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Compliance-Day 2017

Tagung

Referenten

Prof. Dr. Roland Müller
Mag. iur. Mag. rer. soc. oec. Philipp Rosenauer
Prof. Dr. Nicolas Raschauer
Hubert Krattinger
Olaf von der Lage
Prof. Dr. Richard Soyer
Dr. iur. Georg A. Stöckl
LL.M. Priv.-Doz. Dr. Wolfgang Wessely
Kenan Tur
Dr. Zora Ledergerber
Univ.-Prof. Dr. Michael Gruber
Dr. oec. Jürgen Brücker

Termin

Dienstag, 09. Mai 2017

Inhalt

Whistleblowing

  • Unternehmensrisiko
  • Hinweisgebersysteme
  • Imageschäden für Unternehmen
  • Besonderheiten in der Rechtsanwendung

Unter Whistleblower, vom englischen to blow the whistle, bezeichnet man eine Person, die für die Allgemeinheit Missstände aus einem geheimen oder geschützten Bereich an die Öffentlichkeit bringt. Grosse Bekanntheit erlangte der Begriff insbesondere durch den Whistleblower Edwar Snowden, der von ihm kopierte Geheimdokumente veröffentlichte. Der oftmals negativ behaftete Begriff kann dazu dienen, Unregelmässigkeiten und Missstände in einem Unternehmen aufzuzeigen und strafrechtlich relevante Sachverhalte aufzudecken.

Das Vormittagsprogramm legt den Schwerpunkt auf Risikoerkenntnis und Verortung von Missständen. Dabei wird sowohl auf intrinsisch und extrinsisch motiviertes Whistleblowing, sowie auf die einzelnen Rechtsdisziplinen (Öffentliches Recht, Kapitalmarktrecht) eingegangen werden. Untersuchungsgegenstand bilden auch die Rechtssysteme der umliegenden Nachbarstaaten. In der anschliessenden Podiumsdiskussion werden Vor- und Nachteile des Whistleblowing näher durchleuchtet. Die Teilnehmenden haben dabei die Gelegenheit, das Thema Whistleblowing mit individuellen Fragen zu vertiefen.

Mögliche Nachteile oder drohender Jobverlust beeinflussen das Anzeigeverhalten bei Arbeitnehmern massiv. Auf Seiten des Unternehmens kann eine Falschschausage zu Umsatzeinbussen und zu einer massiven Rufschädigung führen. Der erste Teil des Nachmittagsprogramms geht auf Imageschäden bei Versagen des Whistleblowing ebenso ein, wie auf strafrechtlich relevante Tatbestände.

Im letzten Teil der Tagung wird besonderes Augenmerk auf Hinweisgebersysteme, deren Adaptierung, sowie Erfahrungswerte mit Hinweisgebersystemen in der Anwendungspraxis gelegt.

Zielgruppe

Compliance-Beauftragte in Banken, Versicherungen, Fonds sowie anderen Finanzdienstleistern, Rechtsanwälte, Treuhänder, Wirtschaftsprüfer, Mitarbeiter der Verwaltungsbehörden sowie von Gewerbe- und Industriebetrieben, die an einer fundierten Weiterbildung im Bereich Compliance interessiert sind und in ihrem beruflichen Alltag gegenwärtig oder künftig damit zu tun haben.

Information

Lic. iur. Frédérique Lambrecht, LL.M.
Prof. Dr. Francesco A. Schurr

Preis

CHF 810,- pro Person einschliesslich Unterlagen, Teilnahmebescheinigung, Mittagessen und Apéro.

Anmeldeschluss

02.05.2017

Ersatzteilnehmer

Bei Verhinderung der angemeldeten Person wird ein Ersatzteilnehmer ohne Folgekosten akzeptiert. Etwaige persönliche Ermässigungen gelten nicht automatisch für den jeweiligen Ersatzteilnehmer.

Widerrufsrecht

Die Anmeldung ist verbindlich und verpflichtet zur Zahlung des Teilnahmepreises. Vertragserklärungen können innerhalb von 7 Werktagen ohne Angabe von Gründen in Textform widerrufen werden. Die Frist beginnt mit Erhalt der Anmeldebestätigung. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs an die Universität Liechtenstein.

 

Änderungen vorbehalten
Die Universität Liechtenstein behält sich vor, bei Vorliegen wichtiger Gründe die angebotene Leistung nicht oder eine in Qualität und Preis gleichwertige Leistung zu erbringen bzw. die angegebenen Referenten durch andere zu ersetzen.