Technologisches Verständnis: Wesentliche Elemente existierender Deep Learning Netzwerkarchitekturen verstehen und auf ähnliche Probleme anwenden
- Projekte mit KI managen: Verständnis wie man von der Idee zum Produkt gelangt

Zielgruppe:
Der Kurs richtet sich an Personen wie IT-Projektmanager, Software-Entwickler und Datenanalysten.
Programmiergrundkenntnisse sind von Vorteil (idealerweise Python)

Hauptdozierender:
Dr. Johannes Schneider (https://www.uni.li/johannes.schneider)

Termin:
7. Mai 2020 von 9:00-17:30 und 
8. Mai 2020 von 9:00-13:30

Agenda:
1. Tag (9-17:30): Grundlagen von Künstlicher Intelligenz und dessen Management 
2. Tag (9-13:30): Deep Learning

Teilnehmeranzahl:
Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 7 Teilnehmern.

Teilnahmegebühr
CHF 700

Anmeldung und Fragen:
thomas.grisold@uni.li


Anmeldung



Sicherheit

Cybersecurity: Theoretische und Praktische Grundlagen

Kurzbeschreibung:
Je mehr wir kritische Aufgaben unseres Lebens auf Computergeräte „auslagern“, desto reizvoller ist es für Kriminelle, diese zu hacken. Wer Lösegeld zahlt, um einen verschlüsselten Laptop oder ein Handy zu retten, wird dies sicherlich auch tun, um die “kaputten” Autobremsen zu “reparieren”, den Zutritt zu seinem Haus zu erlangen oder den Herzschrittmacher wieder einzuschalten. Daher müssen entsprechend Gegenmassnahmen ständig verbessert werden, um die sich stetig ändernden „Angriffstechnologien“ in Schach zu halten.
Dieser Workshop befasst sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit der komplexen Aufgabe, Cyberattacken zu verhindern. Als Ausgangspunkt werden die Ursachen für die Angriffe auf IT-Systeme betrachtet sowie die wirtschaftliche Motivation von Cyberkriminellen. Die Relevanz von Cybersicherheit für Liechtenstein kann kaum überschätzt werden - insbesondere die steigende Bedeutung von Digitalisierung für liechtensteinische Kerngeschäfte erfordert ein klares Verständnis der damit verbundenen Sicherheitsrisiken sowie der Möglichkeiten, diese zu entschärfen.

Lerninhalte:
- Wirtschaftliche Aspekte von Sicherheit und Cyberkriminalität
- Aktuelle Sicherheitsbedrohungen
- Grundlagen von Sicherheitsmechanismen und präventive Sicherheitsinstrumente
- Reaktive Sicherheitsinstrumente: Werkzeuge für Erkennung und Abwehr von Angriffen
- Sicherheitsstandards und Compliance
- Sicherheitsmanagement, Risikoschätzung und Best-Practices.

Lernziele:
- Erkennen der grössten Sicherheitsbedrohungen
-Verständnis von wirtschaftlichen Aspekten der Cyberkriminalität
- Verstehen von Grundprinzipien für den Entwurf von Sicherheitsmechanismen
- Verstehen von präventiven und reaktiven Sicherheitsmechanismen
- Erlernen von Sicherheitsstandards und Best-Practice im Sicherheitsmanagement

Zielgruppe
- Technisches Personal und mittleres Management mit Verantwortung für IT-Design und -Administration

Hauptdozierender:
Prof. Pavel Laskov (www.uni.li/pavel.laskov)

Termin
12. März 2020: 9:00-17:30 und
13. März 2020: 9:00-13:30

Teilnehmeranzahl:
Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 7 Teilnehmern.

Teilnahmegebühr
CHF 700

Anmeldungen:
thomas.grisold@uni.li

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Prozesse und Technologien

Digitale Transformation und Business Process Management

Kurzbeschreibung:
Business Process Management ist ein ganzheitlicher Management-Ansatz für die Analyse, Gestaltung und das Management von Prozessen in Organisationen. Während frühere Arbeiten zum Prozessmanagement vornehmlich die Modellierung von Prozessen zum Gegenstand hatten, rückt ein modernes Prozessmanagement die Entwicklung organisationaler Fähigkeiten in den Mittelpunkt. Ein ganzheitliches Prozessmanagement versetzt Unternehmen in die Lage, Prozesse kontinuierlich zu analysieren, zu verbessern und neu zu erfinden.

Gearbeitet wird mit einem Prozessmanagement-Modell, das aus sechs Elementen besteht: Strategic Alignment, Governance, Methods, IT, People und Culture. Das Modell ist wissenschaftlich fundiert und strukturiert ein Standardwerk zum Prozessmanagement – das International Handbook on Business Process Management (www.bpm-handbook.com) – das der Hauptdozent mit Beiträgen führender Persönlichkeiten im Prozessmanagement herausgibt. Der Kurs legt einen Schwerpunkt auf die Herausforderungen bei der Umsetzung von Transformation und liefert prozessorientierte Lösungsansätze.

Beispielsweise wird erarbeitet, wie neue Technologien hinsichtlich ihres wirtschaftlichen Potenzials für die Prozessgestaltung zu bewerten sind oder auch wie eine Organisationskultur geschaffen werden kann, die digitale Transformation systematisch unterstützt. Auch die Nutzungsmöglichkeit innovativer Technologien, wie Big Data Analytics und Social Media werden thematisiert. Vermittelt werden konkrete Methoden, die in der Organisation direkt nutzbar sind. Sämtlich Inhalte werden anhand von Tools und konkreten Beispielen aus der Praxis veranschaulicht.

Lerninhalte:
- Transformation durch Prozessmanagement gestalten
- Ganzheitlichkeit von Prozessmanagement verstehen
- Prozessgestaltung in den Dimensionen Methoden, Technologien, Governance, Strategic Alignement, Personal und Kultur
- Entwicklung einer Prozessmanagement-Strategie
- Management eines Projektportfolios für digitale Transformation

Lernziele:
Die Teilnehmenden sind in der Lage
- Prozessmanagement als Konzeption für die Umsetzung von Transformation zu nutzen,
- massgeschneiderte Prozessmanagement-Konzeptionen für Unternehmen zu entwickeln und Prozessmanagement-Projekte zu koordinieren,
- Prozesse systemisch zu entwerfen, die sowohl bestehende als auch neu definierte Geschäftstätigkeiten effizient realisieren und
- organisatorische Rahmenbedingungen zu schaffen, die gewährleisten, dass Prozesse (und Prozessmanagement) auch gelebt werden.

Zielgruppe:
- Dieser Workshop richtet sich an Unternehmen, die sich in einer digitalen Transformation befinden

Hauptdozierender:
Prof. Dr. Jan vom Brocke (www.uni.li/jan.vom.brocke)

Termine:
Anfragen bitte an Dr. Thomas Grisold (thomas.grisold@uni.li)

Anmeldungen:
thomas.grisold@uni.li