Campus Gespräche 2021/2022

Utopie jetzt

 

Die Universität Liechtenstein fährt im Herbst 2021 mit den Campus Gesprächen fort. Wir hoffen, diese in althergebrachter, analoger Form durchführen zu können. Die Pandemie hat uns in vielerlei Hinsicht gefordert, sei dies zwischenmenschlich, politisch, wirtschaftlich oder kulturell. Dabei gerieten wichtige Themen aus dem Fokus. Wir wissen, dass wir unseren Planten zerstören, wenn wir so weiterwirtschaften wie bislang. Wir wissen, dass wir auf Kosten der Zukunft unserer Kinder leben. Was hindert uns daran, unser Leben so zu verändern, dass dies nicht mehr der Fall ist? Die Zukunft geschieht nicht einfach, nein, sie wird heute gemacht. Daher haben wir für die folgenden Veranstaltungen den Titel «Utopie jetzt» gewählt. Wir befragen hochkarätige Forschende, Intellektuelle, Expertinnen und Experten. Diese stehen im Zentrum des Abends, an dem es im Anschluss an die jeweiligen Referate Fragen seitens der Moderation und des Publikums gibt.

 

Andreas Moser

  

© Christian Lanz

 

Mittwoch, 22. September, 18 Uhr

Vom Neolithikum bis heute: Die Revolution gegen das "Jetzt"

Im Gegensatz zum Lebensprinzip des "Jetzt" im gesamten Paläolithikum, das perfekt in die Natur eingebettet war, brachte die Sesshaftigkeit und die Ernährungssicherheit durch den Pflanzenanbau eine völlige Abkehr vom "Jetzt" und erforderte eine planerische, rechnende Dimension. Pflanzenbau und Sesshaftigkeit zogen die Bildung von Hierarchien nach sich: Eine dichtere Siedlungsweise erforderte Regeln, wer wem bei Begegnungen auszuweichen hat. Die Entwicklung des materiellen Besitzes, mit dessen Dominanz als Ausdruck sozialer hierarchischer Hochstellung, wurde in vielen Gesellschaften das treibende Motiv für einen Sinn des Lebens. Es entstanden Strategien für mehr Macht und Besitz als Selbstzweck.  Wenn man sich nun nach mehr "Jetzt" sehnt (eine neue Utopie) ist die Reflektion dieses historischen Prozesses eine Voraussetzung, um die Natur als Taktgeberin des "Jetzt" zu erkennen, zu verstehen und zu respektieren. Die Macht der Natur, wie sie sich eben in einer Pandemie wie der gegenwärtigen manifestiert, kann bei entsprechender Wahrnehmung ein Weckruf sein. 

Andreas Moser, geboren 1956, studierte Biologie an der Universität Basel. Er war am Schweizerischen Tropeninstitut für die Haltung tropischer Gifttiere verantwortlich und baute seine Tätigkeit als Wissenschaftsjournalist sukzessive aus. Über die Sendung «Karussel» gelangte er zum Schweizer Fernsehen. Danach trat er in die dortige Wissenschaftsredaktion ein, die 1988 das Konzept für «Netz Natur» entwickelte. Von 1989 bis 2021 moderierte Moser die Sendung. Für seine Arbeit erhielt er mehrere Preise.

 

 

Stefan Aust

 

© Karin Rocholl

 

Mittwoch, 24. November, 18 Uhr

Zeitreise und Zukunft. Aus der Geschichte lernen?

Stefan Aust, geboren 1946, ist einer der bekanntesten Journalisten Deutschlands. Er begann bei der Zeitschrift konkret und arbeitete dann viele Jahre bei Panorama, wo sein Bericht über ein verschwiegenes Todesurteil, das der Marinerichter Filbinger im Zweiten Weltkrieg gefällt hatte, zu dessen Rücktritt als Ministerpräsident führte. Er gründete Spiegel TV und war 12 Jahre lang Chefredakteur des Spiegel, später Mitinhaber des Fernsehsenders N24 und Herausgeber der Welt. Er ist Autor zahlreicher Dokumentationen und Bücher. Sein Buch Der Baader-Meinhof-Komplex, erstmals 1985 erschienen, gilt als „Klassiker“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung).

