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Gelungener Auftritt an der Architekturbiennale in Venedig

Bereits zum zweiten Mal nahm die Universität Liechtenstein im Auftrag der liechtensteinischen Regierung als Gast der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia an der Architekturbiennale in Venedig teil.

Als Gast des “Salon Suisse” im Palazzo Trevisan degli Ulivi präsentierte die Universität Liechtenstein, vertreten durch Prof. Peter Staub und sein Team vom Institut für Architektur und Raumentwicklung, die “New Schools of Thought (NeST)” am Eröffnungstag der diesjährigen Biennale in Venedig.

Internationales Forschungsprojekt

NeST ist ein Forschungsprojekt, das die Grenzen von  Architektur in Lehre und Vermittlung hinterfragt, und wird vom Institut für Architectur und Raumentwicklung der Universität Liechtenstein in Zusammenarbeit mit der Architectural Association School of Architecture in London, dem Institut für Kunst und Architektur der Akademie der bildenden Künste in Wien, der Faculty of Design Sciences der Universität von Antwerpen und der schwedischen Umeå University School of Architecture geführt. In einer Serie von vielbeachteten Gesprächen wurden neue Tendenzen sowie erste Erkenntnisse des gleichnamigen Forschungsprojekts mit international anerkannten Experten diskutiert. Es sprachen unter anderem Odile Decq, Architektin und Dekanin des Confluence Institute for Innovation and Creative Strategies in Lyon, Martino Stierli, Philip Johnson Chef-Kurator von “Architecture and Design” am Museum of Modern Art in New York, Lukas Feireiss, Kurator und Autor aus Berlin, sowie Vicky Richardson, bis vor Kurzem Director of Architecture, Design and Fashion des British Council und dem britischen Pavillion der Biennale vorsteht.

Grosses Interesse

Peter Staub, Vera Kaps und Georgia Papathanasiou von der Universität Liechtenstein sind die Herausgeber der Zeitschrift „New Schools of Thought“, welche im Rahmen des Anlasses veröffentlicht und von den Gästen mit grossem Interesse diskutiert wurde. Sie enthält Artikel, Interviews und Projekte, welche unter anderem den Kontext von Denkschulen sowie das sich stetig erweiternde Feld der Architekturvermittlung beleuchten.

„Das Interesse unserer Gäste und der Biennale-Besucher war sichtlich gross, der Palazzo war bis auf den letzten Platz gefüllt“, freute sich Peter Staub über den erfolgreichen Auftakt an der Biennale. „Für die Universität Liechtenstein und das Land war es eine hervorragende Gelegenheit, Innovationskraft zu präsentieren, sich auf der globalen Landkarte zu verankern und wertvolle Kontakte für die Zukunft zu knüpfen.“

Detaillierte Informationen sind unter www.uni.li/biennale und auf der offiziellen Seite der Architekturbiennale erhältlich.