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Liechtenstein Trust Conference 2016

Tagung

Referenten

Dr. Adam Hofri-Winogradow
Prof. Dr. Maurizio Lupoi
Prof. Dr. Paul Matthews
Dr. Kurt Moosmann
Dr. iur. Johanna Niegel, LL.M., TEP
Prof. Dr. Francesco A. Schurr
Rupert Ticehurst

Termin

Dienstag, 12. April 2016

Inhalt

Aufgrund seiner Flexibilität und seiner bewährten Einsetzbarkeit in familiären Konstellationen sowie zum Vermögensschutz findet das Institut des Trust weltweit immer mehr Beachtung. Aus diesem Grund ist Liechtenstein dazu angehalten, sich neben den nationalen auch mit den international diskutierten Themen auseinanderzusetzen. Der erste Teil der Liechtenstein Trust Conference 2016 widmet sich daher dem Sinn und Zweck der Private Trust Company unter Berücksichtigung von Family Governance sowie praxisrelevanten Aspekten des Vermögensschutzes.

Im Anschluss daran wird der Fokus auf den Trust in Civil Law Rechtsordnungen gelegt. Bei einer Einführung des Instituts des Trust in ein fremdes Rechtssystem stellt sich die Frage nach der Wirkung von Trustvorschriften auf andere Rechtsbereiche. Aus dieser Überlegung heraus beschäftigt sich der zweite Teil der Tagung mit der Frage, inwieweit der Trust mit den rechtlichen Grundsätzen im Civil Law Rechtskreis, z.B. in Liechtenstein, vereinbar ist.

Aufgrund der zunehmenden Nachfrage nach Ermessenstrusts wird es für die Praxis immer wichtiger, den Massstab für die Ermessensausübung durch den Trustee zu ermitteln. Nach einer ausführlichen theoretischen Erläuterung dieses Themas kommt es zu einer Darstellung der zur internationalen Trustpraxis gewonnenen empirischen Erkenntnisse.

Insbesondere Kunden aus Civil Law Rechtsordnungen, welche die Vorteile von Trusts in Anspruch nehmen wollen, haben oftmals Bedenken bei einer vollständigen Aufgabe der Kontrolle über ihr Vermögen. Dies gilt vor allem dann, wenn sich Assets in ausländischen Jurisdiktionen befinden. Dieses Problem lässt sich durch die Ernennung eines Trust Protektors überwinden. Bekanntlich ist die Figur des Trust Protektors in Offshore-Rechtsordnungen besonders ausgeprägt und gewinnt weltweit zunehmend an Bedeutung. Da die Rolle von Protektoren von Land zu Land variiert, wird der Schwerpunkt auf die Regelung der Rechte und Pflichten des Protektors in verschiedenen Ländern gelegt.

Für die Vorträge konnten international anerkannte Experten aus Wissenschaft und Praxis gewonnen werden. Die Teilnehmenden werden ausreichend Gelegenheit haben, ihre Fragen im Anschluss an die Präsentationen sowie im Rahmen einer finalen Paneldiskussion zu stellen. Die Tagung wird in englischer Sprache durchgeführt.

Zielgruppe

Rechtsanwälte, Treuhänder, Richter, Staatsanwälte, Mitarbeiter von Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistern, Stiftungsratsmitglieder, Rechtswissenschaftler sowie weitere am Trustrecht interessierte Personen

Information

Paulina Bracher, MSc
Prof. Dr. Francesco A. Schurr

Preis

CHF 810,- pro Person einschliesslich Tagungsunterlagen, Teilnahmezertifikat, Mittagessen und Apéro.

Im Preis inbegriffen ist ein Gutschein für den Tagungsband zur Liechtenstein Trust Conference, der voraussichtlich im Herbst 2016 beim Dike Verlag, Zürich erscheinen wird.

Anmeldeschluss

11.04.2016

 

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, welche durch eine Anmeldung verbindlich vereinbart werden.
In den AGB sind u.a. Details zu Rücktrittsrecht/Stornierung und Abbruch sowie Ersatzteilnehmende geregelt.