Es gibt wenig Menschen, die bei großen zeitgeschichtlichen Ereignissen und Entwicklungen der letzten Jahrzehnte so oft mittendrin waren, wie Stefan Aust. Seine vorliegende Autobiografie "Zeitreise" ist auch ein Rückblick auf seine journalistische Arbeit, hier folgt man nicht nur den Stationen eines ereignisreichen Lebens, sondern erhält auch tiefere Einblicke in seine Recherchen. So entsteht ein Panorama bundesdeutscher und internationaler Politik; es ist zugleich Zeitzeugnis, Hintergrundbericht und die Abenteuergeschichte eines hoch spannenden Lebens.


„Es wurde mir von Tag zu Tag deutlicher bewusst, welches Privileg es war, als ›so eine Art Journalist‹, wie ich immer gern gesagt hatte, am Straßenrand der Geschichte zu stehen.“

 

 

 

 

Campus Gespräche - Rückblick

Die Corona Pandemie macht deutlich, was vorher verdeckt war. Die Demokratie muss eine weltweite Krise meistern, während vielerorts Autokraten an der Macht sind. Vielleicht wird diese Krise aber auch zeigen, dass demokratische Spielregeln besser funktionieren als autoritäres Regieren. Oder steckt die Demokratie tatsächlich in der Krise, ist die Krise Teil der Demokratie? Gerade die Corona Pandemie zeigt, wie stark die Demokratie von der Teilhabe aller lebt, wie stark sie aber auch in der Lage ist, Empathie zu evozieren. Der öffentliche Diskurs und der Umgang mit den Schwächsten einer Gemeinschaft sind Messpunkte, an denen sich das Funktionieren und die Qualität eines politischen Systems messen lässt. Neue Denkmodelle entstehen, die Rede ist von der Post-Wachstumsgesellschaft, die dem Kult des Individuums widerspricht, und das Narrativ des systembedingten Konsums aufbricht. Daraus ergeben sich Fragen, denen der kommende Zyklus der Campus Gespräche nachgeht, zu denen wir Sie recht herzlich einladen.

 

Campus Gespräch: Krise und individuelle Verantwortung; mit Dr. Barbara Bleisch 

 

 

Mittwoch, 31. März 2021

Unsere Zeit ist geprägt von einer Krisenrhetorik: Auf die "Finanzkrise", die "Flüchtlingskrise" und die "Klimakrise" folgte die "Coronakrise". Eine Krise bezeichnet ihrer ursprünglichen Bedeutung nach die Klimax während einer schweren Erkrankung, den Moment, an dem sich entscheidet, ob das Sterben oder die Gesundung eintritt. Sprechen wir heute von Krisen, meinen wir meist eine massive Funktionsstörung eines Systems, das entweder in einer Katastrophe zusammenbrechen oder aber eine Wendung hin zum Guten nehmen wird. Die Frage nach der Verantwortung ist in sozialen Systemen meist eine diffuse: Die Interaktionsketten sind unübersichtlich; die Verantwortung ist ungeklärt. Das Individuum sieht sich entsprechend wenig überraschend nicht in der Pflicht, seinen Beitrag zur Krise und zu deren Entschärfung zu überdenken. Was bedeutet dies für den modernen Menschen, der scheinbar in einer Zeit der Krisen lebt?

Barbara Bleisch, Dr. phil., hat in Zürich, Basel und Tübingen Philosophie, Germanistik und Religionswissenschaften studiert und am Ethik-Zentrum der Universität Zürich promoviert. Seit 2010 moderiert sie die „Sternstunde Philosophie“ beim Schweizer Radio
und Fernsehen SRF, seit 2018 ist sie Kolumnistin beim „Tages-Anzeiger“. Bleisch ist Mitglied des Ethik-Zentrums der Universität Zürich und unterrichtet Ethik in verschiedenen universitären Weiterbildungsprogrammen. Sie ist ausserdem Mitglied der
Jury des Tractatus-Preises für Philosophische Essayistik. Zu ihren jüngsten Publikationen gehören «Kinder wollen» (gemeinsam mit Andrea Büchler, Hanser), „Warum wir unseren Eltern nichts schulden“ (Hanser), „Familiäre Pflichten“ (Suhrkamp) und „Ethische Entscheidungsfindung“ (Versus).

 

 

 

Verrückte Demokratie - Über die Vereinigten Staaten und andere politische Versuche; mit Prof. Dr. Peter Gilgen.

 

 
Mittwoch, 20. Januar 2021 

Der Sturm auf das Kapitol in Washington am 6. Januar - ein Ereignis, das noch vor wenigen Monaten unvorstellbar gewesen wäre - macht uns bewußt, dass Demokratie jederzeit ein fragiles Konstrukt ist. Demokratische Prozesse lassen sich nicht ein für alle Mal vor Missbrauch und Pervertierung schützen. Denn was Demokratie ist oder sein soll, entscheidet sich jeweils in ihrem Vollzug. Eine derartige, sich selbst immer aufs Neue erschaffende und auf Öffentlichkeit angewiesene Form ist anfällig für Störungen und Interferenzen. Das vom zweiten Präsidenten der USA, John Adams, 1780 formulierte Ideal von "a government of laws and not of men" wird 240 Jahre später durch die Weigerung Präsident Trumps, das Verdikt der amerikanischen Stimmbürger und die Tradition des friedlichen Machtwechsels zu akzeptieren, auf eine harte Probe gestellt. Auch wenn die Institutionen und das Recht des Staates die Oberhand behalten, lässt sich der angerichtete Schaden kaum ermessen. Ohnehin handelt es sich nicht um einen Einzelfall. Tabubrüche und mutwillige Zerstörung politisch nicht genehmer Einrichtungen und Programme waren systematischer Teil der Präsidentschaft Trumps. Auf vergleichbare Weise haben charismatische Politiker und populistische Gruppierungen in den letzten Jahren auch andernorts die Verrückung demokratischer Normen vorangetrieben. Durch die neuen sozialen Medien entstehen Separatöffentlichkeiten, die autokratische Tendenzen begünstigen und den für jede funktionierende Demokratie fundamentalen breiten öffentlichen Diskurs aushebeln. 

Peter Gilgen, Ph. D., hat in Zürich, Chicago und Stanford Germanistik, Anglistik, Vergleichende Literaturwissenschaften und Philosophie studiert. Seit 1997 lehrt er als Professor im Department of German Studies und dem Graduate Field of Comparative Literature an der Cornell University in Ithaca, New York. Neben Lektüren der Erinnerung: Lessing, Kant, Hegel (Fink) und Unterlandschaft (Edition Isele), publizierte er u. a. eine Übersetzung mit kritischer Einführung von Niklas Luhmanns Introduction to Systems Theory (Polity) und als Herausgeber die Sonderbände Disciplining Literature der Stanford Humanities Review und Back to Kant II: The Fate of Kant in a Time of Crisis von The Philosophical Forum.

 

Campus Gespräch III - Die gefährdete Rationalität der Demokratie; mit Prof. Dr. Dr. h.c. Julian Nida-Rümelin.

 


Mittwoch, 02. Dezember 2020

Eigentlich ist klar, was Demokratien westlicher Prägung definiert: Rechtsstaatlichkeit unveräußerliche Grundrechte und Gewaltenteilung. Sie stützen sich auf gewählte Volksparteien und auf die vernuftgeleitete Teilhabe des Volkes. Doch immer mehr Menschen zweifeln an diesen Grundlagen - befeuert vom Diskurs, aber auch von der Politik selbst.
Julian Nida-Rümelin analysiert, was Demokratie leisten kann und identifiziert konzeptionelle Defizite, die sich in der aktuellen Krise zu einer Bedrohung auswachsen. Für den Philosophen und politischen Intellektuellen ist die repräsentative Demokratie die nach wie vor unübertroffene Regierungsform und zugleich auch eine Lebensform: "Der demokratische Idealismus, für den ich plädiere, nimmt die Bürgerinnen und Bürger in der Demokratie ernst. Er traut ihnen zu, dass sie in der Lage sind, nicht nur das für sie selbst Gute zu eruieren, sondern auch das Gute für die politische Gemeinschaft oder, wenn es sich um eine kosmopolitische Praxis handelt, für die Menschheit".

Julian Nida-Rümelin lehrt Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. 
Sein Buch Die Optimierungsfalle. Philosophie einer humanen Ökonomie hat intensive Debatten zum Verhältnis von Ökonomie und Ethik ausgelöst. Es beruht auf seinen langjährigen Forschungen zur Theorie praktischer Rationalität an der Nahtstelle zwischen Ökonomie, Spieltheorie und Philosophie.
In seinen letzten Buchpublikationen plädiert er für eine Erneuerung des philosophischen und politischen Humanismus (Humanistische Reflexionen, Suhrkamp, 2016), befasst sich mit den Prinzipien einer humanen und vielfältigen Bildungspraxis, (dazu sind in den Jahren 2013, 2014 und 2017 drei Bücher von ihm publiziert worden), auch mit der Ethik der Migration (Über Grenzen denken, edition Körber 2017). Im Herbst 2018 erschien eine neue Monographie zum Thema Digitaler Humanismus: Eine Ethik für das Zeitalter der künstlichen Intelligenz (Piper Verlag), für das er in Österreich den Bruno-Kreisky-Preis für das beste politische Buch des Jahres erhielt. Im Frühjahr 2020 erscheint bei edition Körber das Buch Die gefährdete Rationalität der Demokratie.
JNR gehörte als Staatsminister für Kultur und Medien dem ersten Kabinett Schröder an. Er ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Berlin und der Europäischen Akademie der Wissenschaften, Direktor am bayrischen Institut für digitale Transformation (bidt). 
2016 verlieh ihm die bayrische Staatsregierung die Medaille für besondere Verdienste um Bayern in einem Vereinten Europa. Im Jahre 2019 erhielt er den bayrischen Verdienstorden. Seit 2020 gehört er dem deutschen Ethikrat an.

 

Campus Gespräch II - Die Kraft der Demokratie; mit Roger de Weck

 

 

Mittwoch, 07. Oktober 2020, 18 Uhr

Liberale Demokratie macht unfrei, Grüne legen Waldbrände, Feministinnen sind totalitär, Reiche werden diskriminiert – das ist die verkehrte Welt der rechten Propaganda. Und während wir hitzig über solche Verdrehungen diskutieren, mutiert die Markt- zur Machtwirtschaft: Big Data und Big Money haben die demokratische Ordnung auf den Kopf gestellt. Die Wirtschaft reguliert den Staat.
Rundum bedrängen Autoritäre die Demokratie. Doch warum bleiben Liberale und Linke so defensiv? Kippen die Konservativen nach rechts? Die Schwäche der Demokraten ist viel gefährlicher als die Lautstärke der Reaktionäre, warnt Roger de Weck. Sein Buch
zeigt die Methoden und Schwachstellen der Rechten. Wer will, kann sie sehr wohl stoppen in ihrem Kulturkampf wider die Liberalität.
Damit Gestrige nicht die Zukunft kapern, müssen Demokraten an der Demokratie von morgen arbeiten, sie aktionsfähig machen. Nur so können wir auf die Autoritären antworten, gemeinsam mit der aufstrebenden Generation Greta. Denn die Natur, sagt Bestseller-Autor de Weck, muss zur Teilnehmerin an der Demokratie werden. Sein Buch schafft Übersicht – und Zuversicht.

Roger de Weck, geboren 1953, ist ein Schweizer Publizist und Ökonom. Von 1997 bis 2001 war er Chefredakteur der Wochenzeitung Die Zeit, von 2011 bis 2017 Generaldirektor der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft.

 

Campus Gespräch I - Empathie und die Demokratie; mit Provost Prof. Fritz Breithaupt, Dr. Susanne Schmetkamp und  Dr. Markus Zürcher

 

 

 

Tagung, Mittwoch, 23. September 2020

Der Wert der Humanities für die Universität, das Land Liechtenstein. Offenheit, Empathie und Kritisches Denken

Bildung meint in der demokratischen Gesellschaft der Gegenwart die Freiheit und Möglichkeit für alle, sich jene Fähigkeiten anzueignen, die zur individuellen Ausformulierung von Glück nötig sind. 2009 lautete die zentrale Forderung der Studentenproteste: "Bildung statt Ausbildung". Diese Forderung reagiert auf einen verengten Bildungsbegriff, auf die Verschulung der Universitäten, auf die Ökonomisierung der Wissenschaften. Universitäten bewegen sich seit jeher im Spannungsfeld von ökonomisch-praktischen und gesellschaftspolitischen Anforderungen. Die Universität pocht auf die Freiheit von Lehre und Forschung. Politik, Wirtschaft, Verbände und Verwaltung fordern Humanressourcen, indem Universitäten ihre Studenten arbeits- und erwerbsfähig machen: "Es geht im Bildungssystem nicht nur um die Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten, sondern auch um die Entwicklung der Persönlichkeit des Lernenden" (Roth, 2011, S. 308) Dabei wird klar, dass Fähigkeiten wie kritisches und kreatives Denken, Empathie, Team Fähigkeit, ganzheitliche Herangehensweisen, kontextuelle Situierung, Umgang mit (inter-)kulturellen Settings, interdisziplinäres Denken benötigen, damit sie in ihren künftigen Positionen die gesellschaftlichen Herausforderungen erkunden, verstehen und anpacken können. 
Auf den Anspruch nach Vermittlung solcher Kompetenzen, infolge stärkerer Verschränkung von Wirtschaft und Wissenschaft und gesamtgesellschaftlicher Veränderungen, die Bildungsinstitutionen grundlegend tangieren, reagieren zusehends mehr Universitäten. "Advancing the Value of Humanities - in Academia, Society and lndustry" untersucht und stärkt aus der Perspektive der Geistes- und Kulturwissenschaften und anhand ausgewählter Lehrformate mit interdisziplinärer Schnittstelle an drei Universitäten die Vermittlung, Greifbarkeit und Qualität der skizzierten Fähigkeiten und stärkt ihre Relevanz für Universität, Gesellschaft und Wirtschaft.

13.00 Begrüssung, Rektorin Prof. Dr. Ulrike Baumöl 

13.10 Einleitung ValHuman, Dr. Roman Banzer, Leiter Center für Geistes- und Kulturwissenschaften 

13.15 Teil 1, Theorien, theoretische Modelle der Empathie und die Problematik der Anwendung
Impulsreferat 1; Dr. Susanne Schmetkamp leitet seit 2019 leitet das Forschungsprojekt "Ästhetik und Ethik der Aufmerksamkeit". Zuvor war sie Forschungsstipendiatin am Kulturwissenschaftlichen Kolleg Konstanz und am IKKM Weimar, Oberassistentin und Dozentin an der Universität Basel, Dozentin an der Universität St. Gallen und Gastprofessorin für Philosophie an der Universität Siegen. 

Interaktives World Café 1: Impulsfrage(n) aus der Keynote, Leitung: Mag. Gabriela Hojas 

14.30 Teil 2, Die Humanities, Empathie und kritisches Denken 
Impulsreferat 2; Prof. Dr. Fritz Breithaupt, Professor, Cognitive Science, Director of Graduate Studies, Germanic Studies, Indiana University. Breithaupt wurde 1997 an der Johns Hopkins University promoviert. Er ist Professor und Chair des Department of Germanic Studies an der Indiana University Bloomington (USA). 

Interaktives World Cafe 2: Impulsfrage(n) aus der Keynote, Leitung: Mag. Gabriela Hojas

Impulsreferat 3; Markus Zürcher, Generalsekretär, Mitglied Geschäftsleitung, SAGW Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften. Spätestens seit der Jahrtausendwende werden Wissenschaft und Wissen als zentrale Produktionsfaktoren erkannt, die massgeblich zu Wertschöpfung, Produktivität, Wirtschaftswachstum und Wohlfahrt beitragen. 

Interaktives World Café 3: Impulsfrage(n) aus der Keynote, Leitung: Mag. Gabriela Hojas